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Produktbild: Ärztin in stürmischen Zeiten
Band 2

Ärztin in stürmischen Zeiten

Aus der Reihe Die Juliusspital-Reihe
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

17 Stunden und 59 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

322

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732454037

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

17 Stunden und 59 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

322

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732454037

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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Spannend und informativ

Bewertung aus Glauchau am 07.08.2022

Bewertungsnummer: 1762853

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„...Ella dachte oft, dass kluge Frauen ein Giftstachel im Fleisch der Gesellschaft waren, unliebsame Elemente, die man unbedingt loswerden wollt, weil sie wehtaten...“ Sie hatte es selbst bei ihrer Mutter erlebt, die gern Ärztin werden wollte und den Beruf nur heimlich an der Seite ihres Mannes ausführen darf. Ihrer Tochter Henrike wollte sie ein solches Leben ersparen, deshalb weiß die nur wenig über die Vergangenheit ihrer Großmutter. Außerdem hält Ella sie vom Juliusspital fern. Sie kann aber nicht vermeiden, dass Henrike sie besucht, als Ella selbst ins Juliusspital eingewiesen wird. Die Autorinnen haben einen spannenden historischen Roman geschrieben. Wieder geht es um die Rechte der Frau auf Bildung. Während in anderen Teilen Europas Frauen schon Medizin studieren dürfen, ist Bayern noch weit davon entfernt. Der Schriftstil ist ausgereift. Er bringt die historischen Zusammenhänge gut zum Tragen. Henrikes Besuch in Spital hat Folgen. Sie lernt die Arbeit bei den psychisch kranken Menschen kennen. Sie will Ärztin für diese Patienten werden. Doch ihre Eltern sind dagegen. Nun wendet sie sich ihren Großeltern zu. Wir schreiben das Jahr 1896. Während Henrikes Antrag auf Gasthörerschaft abgelehnt wird, geht aus Würzburg eine wissenschaftliche Entdeckung um die Welt. Conrad Röntgen entdeckt Strahlen, die den menschlichen Körper durchdringen. Der Wissenschaftler wird von seinen Freunden so beschrieben: „...Conrads besondere Fähigkeit lag in der genauen und gewissenhaften Detailarbeit, er war Experimentalphysiker vom alten Schlag. Fast zärtlich ging er mit seinen physikalischen Apparaturen um...“ Während Röntgen öffentliche Auftritte und Diskussionen scheut, greifen die Massen nach seiner Erfindung. Jeder möchte sich durchleuchten lassen. Dass die Strahlen auch Gefahren mit sich bringen könnten, interessiert keinen. Vivianne, Henrikes Großmutter, wird das später im Selbstversuch feststellen. Henrike bringt das erste Exemplar einer Frauenzeitschrift heraus. Damit folgt sie den Spuren ihrer Großmutter. Das ist in Bayern Frauen verboten. Als sie auffliegt, fällt ihr Vater aus allen Wolken. Doch wenige Tage später spielt all das keine Rolle mehr. Henrike erkrankt an Tuberkulose. Es geht um Leben und Tod. Spannend fand ich die Diskussionen um Frauenrechte. Während Röntgen zu denjenigen gehörte, die ein Frauenstudium befürworteten, trat Professor Oliver von Leube permanent dagegen ein. Ihm Htte Henrike auch die Ablehnung zu verdanken. Ein informatives Nachwort vertieft die historischen Fakten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Spannend und informativ

Bewertung aus Glauchau am 07.08.2022
Bewertungsnummer: 1762853
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„...Ella dachte oft, dass kluge Frauen ein Giftstachel im Fleisch der Gesellschaft waren, unliebsame Elemente, die man unbedingt loswerden wollt, weil sie wehtaten...“ Sie hatte es selbst bei ihrer Mutter erlebt, die gern Ärztin werden wollte und den Beruf nur heimlich an der Seite ihres Mannes ausführen darf. Ihrer Tochter Henrike wollte sie ein solches Leben ersparen, deshalb weiß die nur wenig über die Vergangenheit ihrer Großmutter. Außerdem hält Ella sie vom Juliusspital fern. Sie kann aber nicht vermeiden, dass Henrike sie besucht, als Ella selbst ins Juliusspital eingewiesen wird. Die Autorinnen haben einen spannenden historischen Roman geschrieben. Wieder geht es um die Rechte der Frau auf Bildung. Während in anderen Teilen Europas Frauen schon Medizin studieren dürfen, ist Bayern noch weit davon entfernt. Der Schriftstil ist ausgereift. Er bringt die historischen Zusammenhänge gut zum Tragen. Henrikes Besuch in Spital hat Folgen. Sie lernt die Arbeit bei den psychisch kranken Menschen kennen. Sie will Ärztin für diese Patienten werden. Doch ihre Eltern sind dagegen. Nun wendet sie sich ihren Großeltern zu. Wir schreiben das Jahr 1896. Während Henrikes Antrag auf Gasthörerschaft abgelehnt wird, geht aus Würzburg eine wissenschaftliche Entdeckung um die Welt. Conrad Röntgen entdeckt Strahlen, die den menschlichen Körper durchdringen. Der Wissenschaftler wird von seinen Freunden so beschrieben: „...Conrads besondere Fähigkeit lag in der genauen und gewissenhaften Detailarbeit, er war Experimentalphysiker vom alten Schlag. Fast zärtlich ging er mit seinen physikalischen Apparaturen um...“ Während Röntgen öffentliche Auftritte und Diskussionen scheut, greifen die Massen nach seiner Erfindung. Jeder möchte sich durchleuchten lassen. Dass die Strahlen auch Gefahren mit sich bringen könnten, interessiert keinen. Vivianne, Henrikes Großmutter, wird das später im Selbstversuch feststellen. Henrike bringt das erste Exemplar einer Frauenzeitschrift heraus. Damit folgt sie den Spuren ihrer Großmutter. Das ist in Bayern Frauen verboten. Als sie auffliegt, fällt ihr Vater aus allen Wolken. Doch wenige Tage später spielt all das keine Rolle mehr. Henrike erkrankt an Tuberkulose. Es geht um Leben und Tod. Spannend fand ich die Diskussionen um Frauenrechte. Während Röntgen zu denjenigen gehörte, die ein Frauenstudium befürworteten, trat Professor Oliver von Leube permanent dagegen ein. Ihm Htte Henrike auch die Ablehnung zu verdanken. Ein informatives Nachwort vertieft die historischen Fakten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Fesselnd

Bewertung aus Berlin am 17.04.2021

Bewertungsnummer: 1482772

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat dieser zweite Band der Julius Spital Geschichte ebenso gefesselt wie Band eins. nur wird nun schon aus der zweiten Generation der Familiengeshichte berichtet die mich zwar anfangs schon etwas irritierte, doch ist man sh schnell wieder in das Geschehen hinein versetzt und ist teilweise nicht nur interessant über die medizinische Entwicklung zu lesen, sondern ist oft auch sehr berührend. Daher wie im ersten Buch sehr abwechslungsreich und spannend geschrieben. Die Schauplätze in Würzburg sind auch sehr gut beschrieben, sodass in mir diese Erzählung wie ein Film in meinem Kopf ablief. Kurzum, sehr angenehm und interessant zu lesen ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

Fesselnd

Bewertung aus Berlin am 17.04.2021
Bewertungsnummer: 1482772
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat dieser zweite Band der Julius Spital Geschichte ebenso gefesselt wie Band eins. nur wird nun schon aus der zweiten Generation der Familiengeshichte berichtet die mich zwar anfangs schon etwas irritierte, doch ist man sh schnell wieder in das Geschehen hinein versetzt und ist teilweise nicht nur interessant über die medizinische Entwicklung zu lesen, sondern ist oft auch sehr berührend. Daher wie im ersten Buch sehr abwechslungsreich und spannend geschrieben. Die Schauplätze in Würzburg sind auch sehr gut beschrieben, sodass in mir diese Erzählung wie ein Film in meinem Kopf ablief. Kurzum, sehr angenehm und interessant zu lesen ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

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Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten

von Nadja Beinert, Claudia Beinert

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Meinung aus der Buchhandlung

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Martina B.

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

Toller Auftakt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ende des 19. Jahrhunderts sollen Frauen gehorchen, keine eigene Meinung haben und sich schon gar nicht den Ehemann selbst aussuchen. Viviana, Bankierstochter aus Würzburg, verliebt sich dennoch nicht standesgemäss, wird schwanger und daraufhin von ihrer Familie verstoßen. Um sich und ihre Tochter über Wasser zu halten, beginnt sie in der Spitalsapotheke zu arbeiten, wo ihr Interesse an der Medizin geweckt wird. Sie träumt nun davon Ärztin zu werden und verschreibt sich dem Kampf um mehr Rechte für die Frau. Ich habe mich nicht vom etwas kitschigem Cover täuschen lassen, zum Glück! Den Autorinnen ist ein spannender Roman mit gut recherchiertem Hintergrundwissen zur damaligen Zeit und dem Stand der Medizin gelungen, der aber auch die Emotionen nicht zu kurz kommen lässt. Äußerst unterhaltsamer Auftakt zur Familiensaga rund um das Juliusspital!
  • Martina B.
  • Buchhändler/-in

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Toller Auftakt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ende des 19. Jahrhunderts sollen Frauen gehorchen, keine eigene Meinung haben und sich schon gar nicht den Ehemann selbst aussuchen. Viviana, Bankierstochter aus Würzburg, verliebt sich dennoch nicht standesgemäss, wird schwanger und daraufhin von ihrer Familie verstoßen. Um sich und ihre Tochter über Wasser zu halten, beginnt sie in der Spitalsapotheke zu arbeiten, wo ihr Interesse an der Medizin geweckt wird. Sie träumt nun davon Ärztin zu werden und verschreibt sich dem Kampf um mehr Rechte für die Frau. Ich habe mich nicht vom etwas kitschigem Cover täuschen lassen, zum Glück! Den Autorinnen ist ein spannender Roman mit gut recherchiertem Hintergrundwissen zur damaligen Zeit und dem Stand der Medizin gelungen, der aber auch die Emotionen nicht zu kurz kommen lässt. Äußerst unterhaltsamer Auftakt zur Familiensaga rund um das Juliusspital!

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Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten

von Nadja Beinert, Claudia Beinert

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