• Produktbild: Die verstummte Liebe
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Band 3

Die verstummte Liebe Nominiert für den DELIA-Literaturpreis 2022 (Shortlist)

Aus der Reihe Leise Helden
23

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,2 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70392-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,2 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70392-4

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  • Gelinde

    aus Mag.

    5/5

    04.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die verstummte Liebe, von…

    Die verstummte Liebe, von Melanie Metzenthin Cover: Sehr schön und passt gut. Inhalt: Ein historischer Roman der die Zeit von 1879 bis 1945 umfasst. Es geht um die Britin Helen Mandeville, die sich ihrer Zeit und ihren Eltern nicht beugt und den Mann heiratet der für sie vorgesehen ist. Sie verliebt sich in einen deutschen Arzt, bricht mit ihrer Familie, flüchtet nach Deutschland und gründet dort eine Familie. Als ihre Mutter im Sterben liegt, kehrt sie nach England zurück. Doch dann bricht der erste Weltkrieg aus und alle Wege zurück nach Deutschland sind ihr verschlossen. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf, eine Lüge folgt der nächsten und so erstickt Helen in einem Netz aus Lügen. Meine Meinung: Ein unglaublich zu Herzen gehender Roman. Ich leide so sehr mit Helen. Und auch wenn ich einige Handlungen von ihr dann später nicht nachvollziehen kann, ist es doch schlüssig und zu verstehen, wie eins das andere begünstigt und sie immer weiter in ihren Lügen verstrickt wird. Es zeigt, wie ein Fehler ein Lawine in Gang setzten kann. Die wie auch hier Helen, krank und auf Dauer unglücklich machen kann. Sehr emotional fand ich auch die kurzen Einschübe von Helen in denen es um die fehlende Menschlichkeit im Krieg geht. Die Gewaltspirale geht immer weiter und es wird nur noch ein Schwarz und Weiß Denken gefördert. Ganze Länder werden zum Feind und es ist egal ob die zivile Bevölkerung leidet oder eine „Schuld“ trägt (wenn man denn von Schuld sprechen kann). Autorin: Melanie Metzenthin lebt in Hamburg, wo sie als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie arbeitet. Mein Fazit: Ein sehr ergreifender Roman, in dem der Krieg und menschliches Handeln eine Lawine des Unglücks heraufbeschwören. Unglaublich emotional und packend. Für das offene Ende (Chliffhänger, denn es gehört zu einer Reihe –Leise Helden) ziehe ich einen Stern ab, denn so was mag ich gar nicht; sonst wären es 5 geworden. Also von mir 4 Sterne.

  • Sabrina Schneider

    5/5

    07.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungener Einblick auf die andere Seite des Kanals im Wandel der Zeit und wie Kriege das Schicksal ändern können.

    Da Fritz Ellerweg in den vorangegangenen Romanen von Melanie Metzenthin mein heimlicher Lieblingscharakter war und ich seine Geschichte durch die Zeit gern verfolgt habe interessierte mich natürlich auch die Vorgeschichte um seine Geburt und Kindheit. Eine Vorkenntnis ist nicht vonnöten da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist und nur die Lust auf die anderen Bücher dieser Autorin wecken könnte. Der Schreibstil ist gut verständlich , der Erzählstil spannend, unterhaltsam mit detailreichen Einblicken auf historische Begebenheiten, glaubhaftes Zeitgeschehen mit kleinen medizinischen Anekdoten. Der Zeitrahmen spielt auf 2 verschiedenen Strängen die zusammengehören und eine emotionale Reise durch das Leben der Protagonistin zeigen. Beginnend im Jahr 1896 bis ins Jahr 1946 bekommen wir einen Einblick in eine aufregende Zeit die den 1. Weltkrieg die Zeit zwischen den Weltkriegen und der Nachkriegszeit abwechselnd in London und Hamburg beleuchtet. Helen Mitchell begegnet mir hier als interessante und starke Persönlichkeit die es schafft sich in einer Welt mit vorgeschriebenen Zwängen zu entfalten und ihren Weg zu gehen. Die Nebendarsteller sind alle sehr authentisch und farbig gestaltet und werten diese Erzählung noch weiter auf und spielen wichtige Rollen in Helens Leben. Die Autorin legt viel Wert auf ausgefeilte Charaktere die situationsbedingt glaubwürdig agieren was mir immer sehr gut gefällt. Wie der Klappentext schon verrät steht der Fokus aber auf der persönlichen Geschichte und die historischen Ereignisse geben nur das Setting vor und spielen dem Schicksal in die Karten. Es bleibt bis zum Ende spannend und man kann mitfiebern. ich vergebe 5 historisch wertvolle Sterne mit einer absoluten Leseempfehlung für Fans historischer Literatur. Ich werde weiterhin Bücher dieser Autorin mit viel Freude lesen und mich darüber unterhalten.

  • Nadys Bücherwelt

    aus Freiburg

    5/5

    07.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was für eine geniale Story

    Um meine Begeisterung über diesen Roman zum Ausdruck zu bringen, habe ich mal wieder eine Videorezension dazu gedreht. Melanie Metzenthin ist eine begnadete Autorin, die mich mal wieder in ihren Bann gezogen hat. Viel Spaß bei meinem Video! --- https://youtu.be/4BAvN_ASJvw

  • Lesefee23.05

    5/5

    07.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kriegsopfer

    „Manchmal bedarf es eines großen Schmerzes, um Fehler zu erkennen und sie nicht noch schlimmer zu machen.“ „Die verstummte Liebe“ ist ein historischer Roman von Melanie Metzenthin und ist der dritte Band der „Leise Helden-Reihe“. Helen Mandeville wuchs als Bankierstochter in den besten englischen Kreisen auf. Als sie jedoch standesgemäß verheiratet werden soll, wehrt sie sich gegen ihr Los und überredet ihren Vater zu einer letzten gemeinsamen Europareise, bevor sie die Ehe eingeht. Auf dieser Reise lernt die Britin dann jedoch den deutschen Arzt Ludwig kennen und bricht für ihn mit ihrer Familie. Jahre später reist sie zurück zu ihrer Familie, weil ihre Mutter im Sterben liegt. Doch während sie in England ist, bricht der erste Weltkrieg aus und die Rückreise nach Deutschland wird nahezu unmöglich… Helen Mandeville ist eine kluge und gebildete junge Frau. Sie ist charmant, aber durch ihren Scharfsinn auch mit einer spitzen Zunge gesegnet und nicht immer zurückhaltend genug, um diese zu hüten. Sie ist damit, gerade für den Anfang des 20. Jahrhunderts, eine sehr ungewöhnliche und weltgewandte junge Frau, die mir sehr imponiert hat. Eine Ehe mit dem arroganten James Mitchell, der eher konventionelle Ansichten in Bezug auf die Rolle der Frau hat, ist für sie aber gerade deswegen von vornherein ausgeschlossen. Einen Ausweg scheint es jedoch nicht zu geben, denn ihr Vater wünscht die Verbindung der beiden um jeden Preis. Als Helen dann allerdings Ludwig, einen deutschen Arzt, kennenlernt, steht für sie endgültig fest, dass sie die Hochzeit mit James verhindern muss. Aus Liebe zu Ludwig bricht sie schließlich mit ihrer Familie und beginnt ein neues Leben in Hamburg. Ihre Entscheidung fällt ihr zunächst nicht leicht, erweist sich aber als goldrichtig, denn in Deutschland gelingt es Helen ein glückliches und vollkommen zufriedenes Leben an Ludwigs Seite zu führen. Obwohl in der gemeinsamen Ehe nicht immer alles rosig ist, hat sie ein erfülltes Leben und blüht neben ihm regelrecht auf. Sie wird zur kompetenten Arztgattin und führt die Praxis von Ludwig mit ihm gemeinsam auf Augenhöhe. Auch der Haushalt und die Mutterrolle fallen ihr leicht und so vergehen einige glückliche Jahre. Als der erste Weltkrieg kurz bevorsteht, ist Helen jedoch gezwungen ihre Familie in Deutschland zurückzulassen und heimzukehren um ihre kranke Mutter zu pflegen. Der folgende Ausbruch des Weltkrieges verhindert ihre Rückreise, bringt ihr Leben ins Wanken und zwingt sie zu Entscheidungen, die sie später bereuen wird... Aus der zuvor so selbstbewussten und liebevollen Helen wird nach und nach eine depressive und gefühlskalte Frau. Ihre Entwicklung ist sehr authentisch dargestellt und geht einem sehr zu Herzen. Die Autorin beschreibt eingehend, welche Ereignisse Helen erleiden muss und wie schwer ihr manche ihrer Entscheidungen fallen. Es wird deutlich, dass Fehler passieren und dass manchmal Notlügen sein müssen. Wenn man sich jedoch in seinem Lügenkonstrukt verstrickt, dann gibt es einen Punkt, an dem man nur noch schwer aus diesem herauskommt und eine Rückkehr zur Wahrheit nahezu unmöglich scheint. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich fesselnd und mitreißend, Helens Geschichte sehr emotional und bildlich beschrieben. Ich habe jeden Augenblick mit ihr mitgefiebert, mit ihr gelacht, geweint und gebangt. Die Geschichte wird als personale Erzählung aus Helens Sicht geschildert. Emotionen und Gedanken Helens werden daher gut transportiert und auch einige humorvolle Szenen tauchen auf. Die Handlung wechselt dabei zwischen Vergangenheit und Gegenwart (1945), wobei der Großteil in der Vergangenheit spielt und beide Zeitebenen gut miteinander verknüpft sind. Die historischen Ereignisse werden gut und authentisch in die fiktive Handlung eingebaut. Damalige Ansichten und Gedanken sowie das Misstrauen der Menschen gegenüber „Ausländern“ werden gut beschreiben und anschaulich dargestellt. Lediglich der Schluss des Romans hat mir weniger gut gefallen. Während die Handlung zuvor gut aufs Wesentliche reduziert wurde und trotzdem nicht zu vollgestopft wirkte, ging mir die Entwicklung in der Gegenwart plötzlich zu schnell. Das Handeln von Helens Tochter Ellinor wirkte auf mich zunächst bedacht und sinnvoll, wurde dann aber vollkommen überstürzt und kurzsichtig. Dazu kam dann, dass das Ende offen war und man sich den Rest nur erschließen kann, wenn man die ersten Bände der Reihe kennt. Dies fand ich nicht gut gelöst – zum einen war mir bis dahin gar nicht klar, dass das Buch zu einer Reihe gehört und zum anderen wurden dann auch noch im Nachwort verraten, wie das Ende grob aussieht, was ich dann irgendwie auch ungeschickt fand… Der Abschluss des Romans hat mich also leider ein wenig ernüchtert, obwohl ich ansonsten wirklich begeistert vom Schreibstil der Autorin und der unglaublich authentischen und nahegehenden Handlung war. Mein Fazit: Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen für einen gut recherchierten, mitreißenden und emotionalen historischen Roman. Ich habe ihn sehr gerne gelesen und hatte nur am Schluss Kleinigkeiten auszusetzen.

  • Bewertung

    5/5

    07.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mein erstes Lesehighlight 2021

    Auch für mich mein erstes Highlight im Jahr 2021 Es handelt sich hier um die Geschichte von Helen Mandeville, die Mutter von Fritz Ellerweg, den wir " Im Lautlosen" und " Die Stummlosen" näher kennenlernen. Helen ist eine starke Frau die um ihre Interessen kämpft. Von ihrer Mutter fühlt sie sich durch einen tragischen Schicksalsschlag nicht mehr geliebt und sucht verstärkt die Nähe zu ihrem Vater. Der fördert sie in allen Belangen, doch dann soll sie verheiratet werden. In England hätte Helen durch die Hochzeit mit James niemals die Chance sich als emanzipierte Frau zu verwirklichen. Sie wäre zwar abgesichert und könnte ein unbeschwertes und leichtes Leben führen. Aber als Frau von James könnte sie nie mehr als Mutter und Ehefrau sein. Hinzu kommt die Frage wie es um die Liebe steht, sind da tiefe Gefühle für den Zukünftigen? Bei einer Bildungsreise lernt Helen durch Zufall in der Charité den charmanten Ludwig Ellerweg kennen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Von da an nimmt alles seinen Lauf. Helen und Ludwig kommen sich näher und fühlen sich nicht nur emotional miteinander verbunden, sonder Ludwig sieht in Helen einen ebenbürtigen Partner. Sie planen gemeinsam ihr Leben und die damit verbundene Flucht von Helen. Sie flieht nach Hamburg, heiratet dort ihren geliebten Ludwig und ein paar Jahre später ist ihr Glück durch die Geburt ihres Sohnes Fritz komplett. So verbringen sie viele glückliche Jahre, auch wenn Ludwig und Helen zwei besonders traurige Ereignisse gemeinsam meistern müssen. Dann bekommt Helen eine Nachricht von ihrem Vater, dass die Mutter schwer erkrankt ist. Obwohl die politische Lage sehr unruhig ist und von einem bevorstehenden Krieg die Rede ist, entscheidet sich Helen nach England zu reisen. Ab da an überschlagen sich die Ereignisse und Helen trifft fatale Entscheidungen, die sie noch bitter bereuen wird. Sie wird ab diesen Zeitpunkt eine ander Frau, sie ist nicht mehr die lebensfrohe und starke Leni, die wir kennen. Helen wird immer verbittert er und fällt in eine Depression aus der es anscheinend kein entkommen mehr gibt. Als sei sie eine Gefangene ihrer Gefühle und Trauer, die sie immer wieder wie eine Walze überrollen. Als ihr Mann stirbt, erzählt sie ihre ganze Geschichte, die aus so viel Lügen besteht. Sie will sich endlich davon befreien und möchte, dass besonders zwei Menschen sie verstehen. Meine Meinung: Zuerst möchte ich wieder die ausgezeichnete Recherchearbeit der Autorin hervorheben und loben. Ich liebe es, wenn ein historischer Roman auch Hintergrundfakten enthält, die die eigentliche Story nicht überlagern, aber gleichzeitig Wissen vermitteln. Melanie Metzenthin hat ein grandioses Schreibtalent, diese Aufgabe zu meistern. Sie schreibt sehr feinfühlig und emotional, dass tut der Spannung aber keinen Abbruch, denn die ist immer vorhanden und steigert sich während der Geschichte weiter. Die Charaktere sind sehr interessant und jeder für sich gut dargestellt. Bei den Büchern von Melanie Metzenthin fühle ich mich immer als stehe ich als stiller Beobachter mitten des Geschehen, so mitreißend und bildlich ist der Schreibstil. Natürlich habe ich auch in diesen Roman einen Lieblingsprotagonisten, den ich nicht verrate. Jeder hat so seine Lieblinge. Ich bin ein absoluter und jahrelanger Fan von Melanie Metzenthin, dieser Roman hat mich aus meiner Leseflaute heraus "gerissen" ( im wahrsten Sinne des Wortes). Es hat mir viel Lesevergnügen bereitet, Danke dafür. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Noch eine kleine Anmerkung Auch wenn "Die verstummte Liebe" Band 3 der Reihe " Leise Helden" ist, kann ich empfehlen ihn als erstes zu lesen. Ich habe Band 1 und 2 schon gelesen, lese sie jetzt aber im Anschluss von " Die verstummte Liebe" gleich noch einmal, weil ich so begeistert und in Leselaune bin. Für mich ein Muss. So eine tolle Geschichte lohnt sich mehrmals zu lesen.

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