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Das achte Kind Roman

74

22,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3 cm

Gewicht

365 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26796-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3 cm

Gewicht

365 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26796-1

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Str. 57 , Haus 4
10557 Berlin
Deutschland

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  • wildehilde

    5/5

    21.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Geschichte eines zwiegespaltenen Jungen

    Der Autor nimmt uns mit in die Geschichte seiner Familie und seiner Kindheit. Er wurde in eine etwas ungünstige Familie geboren - sein Vater ist ein Krimineller und seine Mutter ist eine naive, junge Frau. Der Vater interessiert sich kaum für ihn und da seine Mutter arbeiten muss, gibt sie ihn unter der Woche in eine Pflegefamilie. Dort erfährt er die Liebe, die er zu Hause nicht bekommt. Der Vater verschwindet irgendwann in ein serbisches Gefängnis und die Mutter hat einen neuen Partner - ebenso gewalttätig und jähzornig wie sein leiblicher Vater. Er bleibt in seiner Pflegefamilie. Doch sein Pflegevater ist ein Nazi par excellence. Der Autor schildert seine Zeit in der Pflegefamilie recht neutral, in seiner Kindheit ist er sehr naiv und beginnt erst in der Jugendzeit damit, seinen Pflegevater zu hinterfragen. Das Buch liest sich ganz gut. Ich war an vielen Stellen etwas irritiert über die familiären Verhältnisse. Dennoch hat er sich gut eingefügt und hat sein Leben recht erfolgreich gestartet und weitergeführt.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    14.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Lebensgeschichte

    In dem Buch "Das achte Kind" von Alem Grabovac geht es um den Autoren selbst. Er erzählt seine bewegende Geschichte des Aufwachsens. Alem Grabovac wird in Deutschland als Sohn einer Kroatin und eines Bosniers geboren. Da seine Mutter als Gasarbeiterin viel arbeiten muss und sein Vater ein Kleinkrimineller war auf den kein Verlass war wurde er bereits nach 6 Wochen in eine Deutsche Pflegefamilie gegeben in der es schon 7 leibliche Kinder der Eltern gab und die noch weitere Kinder von Gastarbeitern hatten um die sie sich gekümmert haben. Alle gingen mit der Zeit, nur Alem bleib und wurde das achte Kind der Familie. Seine Mutter Smilja holte ihn jedes 2te Wochenende zu sich bis sie nach Frankfurt ziehen musste. Durch die weiter Entfernung wurden die abstände etwas größer und als Sie einen neuen Mann kennen gelernt hat der ein Trinker war und dazu noch gewalttägig wollte Alem am liebsten nicht mehr hin, wenn er da war. Alem Grabovac erzählt seine Geschichte von Geburt bis zum Erwachsenen auf eine schnörkellose, packende Art und Weise. Trotz aller umstände kommen keine Vorwürfe oder anklagen gegenüber seine Eltern ob leiblich oder pflege auf. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Wortwahl so emotional und liebevoll aber auch ernst und teilweise bedrückend. Ich finde dieses Buch beeindruckend und spannend, aber ob ich es einfach so weiterempfehlen würde wie mach anderes ist schwer zu sagen. Es ist ein spezielles Buch das seine Leser finden muss. Ich denke aber wenn das Thema der unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen Welten reizt, dem kann dieses Buch interessieren. Ich hab es gern gelesen und finden den Weg von Alem sehr interessant.

  • M.K.

    aus Minden

    5/5

    28.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wortgewaltig

    Ein ganz besonderer deutscher Bildungsroman" Maxim Biller Dein Vater ein Taugenichts, dein Pflegevater ein Nazi, dein Stiefvater ein brutaler Säufer: "Das achte Kind" zoomt unmittelbar in ein Leben, zu krass, um es sich auszudenken. Smilja schuftet als Gastarbeiterin in der Schokoladenfabrik, ihr Mann Emir, ein feierfreudiger Kleinganove, landet später im berüchtigten Gefängnis Goli Otok in Jugoslawien. Nach der Geburt ihres Sohnes Alem trifft Smilja eine folgenschwere Entscheidung: Ihr Baby wächst bei einer strengen deutschen Pflegefamilie mit sieben eigenen Kindern auf. Jedes zweite Wochenende aber verbringt der Junge mit seiner Mutter und ihrem neuen gewalttätigen Freund im Frankfurter Bahnhofsmilieu. Erst als Erwachsener macht sich Alem auf die Suche nach seinem leiblichen Vater. Alem Grabovac erzählt die erschütternde Geschichte eines extremen Aufwachsens, ungeschönt und ohne Wertung. Dieser Roman ist für mich das Lesehighlight von 2021. Einfühlsam erzählt mit bildgewaltigen und wortgewaltiger Atmospähre. Ein Buch und eine Geschichte die einen zum nachdenken bringt und auch nach dem weglegen des Buches nicht loslässt. Die schrecklichen Erlebnisse die man erfäht und mitleidet sind einfach nicht mit Worten zu beschreiben

  • Marita Robker-Rahe

    aus Belm

    5/5

    17.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ernüchternd

    " Das achte Kind " von Alem Grabovac ist ein Buch , das unter die Haut geht. Erzählt wird es von Alem selbst, der gebürtiger Jugoslave ist, mit seiner Mutter aber schon als Kind in Deutschland lebt, in der Hiffnung auf ein besseres Leben. Leider heiratet Alems Mutter dafür den falschen Mqnn, der zwar ein Charmeur, aber faul und labil ist. Alems Mutter schuftet in einer Fabrik und gibt dafür Alem unter der Woche zu Pflegeeltern, bei denen er ein geregeltes und liebevolle Betreuung erfährt. Am Wochenende holt ihn seine Mutter,doch seine Familie wird auf Dauer die Pfelegefamilie, die ihn auch prägt. Nachdem seine Mutter einen neuen Freund kennenlernt, lernt Alem auch nach und nach Gewalt und Alkohollismus kennen. In den Ferien geht es dann zurück in seine Heimat zu den Großeltern,die natürlich in einem ganz kargen Umfeld leben. Als dann später der Sohn des Freundes ihrer Mutter nach Deutschland kommt, wird deutlich, wie unterschiedlichn das Leben der Gastarbeiterkinder laufen kann. Doch auch in Alems Pflegefamilie läuft nicht alles rund, sein Pflegevater trauert immer noch der guten alten Zeit nach und Alem schnappt Äußerungen seines Pflegevaters auf, die ihm vor allem im Erwachsenenalter sauer aufstoßen. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen und macht schon deutlich, wie schwer es den ersten Gastarberitern gemacht wurde, hier Fuß zu fassen und als Familie glücklich zu leben.Das Alems Mutter ihn in eine Pflegefamilie geben muss, um arbeiten zu gehen,, fällt ihr sehr schwer und entfremdet sie auch ihrem Kind. Alem hat das Glück, eine liebevolle Familie zu finden und nicht wie viele andere Kinder dieser Familien, auf sich allein gestellt zu sein, oder zerissen zwischen der Heimat und Deutschland. Trotz vieler Probleme, Alkoholismus, Geldnot, Brutalität,hat Alem das Glück in einer intakten Pflegefamilie aufzuwachsen und dadurch Zukunftschancen zu haben. Er macht sein Abitur , studiert und wird Journalist. Sicherlich hatte Alems Mutter sich ihre Zukunft in Deutschland anders vorgestellt, doch für ihr Kind hat es ein gutes Ende genommen. Das Buch hat mich sehr berührt und ich kann es nur weiterempfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gelungene Autobiographie

    Das Buch von Alem Grabovac zeigt uns, dass man vorgegebene Richtungen auch ändern kann! Zum Beginn des Buches ist einem nicht gleich bewusst, dass es um eine Autobiographie geht. Der Autor hat sich entschieden mit seinen Wurzeln zu beginnen, der Geschichte seiner Mutter. Diese behandelt er nicht vollständig, macht aber ihre Beweggründe für spätere Handlungen deutlich. Diesen Weg finde ich spannend gewählt, ebenso wie die Unterteilung in drei Bücher, die sich gravierend in der Länge unterscheiden. Alem Grabovac zeigt nicht nur die eine Seite seiner Herkunft, sondern schließt mit dem anderen Teil auch ab. Dabei bewertet der Autor nicht, hat einen klaren und ruhigen Schreibstil. Dennoch schafft er es einen von Anfang an zu fesseln, einen Spannungsbogen aufzubauen und einen nicht nur mit in seine Vergangenheit zu nehmen, sondern auch an seine gewählten Akteure, die sein Leben maßgeblich beeinflusst haben, zu binden, mit ihnen zu fühlen und zu leiden. Insgesamt macht das Werk von Alem Grabovac klar, dass es nicht nur eine Perspektive, nie nur einen Weg gibt und Fehler zum Leben dazugehören, es aber wichtig bleibt, was man daraus lernt. Eine sehr gelungene Biographie!

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