Produktbild: Blut in den Bayous
Band 2

Blut in den Bayous Ein Dave-Robicheaux-Krimi, Band 2

2

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.09.2020

Verlag

Pendragon

Seitenzahl

456 (Printausgabe)

Dateigröße

2492 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783865327352

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

01.09.2020

Verlag

Pendragon

Seitenzahl

456 (Printausgabe)

Dateigröße

2492 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783865327352

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  • tassieteufel

    5/5

    10.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Verfilmung dieses Krimis…

    Die Verfilmung dieses Krimis hatte mich überhaupt erst auf den Autor aufmerksam gemacht (es sei kurz angemerkt dass die Verfilmung nur wenig mit der Buchvorlage zu tun hat) und nachdem der lange vergriffene erste Teil der Reihe als eBook erschienen war, konnte es mit der Reihe endlich losgehen! Auch der 2. Fall für Dave Robicheaux hat es in sich, eigentlich hat er sich aus seinem Berufsleben zurückgezogen, lebt beschaulich mit Frau Annie in den Bayous und vermietet Boote und verkauft Anglerzubehör, doch seine gewalttätige Vergangenheit holt ihn wieder ein, als er Zeuge des Flugzeugabsturzes wird und einfach nicht in der Lage ist, sich aus den Ermittlungen heraus zu halten. Mit der Figur des Dave Robicheaux hat der Autor eine glaubwürdige Hauptfigur kreiert, die mit Ecken und Kanten versehen ist und insgesamt ein recht vielschichtiger Charakter ist. Einerseits knallharter Ex Cop, lebt er doch recht naturverbunden, wird aber auch immer mal von seiner Alkoholsucht heimgesucht und seine Neigung, sich aus unschönen Dingen, die ihn eigentlich nichts angehen, nicht heraus halten zu können, führt nicht nur dazu, dass er so einige Blessuren einstecken muß, sondern auch zu harten Schicksalsschlägen, die ihn aus der Bahn werfen. Hier darf man gespannt sein, wie es mit der Figur in den nächsten Bänden weiter geht! Neben dem recht brutalen und an Schlagabtäuschen reichen Krimifall überzeugt der Autor wieder mit wunderbar bildhaften, ausdrucksstarken und anschaulichen Landschaftsbeschreibungen, die die schwül heißen Bayous vor dem Auge des Lesers auferstehen lassen und eine stimmungsvolle Kulisse bilden. Der Krimifall selbst ist recht komplex und überrascht mit verschiedenen unerwarteten Wendungen, Robicheauxs Ermittlungen führen in unterschiedliche Richtungen, wobei hier kaum absehbar ist, welcher Handlungsstrang hier zur Auflösung führt. Am Ende ist man dann über die durchaus stimmige Lösung doch überrascht. FaziT: ein sehr intensiver und vielschichtiger Krimifall, der nicht durchschaubar ist, die verschiedenen Handlungsfäden werden am Ende schlüssig zusammen geführt und ergeben ein stimmiges Bild. Mit der sympathischen Hauptfigur durchlebt man sämtliche Situationen hautnah und der Autor macht es seinem Helden hier wahrlich nicht einfach. Durch die grandiosen und bildgewaltigen Landschaftsbeschreibungen entsteht eine gelungene Kulisse die zusammen mit dem krimifall viel Lokalkolorit vermittelt.

  • Havers

    5/5

    18.01.2017

    Buch (Taschenbuch)

    1991 bereits in der deutschen…

    1991 bereits in der deutschen Übersetzung unter dem Titel „Mississippi Delta – Blut in den Bayous“ erschienen und 1996 filmisch mit Alec Baldwin in Szene gesetzt, liegt nun, dem Pendragon Verlag sei Dank, in einer überarbeiteten Fassung als „Blut in den Bayous“, zweiter Band der Dave Robicheaux-Reihe vor. New Orleans und die Mordkommission sind Geschichte, mittlerweile betreiben Robicheaux und seine Frau mit einem Helfer einen Angelshop samt Bootsverleih in Louisianas Süden. Und so lebten sie froh und glücklich bis ans Ende ihrer Tage? Mitnichten, denn spätestens als sie Zeuge eines Flugzeugabsturzes werden und Robicheaux die einzige Überlebende, ein kleines Mädchen, aus dem Wasser zieht, kann man bereits ahnen, dass dieses Ereignis unerwartete Wendungen nach sich ziehen wird. Und so kommt es auch. Er erfährt, dass es sich bei den anderen Toten um salvadorianische Flüchtlinge handelt, deren Zahl aber von den Behörden nicht korrekt angegeben wird, was wiederum sein Misstrauen weckt. Wer kann ein Interesse an dieser Manipulation haben? Und warum? Es ist nicht vorrangig dieses Wer und Warum, Burke lässt uns vielmehr hinschaue und zeigt, wie diese Ereignisse Verhalten und Leben des Protagonisten formen. Wie beispielsweise das Mädchen, das er gerettet hat, das er beschützt und für das er sich fortan so verantwortlich fühlt, dass er es adoptiert. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen, denn im Gegenzug bewahrt ihn dieses Kind davor, sich endgültig dem Suff zu ergeben. Aber die Alkoholabhängigkeit ist nur eines der Probleme, mit denen Robicheaux zu kämpfen hat. Es sind die Erinnerungen, die ihn verfolgen. Ihn, das verlassene Kind, das der verlorenen Kindheit hinterher trauert, aber auch den jungen Mann, den seine Kriegserlebnisse in Vietnam noch immer quälen. Diese Traumata beschreibt der Autor glaubhaft und ohne Schönfärberei und gewährt uns so einen Blick in Vergangenheit und Gegenwart eines Getriebene, eines Mannes, dessen moralische Integrität immer wieder dann in Frage gestellt wird, wenn er sich mit den dunklen Seiten der menschlichen Existenz konfrontiert sieht. Sprachlich wie immer vom Feinsten, mit geschliffenen Dialogen, immer auf den Punkt. Und wie in allen Romanen James Lee Burkes, natürlich auch in „Blut in den Bayous“, die grandiosen Landschaftsbeschreibungen des amerikanischen Südens, sodass man sich während der Lektüre in die Sumpflandschaft Louisianas versetzt fühlt, die dampfende Luft auf der Haut, die Gerüche der Bayous in der Nase, den Swamp-Blues im Herzen und den Rhythmus des Zydeco in den Beinen spürt. Heimat von James Lee Burke und seinem Alter Ego Dave Robicheaux.

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