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Alle drei Tage Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen - Ein SPIEGEL-Buch

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23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17932

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

DVA

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,6/14,1/2,7 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Koralle / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04874-5

Beschreibung

Rezension

»Gewalt gegen Frauen und Femizide sind strukturell und können uns somit alle treffen. Das zeigt das Buch auf sehr eindrucksvolle Weise.« ("Deutschlandfunk "Andruck"")
»Ein Weckruf zur rechten Zeit.« ("SWR2 lesenswert Kritik")
»Rund 200 Seiten keine leichte Kost und gerade deshalb wichtig, sie zu lesen.« ("NDR Kultur "Journal"")
»Das Buch sollte Pflichtlektüre für Innenminister sein.« ("der Freitag")

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Verkaufsrang

17932

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

DVA

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,6/14,1/2,7 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Koralle / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04874-5

Herstelleradresse

DVA Dt.Verlags-Anstalt
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Novalie

    aus Graz

    5/5

    27.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr wichtiges Buch

    Alle 3 Tage wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Klingt schockierend? Ist es auch. Aber leider ist das trotzdem unsere Realität. Aber wer sind die Täter? Wer die Opfer? Wie kann es so weit kommen? Und was können wir tun, um Femizide in Zukunft zu verhindern? In „Alle drei Tage“ beschäftigen sich die Autorinnen mit Hintergründen und wissenschaftlichen Studien zu Femiziden, die immer wieder durch echte Protokolle greifbar gemacht werden. Die Protokolle waren für mich sehr bedrückend und schwer zu lesen. Mich hat das sehr ergriffen und ich musste beim Lesen immer wieder mal Pausen machen. Das Buch bietet neben Erklärungen relevanter Gesetze auch die Diskussion eines Stufenmodells sowie einzelner Risikofaktoren und bietet eine Menge Literaturtipps, um weiterzulesen. Die finde ich persönlich extrem wichtig, da so ein dünnes Buch natürlich nicht jeden Aspekt dieses Themas von allen Seiten beleuchten kann. Was ich sehr interessant fand, war auch wie kulturelle Hintergründe missbraucht werden, um Femizide nicht als gesamtgesellschaftliches Problem zu sehen. Aber auch der Einfluss von sensibler Sprache in Medien bei der Berichterstattung und die Tatsache, dass der Fokus sehr häufig auf dem Täter liegt, beeinflusst, wie wir Femizide einordnen. Das Buch wird mich gedanklich noch lange beschäftigen und ich werde das Literaturverzeichnis durchplündern. Denn letztendlich könne es jede von uns treffen.

  • Bewertung

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch erschreckt und insbesondere...

    Dieses Buch erschreckt und insbesondere die Fallbeispiele lassen einen fassungslos zurück. Eine messerscharfe Analyse der aktuellen Rechtslage sowie den möglichen Motiven für derartige Taten und was wir als Gesellschaft dagegen tun können.

  • Bewertung

    5/5

    06.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    seit meiner Aussage schlafe ich besser

    Wir alle haben um unser Leben gekämpft..wir sagen nein, zu Gewalt an Frauen!! Den Text bewerte ich in Worten..es ist alles ehrlich geschrieben.

  • mari_liest

    4/5

    08.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Buch über Femizide

    TW: #Gewalt, Gewalttaten, Femizid, Mord an Frauen Der NDR schreibt auf seiner Website am 22.11.2022 um 08.40 Uhr: Femizide in Deutschland: Fallzahlen gehen 2021 leicht zurück. Mehr als 100 Frauen sterben jedes Jahr durch die Hand ihrer Partner oder Ex-Partner. Im Jahr 2021 ist die Zahl der Femizide in Deutschland von 139 auf 113 gesunken. Das geht aus einem Bericht hervor, den das BKA am Donnerstag veröffentlicht hat. Die kriminalistische Auswertung zur Partnerschaftsgewalt des BKA stellt folgende Zahlen zur Verfügung: 2015 – 135 TOTE FRAUEN 2016 – 155 TOTE FRAUEN 2017 – 147 TOTE FRAUEN 2018 – 122 TOTE FRAUEN 2019 – 117 TOTE FRAUEN 2020 – 139 TOTE FRAUEN 2021 – 113 TOTE FRAUEN à 928 TOTE FRAUEN seit 2015! Naja, vielleicht machen wir den Tausender noch voll! #ironieende Was ist ein Femizid? Der Begriff Femizid kommt aus dem Englischen ("Femicide") und wurde 1976 von der Soziologin Diane Russell geprägt. Im Kontext der internationalen Diskussion bezeichnet er die vorsätzliche Tötung von Frauen, weil sie Frauen sind. Femizide sind vor dem Hintergrund geschlechtsspezifischer Macht und Hierarchieverhältnisse zu sehen und werden besonders häufig durch männliche Partner oder Ex-Partner verübt. Weiter gefasste Definitionen beziehen alle Ermordungen von Frauen oder Mädchen mit ein, oder umfassen auch Tötungen von Frauen und Mädchen durch Familienmitglieder und im Kontext sexualisierter Gewalt. Ich bin, so wie bei „Heimat bist du toter Töchter“, seit längerer Zeit mit dem Buch fertig und überlege wieder und wieder, was ich dazu schreiben soll. Denn ich kann eigentlich kaum in Worte fassen, was nicht in diesem Buch steht und was in mir vorgeht, wenn ich darüber nachdenke. Die beiden Autorinnen haben hier einen Teil des Themas „Femizide“ in der Bundesrepublik Deutschland aufgearbeitet. Die Statistiken sind auch in Deutschland erschreckend und zum so laut schreien, dass es die gesamte Welt hören möge! Die Inhalte sind gut strukturiert und recherchiert, an manchen Stellen fand ich die Darstellung etwas zu flapsig formuliert. Die Aufklärung aus Sicht der Betroffenen macht unfassbar betroffen und ist sehr berührend. Und an dieser Stelle wiederhole ich mich: Schutz gegenüber Frauen und Mädchen fängt im Kleinen an … mit der Aufklärung der kleinsten: Mädchen und Jungen! Mit diesen kleinen Witzchen, über die wir vermutlich alle schon mal gelacht haben; mit dem Reden über die Frau, mit der man gerade sein Leben verbringt; mit dem Zulassen und NICHT-ANSPRECHEN, wenn jemand frauenfeindliches Gelaber ablässt. Frauenmorde haben System haben und Frauen werden täglich auf der ganzen Welt ermordet. Die Inhalte sind schwer, machen wütend, frustrieren, fassungslos und sind doch so wichtig. Ich habe mich auch hier durchgebissen und werde an dem Thema dranbleiben. Weil ich mich nicht verschließen möchte, was Frauen geschieht, weil ich sensibilisiert sein möchte. „Der Deutsche Juristinnenbund e.V. mahnt schon lange an, dass „Trennungstötungen“ in Deuschland nicht milder bestraft werden sollten, nur weil es sich um eine „Beziehungstat“, eine Tat innerhalb einer Partnerschaft handelt. Bei „Trennungstötungen“ würden Gerichte oft prüfen, ob die Trennung vom Opfer ausging. Aber wieso eigentlich? Welche Rolle sollte das spielen?“ (S. 119f) Genau … welche Rolle sollte das spielen ………… Ein Schluss, den ich phasenweise gedanklich für mich ziehe: ich bleibe single bis ich sterbe! Was ist, wenn ich auch an so einen Irren gerate und es nicht merke!! Ein zweiter Schluss für mich: Recht ist nicht immer Gerechtigkeit!

  • Bewertung

    4/5

    15.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr besonderes und wichtiges...

    Ein sehr besonderes und wichtiges Buch. Es zeigt auf das die Morde an Frauen durch ihre (Ex)Partner keine tragischen Einzelfälle sind, sondern ein gesellschaftliches Problem über das in Deutschland nicht gesprochen wird. Besonders berührend sind die Protokolle von Überlebenden.

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