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Señor Herreras blühende Intuition Der Matador in der Klosterküche — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/3 cm

Gewicht

391 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-227-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Eine aberwitzige Geschichte, dabei voll liebevoller Nachsicht für alles Menschliche.« ("SPIEGEL Online")
Der stolze, lebenserfahrene Herrera unterstützt Renz bei dessen Recherchen, sie reden viel, manchmal aufs Köstlichste aneinander vorbei, und dabei verschwimmen zusehends Fantasie und Wirklichkeit, Literatur und Leben ineinander. Eine aberwitzige Geschichte, dabei voll liebevoller Nachsicht für alles Menschliche. ("Der Spiegel")
Ein herrlich amüsanter Roman! ("Gala")
"Der Roman ist ungemein witzig geschrieben, hat aber immer auch zarte Stellen, dann, wenn er von Schriftstellern und ihren Lebenswahrheiten erzählt … man lacht sich wirklich schlapp." ("WDR 5 Bücher")
Ich lache normalerweise sehr selten laut beim Lesen. Hier habe ich das wirklich oft getan. Mit diesem Buch kommt ihr - das verspreche ich euch - lässig über eine Woche verlängerten Lockdown! ("FluxFM")
Ein Buch, das gut tut in diesen düsteren Zeiten. Mit Juan Carlos Herrera hat Reichlin der Literatur eine wundervolle Figur geschenkt. ... Reichlin ist ein Meister aller Klassen. ("Die Rheinpfalz")
Reichlin lesen macht eigentlich immer Spaß. Auch diesmal. ("St. Galler Tagblatt")
In einem witzigen Spiel zwischen Sein und Schein lässt Reichlin Illusion und Wirklichkeit aufeinanderprallen. Romane mit Schalk und Aberwitz sind die Spezialität des in Berlin lebenden Schweizer Autors. ("Kulturtipp, Schweiz")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/3 cm

Gewicht

391 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-227-7

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

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  • Martina *Blubie*

    aus Schönau

    5/5

    29.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Skurril und turbulent

    Leo Renz, ein deutscher Schriftsteller, sucht Entschleunigung in einem andalusischen Kloster Aber er sucht auch Inspiration für sein neues Romankonzept. Dort stösst er nicht nur auf Ruhe, sondern auch auf den ehemaligen Matador Herrera, der Klosterkoch und für die Belange der Retreatgäste zuständig. Kochen kann er nicht, weswegen Leo für die Dauer seines Aufenthalts ständig mit dem Essen hadert, aber Herrero hat eine blühende Fantasie und sehr schnell findet Leo Renz sich fernab von Ruhe und Entstressung in einem turbulenten Verwirrspiel um Mafia, Zeugenschutzprogramm und wild gewordenen Taxifahrer. Beim Lesen hatte ich ein fettes Dauergrinsen im Gesicht, weil dieses Chaos einfach super spaßig ist... ein wenig hat es mich an die französischen Komödien meiner Kindheit erinnert. Und irgendwie würde ich eine Verfilmung dieses Romans sehr begrüßen. Dieses Buch ist kurzweilig und köstlich und läßt sich gut in einem Rutsch weglesen.

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    19.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein durchgeknallter „gute Laune Roman“...

    Ich habe mich aufgrund des Klappentextes auf eine etwas skurrile Geschichte eingestellt und das ist sie auch. Skurril, witzig, verwirrend, schräg. Aber auch angereichert mit Poesie und Lebensweisheiten. Letzteres allerdings nicht plump und platt! Leo Renz ist Schriftsteller. Aufgrund seiner inneren Unruhe und dem Gefühl von Getriebenheit beschließt er, sich in ein abgelegenes andalusisches Kloster zurückzuziehen, um dort mithilfe von Yoga und Schweigen über Ruhe, Langeweile und Besinnung wieder zu sich und seiner Kreativität zu finden. Eine Auszeit. Er hofft auf Inspiration und hält es sogar für möglich, dort an seinem Roman zu arbeiten. Ein weiterer und der vordergründige Grund für diesen Aufenthalt ist, dass er für eben diesen Roman, der in einem Frauenkloster spielt und in dem es um eine Nonne geht, vor Ort recherchieren möchte. Aber die Nachricht, dass er nicht am Klosterleben teilnehmen kann und der nicht besonders talentierte Koch und fast schon aufdringliche Gästeverwalter Señor Herrera bringen seine Pläne gründlich durcheinander. Außerdem bemerkt er bereits am Abend seiner Ankunft außergewöhnliche und äußerst sonderbare Dinge, die ihn stutzen lassen. Was wir nun zu lesen bekommen, ist eine turbulente, verwickelte und abenteuerliche Geschichte, in der man bald nicht mehr recht weiß, was Fantasie oder Realität ist. Absolut durchgeknallt! Der Autor zeichnet skurrile, aber vielschichtige und für den Roman absolut passende und stimmige Charaktere. Ich empfehle diese heitere, humorvolle, oft abstruse, zugespitzte und auch ironische Lektüre sehr gerne weiter. Ich musste wegen der Situationskomik oft schmunzeln und auch lachen und war angetan von der Tiefgründigkeit hinter den Kulissen. „Señor Herreras blühende Intuition“ ist ein Buch, das für etliche Stunden Lesevergnügen und gute Laune sorgt.

  • Bewertung

    4/5

    07.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Locker flockig lesbar, lebensfroh,...

    Locker flockig lesbar, lebensfroh, ehrlich sitiuationswitzig!

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    4/5

    27.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantasievoll

    Ein Autor zieht sich zur kreativen Pause in ein andalusisches Kloster zurück. Nicht nur um wieder Ruhe in sein Leben zu bringen – seine Yogamatte hat er natürlich dabei – sondern um auch Anregungen für seinen geplanten Roman zu finden, der just in einem Frauenkloster spielen soll. Seine Idee, eine junge Frau dort Schutz suchen zu lassen, wird plötzlich Realität. Darauf weist ihn zumindest Señor Herrera, der Koch und Gästebetreuer des Klosters hin, der ihm von der geheimnisvollen Schwester Ana Maria, einer attraktiven Blondine im Kloster erzählt. Überhaupt steht Señor Herrera der Erholung sehr im Weg, nicht nur weil seine Leidenschaft fürs Kochen seine Fähigkeiten bei weitem übersteigt, auch scheint er Schritt und Tritt über seinen Gast zu wachen und Einfluss auf Renz‘s Romanentwurf zu nehmen. Herrera beherrscht die Situation und das Entrinnen ist schwierig, dabei würde Renz doch nur gerne wieder einmal eine genießbare Mahlzeit zu sich nehmen. Eine Geschichte in der Geschichte, die den Leser immer im Unklaren lässt, auf welcher Ebene man sich gerade befindet, ist kein neuer Kunstgriff. Aber es macht immer wieder Vergnügen darüber zu lesen. Auch wenn ich fand, dass es hier nicht den ganzen Roman über funktionierte, habe ich mich trotzdem gut unterhalten. Dafür sorgt schon die Konstellation zwischen dem sehr direktem Señor Herrera und dem bemüht höflichen und rücksichtsvollen Schriftsteller, was zu ulkigen Szenen und viel Situationskomik führt. Schriftsteller Renz fühlt sich in der Falle und seine Versuche das Kloster zu verlassen, endet immer wieder im Chaos und in der unfreiwilligen Rückkehr ins Kloster. Ein unterhaltsamer Roman mit witzigen Ideen und skurrilen Figuren der mir Spaß gemacht hat.

  • Bewertung

    aus Zürich

    3/5

    27.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzges Buch. Konnte mich aber nicht wirklich überzeugen

    Ein Romanautor mit zu hohem Blutdruck und einem Konzept für seinen nächsten Roman zieht sich zwecks Selbstbesinnung in ein abgelegenes Kloster in Spanien zurück. Er ist der anfänglich der einzige Gast. Leider darf er das alte Kloster nicht betreten, da die Nonnen keinen Kontakt zur Außenwelt haben dürfen. Stattdessen muss er in einem spartanisch eingerichteten, ebenerdigen Neubau aus Beton Quartier beziehen. Sein Gastgeber ist Herrera, ein eigenwilliger ehemaliger Torrero, der für die Rundumbeutreuung von ihm zuständig ist. Abgesehen davon dass Herera abscheulich kocht, scheint er von absurden Geschichten besessen zu sein, die er mit seinem Gast nun erörtern will. Ja, das Buch ist über lange Stecken wirklich sehr gelungen. Die Geschichte kommt so absurd und verworren daher, dass man nicht anders kann als lachen. Die Figur des Herrera ist wirklich sehr gut gemacht. Klar, um das Groteske der Situationen herauszuschälen, werden die Figuren und Geschehnisse arg überzeichnet. Manchmal ist es für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten. Leider konnte mich das Buch als Ganzes nicht überzeugen, da mir die Art und Weise, wie der Schluss und die Auflösung angelegt ist, nicht gefiel. Fazit: Über große Strecken sehr unterhaltsam und lustig. Nicht ganz mein Fall, daher nur eingeschränkte Leseempfehlung.

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