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Band 9

Der Tod setzt Segel Der neunte Fall für Wells & Wong

8

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.03.2021

Abbildungen

25 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

22/14,2/3,5 cm

Gewicht

555 g

Farbe

Karamell / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Death sets sail

Übersetzt von

Nadine Mannchen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-479-2

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.03.2021

Abbildungen

25 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

22/14,2/3,5 cm

Gewicht

555 g

Farbe

Karamell / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Death sets sail

Übersetzt von

Nadine Mannchen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-479-2

Herstelleradresse

Knesebeck Von Dem GmbH
Holzstr. 26
80469 München
DE

Email: vertrieb@knesebeck-verlag.de

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  • Fernweh_nach_Zamonien

    aus Buchhaim

    5/5

    17.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein exotischer und atmosphärischer Jugend-Krimi mit Herz und Charme und zwei erfrischend frechen Hobbydetektivinnen.

    Inhalt: Im Dezember des Jahres 1936 reisen Daisy Wells und ihre Detektivkollegin Hazel Wong gemeinsam mit Freundin Amina El Maghrabi in ihre Heimat Ägypten. Neben einer Nilkreuzfahrt und dem Besuch von Tempeln und Pyramiden freuen sich die Mädchen auf eine abwechslungsreiche Zeit. Wie nicht anders zu erwarten, kommt ihnen schon nach kurzer Zeit an Bord der Hatschepsut ein Mordfall dazwischen: Die Anführerin einer Gruppe, deren Mitglieder sich für Reinkarnationen alter Pharaonen und Königinnen halten, wird in ihrer Kabine erstochen aufgefunden. Ob ihre schlafwandelnde Adoptivtochter die Tat begangen hat? Oder wäre diese Lösung zu offensichtlich? Daisy und Hazel sind fest entschlossen, den Fall zu lösen. Auch als sie selbst in Gefahr geraten ... Altersempfehlung: ab 12 Jahre Mein Eindruck: Dies ist der neunte (und letzte) Fall für die Nachwuchsdetektivinnen Daisy und Hazel. Vorkenntnisse sind jedoch nicht nötig. Nach einer literarischen Verbeugung vor "Mord im Orientexpress" folgt nun eine Hommage an Agatha Christies "Der Tod auf dem Nil". Die beiden 15-jährigen Internatsschülerinnen bilden den Detektivclub "Wells & Wong". Die Mädchen sind zwar optisch und charakterlich grundverschieden, doch verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Aufgrund ihres Alters dienen sie dem Leser zudem hervorragend als Identifikationsfiguren. Bei ihren Ermittlungen erhalten sie Unterstützung von Mitschülerinnen oder - wie in diesem Fall - von den beiden Junior-Pinkertons Alexander und George. Das Abenteuer ist verfasst als Bericht, in der Ich-Form von Schriftführerin Hazel. Zu Beginn finden sich Skizzen des Kreuzfahrtschiffes sowie eine Personenübersicht (Mitreisende, Angestellte). Hierbei hat die Fülle an Personen (die halbe Verwandtschaft reist mit) hin und wieder für Verwirrung gesorgt. Der Schreibstil ist mitreißend, humorvoll und trotz Handlung im Jahr 1936 nicht altbacken und gut verständlich. Die Kulisse wird wie immer detailliert und atmosphärisch beschrieben. Dieses Mal wirkt das Setting zudem exotisch und faszinierend, auch wenn kulinarische und kulturelle Besonderheiten weniger in die Geschichte einfließen. Für einen Whodunit-Krimi typisch, finden sich verschiedene, überspitzt gezeichnete Verdächtige und diverse Fährten, die bei der Lektüre zu den wildesten Spekulationen verleiten. Alleine die skurrile Gruppierung "Der Atem des Lebens“ und deren nicht minder sonderbaren Mitglieder haben es in sich. Die Beziehungen und Entwicklung der Hauptfiguren dagegen tritt in den Hintergrund. Was mir an dieser Krimireihe sehr gefällt, ist die übersichtliche Strukturierung: die unterschiedlichen Phasen der Ermittlung (Vorgeschichte, Mord, Ausschluss verdächtiger Personen, abschließenden Auflösung) werden in einzelne Teile separiert. Abschließend findet sich Aminas Ägypten-Führer, ein Glossar mit Erläuterungen (Fremdwörter, Besonderheiten usw.). Robin Stevens hat mit "Wells & Wong" eine witzige und unterhaltsame Detektivreihe geschaffen: spannend, originell und mit viel Charme. Ein großartiges Lesevergnügen für Fans englischer Kriminalromane! Dieser neunte Band liest sich wie ein finaler Fall, aber wer weiß, ob Wells & Wong nicht noch ein zehntes Mal ermitteln ;-) Fazit: Der neunte (und letzte) Teil der charmant-witzigen Jugend-Krimi-Reihe! Eine abwechslungsreich und spannend gestaltete Detektivgeschichte zum Mitraten mit zwei starken Protagonistinnen, die sich hervorragend ergänzen. Abermals ein atmosphärisch rundum gelungenes Abenteuer in exotischer Kulisse. ... Rezensiertes Buch: "Ein Fall für Wells & Wong: Der Tod setzt Segel" aus dem Jahr 2021

  • Fernweh_nach_Zamonien

    aus Buchhaim

    5/5

    17.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein exotischer und atmosphäris…

    Ein exotischer und atmosphärischer Jugend-Krimi mit Herz und Charme und zwei erfrischend frechen Hobbydetektivinnen. Inhalt: Im Dezember des Jahres 1936 reisen Daisy Wells und ihre Detektivkollegin Hazel Wong gemeinsam mit Freundin Amina El Maghrabi in ihre Heimat Ägypten. Neben einer Nilkreuzfahrt und dem Besuch von Tempeln und Pyramiden freuen sich die Mädchen auf eine abwechslungsreiche Zeit. Wie nicht anders zu erwarten, kommt ihnen schon nach kurzer Zeit an Bord der Hatschepsut ein Mordfall dazwischen: Die Anführerin einer Gruppe, deren Mitglieder sich für Reinkarnationen alter Pharaonen und Königinnen halten, wird in ihrer Kabine erstochen aufgefunden. Ob ihre schlafwandelnde Adoptivtochter die Tat begangen hat? Oder wäre diese Lösung zu offensichtlich? Daisy und Hazel sind fest entschlossen, den Fall zu lösen. Auch als sie selbst in Gefahr geraten ... Altersempfehlung: ab 12 Jahre Mein Eindruck: Dies ist der neunte (und letzte) Fall für die Nachwuchsdetektivinnen Daisy und Hazel. Vorkenntnisse sind jedoch nicht nötig. Nach einer literarischen Verbeugung vor "Mord im Orientexpress" folgt nun eine Hommage an Agatha Christies "Der Tod auf dem Nil". Die beiden 15-jährigen Internatsschülerinnen bilden den Detektivclub "Wells & Wong". Die Mädchen sind zwar optisch und charakterlich grundverschieden, doch verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Aufgrund ihres Alters dienen sie dem Leser zudem hervorragend als Identifikationsfiguren. Bei ihren Ermittlungen erhalten sie Unterstützung von Mitschülerinnen oder - wie in diesem Fall - von den beiden Junior-Pinkertons Alexander und George. Das Abenteuer ist verfasst als Bericht, in der Ich-Form von Schriftführerin Hazel. Zu Beginn finden sich Skizzen des Kreuzfahrtschiffes sowie eine Personenübersicht (Mitreisende, Angestellte). Hierbei hat die Fülle an Personen (die halbe Verwandtschaft reist mit) hin und wieder für Verwirrung gesorgt. Der Schreibstil ist mitreißend, humorvoll und trotz Handlung im Jahr 1936 nicht altbacken und gut verständlich. Die Kulisse wird wie immer detailliert und atmosphärisch beschrieben. Dieses Mal wirkt das Setting zudem exotisch und faszinierend, auch wenn kulinarische und kulturelle Besonderheiten weniger in die Geschichte einfließen. Für einen Whodunit-Krimi typisch, finden sich verschiedene, überspitzt gezeichnete Verdächtige und diverse Fährten, die bei der Lektüre zu den wildesten Spekulationen verleiten. Alleine die skurrile Gruppierung "Der Atem des Lebens“ und deren nicht minder sonderbaren Mitglieder haben es in sich. Die Beziehungen und Entwicklung der Hauptfiguren dagegen tritt in den Hintergrund. Was mir an dieser Krimireihe sehr gefällt, ist die übersichtliche Strukturierung: die unterschiedlichen Phasen der Ermittlung (Vorgeschichte, Mord, Ausschluss verdächtiger Personen, abschließenden Auflösung) werden in einzelne Teile separiert. Abschließend findet sich Aminas Ägypten-Führer, ein Glossar mit Erläuterungen (Fremdwörter, Besonderheiten usw.). Robin Stevens hat mit "Wells & Wong" eine witzige und unterhaltsame Detektivreihe geschaffen: spannend, originell und mit viel Charme. Ein großartiges Lesevergnügen für Fans englischer Kriminalromane! Dieser neunte Band liest sich wie ein finaler Fall, aber wer weiß, ob Wells & Wong nicht noch ein zehntes Mal ermitteln ;-) Fazit: Der neunte (und letzte) Teil der charmant-witzigen Jugend-Krimi-Reihe! Eine abwechslungsreich und spannend gestaltete Detektivgeschichte zum Mitraten mit zwei starken Protagonistinnen, die sich hervorragend ergänzen. Abermals ein atmosphärisch rundum gelungenes Abenteuer in exotischer Kulisse. ... Rezensiertes Buch: "Ein Fall für Wells & Wong: Der Tod setzt Segel" aus dem Jahr 2021

  • Bewertung

    5/5

    26.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbar nostalgischer Detektivroman für junge Ermittler und Ermittlerinnen!

    Voller Vorfreude fiebern Daisy und Hazel den Ferien entgegen: Gemeinsam mit Freundin Amina geht es nach Ägypten, wo eine spannende Nilkreuzfahrt auf sie wartet. Doch schnell wartet der nächste Fall auf die beiden. Denn die Anführerin einer Reisegruppe, deren Mitglieder sich für Reinkarnationen der Pharaonen halten, wird tot in ihrer Kabine aufgefunden. Eine abenteuerliche Suche nach dem wahren Mörder beginnt - doch Daisy und Hazel bleibt nicht viel Zeit. Und der Tod lauert hinter jeder Ecke... Bei "Der Tod setzt Segel" handelt es sich um den neunten und abschließenden Teil der Reihe rund um das Ermittlerduo "Wells & Wong". Ich habe dieses Finale der Detektivreihe ohne jegliche Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen und hatte keinerlei Verständnisprobleme dabei. Es lohnt sich aber definitiv, von Vorne zu beginnen. Denn die Geschichte Daisy und Hazels konnte mich mehr als nur überzeugen! Gleich auf den ersten Seiten glänzt das Buch durch saubere Detektivarbeit. Der Roman ist wie ein Fallbericht der jungen Ermittlerinnen aufgebaut und erhält daher auch eine detaillierte Karte des Tatorts, die eine genaue Vorstellung der örtlichen Gegebenheiten ermöglicht, ebenso wie eine Auflistung aller beteiligten Personen inklusive deren Rolle im vorliegenden Mord. Genau diese machte mir den Einstieg in das Buch so einfach. Ich finde, dass gerne mehr Bücher und insbesondere Buchreihen mit ähnlichen Charakterlisten arbeiten können. Auch die Geschichte selbst konnte mich überzeugen. Angelehnt an Agatha Christies "Der Tod auf dem Nil" bietet sie einen interessanten Fall mitten in der Kulisse des Ägyptens der 1930er Jahre. Die Entwicklungen folgen stets einem roten Faden, sind trotz rasanter Ereignisse gut mitzuverfolgen und bleiben durch und durch logisch. Jeder Schritt der Ermittlungen wird dokumentiert, sodass auch der Leser dazu angeregt wird, eigene Überlegungen bezüglich der Lösung des Falles anzustellen. Und trotz genauer Ermittlungen wird die Spannung im Laufe des Buches stets aufrechterhalten. Immer mehr Entdeckungen liefern die ein oder andere überraschende Wendung und bis zum Schluss ist nicht klar, wer denn nun wirklich hinter dem Mord steckt. Eingerahmt wird all das von zwei sympathischen Ermittlerinnen und ihren drei Freunden. Die Protagonistinnen Daisy und Hazel bestechen durch ihre Schlau- und Gewieftheit ebenso wie durch ein Auge für kleinste Details. Perfekte Voraussetzungen also für erfolgreiche Ermittlungen. Mir hat es sehr viel Freude bereitet, die beiden zu begleiten und neben ihrer Arbeit vor allem ihre charakterliche Entwicklung und alltägliche Probleme mitzuverfolgen. Hier ist wahrlich von allem etwas dabei! Ich bin begeistert von "Der Tod setzt Segel" und werde unbedingt auch die anderen Teile lesen. Eine absolute Leseempfehlung für alle jungen Detektivfans, die Frauenpower genauso sehr wie ich lieben! 5/5 Sterne

  • Hörnchens Büchernest

    5/5

    13.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grandioses Finale mit tollen Charakteren und einem packenden Kriminalfall

    Inhalt: Daisy und Hazel sind zusammen mit ihren Freunden George und Alexander in Ägypten auf einer Nil-Kreuzfahrt unterwegs. Sie freuen sich darauf, antike Tempel zu sehen und die eine oder andere Mumie. Doch stattdessen bekommen sie es mit einem Mord zu tun. Mit an Bord der Hatschepsut ist eine mysteriöse Gesellschaft, die sich „Der Atem des Lebens“ nennt und aus einer Gruppe vornehmer englischer Damen und Herren besteht, die sich für Reinkarnationen der alten Pharaonen halten. Am dritten Tag der Kreuzfahrt wird die Anführerin der Gruppe erstochen in ihrer Kabine aufgefunden. Den Detektivinnen ist schnell klar, dass die schüchterne Tochter des Opfers, die zum Schlafwandeln neigt, als Täterin herhalten soll. Doch innerhalb der verschrobenen Gesellschaft hätte jeder einen Grund gehabt, die Anführerin umzubringen. Meinung: Daisy und Hazel können es nicht glauben, aber die beiden Mädchen dürfen tatsächlich an einer Nilkreuzfahrt in Ägypten teilnehmen. Die Mädchen sind ganz aus dem Häuschen, freuen sie sich doch riesig auf die alten Pyramiden, Tempel und Mumien. Doch ein Mordfall überschattet die idyllische Kreuzfahrt und so ist es mal wieder an Daisy und Hazel den Mörder zu finden. Vor allen Dingen eine Gruppe die sich „Hauch-des-Lebens“ nennt, ist äußerst verdächtig. Schließlich halten sich die Mitglieder für Reinkarnationen der alten Pharaonen. Vor gut drei Jahren habe ich die ersten zwei Bände der Wells&Wong-Reihe gelesen. Ich weiß noch, dass mir damals vor allen Dingen die Kriminalfälle und die Epoche, in der die Geschichte spielt, unglaublich gut gefallen haben. Denn Daisy und Hazel sind zwei junge, aufstrebende Detektivinnen. Im Jahre 1936 ist der Stellenwert der Frauen jedoch nicht in dem Maße vorhanden, als dass sie solche verruchten Dinge wie die Auflösung eines Mordes alleine durchführen dürften. Dies stört Daisy und Hazel jedoch in keinster Weise und sie ermitteln wie jedes Mal einfach drauflos. Trotzdem mir sechs Bände bei der charakterlichen Weiterentwicklung der Mädchen gefehlt haben, bin ich sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Gerade Daisy ist immer noch die Daisy wie man sie aus Band 1 der Reihe kennt. Hazel hingegen hat hier schon eine deutliche Charakterentwicklung durchlaufen. Ich konnte für mich persönlich festhalten, dass es für die Geschichte von Band 9 nicht wirklich schlimm gewesen ist, dass ich sechs Bände ausgelassen habe. Dennoch weckten die vielen interessanten Nebencharaktere in mir den Wunsch auch noch die Bände 3-8 zu lesen. Dies möchte ich irgendwann auf jeden Fall nachholen. Autorin Robin Stevens konnte mich auch mit ihrem neuesten Kriminalfall wieder sehr überzeugen. Zwar ahnte ich, in welche Richtung die ganze Sache gehen würde, letztendlich lag ich jedoch knapp daneben, was den eigentlichen Mörder angeht. Der Lösungsweg den Daisy und Hazel dabei wieder beschreiten ist jedoch absolut grandios und fantastisch. Es macht so viel Spaß die beiden Mädchen bei der Suche nach dem Mörder zu begleiten. Dabei sind es nicht nur Daisy und Hazel, die in diesem Buch versuchen den Kriminalfall zu lösen. Auch ihre Freundin Amina, die Jungs Alexander und George sowie Hazels jüngere Schwester May helfen tatkräftig mit den Mörder zu finden. Und auch hier hat Robin Stevens wieder das absolut richtige Händchen bewiesen. Denn ich habe die Nebencharaktere abgöttisch geliebt. Es entstehen während des Lesens so viele witzige Dialoge und gerade Hazels Familie hatte es mir hier besonders angetan. Der Vater von Hazel kann einem schon ein wenig leidtun, denn seine unkonventionellen Mädels halten ihn gehörig auf Trab. Kommen wir zu dem einzigen Punkt in der Geschichte der mir nicht gefallen hat. Und das ist leider (wie bereits in Band 1 und 2 der Reihe) Daisy. Ich komme mit ihrer herrischen, überheblichen und neunmalklugen Art einfach nicht zurecht. Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass sie sich in den sechs verpassten Bänden ein wenig weiterentwickelt hätte. Mir persönlich blieb diese Entwicklung jedoch verborgen, denn ich empfand sie immer noch als anstrengend und unausstehlich. Natürlich kann ich verstehen, warum die Autorin Daisy so geschrieben hat, denn in Sachen Ermittlungen macht Daisy niemand etwas vor. Hier ist ihre unterkühlte Art oft von Vorteil, um mit dem nötigen Abstand an die Dinge heranzugehen. Nichtsdestotrotz wurde ich auch in diesem Finale nicht wirklich warm mit ihr. Fazit: Robin Stevens zieht im mittlerweile neunten Band der Wells&Wong Reihe alle Register und lässt uns mal wieder an einem grandios durchdachten Kriminalfall teilhaben. Die vielen liebenswerten und sympathischen Charaktere sowie das Setting der Nilkreuzfahrt bescherten mir schöne Lesestunden. Einziger Wermutstropfen des Ganzen ist Daisy. Auch im neunten Band der Reihe konnte ich einfach keine Sympathie für sie aufbringen. Ich vergebe daher 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Bewertung

    aus Eisenach

    5/5

    30.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Piratin schläft an Deck

    Auf Aminas Einladung verbringen Daisy und Hazel einen Urlaub in Ägyp­ten. Auch Hazels Vater besucht mit ihren jünge­ren Schwes­tern das Land, um zusam­men mit den Mädchen eine Nil­kreuz­fahrt zu unter­nehmen. Dass auch die Junior-Pinker­tons Alex­ander und George ‚zufällig‘ auf dem Schiff sind, stört die beiden Jung­detektiv­innen nicht, auch wenn Mr Wong das etwas ver­dächtig findet. Eine Gruppe exzent­rischer Eng­länder, die auch auf dem Schiff mit­fährt, sorgt aller­dings von Anfang an für Wirbel. Als deren Anfüh­rerin, die sich für die Rein­karna­tion der Phara­onin Hat­schep­sut hält, ermordet wird, sehen sich Daisy und Hazel jedoch gezwun­gen zu ermitteln, denn sie sind über­zeugt, dass die Tochter der Toten, die von allen für schul­dig gehal­ten wird, unschul­dig ist. Der 9. Band aus Robin Stevensʼ historischer Jugend-Cosy-Crime-Reihe sticht schon durch sein gol­denes Cover hervor. Ein Blick auf den Rück­seiten­text dürfte Fans der Reihe aber gleich in dop­pelter Hinsicht schocken. Dass es der letzte Fall der jungen Hobby­detektiv­innen ist, dürfte schon den wenigs­ten Wells-&-Wong-Freun­den gefallen. Und dann der letzte Satz … Welches Mitglied der Detektei gemeint ist, erfährt der Leser gleich am Anfang von Kapitel 1, als Hazel in tiefer Trauer auf dem An­wesen der Wellsʼ sitzt und den tragi­schen Fall nieder­schreibt. Das führt natür­lich dazu, dass wohl jeder Leser geschätzte 90 % des Buches darauf hin­fiebert, wie es passiert. Daran, dass der Fall trotz allem gelöst wird, dürfte wohl kaum jemand zweifeln. Wenn eine geschätzte Buchreihe endet, stellt das für den Leser immer einen Ab­schied dar. Auch wenn die Anzahl der Morde, in die die beiden Prota­gonistin­nen über 9 Bände hinein­gestolpert sind, eigent­lich natür­lich schon unlo­gisch ist, hätte man doch gerne noch ein paar mehr gelesen. Aller­dings hält sich Robin Stevens mit dem Ende eine Hinter­tür offen, even­tuell doch noch weitere Bücher folgen zu lassen. Stilistisch bietet der Abschlussband der Reihe keine Über­raschungen. Wie bereits in 7 der 8 vor­her­gehen­den Bände über­lässt es die Autorin Hazel, die Vor­komm­nisse schil­dern. Fazit: Band 9 stellt einen würdigen Abschied von den beiden Jung­detektiv­innen dar.

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