Mitten in einer kühlen Sommernacht wird eine Tote vor den Mülltonnen eines Krankenhauses gefunden. Spezialermittlerin Laura Kern findet heraus, dass die Frau zuvor in dieser Klinik behandelt wurde. Ein Überwachungsvideo zeigt sie mit einem Unbekannten, dem sie scheinbar freiwillig folgt. Laura ahnt sofort, dass dieser Mann nicht zum letzten Mal zuschlägt. Und tatsächlich ist die nächste Patientin bereits spurlos verschwunden. Beide Frauen wurden von ihren Lebensgefährten misshandelt. Es sieht fast so aus, als wolle der unbekannte Mann sie aus ihrer misslichen Lage befreien. Doch warum tötet er sie dann? Laura Kern jagt einen Serienkiller, der eine Frau nach der anderen entführt und der erst aufhören wird, wenn sie ihn stoppt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
MoMe
5/5
28.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Ruhiger Thriller in leichter Unterhaltungsform
Passend zur “Laura-Kern-Reihe” wurde auch dieses Cover gestaltet. Das sieht besonders mit den anderen Büchern total harmonisch in meinem Regal aus und das mag ich gern. Mir gefiel außerdem, dass der Schmetterling im Glas super zur Geschichte passte. Genauso wie der Titel offenbarten sie erst später ihre tiefere Bedeutung.
Dies ist der fünfte Band der Reihe und konnte wieder völlig unabhängig zu den anderen Teilen gelesen werden. Die Fälle sind in sich abgeschlossen, nur private Details der wiederkehrenden Hauptfiguren werden noch einmal erwähnt. So können Unkundige ohne Probleme dieser Geschichte folgen und müssen zu dem auch keine Angst haben, bei den Vorgängerbüchern gespoilert zu werden.
Bei Catherine Shepherds Büchern gelingt es mir immer sofort und leicht in die Geschichte einzusteigen. Dies war auch hier wieder der Fall.
Das erste Kapitel wurde in der Ich-Perspektive geschrieben, was eine sofortige Nähe zum Opfer schuf. Ich konnte mich gut in es hineinversetzen und seine Unsicherheit sowie Angst intensiv spüren.
Leider wurde in den restlichen Kapiteln die personale Erzählperspektive gewählt. Normalerweise stört mich so was nicht, doch hier hätte ich es passender gefunden, zu mindestens diesem Opfer weiterhin in der Ich-Form begleiten zu dürfen. So wäre der erlebte Schrecken noch eindringlicher an mich weiter transportiert worden.
Anfänglich begleite ich unterschiedliche Figuren im Wechsel der Kapitel, was eine solide Grundspannung schuf. Ich konnte mir nie sicher sei, wem ich als Nächstes über die Schulter würde schauen dürfen. Nach einer Weile kristallisierten sich drei Haupthandlungsstränge heraus.
So begleitete ich neben den Ermittlungen von Laura Kern auch zwei unterschiedliche Opfer. Dies war außerordentlich interessant, weil mir lange nicht klar war, wie vor allen Dingen die Opferstränge zueinander passen würden. Das lud mich zum Mitraten und wildem Spekulieren ein.
An sich gehörte dieses Buch eher zu der Sorte eines leiseren Thrillers. Die Handlungen des Serientäters waren zwar schrecklich, ließen mir aber nicht das Blut in den Adern gefrieren. Stattdessen fragte ich mich, was ihn zu seinen Taten bewog und was für ihn ausschlaggebend für sein Verhalten war. Dies erfuhr ich auch Stück für Stück, am Ende sogar von ihm selber, da auch ich dem Täter bisweilen ein wenig über die Schultern sehen konnte.
Interessanterweise fühlte ich mich dieses Mal Laura Kern nicht so nahe wie sonst. Möglicherweise lag es daran, dass es dieses Mal der Fokus intensiver auf den vermissten und toten Frauen lag. Das Privatleben der Kernfiguren Max Hartung und Laura Kern blieb in diesem Fall außen vor. Auf der anderen Seite empfand ich das auch als sehr angenehm, besonders Lauras Frust gegenüber dem Kollegen, der sich manchmal verhielt, als hätte er einen normalen Bürojob, nahm nicht zu viel Raum ein. So konnte ich mich komplett auf die Ereignisse rund um die verschwundenen Frauen konzentrieren.
Catherine Shepherd gelang es durch eine angenehme Kapitellänge und einem sehr flüssigleichten Schreibstil mich gut in der Geschichte zu halten. Die Spannung hätte für meinen Geschmack ruhig ein bisschen durchdringender und höher ausfallen dürfen, aber insgesamt fühlte ich mich bestens unterhalten.
Ein weiterer Pluspunkt war, dass die Fallstricke von Catherine Shepherd mich ziemlich oft in eine falsche Richtung führten und ich mich manchmal dabei ertappte, wie ich dachte: „So einfach wird sie es sich wohl nicht gemacht haben”. Tatsächlich hatte ich an manchen Stellen Angst, dass ich das Ganze schon zu früh durchschaut hätte. Dabei ignorierte ich mein kurzes Bauchgefühl, sodass ich am Ende beim Täter daneben lag.
Insgesamt konnte mich “Der Behüter” abholen und ich hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit auch ausgelesen. Allerdings fehlte mir an manchen Stellen das gewisse Feuer eines packenden Thrillers. Vielleicht wäre das wirklich etwas anders gekommen, wenn ich, wie oben schon erwähnt, dass eine Opfer weiterhin in seiner Ich-Perspektive hätte begleiten können.
Fazit:
“Der Behüter” verstand es mich zu unterhalten und auf falsche Fährten zu locken. Die Ermittlungsarbeit war wirklich interessant zu verfolgen und ich war gespannt, wie manche Handlungsstränge am Ende miteinander verknüpft worden waren. Dies sorgte für Überraschungseffekte und tolle Lesestunden.
lucyca
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
spannender Thriller
Catherine Shepherd hat es auch mit diesem Thriller geschafft, mich für ein paar Stunden super zu unterhalten. Viele Spuren führten zu einem schlüssigen Ende. Bis zum Schluss tappte ich betreffend des Täters im Dunkeln, höchstens eine wage Vermutung.
Gerne empfehle ich diesen spannenden Thriller weiter.
Vampir989
aus Freudenberg
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
wahnsinnig spannender Thriller
Klapptext:
Mitten in einer kühlen Sommernacht wird eine Tote vor den Mülltonnen eines Krankenhauses gefunden. Spezialermittlerin Laura Kern findet heraus, dass die Frau zuvor in dieser Klinik behandelt wurde. Ein Überwachungsvideo zeigt sie mit einem Unbekannten, dem sie scheinbar freiwillig folgt. Laura ahnt sofort, dass dieser Mann nicht zum letzten Mal zuschlägt. Und tatsächlich ist die nächste Patientin bereits spurlos verschwunden. Beide Frauen wurden von ihren Lebensgefährten misshandelt. Es sieht fast so aus, als wolle der unbekannte Mann sie aus ihrer misslichen Lage befreien. Doch warum tötet er sie dann? Laura Kern jagt einen Serienkiller, der eine Frau nach der anderen entführt und der erst aufhören wird, wenn sie ihn stoppt.
Meine Meinung:
Dies ist der 5.Band einer Thriller Reihe mit Laura Kern und Max Hartung.Man kann das Buch aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger lesen,da jeder Teil seine eigene Handlung hat.Ich kannte die vorhergehen Teile schon und war total begeistert.Deshalb hatte ich natürlich auch große Erwartungen an diesen Thriller.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich die Autorin mit dieser Lektüre in den Bann gezogen.
Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele fassettenreiche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich wieder das Ermittlerteam und habe es gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen waren sehr interessant.
Die Autorin hat eine sehr anspannende und bedrückende Atmosphäre geschaffen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt .In mir war Kopfkino.Vor meinen Augen sah ich den Täter,die Opfer und die Ermittler.Ich war mitten im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Schon allein der Anfang war einfach so atemberaubend.Es gab so viele aufregende Momente und ich durfte hautnah dabei.Es war sehr interessant Laura Kern und Max Hartung bei ihren Ermittlungen zu begleiten.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es durchweg hoch dramatisch.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Ich habe mitgelitten,mitgefühlt und mitgebangt.Zudem habe ich auch einiges über das Privatleben der Ermittler erfahren.Das hat mir sehr gut gefallen und eigentlichen kriminellen Handlung keinen Abbruch getan.Was den Täter anbelangt so wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt.und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt wer es nun sein könnte.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angekommen.Ich hätte noch ewig weiter lesen können.Auch der Schluss war einfach genial und hat mich begeistert.
Das Cover ist sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das geniale Werk ab.
Wieder einmal hatte ich aufregende und lesenswerte Stunden mit diesem Thriller.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
S. L.
aus Berlin
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Er will das Beste
Auf einem Krankenhausparkplatz, vor den Mülltonnen, wird eine Frauenleiche gefunden. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass eine eine Frau spurlos verschwunden ist, entführt aus der Notaufnahme. Daten von ihr wurden nicht erfasst, wer ist sie? Eine misshandelte Frau, ja, davon gibt es Einige. Und noch mehr Vermisste...
Warum sind es von ihren Partnern gequälte Frauen? Was bezweckt der Entführer? Der verwöhnt die Frauen zunächst mit tollem Essen, einem schönen Zimmer, um sie dann umso brutaler zu behandeln.
Verschiedene Ansätze werden von Kommissarin Laura Kern und ihrem Partner Max verfolgt. Laura hat nicht nur seelische Narben. Deren Ursachen werden offen gelegt. Das macht ihren sehr engagierten
Einsatz verständlich, Feierabend ist für sie ein Fremdwort.
Aber wer ist den nun der Entführer? Yoga-Guru, Lieferfahrer, Krankenhausangestellter, verlassener Partner, Bordellchef? Alles möglich.....
Catherine Shepherd schreibt wieder gekonnt spannend, wieder einen packenden, bestens zu lesenden Pageturner. Sehr zu empfehlen!
Bewertung
aus Siegen
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Abgründiges Behüten
Ein neuer Fall für Laura Kern und ihren sympathischen Kollegen Max. Vor einem Krankenhaus in Berlin wird die verpackte Leiche einer jungen Frau entdeckt, die zunächst dort behandelt worden war wegen häuslicher Gewalt, die aber dann verschwand und keiner wusste wohin. Die Überwachungskamera zeigt sie mit einem Mann, der sie aus dem Krankenhaus führt. Nun ist sie tot, und die nächste Patientin ist bereits verschwunden. Es scheint sich um einen Serientäter zu handeln und die Ermittler müssen rasch handeln. Er entführt offensichtlich Frauen, die misshandelt werden, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Aber wieso dann die Morde?
Ich kann versprechen, dass es bis zum Schluss spannend bleibt, und was mir am meisten gefällt, ist das Miträtseln, das sich automatisch einstellt und das einen ganz schön ins Grübeln bringt, denn die Autorin legt immer wieder falsche Fährten, so dass man wieder umdenken muss. Herrlich! Ab der zweiten Hälfte des Buches steigert sich die Spannung nochmal enorm, so dass man das Buch einfach nicht weglegen möchte. Nur noch kurz in das nächste Kapitel hineinlesen, weil man unbedingt wissen muss, um was es geht und schon ist das ganze Kapitel gelesen ;-) Das Ende war diesmal wirklich überraschend, aber logisch durchdacht.
Der flüssige Schreibstil und das sympathische Ermittlungsteam sorgen für beste Unterhaltung. Die verschiedenen Charaktere sind sehr authentisch und lebensnah dargestellt. Außerdem sorgt der ständige Perspektivenwechsel für große Spannung, denn wir lernen auch die Denkweise des Täters kennen und seine gestörte Psyche. Zudem gibt es einige Verdächtige, und man möchte dem Täter auf die Spur kommen. Es gibt hier keine brutalen und blutrünstigen Actionszenen, aber trotzdem jede Menge Bewegung.
Dies ist der 5.Band der Laura Kern-Thriller, und in diesem Band stellt sie sich auch deutlich einem traumatischen Vorfall, der ihre Jugend nachdrücklich beeinflusst hat. Dies nimmt nicht zuviel Raum ein, rundet das Bild der ehrgeizigen Ermittlerin, die auch immer mal wieder Alleingänge unternimmt, aber ab, so dass wir einiges besser verstehen.
Ohne Zögern gebe ich 5 Sterne und kann das Buch jedem Thriller-Fan empfehlen.
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