Produktbild: Kafka und Felice

Kafka und Felice Roman

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15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2020

Verlag

Ebersbach & Simon

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1009 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783869152226

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.08.2020

Verlag

Ebersbach & Simon

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1009 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783869152226

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  • clematis

    4/5

    29.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlobt

    Man schreibt das Jahr 1912, als Felice Bauer und Franz Kafka zum ersten Mal aufeinandertreffen. Die Entfernung zwischen Prag und Berlin überbrücken die beiden jungen Leute fortan mit zahllosen Briefen, persönliche Treffen finden nur sporadisch statt. Eine besondere Liebe, die Unda Hörner hier wieder zum Leben erweckt. Chronologisch und übersichtlich gestaltet die Autorin diesen Roman, der aufgrund der Briefe sehr authentisch ist und durch fiktive Szenen abgerundet wird. Treffende Überschriften weisen dem Leser den Weg und heben jene Begebenheiten hervor, welche die eklatanten Unterschiede zwischen Felice und Franz aufzeigen. Sie, eine lebenslustige junge Dame, aufgrund wirtschaftlicher Notwendigkeit bereits mitten im Berufsleben und hoch oben auf der Karriereleiter, einem Tanzabend nie abgeneigt, er, ein verdrossener, schweigsamer, unzufriedener Mensch, der am liebsten ganze Nächte durch beim Schreiben sitzen möchte. („Nur die Nächte mit Schreiben durchrasen, das will ich. Und daran zugrundegehn oder irrsinnig werden.“ Kindle, Pos. 2079) Hörner versteht es, die Atmosphäre ab 1912 und in den darauffolgenden Kriegsjahren bis 1917 einzufangen. Berlin, Prag, Karlsbad oder Marienbad sind klar beschrieben, die wenigen Male, die Felice und Kafka tatsächlich aufeinandertreffen und nicht nur per Brief miteinander parlieren, sind bildhaft in Szenen gesetzt. Wie auch manche Figur im Buch, so fragt man sich beim Lesen, was denn so besonders ist an diesem Kafka, der sich alsbald mit dem Fräulein Bauer verlobt, dann aber immer wieder einen Schritt zurück tut, wenn es um die Hochzeit geht. Bisweilen gerät der Text etwas spröde und langatmig, dem Charakter Kafkas allerdings dürfte das wie ein Spiegelbild gut entsprechen – ein Hin und ein Her, ein Zögern, ein Umentscheiden, in der Realität wohl ein eher schwieriger Zeitgenosse. Und 1917 ist Felice immer noch – nur verlobt. Interessante Einblicke in die damalige Zeit und in eine eigenwillige Liebe bietet dieser biografische Roman, der eine Realität ohne süßliche Romantik wiedergibt. Vier Sterne für Felice und Franz.

  • lesen.hoeren.rezensieren

    4/5

    06.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebesgeschichte, Roman oder Biografie?

    Auf jeden Fall eine gelungene Mischung aus allem. Wie konnten sich Felice und Franz nur durch Briefe so nahekommen? Zwei sehr unterschiedliche Menschen – Felice, verantwortungsbewusst, ehrgeizig und ihren Beruf liebend, und Franz, labil, eigen und literaturfixiert – versuchen in schwierigen Zeiten zueinander zu finden. Letztendlich haben die beiden nie geheiratet. Über 300 Briefe und nur sechs reale Treffen haben nicht ausgereicht. Unda Hörner beschreibt diese schwierige Kombination eindrucksvoll. An der einen oder anderen Stelle etwas zu ausufernd, aber alles in allem bietet sie eine gelungene Einsicht in das Leben von Franz Kafka.

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