Die donauschwäbische Minderheit im Trianon-Ungarn. Entwicklung und Folgen der deutschen und der ungarischen nationalistischen Einflussnahme
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
14.10.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
63 (Printausgabe)
Dateigröße
2662 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346272973
Die darauffolgenden Abschnitte beschreiben die Etablierung des Volksbunds der Deutschen in Ungarn (VDU) und die Auswirkungen der Waffen-SS Rekrutierungen während des Zweiten Weltkrieges, die eine Vielzahl der Ungarndeutschen zu Kriegszwecken instrumentalisierten. Zudem wird die Bedeutung der sogenannten Treuebewegung, einer Widerstandsorganisation, die sich dem reichsdeutsch gelenkten VDU widersetzte, erläutert. Abschließend wird in den letzten Gliederungspunkten die Vertreibung der Donauschwaben aus Ungarn und deren Reintegration im geteilten Deutschland beschrieben.
Eine deutsche Einwanderung in Ungarn wurde bereits im 10. Jahrhundert während der Herrschaft von Géza beschrieben. Im 12. Jahrhundert wurden von den ungarischen Königen die sogenannten Siebenbürger Sachsen auf das Gebiet des historischen Ungarn, die Zipser in Nordungarn (heutige Slowakei) und die sogenannten Heidebauern in Westungarn bei Sopron, angesiedelt. Die Zahl der Deutschen in Ungarn betrug im 15. Jahrhundert mehr als 100 000 bei einer geschätzten Gesamtbevölkerung von 3,5-4,5 Millionen.
Nach den Türkenkriegen im 17. Jahrhundert und der anschließenden Besetzung Ungarns durch die Habsburger begann die große Ansiedlung der Deutschen im Pannonischen Becken, sodass deren Zahl 1787 bereits mehr als eine Millionen betrug. Jene Deutschen, die ab dem 18. Jahrhundert im historischen Ungarn angesiedelt wurden, nennt man allgemein Donauschwaben. Es ist daher in der Konsequenz nachvollziehbar, dass die Deutschen eine beachtliche Rolle in der historischen Entwicklung Mittelosteuropas, und dabei insbesondere Ungarns, gespielt haben.
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