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Dinge, die das Herz höher schlagen lassen

7

12,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/4,3 cm

Gewicht

589 g

Farbe

Karamell / Mokka

Originaltitel

Asioita jotka saavat sydämen lyömään nopeammin

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71934-1

Beschreibung

Rezension

»Hauchleicht, luftig und glasklar sollte ihr Buch werden, nimmt sich Mia Kankimäki vor – das ist der Autorin mehr als gelungen. Wer als Sommerlektüre auf Schnulze oder Krimi setzt, wird hier enttäuscht – aber wer offen ist für eine zauberhafte Neuentdeckung und leise Töne, ist bei diesem Buch genau richtig.« ("Sandra Niedermaier, Passauer Neue Presse")
»Ein sehr kluges Buch, das uns den Reichtum der japanischen Kultur auf eine sehr überraschende Weise eröffnet.« ("Thomas Böhm, rbb radioeins")
»Eine wunderbare Sommerlektüre.« ("Badische Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/4,3 cm

Gewicht

589 g

Farbe

Karamell / Mokka

Originaltitel

Asioita jotka saavat sydämen lyömään nopeammin

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71934-1

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Lena

    aus Essen

    5/5

    27.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich und unterhaltsam! Mehr als 5 Sterne!

    In diesem Buch schreibt Mia Kankimäki über ihre Reise nach Kyoto. Dafür macht sie ein ganzes Jahr Pause von ihrem Job und widmet sich ganz der Suche nach Freiheit und Glück. Seit Jahren ist sie fasziniert von der japanischen Kultur. Besonders eine Hofdame namens Sei Shonagon, die vor rund 1000 Jahren Gedichte und Texte geschrieben hat, hat es Mia angetan und so begibt sie sich auf die Spuren! Der Schreibstil hat mir ab der ersten Seite gefallen. Ihre Erzählung über ihr derzeitiges Leben mit langweiligem Alltag hat mich direkt abgeholt. Ich denke, die meisten Menschen sehnen sich manchmal nach einem Ausbruch aus dem Alltag. So kam ich schnell rein und konnte kaum aufhören zu lesen. Es ist wie ein Tagebuch von Mia mit abwechselnden derzeitigen Gedanken von Mia oder Erzählungen aus der Vergangenheit. Abwechslung haben auch Sei Shonagons Gedichte, Texte und Listen zwischendurch gebracht. Außerderm spricht Mia immer Sei Shonagan persönlich an. Dies kam mir am Anfang etwas ungewöhnlich vor, jedoch konnte ich es schnell nachvollziehen, da sie Sei als ihre Seelenschwester beschreibt. Es war sehr spannend, als Mia nach Kyoto gereist ist. Ich wollte alles wissen und sie hat sehr detailliert über die Erlebnisse geschrieben. Man erfährt über ihre Zeit in einer WG, über die japanische Lebensweise, über das Wetter und die Umgebung und über die japanische Kultur zur jetzigen und zur damaligen Zeit, als Sei Shonagon gelebt hat. Dabei schreibt sie sehr unterhaltsam, spannend, ironisch, humorvoll und gefühlvoll. Ich konnte mich in sie hineinversetzen, da sie ihre Gefühle sehr gut rübergebracht hat. Das Buch hat mich sofort gefesselt und ich war traurig, als ich am Ende ankam. Natürlich muss man auch etwas Interesse an Japan haben, um auch die längeren Beschreibungen über die japanische Kultur gut zu finden. Dennoch hat Mia eine außergewöhnliche Erzählweise und für mich persönlich ist es definitiv eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Ein must-read und ich werde es sicher nochmal lesen!

  • YukBook

    aus München

    5/5

    01.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe schon oft erlebt,…

    Ich habe schon oft erlebt, dass ich mich mit einer Schriftstellerin stark verbunden fühle. Ähnlich ergeht es Mia Kankimäki, wie wir in diesem Buch erfahren. Ihre Faszination gilt allerdings einer Hofdame, die vor mehr als 1000 Jahren am japanischen Kaiserhof diente und und sich mit ihrem "Kopfkissenbuch“ einen Platz in der Weltliteratur verschaffte: Sei Shônagon. Ihres Lebens überdrüssig, entscheidet sich die Texterin für eine einjährige Auszeit und begibt sich nach Kyôto, um über ihre Seelenschwester zu forschen und zu schreiben. Sie schätzt nicht nur ihren Feinsinn, Humor und ihre Selbstsicherheit, sondern auch die damals bedeutende Rolle der Frauen in der Literatur und den großen Stellenwert der Schönheit, Kunst und Dichtung. Ihr Vorhaben entpuppt sich jedoch als äußerst schwierig, da so wenig über sie überliefert ist. Eine Sache macht Sei Shônagon auch für mich sehr sympathisch, denn mit ihren tagebuchartigen Notizen wirkt sie wie eine Bloggerin, und sie liebte es, Listen zu schreiben. Auch die Autorin greift diese Form auf, stellt ihre eigenen Eindrücke, Vorlieben und Beobachtungen Zitaten aus Sei’s Werk gegenüber und findet erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Mit viel Witz und Ironie erzählt Mia Kankimäki von ihrer beengten Unterkunft und ihren Multikulti-Mitbewohnern, von Ausflügen quer durch Japan und von mühsamen Recherchen, die bis nach London führen. Es macht großen Spaß, sie dabei zu begleiten und nebenbei viele Einzelheiten über das höfische Leben und die Sitten in der Heian-Zeit zu erfahren. Man sollte Lust haben, sich ähnlich wie sie treiben zu lassen und sich auf ein Abenteuer mit vielen unvorhergesehenen Ereignissen und zu guter Letzt eine Reise zu sich selbst einzulassen.

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    4/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wer sich an dieses Buch wagt,…

    Wer sich an dieses Buch wagt, sollte eine Affinität zu Japan oder zu Sei Shōnagon haben, um die vielen Details und vorallem die eingefügten Texte von Sei zu verstehen. Auch die leicht verrückte Verehrung von der Autorin gegenüber der Hofdame Sei muss man mit einem Augenzwinkern zu nehmen wissen. Ich habe vor fast 10 Jahren das Kopfkissenbuch gelesen und zugegebenermaßen auch nicht alles verstanden. Mia Kankimäki gab mir nun die Möglichkeit, die Zusammenhänge besser zu verstehen, denn sie reist nach Kyoto und will Sei erforschen und ihrer Geschichte auf den Grund gehen. Vielleicht will sie aber auch einfach nur vor ihrem eigenen Leben flüchten, weil es gerade nicht so läuft, wie sie es sich erhofft hat. Die Finnin hat einen leichten und gut zu lesenden Schreibstil, dazu noch eine gute Portion Humor und Selbstironie. Ich mochte ihre Art der Beschreibungen ganz gern. Manches Zwiegespräch mit Sei hat mich zwar ab und an die Augen rollen lassen, aber insgesamt fand ich die vielen Fakten, Daten und Geschichten aus Kyoto und von der Hofdame Sei interessant. Man lernt einiges über die japanischen Traditionen, die Tempel und die Kultur in Japan kennen. Es braucht einen langen Atem, um mit Mia Kyoto zu erkunden, aber aus meiner Sicht lohnt es sich.

  • Lisa

    3/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Literarische Reise nach Japan, auf den Spuren der Hofdame Sei Shōnagon

    In ihrem Buch „Dinge, die das Herz höher schlagen lassen“ lässt uns die Autorin Mia Kankimäki an einer sehr persönlichen Reise teilnehmen. Lange Zeit war die Autorin bereits von Sei Shōnagon und deren Kopfkissenbuch begeistert, als sie 2010 all ihren Mut zusammen nahm, ihre Arbeit sowie ihr gesamtes Leben in Norwegen zurückließ und nach Kyōto in Japan reiste. Dort wollte sie auf den Spuren ihrer Seelenschwester Sei wandeln und dabei genau dieses Buch schreiben. Und so erzählt sie in einer Art Tagebuch von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Gedanken. Leider muss ich sagen, dass das Buch mit seinen über 500 Seiten, stellenweise ziemlich langatmig war und mich so nicht immer fesseln konnte. Die geschichtlichen Einblicke in die Zeit der Kaiserhöfe und auch so manches Reiseerlebnis lasen sich aber durchaus interessant. Dazwischen gab es für mich allerdings auch immer wieder recht langatmige und dadurch langweilige Passagen. So musste ich mich aufs Ende hin regelrecht zwingen, weiter zu lesen. Trotzdem enthält das Buch auch immer wieder großartige Stellen, welche mich sehr ansprachen. „Dinge, die das Herz höher schlagen lassen“, ist geeignet für alle geschichtlich und literarisch interessierten Leser*innen. Wer eine leichte Lektüre bzw. eine unterhaltsame Geschichte sucht, wird hier eher enttäuscht werden. Durch die teilweise sehr besondere Textform und so manchen inhaltlichen Höhepunkt, vergebe ich dennoch 3 von 5 Sternen.

  • Lisa

    3/5

    14.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Literarische Reise nach…

    Literarische Reise nach Japan, auf den Spuren der Hofdame Sei Shōnagon In ihrem Buch „Dinge, die das Herz höher schlagen lassen“ lässt uns die Autorin Mia Kankimäki an einer sehr persönlichen Reise teilnehmen. Lange Zeit war die Autorin bereits von Sei Shōnagon und deren Kopfkissenbuch begeistert, als sie 2010 all ihren Mut zusammen nahm, ihre Arbeit sowie ihr gesamtes Leben in Norwegen zurückließ und nach Kyōto in Japan reiste. Dort wollte sie auf den Spuren ihrer Seelenschwester Sei wandeln und dabei genau dieses Buch schreiben. Und so erzählt sie in einer Art Tagebuch von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Gedanken. Leider muss ich sagen, dass das Buch mit seinen über 500 Seiten, stellenweise ziemlich langatmig war und mich so nicht immer fesseln konnte. Die geschichtlichen Einblicke in die Zeit der Kaiserhöfe und auch so manches Reiseerlebnis lasen sich aber durchaus interessant. Dazwischen gab es für mich allerdings auch immer wieder recht langatmige und dadurch langweilige Passagen. So musste ich mich aufs Ende hin regelrecht zwingen, weiter zu lesen. Trotzdem enthält das Buch auch immer wieder großartige Stellen, welche mich sehr ansprachen. „Dinge, die das Herz höher schlagen lassen“, ist geeignet für alle geschichtlich und literarisch interessierten Leser*innen. Wer eine leichte Lektüre bzw. eine unterhaltsame Geschichte sucht, wird hier eher enttäuscht werden. Durch die teilweise sehr besondere Textform und so manchen inhaltlichen Höhepunkt, vergebe ich dennoch 3 von 5 Sternen.

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