Produktbild: Die neue Aufklärung

Die neue Aufklärung Wirtschaft und Gesellschaft nach der Corona-Krise | Nominiert für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2020

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18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3642 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080196

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

EBook Berlin Verlag

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224 (Printausgabe)

Dateigröße

3642 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080196

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  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    06.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Mit Optimismus aus der Krise?

    Mal wieder ein Buch darüber, wie Corona die Gesellschaft und Ökonomie verändert … kennt man inzwischen doch, oder? Ja, aber … Marcel Fratzscher ist ja nun auch nicht gerade irgendwer, sondern immerhin DIW-Präsident – und dann trägt das Buch auch noch den Titel „Die neue Aufklärung“, fordert ja also immanent auch ein wenig Selbstverantwortung – das könnte also doch spannend werden. Zunächst legt Fratzscher dar, wie groß die Krise ist, in die die Pandemie nicht nur unsere Gesellschaft und Ökonomie gestürzt hat, sondern eben auch die Weltgemeinschaft (weiter) spaltet. Die Krise ist so groß und so neu, dass man noch nicht sagen kann, ob wir optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft gehen können. Was wir aber können, ist uns ein Bild davon zu machen, wie widersinnig vieles von dem, was wir tun oder lassen, doch ist. Hier wirft Fratzscher ein Schlaglicht darauf, inwiefern ein neuer Humanismus Reformen bedarf, und zwar umfangreicher Reformen unseres gesamten Sozialstaats (dass ihm das gelingt, ohne einmal das Wort „Grundeinkommen“ in den Mund zu nehmen, scheint seltsam – zumindest als Idee, die man dann zerreißen kann, hätte man dies ja tun können). Er lenkt unseren Blick aber auch darauf, dass die aufklärerischen Ideale „Freiheit, Gerechtigkeit und Humanismus“ lauten – nicht Sicherheit über alles. Und ja: Ohne diese wird gesellschaftliche Teilhabe schwer bzw. wertlos. Für manche seiner Aussagen stellt Fratzscher seinen Kapiteln Zitate wichtiger Persönlichkeiten voran – diese können auch mal neueren Datums sein (wie z. B. Wolfgang Schäuble). Das Buch stellt einge gelungene Analyse dar, auch unserer Gesellschaft (nicht nur ihrer Wirtschaft). Diese liest sich gut, wenn auch nicht zwingend unterhaltsam. Außerdem hält Fratzscher ein Plädoyer, die Krise als Chance zu verstehen und optimistisch in die Zukunft zu gehen. Bis hierhin gut, was mir jedoch fehlt, sind Ansätze für Lösungen. Worin die Probleme bestehen, wissen wir doch eigentlich – und einer wie Fratzscher hätte doch auch die „Macht“ auch deutlich an die Politik zu appellieren, dass auch sie im Rahmen eines aufgeklärten Gesellschaftsentwurfs mehr Verantwortung übernehmen möge (mir fiele da spontan das Lieferkettengesetz ein, wo man die Verantwortung Unternehmen auferlegen will, statt sich selbst mit doktrinären Staaten anzulegen) und auch verschärft über neue Lösungswege nachzudenken (denn nun macht der Staat Schulden, doch sind wir sicher, dass nicht die nächste Pandemie oder sonstige Krise uns aus der Bahn wirft?). Hier gefiele mir etwas mehr Kritik besser, dann wäre auch ich optimistischer … 3,5 Sterne, die des guten Ansatzes und des an Kant angelehnten Aufrufs zu mehr Mündigkeit aufgerundet werden.

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