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Produktbild: Besser spät als nie

Besser spät als nie Eine Liebeserklärung an das Alter

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Irina Wanka

Spieldauer

5 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.10.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

70

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4064066720421

Beschreibung

Rezension

"Ein Buch voller kurzer aber pointierter Texte für zwischendurch oder in einem durch zu lesen. Texte, die lange nachwirken, wenn man sich schon mal Gedanken über das Älterwerden gemacht hat."
Nini Tschavoll, Madame Wien, 27.01.2020

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Gesprochen von

Irina Wanka

Spieldauer

5 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.10.2020

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

70

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4064066720421

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  • gaby2707

    aus München

    5/5

    10.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebeserklärung an das Alter

    Eine ältere Dame im Bademantel, in der Hand ein Buch und ein Glas Rotwein – das könnte ich sein. Dazu der Text „eine Liebeserklärung an das Alter“. Dieses Buch musste ich unbedingt lesen. Und es hat sich wirklich gelohnt. In 69 kurze Kapiteln lässt mich Mechthild Grossmann an ihren Gedanken rund ums alt / älter werden und ums alt sein teilhaben. Es gibt viele nachdenkliche Momente in den Geschichten, die sie erzählt; Momente bei denen ich schmunzeln oder herzhaft lachen musste. Sie spricht mir regelrecht aus der Seele. Sie hat mit ihren Erfahrungen so recht. Ich kann das bezeugen, denn auch ich bin schon etwas älter und die allermeisten ihrer Gedanken treffen auch auf mich zu. Oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich kurz nicke. Denn sehr viele der Situationen, die hier angesprochen und beschrieben werden, kenne auch ich sehr gut. Ich finde es toll, wie sie mit ihrer Zunge und ihrer Fantasie neue Länder erkundet. Wie sie mit dem Vergessen ihres Mannes umgegangen ist; wie sie erst vor ein paar Jahren auf ihre erste große Reise nach Südamerika geht. Ich bewundere, wie und warum sie alleine Weihnachten feiert und wie mit mit dem neuen Online Shopping umgeht. Sie schneidet Themen wie Altersarmut, Rente, häusliche Pflege von Angehörigen und unsere Wegwerfgesellschaft an. Zu allem hat sie eine Meinung, der ich mich nur anschließen kann. Sie philosophiert über die Einsamkeit im Alter und ihre Einstellung zum Tod. Erzählt über das weltbeste Pistazieneis in Rom und über Jogginghosen, die sie früher nie getragen hätte. Sie hat mich an manches erinnert, was ich auch aus meiner Kindheit und Jugend kenne. Die selbstgestrickten Wollstrümpfe aus ihrer Jugend, die an Strumpfgürteln festgemacht wurden und elendig gekratzt haben, die auch ich tragen musste, hatte ich schon verdrängt. Ich mag ihren Erzählstil, ich mag ihre Einstellung zum Leben und zum Tod. Gerne würde ich mich auf einen Plausch mit ihr auf ihren Balkon setzen und im Sommer Melonenschnitze futtern. Ein tolles Buch der fast 80-jährigen Mechthild Grossmann über die kleinen und großen Momente des Älterwerdens, aufgeschrieben von ihrer Enkelin Dorothea Wagner. Eine Lektüre für Alt und Jung, für Seniorinnen, Mütter, Kinder und Enkel, die die Welt aus den Augen einer alten Dame kennenlernen möchten.

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    08.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mechthild

    Klappentext Wie fühlt es sich eigentlich an, alt zu sein? Mechthild Grossmann ist 79 und genießt es. In diesem Buch erzählt sie von den großen und kleinen Momenten des Altwerdens. Von den wundervollen Freiheiten genauso wie von dem Phänomen, dass Bekannte plötzlich nur noch über ihre Krankheiten reden wollen – und nicht mehr über gute Bücher oder Filme. Sie erklärt, was gegen das blöde Bauchgefühl an Sonntagabenden hilft, was sie nach dem Tod eines Freundes tröstet, wie das mit dem Sex und der Liebe ist und wie sehr sie es genießt, plötzlich in aller Ruhe im Bett frühstücken und einen Nachmittag in Jogginghose bleiben zu können. Humorvoll und warmherzig schildert sie, warum das Alter einem nicht Angst machen muss – sondern genau genommen die beste Zeit des Lebens ist. Inhalt & Meinung Ich habe damals schon die „Oma-Kolumne“ in der Süddeutschen Zeitung verschlungen. Die Inhalte die dort vermittelt wurden, finden sich nun gesammelt in diesem wirklich kostbaren Büchlein. In kurzen Abschnitten gibt Mechthild Grossmann antworten auf eine Vielzahl von Fragen die einem im Alter beschäftigen. Dabei gibt es viele Passagen zum Lachen, andere berühren einen auch tief und es gab für mich so manche Lebensweisheit die ich behalten werde. Ich denke ich werde bei so einigen Gelegenheiten das Buch zurate ziehen um den Inhalt wieder aufzufrischen. Nun weiß ich ja auch warum ältere Menschen oft beige tragen und ich bin gespannt ob das noch so ist wenn ich einmal alt bin. Auch das Thema Abschied und Verabschieden von lieb gewonnen Menschen wird angesprochen. Ich persönlich mochte es sehr gern, dass es immer noch den Zauber der ersten Male gibt, ein besonderes Gericht genießen, Städte besuchen und das Leben weiterhin genießen. Durch das Buch wurden mir doch eine Vielzahl ein Türen geöffnet und Fragen beantwortet und tatsächlich ein bisschen die Angst vorm älter werden genommen.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    23.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurzweiliges Buch, regt aber zum nachdenken an

    "Besser spät als nie" von Mechthild Grossmann - wer hier einfach nur lustige, vielleicht sogar alberne Kolumnen erwartet ist definitiv falsch bei diesem Buch. Natürlich sind die Geschichten auch witzig, aber bei genauerer Betrachtung beginnt man über sie nachzudenken und stellt fest, daß hier Aussagen versteckt sind, die Tiefgang haben.Der Leser erfährt von der Gedankenwelt einer älteren Frau, man erfährt, welch Sorgen Sie plagen und welch Gedanken ihr durch den Kopf gehen. Der Gedanke, ob sich ein Kleidungsstück noch lohnt zu kaufen, wo man doch schon so alt ist, hat etwas erschreckendes. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen, in denen sich ältere Frauen hier wiedererkennen und jüngere beginnen sollten, ihr Verhalten zu hinterfragen und über das Älterwerden nachzudenken. Mechthild Grossmann schreibt aber erfrischend fröhlich, ohne erhobenen Zeigefinger, so wie ihr die Gedanken durch den Kopf gehen. Das ist das Besondere an diesem Buch. Die Kapitel sind alles ehemalige Kolumnen, die genau die richtige Länge haben. Sie sind perfekt geeignet, um sich jeden Tag zwischendurch ein Kapitel zu gönnen. Am Stück würde ich das Buch nicht empfehlen zu lesen. Es könnte der Sinn hinter den Texten verloren gehen, denn jedes Kapitel wirkt noch lange nach und beschäftigt den Leser.

  • Bewertung

    aus Bad Krozingen

    5/5

    05.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kluges Buch!!!

    Ein kluges Buch!!! Sie muss sein, diese Überschrift mit den drei Ausrufezeichen. Denn da lese ich tatsächlich irgendwo über das vorliegende Buch, es sei banal. „Banal“ per definitionem heißt: gedanklich unbedeutend, gewöhnlich. Nein, dieses Buch ist nicht gewöhnlich, es ist gedanklich nicht unbedeutend, es ist alles andere als das. Vielleicht ist derjenige, der das Urteil abgegeben hat, noch sehr jung und unbedarft. Vielleicht hat er nur ein paar Seiten gelesen und gerade ein Thema erwischt, das ihn in seinem Leben noch nicht berührt hat. Vielleicht hatte er witzige Situationsschilderungen aus dem Altersheim erwartet. Wer weiß. Auf jeden Fall bringt mich dieses Urteil dazu, vehement meiner gegenteiligen Meinung Ausdruck zu verleihen. Die Texte haben Tiefe. Die Texte sind es wert, darüber nachzudenken. Die Texte bringen Informationen über das beschwerliche, reglementierte Leben der Frau vor 60, 70 Jahren. Und die Texte bringen Einblick in das nicht immer einfache Leben im Alter. Aber die Texte bringen auch Ermutigung. Ja, es sind kurze Artikel, denn es handelt sich um eine Sammlung von Kolumnen, die in der Süddeutschen Zeitung zu lesen waren. Wie schwer gute Kolumnen zu schreiben sind, weiß nur, wer sich selbst einmal daran versucht hat. Kurze Meinungsbeiträge zu formulieren, die das jeweilige Thema pointiert auf den Punkt bringen und nicht endlos breittreten. Das kann nicht jeder. Und genau das ist dem Paar Großmutter und Enkelin hervorragend gelungen. So kurz die Texte auch sind, so eindringlich sind sie. Sie kommen ganz harmlos daher, und doch wirken sie lange nach, wenn man sich darauf einlässt. Mechthild Grossmann ist eine gebildete Frau. Sie ist weltoffen und neugierig. Dass sie alt ist, macht ihre Gedanken nicht weniger wertvoll, im Gegenteil. Sie hat alles Recht dazu, uns von ihrer Haltung dem Leben, den Menschen und dem Sterben gegenüber zu erzählen. Nichts davon ist banal. Und übrigens: Nachdenken schadet in keinem Alter.

  • bärin

    4/5

    14.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebeserklärung an das Alter!

    So lautet der Untertitel dieses kleinen gebundenen Büchleins, in dem die fast 80-jährige Mechthild Grossmann mit Hilfe ihrer Enkelin Dorothea Wagner aus ihrem Leben und Erfahrungsschatz berichtet. Es gibt angenehm kurze Kapitel mit dazu passenden Überschriften. Diese sind bereits als Kolumne in der Süddeutschen Zeitung erschienen und hier nun als Buch zusammen gefasst worden. In lockerem Plauderton erzählt uns Mechthild hier von ihrem Eheleben, der schweren Zeit, als ihr Mann zum Pflegefall wurde und starb und wie gut es ihr nun geht, da sie nur noch macht, was sie gerne möchte. Sie will kein Bratkartoffel-Verhältnis und wehrt sich gegen seltsame Anbahnungsversuche. Wir erfahren ihre Meinung zur Mode und was auf ihrer To-do-Liste noch steht. Sie legt uns nahe, sich nicht zu viel Sorgen zu machen, man sollte das Leben lieber genießen, denn niemand weiß genau, wie lange er das noch kann. Die einzelnen Abschnitte sind leicht und schnell zu lesen. Ich habe immer wieder ein paar zwischendurch gelesen und habe mich gut unterhalten gefühlt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (5)

  • Produktbild: Besser spät als nie