Wird es leichter, wenn sich die beiden schwarzen Schafe aus einer Dramafamilie ausklinken und auf einen eigenen Weg begeben?
Wenig ist von der einst heilen Familienwelt geblieben: Der Vater lebt seine Homosexualität aus, die Mutter verwirklicht sich als Malerin und drei der fünf erwachsenen Kinder ziehen ihr eigenes Ding durch. Hanna und ihr erkrankter Bruder Tobi fallen durch alle Raster. Als die Familie Tobi in eine Einrichtung abgeben will, nimmt ihn Hanna zu sich, ohne die Folgen zu erahnen – Schlag folgt auf Schlag.
Manchmal hilft Lachen, um zu verkraften, was einem widerfährt. Manchmal klingt es verzweifelt, manchmal erleichtert. Manchmal lachen wir, weil das Leben ist, wie es ist, und wir dennoch nicht in Mutlosigkeit versinken sollen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Claudia R.
aus Berlin
5/5
29.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zusammenhalt ..
Klappentext:
Wird es leichter, wenn sich die beiden schwarzen Schafe aus einer Dramafamilie ausklinken und auf einen eigenen Weg begeben? Wenig ist von der einst heilen Familienwelt geblieben: Der Vater lebt seine Homosexualität aus, die Mutter verwirklicht sich als Malerin und drei der fünf erwachsenen Kinder ziehen ihr eigenes Ding durch. Hanna und ihr erkrankter Bruder Tobi fallen durch alle Raster. Als die Familie Tobi in eine Einrichtung abgeben will, nimmt ihn Hanna zu sich, ohne die Folgen zu erahnen – Schlag folgt auf Schlag. Manchmal hilft Lachen, um zu verkraften, was einem widerfährt. Manchmal klingt es verzweifelt, manchmal erleichtert. Manchmal lachen wir, weil das Leben ist, wie es ist, und wir dennoch nicht in Mutlosigkeit versinken sollen.
Cover:
Das Cover wirkt düster und erst nachdem man das Buch gelesen hat, werden einem so manche Details auf diesem Buch klar und bewusst. Zu sehen ist eine Frau mit einem langen Messer in der Hand auf einen Schleier zugehend oder vielleicht auch auf das kleine bisschen hellere Grau. Darüber ist eine in sich zusammengezogene Person, welche ihren Kopf in die Beine legt erkennbar und darüber eine mehrköpfige bekuttete Gestalt. Das Ganze hat etwas mystisches aber auch düsteres an sich.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, ab und an merkt man die kleinen Einflüsse der österreichischen Autorin, aber dies ist für die Handlung und die Geschehnisse nicht weiter von Belangen. Diesen kann man dadurch dennoch sehr gut folgen.
Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und voller Emotionen und Gefühle, welche auch sehr gut herüber gebracht werden. Die Emotionen und Gefühle werden sehr gut beschrieben und vor allem in Hanna konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Sie ist für ihren kranken Bruder Tobi da und würde alles für ihn tun, und beweist dabei sehr viel Mut. Während der Rest der Familie eher ablehnend oder überfordert mit Tobi zu sein scheint, setzt Hanna sich für ihren Bruder ein, doch ist dies nicht wirklich immer leicht. Wird sie es schaffen oder wird auch sie daran verzweifeln oder gibt es vielleicht noch ganz andere Möglichkeiten? Schafft es die Familie wieder zueinander zu finden?
Doch zu viel sei an dieser Stelle nicht verraten. Das lest am Besten selbst und bildet euch euer eigenes Urteil.
Emotional und gefühlvoll wird hier auf schwierige Themen eingegangen und das Thema Familie, aber auch psychische Erkrankungen spielen hier eine sehr wichtige Rolle.
Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und ist nicht immer leicht. Man wird hier mit schwierigen und emotionalen Situationen konfrontiert, die nicht immer einfach zu greifen sind. Dennoch ist es sehr schön erzählt und man kann den Handlungen und Geschehnissen sehr gut folgen.
Toll haben mir auch die verschiedenen kleinen Zeichnungen und Illustrationen am Kapitelanfang gefallen. Das hat die Kapitelanfänge sehr gut hervor gehoben. Die Kapitel selbst hatten eine angenehme Länge und ließen sich sehr gut lesen.
Für emotionale und sehr sensible Leser sei gesagt, dass es kein einfaches Buch ist und emotionale Themen und Sachen hier angesprochen werden. Aber auch das Thema Zusammenhalt der Familie kommt hier deutlich hervor.
Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich streckenweise damit so niemals gerechnet hätte. Eine klare Leseempfehlung und wirklich sehr gut umgesetzt.
Fazit:
Eine emotionale und nachdenkliche Geschichte, die wichtige Themen wie psychische Erkrankungen, aber auch Zusammenhalt der Familie anspricht.
Claudia R.
aus Berlin
5/5
29.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Klappentext: Wird es leichter,…
Klappentext: Wird es leichter, wenn sich die beiden schwarzen Schafe aus einer Dramafamilie ausklinken und auf einen eigenen Weg begeben? Wenig ist von der einst heilen Familienwelt geblieben: Der Vater lebt seine Homosexualität aus, die Mutter verwirklicht sich als Malerin und drei der fünf erwachsenen Kinder ziehen ihr eigenes Ding durch. Hanna und ihr erkrankter Bruder Tobi fallen durch alle Raster. Als die Familie Tobi in eine Einrichtung abgeben will, nimmt ihn Hanna zu sich, ohne die Folgen zu erahnen – Schlag folgt auf Schlag. Manchmal hilft Lachen, um zu verkraften, was einem widerfährt. Manchmal klingt es verzweifelt, manchmal erleichtert. Manchmal lachen wir, weil das Leben ist, wie es ist, und wir dennoch nicht in Mutlosigkeit versinken sollen. Cover: Das Cover wirkt düster und erst nachdem man das Buch gelesen hat, werden einem so manche Details auf diesem Buch klar und bewusst. Zu sehen ist eine Frau mit einem langen Messer in der Hand auf einen Schleier zugehend oder vielleicht auch auf das kleine bisschen hellere Grau. Darüber ist eine in sich zusammengezogene Person, welche ihren Kopf in die Beine legt erkennbar und darüber eine mehrköpfige bekuttete Gestalt. Das Ganze hat etwas mystisches aber auch düsteres an sich. Meinung: Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, ab und an merkt man die kleinen Einflüsse der österreichischen Autorin, aber dies ist für die Handlung und die Geschehnisse nicht weiter von Belangen. Diesen kann man dadurch dennoch sehr gut folgen. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und voller Emotionen und Gefühle, welche auch sehr gut herüber gebracht werden. Die Emotionen und Gefühle werden sehr gut beschrieben und vor allem in Hanna konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Sie ist für ihren kranken Bruder Tobi da und würde alles für ihn tun, und beweist dabei sehr viel Mut. Während der Rest der Familie eher ablehnend oder überfordert mit Tobi zu sein scheint, setzt Hanna sich für ihren Bruder ein, doch ist dies nicht wirklich immer leicht. Wird sie es schaffen oder wird auch sie daran verzweifeln oder gibt es vielleicht noch ganz andere Möglichkeiten? Schafft es die Familie wieder zueinander zu finden? Doch zu viel sei an dieser Stelle nicht verraten. Das lest am Besten selbst und bildet euch euer eigenes Urteil. Emotional und gefühlvoll wird hier auf schwierige Themen eingegangen und das Thema Familie, aber auch psychische Erkrankungen spielen hier eine sehr wichtige Rolle. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und ist nicht immer leicht. Man wird hier mit schwierigen und emotionalen Situationen konfrontiert, die nicht immer einfach zu greifen sind. Dennoch ist es sehr schön erzählt und man kann den Handlungen und Geschehnissen sehr gut folgen. Toll haben mir auch die verschiedenen kleinen Zeichnungen und Illustrationen am Kapitelanfang gefallen. Das hat die Kapitelanfänge sehr gut hervor gehoben. Die Kapitel selbst hatten eine angenehme Länge und ließen sich sehr gut lesen. Für emotionale und sehr sensible Leser sei gesagt, dass es kein einfaches Buch ist und emotionale Themen und Sachen hier angesprochen werden. Aber auch das Thema Zusammenhalt der Familie kommt hier deutlich hervor. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich streckenweise damit so niemals gerechnet hätte. Eine klare Leseempfehlung und wirklich sehr gut umgesetzt. Fazit: Eine emotionale und nachdenkliche Geschichte, die wichtige Themen wie psychische Erkrankungen, aber auch Zusammenhalt der Familie anspricht.
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
22.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was ist menschliche Stärke?
Dieses Buch erschien 2020 und beinhaltet 249 Seiten.
Ob es vielleicht leichter wird, wenn sich die beiden schwarzen Schafe aus einer Dramafamilie ausklinken oder auf einen eigenen Weg begeben?
Von der einst heilen Familie ist wenig geblieben: Der Vater lebt seine Homosexualität aus, die Mutter verwirklicht sich als Malerin und drei der fünf erwachsenen Kinder ziehen ihr eigenes Ding durch. Dabei fallen Hanna und ihr erkrankter Bruder Tobi durch alle Raster. Die Familie will Tobi in eine Einrichtung abgeben. Doch Hanna entscheidet, ihn zu sich zu nehmen, ohne die Folgen zu erahnen. Darauf folgt Schlag auf Schlag.
"Manchmal hilft Lachen, um es zu verkraften, was einem widerfährt. Manchmal klingt es verzweifelt, manchmal erleichtert. Manchmal lachen wir, weil das Leben ist, wie es ist, und wir dennoch nicht in Mutlosigkeit versinken sollen."
Ich liebe den Schreibstil der Autorin Elsa Rieger, der doch so anders ist, als man ihn gewohnt ist. Schon nach dem Lesen der ersten Seiten war ich in der Handlung des Geschehens und hatte das Gefühl, mich direkt an der Seite Hannas zu befinden. Hanna hat mehrere Geschwister, doch Tobi war schon von Geburt an viel mehr für Hanna als nur ihr kleiner Bruder. Sie kümmerte sich rührend um ihn, fuhr ihn sogar in ihrem Puppenwagen umher. Und als er erkrankt und irgendwie keiner aus ihrer Familie so richtig mit ihm und der Krankheit umgehen kann, entschließt sich Hanna, ihn bei sich aufzunehmen und alles für ihn zu tun. Natürlich geht das nicht ohne Hilfe der Familie. Werden sie ihr helfen? Lest selbst und ihr werdet es erfahren. Hanna ist eine mutige, sehr sympathische junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und es doch nicht so leicht hat. Dass sie Tobi zu sich nimmt, finde ich außerordentlich mutig. Sie kämpft so sehr für ihn und will sich selbst beweisen, dass Tobi nicht in eine Einrichtung muss. Dabei wächst sie schier über sich hinaus und doch muss sie immer wieder Niederlagen erleben. Das Leben mit einem kranken Menschen kann so einfach und doch so schwer sein und man muss aufpassen, dass man sich bei aller Fürsorge nicht selbst vergisst. Ich konnte mich total gut in Hanna hineinversetzen, habe mit ihr gelacht, geweint, geliebt, gelitten und gekämpft. Diese Geschichte hat mich emotional zutiefst bewegt. Sie zeigt auf, wie schwer das Leben für manche Menschen sein kann und ich denke, dass jeder Mensch mit einigen schlimmen Dingen in seinem Leben klarkommen muss. Ich habe eine Freundin, die allein mit drei Kindern gelebt hat und eins davon war schwerstbehindert. Sie meinte, solch ein Kind zu haben, wäre eine große Herausforderung, eine große Freude, aber auch immer sehr viel Arbeit. Letzten Endes hat sie diese Tochter dann in eine Einrichtung geben müssen, weil sie selbst erkrankt ist. Ich war die ganze Zeit gespannt, ob Hanna es schaffen würde. Diese Geschichte hat mich sehr berührt, ich hatte oft Tränen in den Augen, musste dann aber auch wieder lächeln. Es ist eine echt tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt und sehr zu Herzen geht. Ich saß am Ende sprachlos da und werde diese Geschichte nicht so schnell vergessen. Die kleinen Bildchen am Anfang eines jeden Kapitels laden ein wenig zum Schmunzeln ein. Danke, Elsa Rieger, für diese tolle Geschichte, die einem wieder das wahre Leben aufzeigt und Probleme, die jeder haben kann, denn jeden Tag kann etwas passieren, dass man Ende auch Hilfe braucht oder Hilfestellung geben sollte! Menschliche Stärke ist so wichtig! Ich empfehle das Buch sehr gern weiter. Mir hat es außergewöhnliche Lesestunden beschert.
Lisa
5/5
18.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine besondere Familie
Mit dem Roman "Hanna und die Zauberer" von Elsa Rieger bekommt man eine tolle Familiengeschichte zu lesen. Toll gerade deshalb, da nicht traute Familienatmosphäre herrscht sondern, zahlreiche Konflikte und Kämpfe untereinander ausgetragen werden. Damit ist die Geschichte sehr nah am Leben und macht nachdenklich.
Die Geschwister Hanna und Tobi hatten schon immer ein besonderes Verhältnis zueinander und so ist es auch nicht verwunderlich das die große Schwester Tobi bei sich aufnimmt, als dieser nicht mehr bei den Eltern leben kann. Doch Tobi`s Krankheit, die Schizophrenie, macht ein normales Zusammenleben nicht möglich. Hier wird ungeschönt der Alltag mit einem psychisch kranken Menschen beschrieben, mit all seinen Höhen und Tiefen. Der Autorin gelingt es dabei wunderbar beide Seiten aufzuzeigen und gleichzeitig ein reales Bild zu vermitteln.
Durch den angenehmen Schreibstil lässt sich die Geschichte leicht und flüssig lesen. Deshalb mein Fazit: Lesenswert!
Lisa
5/5
18.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mit dem Roman "Hanna und die…
Mit dem Roman "Hanna und die Zauberer" von Elsa Rieger bekommt man eine tolle Familiengeschichte zu lesen. Toll gerade deshalb, da nicht traute Familienatmosphäre herrscht sondern, zahlreiche Konflikte und Kämpfe untereinander ausgetragen werden. Damit ist die Geschichte sehr nah am Leben und macht nachdenklich. Die Geschwister Hanna und Tobi hatten schon immer ein besonderes Verhältnis zueinander und so ist es auch nicht verwunderlich das die große Schwester Tobi bei sich aufnimmt, als dieser nicht mehr bei den Eltern leben kann. Doch Tobi`s Krankheit, die Schizophrenie, macht ein normales Zusammenleben nicht möglich. Hier wird ungeschönt der Alltag mit einem psychisch kranken Menschen beschrieben, mit all seinen Höhen und Tiefen. Der Autorin gelingt es dabei wunderbar beide Seiten aufzuzeigen und gleichzeitig ein reales Bild zu vermitteln. Durch den angenehmen Schreibstil lässt sich die Geschichte leicht und flüssig lesen. Deshalb mein Fazit: Lesenswert!
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