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Stadt, Land, Klima Warum wir nur mit einem urbanen Leben die Erde retten

9

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Brandstätter Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,5 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7106-0508-6

Beschreibung

Rezension

Konzis rechnet Wagner vor, gespickt mit zahlreichen Anekdoten aus seinem eigenen Leben, dass das Leben in der Stadt und das Leben auf dem Land einen gleich großen ökologischen Fußabdruck bedeuten, das Leben in Suburbia jedoch einen doppelt so hohen, nicht nur wegen des Pendelns. ("orf.at")
Wie der austro-amerikanische Klimaökonom Gernot Wagner in seinem jüngsten Buch "Stadt, Land, Klima" ausführt, liegt ein Schlüssel zur Rettung des Klimas in einem urbanen Lebensstil. ("Wiener Zeitung")
Der Klimawissenschaftler Gernot Wagner hält ein engagiertes Plädoyer für das Leben in der Stadt. ("KirchenZeitung Diözese Linz")
Gernot Wagner gehört zu den klügsten Klimawissenschaftlern des Landes. ("Falter")
Wagners Buch ist ein Plädoyer für das Stadtmenschentum und nichtsdestoweniger eine Liebeserklärung an die Natur, eine Einladung zum individuellen Handeln und ein Denkanstoß für einen Systemwandel. ("Die Presse")
Mit alltagstauglichen, persönlichen und überraschenden Lösungen für ein klimafreundliches Leben. ("NZZ")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Brandstätter Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,5 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7106-0508-6

Herstelleradresse

Brandstätter Verlag
Wickenburggasse 26/1/3
1080 Wien
AT

Email: buch@lv.de

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  • Bewertung

    5/5

    09.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein persönlicher Weckruf

    Persönlicher geht es kaum. Einen größeren Weckruf gibt es auch kaum. Das Buch ist für alle, die glauben schon alles für das Klima zu tun, jene die kein Auto haben (Wagner auch nicht), die vegetarisch leben (das tut Wagner auch, seit dem Buch "Tiere Essen") und die auch sonst alles richtig machen. Dabei trifft Wagner gekonnt einen wunden Punkt: die eigene Lebenssituation. Das Buch erinnert sowohl in Struktur als auch Schreibweise an Jonathan Safran Foers "Tiere Essen". Der große Unterschied: Wagner ist selbst Wissenschaftler und schreibt mit mit einer Autorität, mit der Romanschriftsteller kaum mithalten können. Dabei liest sich das ganze Buch tatsächlich wie ein Roman. Echt spannend und auch äußerst persönlich. Wir lernen die Namen seiner Kinder, die größe seiner Wohnung (70 m2) und so manches seines täglichen Lebens. Empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Amstetten

    5/5

    09.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissenschaftsbuch - verständlich geschrieben

    Was kann jeder von uns fürs Klima tun? In diesem Buch werden viele Möglichkeiten aufgezeigt. STADT - LAND - KLIMA liest sich wie ein Roman, jedoch mit totalem Bezug zur Realität und ist sehr persönlich und leicht verständlich geschrieben, trotz hohem wissenschaftlichem Hintergrund. Sehr empfehlenswert !!!

  • Cebra

    4/5

    01.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie wichtig ist Stadt für unsere Zukunft

    Gernot Wagners Buch „Stadt Land Klima“ ist eine Liebeserklärung an die Stadt. An das Leben darin. Und letztendlich auch an ihre (typischen) Bewohner. Er belegt mit zahlreichen Beispielen und anhand vieler Studien die Vorteile sowohl ökonomischer als auch ökologischer Art. Vernetzungen schaffen Möglichkeiten, die andernorts versagt bleiben. Als besonders offensichtliches Beispiel wählt er gerne den verkehrstechnischen Bereich, wo zugunsten von Bahn, Bus oder Fahrrad auf das Auto verzichtet werden kann. Doch Wagner geht viel weiter: Als Ort der Innovation ist die Stadt impulsgebend für die Zukunft. Änderungen und Verbesserungen finden von hier den Weg in die Zukunft, als Idee und Lebenseinstellung kann sie sogar unabhängig von realen Städten existieren. Nicht alles lässt sich so ganz leicht verstehen. Manchmal ergibt sich der Eindruck, einen akademischen klimaökologischen Vortrag bewältigen zu müssen. Dann wieder schwenkt der Autor zum gefühlt hundertsten Mal auf die Vorzüge der siebzig Quadratmeter Wohnfläche um, die er mit seiner Familie in New York bewohnt. Doch zwischen Überforderung und Langeweile lassen sich viele spannende Thesen und Fakten entdecken. Als Gegenstück zum urbanen Leben in ökologischer und soziologischer Hinsicht sieht er übrigens keineswegs das Leben auf dem Land, sondern das in den Vororten. Wegen der Notwendigkeit des Pendelns und der Erschwinglichkeit größerer Wohnflächen wird hier pro Kopf das meiste CO2 produziert. Immer noch sorgen falsche politische Entscheidungen dafür, dass diese Zonen weiter wachsen und für ständig fortschreitende Bodenversiegelung sorgen. Sicherlich hat Wagner recht mit der Behauptung, dass das Stadtleben eine hohe Effizienz besitzt, dass auf Grund dieser Effizienz viel Energie gespart wird und somit die Ökobilanz signifikant besser ausfällt als im sogenannten Suburbia. Ob es allerdings tatsächlich derart viele persönliche Vorteile bietet wie beschrieben, kann eigentlich auf Anhieb nur Beistimmung finden, wenn der Idealfall angenommen und sämtliche Nachteile, wie etwa Kriminalität, Lichtverschmutzung, Lärmbelästigung u.a., ausgeklammert werden. Die Lektüre lohnt sich dennoch, insbesondere für Menschen, die interessante Denkanstöße zu schätzen wissen.

  • Bewertung

    4/5

    24.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stadt vs Land

    Ich war sehr gespannt auf die These und ihre Begründung, warum die Stadt das bessere Lebensumfeld ist und viel für den Klimaschutz machen kann. Der Autor wohnt in New York und lehrt Klimaökologie. Daher weiß er viel zum Thema. Er beschreibt verständlich seine Begründungen. Es wird weniger Raum benötigt, da viele Menschen zusammen in großen Häusern wohnen, ein Auto wird nicht benötigt, da alles per öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann, die Arbeitsstelle und Lebensmittel Läden sind zu Fuß erreichbar. Das Land wird dann für die Lebensmittel Herstellung genutzt und zur Erholung. Soweit zur Theorie! Aber wie sieht es denn in Wirklichkeit bei mir aus. Wenn ich an Berlin denke, haben die meisten Menschen einen sehr weiten Weg zur Arbeit. Eine Wohnung im Zentrum ist fast unbezahlbar. Sicher gibt es im Buch einige gute Denkanstöße. Aber bis ich es in der Stadt umsetzen möchte, muß noch viel Geschehen. Die Schreibweise ist locker, es gibt viele Querverweise, persönliche Erfahrungen begründen vieles. Ich bin aber noch nicht überzeugt.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    3/5

    27.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leidenschaftliches Plädoyer für die Stadt, konnte mich jedoch nicht überzeugen

    Dieses wirklich schön gestaltete Sachbuch verspricht Informationen dazu, warum Städte beim Klimawandel eine Rolle spielen. Das Hauptargument dabei ist, dass durch das Leben in Städten besser ist als in Suburbs, da so auf weniger Quadratmetern gelebt und CO2 durch öffentliche Verkehrsmittel eingespart werden kann. Leider konnten mich diese Argumente nicht ganz überzeugen. Ich fand die These interessant, da Städte ja nicht unbedingt mit Klimaschutz in Verbindung gebracht werden. Allerdings fehlte mir in diesem Zusammenhang einige Zahlen, auch waren die CO2 Einsparungen im Vergleich zum Flugverkehr eher gering. Die strikte Trennung zwischen Stadt = Wohnraum und Land = Anbau und Erholung fand ich auch etwas scharf. Der Autor zieht meist Beispiele aus den USA heran- Ich wohne in Deutschland und fand einige Beispiele nicht übertragbar. Auch wenn man in der Stadt wohnt, ist z.B. ein 15-Minuten Radius für Arbeit und Einkaufen (durch den ein Auto eingespart werden kann) meiner Meinung nach nicht sehr realistisch. Man konnte beim Lesen spüren, dass der Autor für die Stadt brennt und dies auch vermittelt, allerdings war mir das oft etwas zu subjektiv- nur weil er mit vier Personen auf 70 Quadratmetern ohne Waschmaschine glücklich ist, ist dies nicht für alle eine Option. Außerdem wurden meiner Meinung nach die Nachteile des Stadtlebens nicht richtig beleuchtet. Insgesamt ist es ein von Herzen kommendes Plädoyer für die Stadt, dass man diese nicht pauschal als Klimaschmutz abstempeln soll, es durchaus Sinn macht, wenn viele auf wenig Raum wohnen (und so mehr Raum für Natur bleibt)- und natürlich der Gedankenanstoß, ob man wirklich so viele Quadratmeter Wohnfläche braucht. Trotzdem hatte ich mir von dem Titel mehr erhofft, ich sehe darin jetzt nicht unbedingt die Lösung (gerade im Vergleich zum Flugverkehr). Außerdem bedarf es meiner Meinung nach einiger politischer Eingriffe, um das Leben in der Stadt, wenn denn gewollt, attraktiver zu machen (z.B. mehr Parks, guter und günstiger/ kostenloser Nahverkehr und P+R an den Rändern, sodass auch verkehrfreie Straßen möglich sind).

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Stadt als Antwort auf den Klimawandel?

    Dieses Buch des österr. Klimaökonomen Gernot Wagner, der mit seiner Familie in New York lebt und forscht, ist eine Liebeserklärung an das Leben in der Stadt, ans Klima, aber auch an die Natur. Er sieht den Schlüssel zur Rettung des Klimas im urbanen, effizienteren Lebensstil und kritisiert vor allem die wachsenden Speckgürtel (Suburbia) als Natur- und Klimakiller. Dazu gehören auch all die Einkaufszentren mit ihren riesengroßen Parkplätzen am Stadtrand, die dazu einladen, in immer größeren Gefährten die attraktivsten Schnäppchen zu immer größeren Häusern zu kutschieren - Ergebnisse eines Traums vom Einfamilienhaus, gefördert durch eine falsche Steuer-, Verkehrs- und Regionalpolitik! Stadtmenschen verursachen im täglichen Leben weniger Co2-Emissionen, sind liberaler, toleranter, weltoffener und besitzen auch weniger Autos. Für Wagner ist das Einfamilienhaus ein klimaschädliches Auslaufmodell, das sich naturverbunden anfühlt, aber keinesfalls nachhaltig ist. Mich sprechen die Themen in diesem flüssig zu lesenden, sehr persönlichen Buch stark an und es beinhaltet viele interessante Erkenntnisse, die auch wissenschaftlich belegt werden und zum Nachdenken anregen. Als erfahrene Leserin zum Thema Klimawandel fehlen mir aber handfestere Vorschläge zur Co2-Vermeidung - auch zu seiner z. T. berufsbedingten Vielfliegerei zeigt der Autor zuwenig Alternativen auf.

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