Angst schleicht sich an, Angst kommt aus dem Nichts, Angst kennt kein Limit ... Doch manchmal lebt man leicht mit ihr, manchmal scheint sie nicht zu existieren.
Angst macht Lilly das Leben schwer, oder stellt sie sich einfach nur an? So scheint es ihr, als sie Jannes begegnet, dem alles so leicht zu gelingen scheint. Und dann ist da noch Mortalis, ihr strahlender Ritter, den sie eigentlich nur aus einem Computerspiel kennt, aber der sie so gut versteht wie niemand sonst. Soll sie an einem Unbekannten festhalten oder Jannes in ihr Leben lassen? Und was ist, wenn alles zu schwer wird?
"Ein wichtiges Buch über ein Thema, über das niemand gerne spricht, aber so viele betrifft!"
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
01.11.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wundervolles Buch
Eine Frau mit Angststörungen fühlt sich unverstanden und flüchtet in eine Spielwelt. Hier kann sie so sein wie sie möchte und kann frei von Ängsten sein. In dieser Welt lernt sie jemanden kennen und eine sehr starke Verbindung entsteht.
Die Autorin sensibilisiert einen zu dem Thema Ängste und bringt einen diese besser zu verstehen.
Auch die Charaktere und ihr Schreibstil gefallen mir sehr.
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Bewertung
aus Ammersbek
5/5
10.10.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr empfehlenswert
In dem Buch geht es um Lily, die eine Angststörung hat und damit auf lauter Probleme stößt und nicht verstanden wird. Sie flüchtet sich in eine Spielwelt, wo sie allein sein kann und doch unter Leute. Frei von den Ängsten. Da ernt sie Mortalis kennen und es entsteht ein inniges Band. Er ist es auch, der sie von ihrem neu kennen gelernten Freund rettet, der sie einfach nicht versteht.
Die Autorin schafft es sehr gut, zu vermitteln, wie sich Lily mit all ihren Ängsten fühlt. Sie zeigt auf, wie hilfreich es ist, wenn man auf verständnisvolle Menschen trifft und was andere sonst sehr schnell schädigen können.
Ich finde das Buch vor allem für Menschen interessant, die sich mit Panik gut auskennen, aber vor allem auch für all die anderen, damit Sie lernen, Verhalten zu hinterfragen.
Shilo
aus Ulm
5/5
21.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Thema, über das man nicht wirklich spricht
Es war mein erstes Buch von Minny Baker, und ich war sehr positiv überrascht.
Sie behandelt das Thema „Angst“ in einem einfühlsamen Roman, sensibel und großartig geschrieben und doch voller Spannung. Man erhält Einsicht in die von Angstzuständen geprägten Gefühlswelt von Lilly. Die Auswirkungen dieser Krankheit wurden von der Autorin sehr gut beschrieben, so dass man sich in Lilly‘s Welt gut hineinversetzen konnte.
Eine Geschichte, die Mut macht und das Herz schneller schlagen läßt. Eine ganz wundervolle Geschichte.
Ich danke der Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Kauf-und Leseempfehlung.
Tina S.
aus Mülheim
5/5
14.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wirklich tolles Buch
"Wie ein Funkeln in der Angst" von Minny Baker
Zum Inhalt:
Angst schleicht sich an,
Angst kommt aus dem Nichts,
Angst kennt kein Limit …
Doch manchmal lebt man leicht mit ihr,
manchmal scheint sie nicht zu existieren.
Angst macht Lilly das Leben schwer,
oder stellt sie sich einfach nur an?
So scheint es ihr, als sie Jannes begegnet, dem alles so leicht zu gelingen scheint. Und dann ist da noch Mortalis, ihr strahlender Ritter,
den sie eigentlich nur aus einem Computerspiel kennt, aber der sie so gut versteht wie niemand sonst.
Soll sie an einem Unbekannten festhalten oder Jannes in ihr Leben lassen?
Und was ist, wenn alles zu schwer wird?
Meine Meinung:
Minny Baker hat sich hier an ein Thema gewagt, das meiner Meinung nach viel häufiger vorkommt als man denken mag: Angststörungen.
Auf einfühlsame Weise schafft sie es, dem Leser verständlich zu machen, wie es dazu kommt, das jemand in Panik verfällt. Das da eine Kleinigkeit ausreichen kann um eine Gedanken- und Gefühlsspirale in Bewegung zu setzen, die sich nur sehr schwer stoppen lassen kann.
Lilly ist eine sympathische Protagonistin und sie hat sich ganz schnell in mein Herz geschlichen.
Auch der geheimnisvolle Mortalis ist sehr sympathisch und obwohl er Lilly nur aus der Welt des gemeinsamen Onlinespiels kennt, scheint er sie besser zu verstehen als die Menschen in Lillys Umfeld.
Jannis hingegen ist wahrscheinlich hat nicht so "schlecht" wie es manches Mal scheinen mag, aber er kann Lilly nicht verstehen, sich nicht in andere Menschen versetzen und ist von daher kein Partner der Lilly Halt geben könnte oder sie auf ihrem Weg unterstützen kann.
Insgesamt ist es ein wunderschönes Buch das, obwohl es auf den ersten Blick so scheint, alles andere als nur dunkel ist. Ein Funkeln wohnt diesem Buch inne.
Mit zauberhaften Worten und einfühlsam erzählt Minny Baker uns eine wunderschöne Geschichte.
Ihr Schreibst ist flüssig und bildhaft. Ihre Protagonisten sind facettenreich und lebensnah angelegt.
Lilly, dabei zu begleiten, wie sie an ihren Ängsten wächst und zu erleben was Freundschaft und Familie heißt, hat mich total in seinen Bann gezogen und ich habe nur wenige Lesepausen eingelegt.
Eine wunderschöne Geschichte die in erster Linie Mut macht und zeigt, das es immer ein Zeichen von Stärke ist, wenn man um Hilfe bittet.
Von mir kann es nur eine Leseempfehlung für "Wie ein Funkeln in der Angst" geben.
Eine Geschichte die einfach ans Herz geht. Mut macht, erklärt und nicht beschönigt.
Das Cover ist einfach nur toll. Als ich es zum ersten Mal gesehen hatte, konnte ich meinen Blick nicht anwenden. Es ist einfach "ein Funkeln"! Traumhaft schön
Bewertung
aus Rotenburg
5/5
11.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kann Liebe die Angst besiegen?
Ich habe das Buch im Rahmen der Leserunde als kostenloses Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.
Klapptext: Angst macht Lilly das Leben schwer,
oder stellt sie sich einfach nur an?
So scheint es ihr, als sie Jannes begegnet,
dem alles so leicht zu gelingen scheint.
Und dann ist da noch Mortalis, ihr strahlender Ritter,
den sie eigentlich nur aus einem Computerspiel kennt,
aber der sie so gut versteht wie niemand sonst.
Soll sie an einem Unbekannten festhalten
oder Jannes in ihr Leben lassen?
Und was ist, wenn alles zu schwer wird?
In dem Roman "Wie ein Funkeln in der Angst" von Minny Baker begleitet der Leser ein Teil des Lebens der Studentin Lilly. Lilly ist ein eher schüchterner Mensch, sie studiert Informatik und zockt gerne - und Angst ist ihr häufiger Begleiter. Sie kann es kaum glauben, als ein gut aussehender Kommilitone sich plötzlich für sie zu interessieren schient und beginnt, sie mit in seine Welt zu nehmen, die ihre Angst jedoch noch verschlimmert. Als die Angst sie an einem Abend überrennt, wird sie von einem Freund gerettet, den sie bisher nur aus der Onlinewelt kennt und der sie immer zu verstehen schien. Doch auch wenn es mit ihm leichter wird, die Angst bleibt und sie muss sich entscheiden, was sie machen kann und wozu sie sich in der Lage fühlt.
In ihrem Roman greift die Autorin das Thema der Angststörungen und insbesondere der Sozialen Phobie auf, unter der Lilly leidet. Der Leser bekommt einen groben Einblick in die möglichen Gedanken und Gefühlswelt einer betroffenen Person und auch in den Kampf, der mit dieser Erkrankung einher geht.
Dieses zentrale Thema wird eine teilweise klischeehafte Liebesgeschichte gepackt, die mir teilweise zu ausgedehnt und vorhersehbar erschien. Mir persönlich fiel das Lesen aufgrund der Satzbauten an einigen stellen schwer, da die Sprache zum Teil sehr umgangssprachlich war, verschachtelte Sätze benutzte und Wortwiederholungen aufwies, die den Lesefluss ein wenig hinderten. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, als wäre die Idee hinter den Worten sehr klar, doch von der Autorin schwierig in Worte zu fassen gewesen, während an anderen Stellen der Text um einiges flüssiger und leichter dahin floss.
Abgesehen davon fehlte mir bei Lillys Angstattacken manchmal die körperlichen Auswirkungen der Angst. Zwar wurde oft beschrieben, dass Lilly Angst hatte, wie genau sich diese Angst jedoch für sie anfühlte, blieb an vielen Stellen eher flach.
Sehr positiv fand ich hingegen, dass die Charaktere gut durchdacht und authentisch wirkten. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass eine Person sich selber widersprach. Es gab Machos und Schnösel, einen edlen Ritter und den perfekten Freund, eine gute beste Freundin, eine herzliche und eine überbesorgte Mutter, den skeptischen Vater, eine eiversüchtige Angestellte und in Mitten des ganzen Chaos eine verängstigte und schüchterne junge Frau, der fremde Menschen und soziale Kontakte einfach immer zu viel waren.
Gut fand ich auch den Umgang von Freunden und Familie, als sie von Lillys Erkrankung erfuhren. Die ihr wichtigen Menschen habe verständnisvoll und umsichtig reagiert, waren besorgt und unterstützend. Ich glaube, dass diese Reaktionen Betroffenen die Angst und Scham nehmen können, über das Thema zu reden und gleichzeitig auch ein guter Leitfaden für Menschen sein kann, wenn sie mit dem Thema in Kontakt kommen.
Ebenfalls positiv hervorheben möchte ich, dass deutlich wurde, dass nur Lilly selbst aus ihrer Erkrankung kommen kann, wenn sie es möchte, dass es einiges an Arbeit bedarf und die Suche nach einem passenden Therapeuten zwar nicht immer leicht, jedoch häufig lohnend ist.
Ich musste an einigen Stellen ziemlich schmunzeln. Da ich selber an diversen Ängsten leide und eine leichte soziale Phobie habe und einen Studiengang habe, in dem Informatik und Technik eine große Rolle spielt, kenne ich die meisten Gedankengänge der Protagonistin sehr gut und kann viele auch genau so unterschreiben.
Alles in allem finde ich die Geschichte zwar nicht sehr realistisch, die Gedanken und Gefühle jedoch authentisch, wenn auch eher flach gehalten.
Empfehlen würde ich den Roman vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die kein Wissen über soziale Phobien haben und einen Einblick in dieses Störungsbild bekommen wollen.
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