Produktbild: Midnight at Malabar House
Band 1

Midnight at Malabar House the warm, witty and utterly addictive cozy mystery with a brilliant female sleuth

Aus der Reihe The Malabar House Series
1

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Hodder & Stoughton

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3195 KB

Sprache

Englisch

EAN

9781473685499

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Hodder & Stoughton

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3195 KB

Sprache

Englisch

EAN

9781473685499

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  • Bewertung

    aus Ennepetal

    3/5

    21.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vielleicht zu viel auf Einmal

    Ich mochte Vaseem Khan's "Baby Ghanesh Agency" Bücher. "Midnight at Malabar House" ist das erste einer neuen Reihe dieses Autors. Ich wollte auch dieses Buch mögen. Aber das nicht nicht so einfach. Das beginnt mit der Heldin, Persis Wadia, ihres Zeichens Police Inspector/Police Officer im Indien des Jahrens 1949. Ähm... Eh?? Wenn man Volker Kutscher gelesen und ein bisschen recherchiert hat, weiß frau, dass Frauen im Deutschland der 30er Jahre nicht als Kripo-Ermittlerinnen arbeiten konnten. Es gab ab Mitte/Ende der 20er Jahre eine "Weibliche Kriminalpolizei" die für "kriminell und sexuell gefährdete Minderjährige" (Wikipedia) zuständig war. Sie kümmerte sich um die Bearbeitung von Strafanzeigen gegenüber und Zeugenvernehmungen von Jugendlichen, Opferschutz sowie Einleitung von erzieherischen Maßnahmen - war also eine Art Erweiterung der damaligen "Fürsorge", mit der sie eng zusammen arbeitete. Sie bildete einen separaten Bereich innerhalb der Kripo mit eigenen Dienststellen. Erst bei der Reorganisation der Krinimalpolizei in den 70er Jahren wurden diese Dienststellen aufgelöst und die Beamtinnen in die reguläre Kripo integriert. Eine Kriminal-Ermittlerin im Indien der späten 40er Jahre fand ich vor diesem Hintergrund nicht sehr plausibel. Zu Recht: Eine kurze Wikipedia-Recherche ergab Kiran Bedi als ersten weiblichen Indian Police Service Officer - 1972. Bis 1971 waren Frauen im indischen Polizeidienst laut Jayasheela George (Women in Administration in India, 2011) nicht zugelassen. Aber auch sonst fand ich den ersten Kontakt mit Parsis Wadia nicht reibungsfrei. Zwar besteht sie auf ihrem Dienstrang und hat genug Selbstbewusstsein, um ohne Information ihrer Vorgesetzten mit der Ermittlung des Mordes an einem hochrangigen Engländer zu beginnen. Aber vor Ort schießt sie einen Bock nach dem Anderen, wendet schüchtern die Augen ab, überlässt dem männlichen "Berater" der Metropolitan Police das Feld. Das kann nur besser werden. Ich bitte, mich nicht falsch zu verstehen: Ich finde sowohl den historischen Rahmen von "Midnight at Malabar House" (Indien kurz nach der Unabhängigkeit) als auch die schwierige Position von Frauen in der Polizei als Themen sehr interessant. Aber ich frage mich, ob sie zusammen passen. Das erste Thema wäre mit einem zeitlich besser passenden männlichen Ermittler genauso spannend gewesen. Und das zweite wäre mit einem Setting in den 70er Jahren oder später nicht nur plausibler gewesen, sondern hätte dadurch auch an Sprengkraft nichts verloren (s. die Karriere von Kiran Bedi). Schade.

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