·Band 2 der All-Dilogie um die Kent-Brüder Julien und Miguel.·
Regeln, Ordnung, Disziplin - Miguels Alltag ist voller Prinzipien.
Sie zu brechen bedeutet, zu versagen, und das kommt für den perfekten Anzugträger, der nur für seine Karriere lebt und so hart für seinen Erfolg arbeitet, nicht in Frage.
Bis Miguels Körper plötzlich streikt und er einsehen muss, dass er so nicht weitermachen kann.
Ausgerechnet Lee soll ihm helfen.
Lee mit dem Schmetterlingstattoo und einem Lächeln, das Miguels starre Welt aus den Angeln hebt und ihn schwach werden lässt. So herrlich schwach. Und gleichzeitig so angreifbar für die Bilder, die ihn nachts wachhalten.
Die niemand sehen soll.
Niemand, den Miguel schützen will.
Am wenigsten sich selbst.
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Der Band bildet den Abschluss der Dilogie und sollte nicht unabhängig von Band 1 "All The Fucks We Give" gelesen werden.
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Inhaltswarnung:
Falls Ihr gegenwärtig oder in Eurer Vergangenheit Probleme mit Depressionen sowie Traumata gehabt habt oder noch habt, seid vorbereitet. Es kann sein, dass diese Geschichte etwas in Euch auslöst, das diese Probleme verstärkt oder erneut aufkommen lässt.
Wieder ein Meisterwerk! Herzergreifend tiefgehend, schmerzhaft, ehrlich und berührend. Ich liebe diese Dilogie und ihre Charaktere so sehr!
Ich liebe die beiden Brüder sehr, sehr, sehr - diese / ihre Geschichte. Beide Bücher - am allertiefsten von allen.
Nina Kay schafft es, dermaßen tief zu berühren, schonungslos und intensiv und dabei dennoch sensibel und behutsam zu erzählen... - Ich bin sprachlos!!
Nina Kai bringt Erzählen auf eine Ebene, von der ich nie für möglich gehalten hätte, dass es die überhaupt gibt, geben kann!
Absolute Leseempfehlung!
Filippa
aus Schweiz
5/5
26.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Super!
Seit dem ersten Teil habe ich mich auf Miguels Geschichte gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Miguel und auch Lee sind Charaktere mit denen man super mitfühlen kann und es ist immer was los. Doch man sollte darauf gefasst sein das es sehr ernste Themen behandelt und die Warnungen ernst nehmen! Alles in allem kann ich das Buch aber zu 100% weiter empfehlen und auch Julien und Sasha haben einige Auftritte :)
Woman_with_a_book
5/5
11.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Absolute Leseempfehlung
Ich habe Band 1 der Dilogie rund um Julien und Sasha geliebt (ist eines meiner Highlights gewesen). Band 2 der Geschichte um die Kent Brüder steht dem in nichts nach. Nina Kay hat wie ich finde einen ganz besonderen Schreibstil, der einen einfach nur fesselt. Teilweise beinahe schon poetisch beschreibt sie menschliche Abgründe, Emotionen und Beziehungen. Die Story von Miguel und Lee war durchweg atemberaubend allerdings nichts, was man zwischen Tür und Angel lesen kann wie ich finde. Wer Miguels Bruder Julien und Sasha aus Band 1 geliebt hat, wird hier nicht enttäuscht, denn die beiden sind ebenfalls Teil der Geschichte.
Fazit:
5/5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.
Bewertung
aus Kassel
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Herzzerreißender zweiter Teil.
Wer dieses Buch lesen möchte sollte die Triggerwarnung am Anfang ernst nehmen. Und auch hier zeigt Nina Kay schon, dass sie anders ist. Es ist nicht nur eine 0815-Trigger Warnung wie bei vielen anderen Autor*innen (was auch vollkommen okay ist). Nein. Sie verweist auf die Gefahr eines Rückschlags in eine düstere Zeit. Sie bittet dich, mich und jede Person dieses Buch nur zu lesen, wenn es ihr*ihm gut genug dafür geht. Und zum Schluss sagt sie mir, dir und einfach allen, dass ich, du und alle wertvoll bin/sind. Es ist okay, dass Buch nicht zu lesen. Die Geschichte von Miguel Kent wird von Nina Kay auch genau so erzählt. Voller Gefühl, voller Wertschätzung aber ungefiltert. Miguel ist immer da. In seinen guten Momenten und in den schlechten. Auch die richtig schlechten Momente lässt Nina Kay uns sehen. Auch Julien und Sasha aus dem ersten Teil sehen wir wieder. Es war schön die zwei Protas wachsen sehen und keine rosarote Brille vorgesetzt zu bekommen. Liebe heilt nicht alles aber sie kann helfen. Ich bin total ausgelaugt. Denn Nina schreibt wie keine Autor*in vor ihr. Düster. Schwer. Wunderschön. Meiner Meinung nach schafft sie es ihre Texte Poesie werden zu lassen. Texte werden auseinandergerissen und ungewöhnlich zusammengesetzt. Geräusche, Zahlen und Farben dienen der Beschreibung bin Gefühlen die unmöglich zu beschreiben erscheinen.
Bewertung
5/5
12.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Auch Helden brauchen mal Hilfe
"Angst ist schwarz wie Schiefer", flüsterte sie, "und verbrannte Erde. Sie ist ein Vulkan, der ausbricht, und ein Meteroit, der einschlägt. Sie riecht nach Rauch und Regen und fühlt sich an wie ein Stromschlag. Wie kalte Scherben und heiße Asche. Sie ist überall dort, wo ihr nicht darüber spricht." Sie standen plötzlich ganz still. Und Miguel atmete, im Takt zwischen zwei Menschen, mit Julien. Mit Lee. "Und nirgendwo mehr, wenn ihr es tut." - S.281
Das erste was ich gelesen habe war die Triggerwarnung. Wieviele habe ich schon gelesen und wieviel sind spurlos an mir vorbeigegangen? Aber nicht hier.
Miguel hat mich von Beginn an, schon im ersten Band der All-Dilogie, für sich gewonnen. Sein Perfektionismus, seine glatte Fassade, die Beherrtscheit. Viel zu gut konnte ich das alles nachempfinden. Deswegen habe ich mich auch total auf den zweiten Band gefreut und auch die Triggerwarnung mit einem lässigen Schulterzucken abgetan. Vielleicht war das nicht so ratsam. Denn nach dem ersten Band weiß ich, dass Nina Kay es schafft mich mit ihrer Art zu schreiben, entweder schweben oder gnadenlos tief fallen zu lassen.
Ich bin in Miguels Welt eingetaucht, habe seine Erschöpftheit, die Angst und Traurigkeit, aber auch den Wunsch Jemanden zu finden, der ihn vor dem Ertrinken retten, miterlebt. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto schwieriger wurde es. Und zum ersten Mal in meinem Leben musste ich ein Buch an die Seite lesen, weil jede weitere Seite mich nur noch mehr in die Dunkelheit gerissen hätte.
Dieses Buch, die Geschichte von Miguel, steckt voller Trauer, die einem direkt ins Herz fließt. Die Triggerwarnung zu beginn war verdammt angebracht.
Aber ich liebe die poetische Schreibweise und das Gefühl, welches ich in jeder Silbe spüren konnte. Ich liebe die Charakteren, weil diese einfach so perfekt unperfekt sind. Sie haben so viele Ecken und Kante, die sie zu einem wahren individuellen Kunstwerk machen. Ich liebe die Dialoge zwischen den Protagonisten. Und ich liebe es, dass ihre beide Geschichten realistisch ausgehen. Kein Glücklich-in-den-Sonnenuntergang-reiten oder so. Denn, wie wahrscheinlich ist ein plötzliches Happy End im wahren leben? Selten, sehr selten. Deswegen finde ich es toll, dass die Charakteren hier einen realistischen, schweren Weg gehen müssen, der sie viel Arbeit, Wut und Tränen kostet. Weil es halt nicht immer nur Sonnenschein und Regenbögen geben kann. Und trotz der ganzen Emotionen, die Miguel und auch Julien in mir hervorgerufen haben, musste ich dieses Buch beenden. Ich musste Miguel bei seinem Aufprall begleiten und zusehen wie er es wieder hinaufschafft, ob er es schafft? Ich musste einfach.
Ich weiß, ich schreibe hier nur von Miguel und garnicht von Lee. Das leigt einfach daran, dass ich mich selbst so viel besser mit Miguel und seinem Gefühlschaos idetifizieren kann, als mit Lee. Was aber nicht bedeutet, dass sie unbemerkt an mir vorbeigegangen ist. Ganz im Gegenteil. Lee ist so ein Herzenguter Mensch, sie steckt voller Stärke und Mut und so viel Liebe. Ohne sie wäre die Geschichte nichts.
Denn Miguels düsteren, verlorenen Seelenleid ergänzt Lees starker Wille und ihre bedingungslose Liebe einfach perfekt.
Dieses Buch kann ich nur herzlich weiterempfehlen, muss dazu aber auch sagen, dass man die Triggerwarnung nicht unterschätzen sollte. Wie Nina Kay zu beginn schreibt: Ihr seid wertvoll. Ihr seid stark. Ihr seid liebenswert. Ihr dürft Schwäche zeigen.
Lest es, wenn ihr euch dazu in der Lage fühlt.
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