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Eine Seuche in der Stadt Szenario

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,8/13/1,5 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

4

Originaltitel

Just a Plague Original russischer Titel: Просто чума

Übersetzt von

Ganna-Maria Braungardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26966-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,8/13/1,5 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

4

Originaltitel

Just a Plague Original russischer Titel: Просто чума

Übersetzt von

Ganna-Maria Braungardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26966-8

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Wer sich letztes Jahr Camus' "Die...

Bewertung am 12.02.2021

Bewertungsnummer: 498626

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer sich letztes Jahr Camus' "Die Pest" gekauft hat, ist eigentlich aus Anstandsgründen gezwungen, dieses Buch zu lesen. Wie würde der Umgang mit einer hochansteckenden Lungenkrankheit in einem wirklichen Kontrollstaat aussehen? Mich hat seit Langem kein Buch so erschüttert.

Wer sich letztes Jahr Camus' "Die...

Bewertung am 12.02.2021
Bewertungsnummer: 498626
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer sich letztes Jahr Camus' "Die Pest" gekauft hat, ist eigentlich aus Anstandsgründen gezwungen, dieses Buch zu lesen. Wie würde der Umgang mit einer hochansteckenden Lungenkrankheit in einem wirklichen Kontrollstaat aussehen? Mich hat seit Langem kein Buch so erschüttert.

Quarantäne

Kaffeeelse am 06.01.2022

Bewertungsnummer: 1634172

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einem romanhaften Geschehen wird ein Blick auf das Wirken der Bakterien geworfen. Ich hatte mich erst einmal etwas gesträubt dieses Buch zu lesen, bin ich doch selbst im Krankenhaus tätig und habe von daher schon den Platz in der ersten Reihe zum Betrachten des momentanen Geschehens. Einen Platz, den ich jetzt gern verlassen wöllte. Aber das Leben ist kein Ponyhof! Und ein Glück gibt es gute Bücher. Ich bin von daher eigentlich mit diesem Covid-Thema schon vollkommen bedient. Aber gut. Irgendwann gewöhnt man sich an alles, auch ans Grauen. Und deshalb dachte ich mal schauen was Ljudmila Ulitzkaja hier so schreibt. Ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch ist hart, aber vollkommen wahr. Dieser Roman wäre für die ganzen Leugner und Gegner des momentanen Geschehens eine Pflichtlektüre, könnten sie doch darin sehen, was ein diktatorischer Staatsapparat zur Eindämmung einer Pandemie bereit ist zu tun. Bemängeln sie doch das Handeln unseres Landes aufs Schärfste. Sind sich aber anscheinend nicht im Klaren, dass dieses Handeln noch deutlich drastischer ginge. Wie dieses Buch eindrücklich zeigt. Aber man könnte natürlich auch im Jetzt bleiben und einfach nach China blicken, auch dort ist das Handeln des Staates deutlich restriktiver. Aber wenn man bedenkt, wer politisch hinter diesen ganzen Leugnern steht. Nun gut. Da stehen wohl ganz andere Ziele auf der Agenda, die ein Teil der Leugner hoffentlich nicht überblickt. Dieses Buch ist ein Blick auf die vielleicht einzige gute Tat des NKWD, den verhinderten Pestausbruch des Jahres 1939 in Moskau, von dem ich bis jetzt noch gar nichts wusste. Beruht doch das romanhafte Geschehen auf wahren Begebenheiten, wie das Nachwort des Buches verrät. Das NKWD oder das Innenministerium ist bekannt und berüchtigt für seine Säuberungsaktionen unter Stalin, der auch hier in diesem Buch auftritt, das NKWD ist bekannt für das Ermorden von Millionen von Menschen. Hier aber in diesem Buch verhindert das schnelle Durchgreifen des NKWD das Entstehen einer Pestepidemie, den Tod von vielen Menschen. So restriktiv das NKWD auch auftritt, und damit auch abstößt, so erfolgreich ist es hier auch. Doch will man so behandelt werden? Denn auch dieses Wegsperren ist eine Form der Quarantäne. Noch dazu wird dieser Pestausbruch von einem besonders ansteckenden Bakterienstamm ausgelöst, welcher aus einem staatseigenen Laboratorium entweichen konnte. Auch dieser Punkt regt natürlich zum Nachdenken an und zeigt die dunkle Seite des Menschen. Denn warum und wozu wurde denn an den Pesterregern gearbeitet in diesem staatseigenen Labor?!?! Eine Frage, bei der ich eigentlich keine Antwort hören möchte. Und eine Frage, wo ich unschlüssig bin, welche Bestrafung für die Auftraggeber solchen Tuns angebracht wäre!!! Eine vollkommen passende Geschichte für die heutige Zeit würde ich abschließend zu diesem Buch sagen wollen!

Quarantäne

Kaffeeelse am 06.01.2022
Bewertungsnummer: 1634172
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einem romanhaften Geschehen wird ein Blick auf das Wirken der Bakterien geworfen. Ich hatte mich erst einmal etwas gesträubt dieses Buch zu lesen, bin ich doch selbst im Krankenhaus tätig und habe von daher schon den Platz in der ersten Reihe zum Betrachten des momentanen Geschehens. Einen Platz, den ich jetzt gern verlassen wöllte. Aber das Leben ist kein Ponyhof! Und ein Glück gibt es gute Bücher. Ich bin von daher eigentlich mit diesem Covid-Thema schon vollkommen bedient. Aber gut. Irgendwann gewöhnt man sich an alles, auch ans Grauen. Und deshalb dachte ich mal schauen was Ljudmila Ulitzkaja hier so schreibt. Ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch ist hart, aber vollkommen wahr. Dieser Roman wäre für die ganzen Leugner und Gegner des momentanen Geschehens eine Pflichtlektüre, könnten sie doch darin sehen, was ein diktatorischer Staatsapparat zur Eindämmung einer Pandemie bereit ist zu tun. Bemängeln sie doch das Handeln unseres Landes aufs Schärfste. Sind sich aber anscheinend nicht im Klaren, dass dieses Handeln noch deutlich drastischer ginge. Wie dieses Buch eindrücklich zeigt. Aber man könnte natürlich auch im Jetzt bleiben und einfach nach China blicken, auch dort ist das Handeln des Staates deutlich restriktiver. Aber wenn man bedenkt, wer politisch hinter diesen ganzen Leugnern steht. Nun gut. Da stehen wohl ganz andere Ziele auf der Agenda, die ein Teil der Leugner hoffentlich nicht überblickt. Dieses Buch ist ein Blick auf die vielleicht einzige gute Tat des NKWD, den verhinderten Pestausbruch des Jahres 1939 in Moskau, von dem ich bis jetzt noch gar nichts wusste. Beruht doch das romanhafte Geschehen auf wahren Begebenheiten, wie das Nachwort des Buches verrät. Das NKWD oder das Innenministerium ist bekannt und berüchtigt für seine Säuberungsaktionen unter Stalin, der auch hier in diesem Buch auftritt, das NKWD ist bekannt für das Ermorden von Millionen von Menschen. Hier aber in diesem Buch verhindert das schnelle Durchgreifen des NKWD das Entstehen einer Pestepidemie, den Tod von vielen Menschen. So restriktiv das NKWD auch auftritt, und damit auch abstößt, so erfolgreich ist es hier auch. Doch will man so behandelt werden? Denn auch dieses Wegsperren ist eine Form der Quarantäne. Noch dazu wird dieser Pestausbruch von einem besonders ansteckenden Bakterienstamm ausgelöst, welcher aus einem staatseigenen Laboratorium entweichen konnte. Auch dieser Punkt regt natürlich zum Nachdenken an und zeigt die dunkle Seite des Menschen. Denn warum und wozu wurde denn an den Pesterregern gearbeitet in diesem staatseigenen Labor?!?! Eine Frage, bei der ich eigentlich keine Antwort hören möchte. Und eine Frage, wo ich unschlüssig bin, welche Bestrafung für die Auftraggeber solchen Tuns angebracht wäre!!! Eine vollkommen passende Geschichte für die heutige Zeit würde ich abschließend zu diesem Buch sagen wollen!

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Eine Seuche in der Stadt

von Ljudmila Ulitzkaja

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