• Produktbild: Der Weltreporter
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Der Weltreporter Ein Roman in zwölf Reisen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,4 cm

Gewicht

428 g

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-235-2

Beschreibung

Rezension

Erzählt wird hier ums Überleben und für das Begehren, märchenhaft und leidenschaftlich. „Der Weltreporter“ ist das eskapistische Ticket nach Phantasia, die literarische Hoffnung auf eine bessere Welt. ("Deutschlandfunk")
In einer ganz speziellen Manier charmiert Stein seine Leser, führt sie auf Irrwege, wickelt sie um den Finger und bringt sie in Teufels Küche [...] Das Raffinierte an Steins Geschichten ist, dass er seine Leser wie ein Sherpa über die schmale Brücke zwischen Wahrheit und Lüge geleitet. ("Jüdische Allgemeine")
„Ein Buch, das es in sich hat! … So atemberaubende wie aberwitzige Geschichten … dazu noch prophetisch und brillant … philosophisch und geschichtlich untermauert … eine Lust zu lesen. Münchhausen lässt grüßen, aber 1001 Nacht auch …“ ("rbb radioeins")
Eine hellsichtig-irre Fiktion, grausam und gleichzeitig bestechend ("Die Zeit")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,4 cm

Gewicht

428 g

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-235-2

Herstelleradresse

Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE
produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • yellowdog

    4/5

    12.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Reportagen des Bodo von Unruh

    Ein fantasie- und einfallsreicher, ungewöhnlicher Roman, dem nicht umsonst ein Zitat von Sindbad der Seefahrer vorangestellt. Und auch der Autor spricht in der Vorbemerkung von einer Liebes-Lügen-Geschichte. Es beginnt mit einer jungen Frau, Julia, und einem älteren Mann, die in einer Bar miteinander ins Gespräch kommen. Der Mann heißt Bodo von Unruh und ist angeblich Reporter, der über Reisen schreibt. 12 der Reisen werden in diesem Buch erzählt. Die Rahmenhandlung mit Julia gefällt mir ganz gut, die Reisebeschreibungen konnten mich nicht alle überzeugen. Aber das ist nicht so entscheidend, wenn man merkt worauf das ganze hinausläuft und ich kann den Roman empfehlen.

  • Gela

    aus Hambühren

    3/5

    05.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts ist so, wie es scheint

    In naher Zukunft beherrscht "die Krankheit" das Leben in Deutschland. Wenige Menschen sind unterwegs, Kontakte sind unerwünscht. Da trifft es sich gut, dass ausgerechnet Reisereporter Bodo von Unruh und Studentin Julias Bacharach immun gegen die Krankheit sind. In einer Hotelbar lernen sich der ältere von Unruh und die quirlige Julia kennen. Er ist nicht ihr Typ, zu alt, macht optisch wenig her. Doch am Ende siegt die Neugier auf einen neuen Menschen und die beiden treffen sich häufiger, wenn auch nicht oft, denn der Reporter ist überall auf der Welt unterwegs, um neue Reiseberichte für ein Hochglanzmagazin zu schreiben. Hannes Stein hat ein Szenario entworfen, das gerade jetzt hoch aktuell ist. Obwohl er versichert, den Roman vor Ausbruch der Corona Pandemie geschrieben zu haben, sind doch viele Parallelen zu entdecken. Seine beiden Hauptprotagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, ein Weltenbummler und Einzelgänger trifft auf eine junge Studentin, die nebenher als Taxifahrerin jobbt. Ihre Treffen sind nicht häufig, dienen aber als Rahmenhandlung des Romans, der eigentlich mehr als Kurzgeschichtensammlung gesehen werden kann. Zusammen mit seinem Fotografen bereist der Reporter die ganze Welt und erlebt überdurchschnittlich Skurriles, Fantastisches und lernt unglaubliche Menschen kennen. Er spielt mit den Emotionen des Lesers, gibt Rätsel auf und legt den Finger auf gesellschaftliche Wunden. Der Besuch eines nur durch Einladung und einer horrenden Summe als Eintritt zu erreichenden Restaurants ist so ein Beispiel. Narkotisiert, um den Ort des Geschehens nicht wiederzufinden, erreicht der Gast eine Lagerhalle statt eines Nobelrestaurants. Die Menüfolge ist festgelegt und lautet wie folgt: "Mehlwurmcocktail im Buffelgras, Aalsuppe mit tausendjahrigen Ei, Lauwarme Vogelnest mit Catsup, Fliegenpilsrisotto mit Hakarl, Kandierte Dachsohren, Eskimo Eiskrem, Funferlei von Langschwein, Achtschatze Reispudding" Nichts, bei dem einem das Wasser im Mund zusammenlaufen würde, aber ein Gang hat es tatsächlich mehr als alle anderen in sich. Nicht gerade mein Lieblingsreisebericht. Selbst die kleine Liebesgeschichte nimmt am Ende eine überraschende Wendung, mit der ich so nicht gerechnet habe. Desto näher sich die beiden Liebenden kommen, um so offensichtlicher wird es, dass Bodo etwas zu verbergen hat. Dem Autor ist es gelungen, mich mehrmals zu schocken und auch innezuhalten. Nicht alles, was ich gelesen habe, hat mich tatsächlich begeistert. Manchmal wurde mir zu sehr herumphilosophiert oder das blaue vom Himmel gelogen. Dennoch trifft er mit seinen Geschichten genau den Puls der Zeit, ob es um einen amerikanischen Präsidenten geht oder um eine geheime Stadt, die von künstlicher Intelligenz gesteuert wird, es stimmt nachdenklich.

  • Galladan

    aus Niederrhein

    5/5

    23.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Grandios fabuliert

    Der Weltreporter: Ein Roman in zwölf Reisen von Hannes Stein, erschienen im Galiani-Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch am 11. Februar 2021. Julia Bacharach ist eine der Wenigen, die beim Lockdown ausgehen dürfen, weil sie Immun gegen „die Krankheit“ ist. Dabei trifft sie auf den Reporter Bodo von Unruh. Der bereist für ein Magazin die Welt und berichtet haarsträubendes und unglaubliches. Trotzdem werden die Taxi fahrende Studentin und der reisende Reporter ein Paar. Man muss sich auf abstruses einlassen können um dieses Buch, dass in einer nicht zu fernen Zukunft spielt zu genießen. Die 12 Reisen, die quasi Kurzgeschichten aus einer anderen Welt sind, sind z.T. völlig abwegig, auf jeden Fall erheiternd und abgedreht. Die Liebesgeschichte zwischen Julia und Bodo bildet den Ramen. Hannes Stein nimmt sich bei den 12 Reisen immer wieder Dinge, die so sein könnten aufs Korn, fabuliert so lange, bis es zäh wird und springt dann zurück in eine Liebesgeschichte, die nicht wie eine wirkt. Der Schreibstil ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, insgesamt wird man aber gut und beschwingt humoristisch unterhalten. Klare Leseempfehlung für Leute mit Humor die Dr. Doolittle als Tatsachenbericht durchgehen lassen, um ihren Spaß zu haben.

  • Gavroche

    4/5

    08.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Skurril

    Eine etwas andere Reise in 12 Geschichten. Utopisch, aber dennoch denkbar. Deutschland in einer nahen Zukunft. Die "Krankheit" herrscht vor. Doch die Studentin Julia Bacharach ist immun gegen ebendiese und ihr Leben wird nicht vom Lockdown bestimmt, sondern sie darf ausgehen. Ebenso der Reisereporter Bodo von Unruh. Diese beiden so unterschiedlichen Menschen treffen in der Bar eines Hotels aufeinander. Und eigentlich ist der ältere Reporter so gar nicht Julias Typ, aber trotzdem, Gegensätze ziehen sich an, oder wie war das noch gleich? Doch die Neugierde überwiegt und so treffen sie sich wieder und Bodo erzählt von seinen überaus skurrilen, absurden, sonderbaren Reisen - manche waren mir zu abgedreht. Die Treffen der beiden bilden den Rahmen und wir kehren immer wieder dahin zurück. Ein interessantes Buch, auf dessen Humor man sich einlassen muss.

  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    23.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Studentin und der Weltreporter

    Julia ist Studentin, Taxifahrerin und lebt in näherer Zukunft. Hannes Stein prophezeit eine Seuche, die Corona ziemlich ähnlich ist. Julia also trifft Bodo von Unruh, einen älteren, charmanten Reporter. Sie beginnen eine Affäre, er kann ihr einiges bieten. Diese Geschichte bildet den Rahmen für Bodos 12 Reisen der unglaublichen Art. Unter anderem berichtet er über eine Art Enklave im brasilianischen Dschungel, in der Verhältnisse wie im Deutschland der 20er Jahre herrschen, besucht ein Utopia in Russland, nimmt an einem exklusivenEssen mit überraschendem Menü in China teil, besichtigt eine Almhütte auf dem Mount Everest ... und würzt alles mit bösartigen Überspitzungen, beschreibt Unmögliches, Irrwitziges. Die Geschichten zu diesen speziellen Reisen sind schön, fantasievoll, kreativ. Einige Seiten lang. Dann werden sie überdehnt, in die Länge gezogen, gewollt philosophisch. Erfreuliche Seitenhiebe auf die derzeitigen aktuellen Ereignisse finden sich aber genauso wie kleine erotische Anspielungen, lassen durchhalten. Ein ungewöhnlicher Roman, verlegt von Galiani Berlin, einem Imprint von Kiepenheuer & Witsch.

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