Produktbild: Geschichte des Britischen Empire
Band 2918

Geschichte des Britischen Empire

Aus der Reihe C.H.BECK Wissen
1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,6/11,5/1,1 cm

Gewicht

132 g

Farbe

Rot

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76699-2

Beschreibung

Rezension

"Welch wagemutiges Unterfangen, die Geschichte des Geschichte des Britischen Empire in einem schmalen Bändchen präsentieren zu wollen. Bei der Lektüre wird klar, weshalb Benedikt Stuchtey dies gleichwohl gelungen ist.

Westfälische Nachrichten, Ellen Bultmann

"Das bewährte Klein-Format Beck Wissen."

Goslarsche Zeitung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,6/11,5/1,1 cm

Gewicht

132 g

Farbe

Rot

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76699-2

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Neither particularly amusing…

ws aus Markdorf am 04.04.2021

Bewertungsnummer: 2742143

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neither particularly amusing nor particularly noble or distinguished Die folgenden Zeilen sollen auf gar keinen Fall und auch nicht ansatzweise eine Rechtfertigung für den Holocaust sein!!! Was während der Nazi-Diktatur geschah, was nahezu jeder Deutsche wusste, zumindest ahnte und tolerierte, ist unentschuldbar und mit absolut nichts zu rechtfertigen. Die angeblich so edelmütigen Handlungen der Briten zwischen 1497 mit der Erstbesiedlung Neufundlands und dem Ende des Britischen Empires mit der Rückgabe Hong Kongs an die Volkrepublik China anno 1997 beziehungsweise dem sich jahrelang hinziehenden unseligen Brexit werden trotz der relativ wenigen Seiten (121 davon) im Detail beschrieben, die Handlungsweisen der Briten aus deren Sicht begründet. Und das ist alles andere als Edelmütig. Die mit einer Fläche von rund 250.000 km² verhältnismässig kleine Insel in der Nordsee herrschte Ende des Ersten Weltkrieges immerhin über ein Viertel der Erdoberfläche. Mithin über knapp 37.350.000 Quadratkilometer, 150mal so viel Fläche wie die kleine Nordseeinsel... Wie viele Kriege vornehmlich aus wirtschaftlichen Gründen die Briten gegen alle möglichen Länder geführt haben, was die Briten in geheimer Absprache mit den Franzosen durch das Sykes–Picot Agreement von 1916 an Unruheherden und aktuellen Kriegen im sogenannten 'Nahen Osten' zu verantworten haben, das steht ebenso in dem Taschenbuch wie die wirtschaftlichen Ergebnisse des Sklavenhandels. Die rücksichtslose Unterwerfung des Kaiserreiches China während der Opium-Kriege zwischen 1839 und 1842, den Boxer-Aufständen um 1900, das wird von Benedikt Stuchtey natürlich ebenfalls erwähnt. Das Buch befasst sich zwar mit der "Geschichte des Britischen Empires". Hochinteressant. Mit Auswirkungen bis zum heutigen Tag. Immerhin war die westliche Insel Grossbritanniens, sprich Irland ebenfalls dereinst britische Kolonie... Wem die Auswirkungen es britischen Empires bis heute nicht klar sind, lese folgendes Zitat von Seite 120: "Einzigartig war das Britische Empire darin, wie in einem Lehrbuch alle Formen der Kolonisation in sich vereinigt zu haben: (1) Stützpunktkolonien wie Aden. Hongkong, Malta und Gibraltar; (2) Beherrschungskolonien wie British-Indien; (3) Siedlungs- und Plantagenkolonien wie Irland, Jamaika, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika und Südrhodesien; (4) Mandatsgebiete wie Palästina und Irak; (5) Protektorate wie Ägypten und Sansibar; (6) ein Kondominium mit Frankreich wie die Neuen Hebriden. Das Britische Empire - alles andere als edelmütig!

Neither particularly amusing…

ws aus Markdorf am 04.04.2021
Bewertungsnummer: 2742143
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neither particularly amusing nor particularly noble or distinguished Die folgenden Zeilen sollen auf gar keinen Fall und auch nicht ansatzweise eine Rechtfertigung für den Holocaust sein!!! Was während der Nazi-Diktatur geschah, was nahezu jeder Deutsche wusste, zumindest ahnte und tolerierte, ist unentschuldbar und mit absolut nichts zu rechtfertigen. Die angeblich so edelmütigen Handlungen der Briten zwischen 1497 mit der Erstbesiedlung Neufundlands und dem Ende des Britischen Empires mit der Rückgabe Hong Kongs an die Volkrepublik China anno 1997 beziehungsweise dem sich jahrelang hinziehenden unseligen Brexit werden trotz der relativ wenigen Seiten (121 davon) im Detail beschrieben, die Handlungsweisen der Briten aus deren Sicht begründet. Und das ist alles andere als Edelmütig. Die mit einer Fläche von rund 250.000 km² verhältnismässig kleine Insel in der Nordsee herrschte Ende des Ersten Weltkrieges immerhin über ein Viertel der Erdoberfläche. Mithin über knapp 37.350.000 Quadratkilometer, 150mal so viel Fläche wie die kleine Nordseeinsel... Wie viele Kriege vornehmlich aus wirtschaftlichen Gründen die Briten gegen alle möglichen Länder geführt haben, was die Briten in geheimer Absprache mit den Franzosen durch das Sykes–Picot Agreement von 1916 an Unruheherden und aktuellen Kriegen im sogenannten 'Nahen Osten' zu verantworten haben, das steht ebenso in dem Taschenbuch wie die wirtschaftlichen Ergebnisse des Sklavenhandels. Die rücksichtslose Unterwerfung des Kaiserreiches China während der Opium-Kriege zwischen 1839 und 1842, den Boxer-Aufständen um 1900, das wird von Benedikt Stuchtey natürlich ebenfalls erwähnt. Das Buch befasst sich zwar mit der "Geschichte des Britischen Empires". Hochinteressant. Mit Auswirkungen bis zum heutigen Tag. Immerhin war die westliche Insel Grossbritanniens, sprich Irland ebenfalls dereinst britische Kolonie... Wem die Auswirkungen es britischen Empires bis heute nicht klar sind, lese folgendes Zitat von Seite 120: "Einzigartig war das Britische Empire darin, wie in einem Lehrbuch alle Formen der Kolonisation in sich vereinigt zu haben: (1) Stützpunktkolonien wie Aden. Hongkong, Malta und Gibraltar; (2) Beherrschungskolonien wie British-Indien; (3) Siedlungs- und Plantagenkolonien wie Irland, Jamaika, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika und Südrhodesien; (4) Mandatsgebiete wie Palästina und Irak; (5) Protektorate wie Ägypten und Sansibar; (6) ein Kondominium mit Frankreich wie die Neuen Hebriden. Das Britische Empire - alles andere als edelmütig!

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Geschichte des Britischen Empire

von Benedikt Stuchtey

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  • Produktbild: Geschichte des Britischen Empire
  • 1. Einleitung
    2. Die Anfänge bis zur Eroberung Jamaikas 1655
    3. Restauration in England und Revolution in Amerika, 1660 – 1776
    4. Zwischen Plassey und Trafalgar, 1757 – 1805
    5. Von der Abschaffung des Sklavenhandels zur Großen Weltausstellung in London, 1807 – 1851
    6. Gold in Australien und Massaker in Amritsar, 1851 – 1919
    7. Von Versailles bis zur Teilung Indiens, 1919 – 1947
    8. Dekolonisation: Palästina, Kenia, Hongkong und andere, 1948 – 1997
    9. Bilanz

    Karte: Das Britische Empire in seiner größten Ausdehnung
    Verzeichnis der Kolonien, Dominions, Protektorate und Mandatsgebiete
    Weiterführende Literatur
    Personenregister