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Produktbild: Die Wikipedia-Story

Die Wikipedia-Story Biografie eines Weltwunders

1

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

25.11.2020

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

232 (Printausgabe)

Dateigröße

1719 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593447520

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.11.2020

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

232 (Printausgabe)

Dateigröße

1719 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593447520

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Mein Eindruck

HSL am 31.07.2021

Bewertungsnummer: 1542477

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Biografie eines Weltwunders würde ich die Wikipedia Story nicht gerade bezeichnen, denn es hat schon zu früherer Zeit Enzyklopädien gegeben, wenn auch in Papierform, wie den Brockhaus oder Ähnliche. Dennoch ist die Idee und die Verfügbarkeit schon sehr beeindruckend, auch wenn der Geistesblitz schon fast 20 Jahre alt ist. So hat das ca. 200 seitige Werk 11 Kapitel mit zahlreichen Überschriften wie „Enzyklopädie trifft Technik“, „Das Wikipedia Wunder“, oder „Was ist eine Enzyklopädie?“. Es ist mal wieder interessant, zu lesen, warum ein Werk wie dieses entsteht. Ein Mensch ist fasziniert von einer Sache und die lässt ihn nicht mehr los, auch wenn der Einfall vielleicht noch nicht geboren war und die Enzyklopädie ein Buch war und erst durch die Möglichkeiten des Internets Wikipedia entstand. Die Anfänge beginnen mit den beiden Worten „Hello world“, die Jimmy Wales im Jahre 2001 auf seine Webseite geschrieben hatte. So steht „Wiki“ als Pseudonym für die genutzte Software und „pedia“ ist der direkte Bezug auf die Enzyklopädie die im 18.Jahrhundert von Denis Diderot und anderen entwickelt wurde. Dennoch ist Wikipedia nicht der erste Versuch, einer gemeinschaftlich erstellten Variante im Netz. Es sollte nur die etwas schwerfälligere Schwester Nupedia mit Inhalten anfüttern. Dennoch waren die Erfahrungen in der Kindheit wichtig, um die Motive von Wales zu verstehen. Dazu muss man etwas in die Tiefe gehen. Denn er war der Überzeugung, das Menschen in freier Selbstbestimmung bessere Ergebnisse produzieren, als zentral gelenkte Einheiten. So stellt sich natürlich die Frage ob man versuchen soll, alles Wissen zu zentralisieren? Eine Gruppe von Experten trifft dann Entscheidungen, was man in einer Enzyklopädie veröffentlichen darf? Die Wikipedia Auskunft ist ein Ort, der Prinzipien von Wikipedia nur in gewisser Weise gelten lässt. Oft sind in der Auskunft Dinge möglich, die Wikipedia ansonsten ablehnt. Eine Regel besagt, das Wikipedia keine Bedienungsanleitung ist. Die Form von Fragen in der Öffentlichkeit ist keineswegs eine Erfindung von Wikipedia. Sie führt vielmehr eine Tradition fort, die früher oft und heute noch vom angloamerikanischen Kulturraum verwendet wird. Die technische Infrastruktur für die Wikimedia-Projekte und der 500 hauptamtlichen Mitarbeitern werden über Spenden finanziert. So hat die Wikimedia-Foundation im Finanzjahr 2018/2019 Spenden in Höhe von insgesamt 112 Milliarden eingenommen. Während andere gemeinnützige Organisationen darum kämpfen müssen, überhaupt wahrgenommen zu werden. Durch die Spendengelder an die Wikimedia haben sich die WMF und WMDE Zugriff auf eine der bekanntesten Webseiten der Welt verschafft. Wikipedia steht nicht nur auf den Schultern früherer Enzyklopädien, sie ist selbst ein Ausdruck der digitalen Transformation, die all unser Leben und unsere Kultur grundlegend verändert hat. Bei Gesprächen 2004 mit Brockhaus wurden die Wikipedianer nicht nur wahr, sondern auch ernst genommen. Allerdings veränderte dieses Gespräch nichts bei Brockhaus und im Jahr 2009 wurde der Brockhaus an Bertelsmann verkauft. Auch gibt es neben den zahlreichen Online-Orten, an denen sich Wikipedianer austauschen, auch in acht deutschen Städten Community-Stützpunkte, die sich explicit an Nicht-Wikipedianer, also an Interessierte und Leser richten. Neben diesen Anlaufstellen gibt es noch zahlreiche überregionale Treffen von Wikipedianern. Das jährlich größte ist das Wikimenia, das zum ersten Mal 2005 in Frankfurt stattfand. So gibt es auch zahlreiche Zahlendreher, Fakes und Fantasien und manchmal gibt es sie nur, weil es Wikipedia gibt. Solche Geschichten haben natürlich auch Unterhaltungswert und zeigen uns zugleich, dass auch Wikipedia nicht vor Lügen und Fälschungen gefeit ist. Zahlreiche Projekte sind im Kielwasser von Wikipedia entstanden und schon einige Monate nach dem Start von Wikipedia kam die Idee von einem Wörterbuch auf, nach den gleichen Prinzipien zu erstellen. Wikipedia wächst weiterhin enorm. Trotz 20 Jahren Bestehens ist Wikipedia zur gleichen Zeit in Gefahr und gleichzeitig ist Wikipedia eine Gefahr. Wikipedia war und ist ein Werkzeug , das sich die aufgeklärten Gesellschaften geschaffen haben, um ihr Wissen zu sammeln und zu überliefern.

Mein Eindruck

HSL am 31.07.2021
Bewertungsnummer: 1542477
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Biografie eines Weltwunders würde ich die Wikipedia Story nicht gerade bezeichnen, denn es hat schon zu früherer Zeit Enzyklopädien gegeben, wenn auch in Papierform, wie den Brockhaus oder Ähnliche. Dennoch ist die Idee und die Verfügbarkeit schon sehr beeindruckend, auch wenn der Geistesblitz schon fast 20 Jahre alt ist. So hat das ca. 200 seitige Werk 11 Kapitel mit zahlreichen Überschriften wie „Enzyklopädie trifft Technik“, „Das Wikipedia Wunder“, oder „Was ist eine Enzyklopädie?“. Es ist mal wieder interessant, zu lesen, warum ein Werk wie dieses entsteht. Ein Mensch ist fasziniert von einer Sache und die lässt ihn nicht mehr los, auch wenn der Einfall vielleicht noch nicht geboren war und die Enzyklopädie ein Buch war und erst durch die Möglichkeiten des Internets Wikipedia entstand. Die Anfänge beginnen mit den beiden Worten „Hello world“, die Jimmy Wales im Jahre 2001 auf seine Webseite geschrieben hatte. So steht „Wiki“ als Pseudonym für die genutzte Software und „pedia“ ist der direkte Bezug auf die Enzyklopädie die im 18.Jahrhundert von Denis Diderot und anderen entwickelt wurde. Dennoch ist Wikipedia nicht der erste Versuch, einer gemeinschaftlich erstellten Variante im Netz. Es sollte nur die etwas schwerfälligere Schwester Nupedia mit Inhalten anfüttern. Dennoch waren die Erfahrungen in der Kindheit wichtig, um die Motive von Wales zu verstehen. Dazu muss man etwas in die Tiefe gehen. Denn er war der Überzeugung, das Menschen in freier Selbstbestimmung bessere Ergebnisse produzieren, als zentral gelenkte Einheiten. So stellt sich natürlich die Frage ob man versuchen soll, alles Wissen zu zentralisieren? Eine Gruppe von Experten trifft dann Entscheidungen, was man in einer Enzyklopädie veröffentlichen darf? Die Wikipedia Auskunft ist ein Ort, der Prinzipien von Wikipedia nur in gewisser Weise gelten lässt. Oft sind in der Auskunft Dinge möglich, die Wikipedia ansonsten ablehnt. Eine Regel besagt, das Wikipedia keine Bedienungsanleitung ist. Die Form von Fragen in der Öffentlichkeit ist keineswegs eine Erfindung von Wikipedia. Sie führt vielmehr eine Tradition fort, die früher oft und heute noch vom angloamerikanischen Kulturraum verwendet wird. Die technische Infrastruktur für die Wikimedia-Projekte und der 500 hauptamtlichen Mitarbeitern werden über Spenden finanziert. So hat die Wikimedia-Foundation im Finanzjahr 2018/2019 Spenden in Höhe von insgesamt 112 Milliarden eingenommen. Während andere gemeinnützige Organisationen darum kämpfen müssen, überhaupt wahrgenommen zu werden. Durch die Spendengelder an die Wikimedia haben sich die WMF und WMDE Zugriff auf eine der bekanntesten Webseiten der Welt verschafft. Wikipedia steht nicht nur auf den Schultern früherer Enzyklopädien, sie ist selbst ein Ausdruck der digitalen Transformation, die all unser Leben und unsere Kultur grundlegend verändert hat. Bei Gesprächen 2004 mit Brockhaus wurden die Wikipedianer nicht nur wahr, sondern auch ernst genommen. Allerdings veränderte dieses Gespräch nichts bei Brockhaus und im Jahr 2009 wurde der Brockhaus an Bertelsmann verkauft. Auch gibt es neben den zahlreichen Online-Orten, an denen sich Wikipedianer austauschen, auch in acht deutschen Städten Community-Stützpunkte, die sich explicit an Nicht-Wikipedianer, also an Interessierte und Leser richten. Neben diesen Anlaufstellen gibt es noch zahlreiche überregionale Treffen von Wikipedianern. Das jährlich größte ist das Wikimenia, das zum ersten Mal 2005 in Frankfurt stattfand. So gibt es auch zahlreiche Zahlendreher, Fakes und Fantasien und manchmal gibt es sie nur, weil es Wikipedia gibt. Solche Geschichten haben natürlich auch Unterhaltungswert und zeigen uns zugleich, dass auch Wikipedia nicht vor Lügen und Fälschungen gefeit ist. Zahlreiche Projekte sind im Kielwasser von Wikipedia entstanden und schon einige Monate nach dem Start von Wikipedia kam die Idee von einem Wörterbuch auf, nach den gleichen Prinzipien zu erstellen. Wikipedia wächst weiterhin enorm. Trotz 20 Jahren Bestehens ist Wikipedia zur gleichen Zeit in Gefahr und gleichzeitig ist Wikipedia eine Gefahr. Wikipedia war und ist ein Werkzeug , das sich die aufgeklärten Gesellschaften geschaffen haben, um ihr Wissen zu sammeln und zu überliefern.

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Die Wikipedia-Story

von Pavel Richter

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