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#BlackLivesMatter Eine Geschichte vom Überleben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.07.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/12,8/2,7 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

When They Call You a Terrorist A Black Lives Matter Memoir

Übersetzt von

Henriette Zeltner-Shane

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00129-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.07.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/12,8/2,7 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

When They Call You a Terrorist A Black Lives Matter Memoir

Übersetzt von

Henriette Zeltner-Shane

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00129-7

Herstelleradresse

Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE
produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • sleepwalker

    5/5

    08.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Patrisse Khan-Cullors, die…

    Patrisse Khan-Cullors, die Co-Autorin des Buchs „#blacklivesmatter“ ist die Mitbegründerin der gleichnamigen Bewegung, die es nicht erst seit der Ermordung von George Floyd im Mai 2020 gibt, sondern die schon 2013, nach der Ermordung des 17jährigen Schülers Trayvon Martin, ins Leben gerufen wurde. Schon damals hatten sich Menschen vernetzt, die die Zustände nicht länger hinnehmen wollten, einen fairen, gleichberechtigen Umgang zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarben forderten. Das Leben von Patrisse Khan-Cullors war seit ihrer Kindheit geprägt von (strukturellem) Rassismus. Ihre Familie wurde (wie so viele andere) immer wieder Opfer von Rassismus, Polizeigewalt und Polizeiwillkür, in der Folge musste die Familie mit den Traumata ihrer Lieben klarkommen. Wie vermutlich die meisten Menschen, hatte ich keine Ahnung, was Rassismus wirklich bedeutet. Was Polizeiwillkür wirklich heißt. Erschossen werden zu können, wenn man falsch abbiegt. Oder einfach so verhaftet werden zu dürfen, im Gefängnis Folter und Brutalität zu erleben. Wieso? Weil die Polizisten Lust darauf und Spaß daran hatten. Dass es Rassismus gibt, was Rassismus dem Wortlaut nach ist – das wusste ich alles. Was Rassismus aber wirklich für Betroffene, Freunde und Familie bedeutet und bedeuten kann, das schildert die Autorin sehr deutlich, vor allem den „Umgang“ weißer Polizisten mit schwarzen Mitbürgern. Ja, denn eigentlich sind sie das auf dem Papier: MITbürger. Behandelt werden sie außerhalb der Gefängnisse oftmals wie Freiwild und, erst mal hinter Gittern, oft auch wie Sklaven und werden, zum Beispiel, als Feuerwehrleute in vorderster Front an die Flammen geschickt. Psychologische und psychiatrische Probleme, wie sie oft bei ehemaligen Soldaten auftreten (PTBS, Suchterkrankungen usw.) werden in Gefängnissen oft nur sehr unzureichend behandelt und bei schwarzen Straftätern nicht als Haftmilderungs- oder Haftausschlussgrund anerkannt. Willkürliche Angriffe auf Schwarze, die viel zu oft tödlich enden, Folter und Misshandlungen auch in Gefängnissen und allgemeine Diskriminierung beispielsweise bei Arbeitsplätzen, Wohnungen und auch den Bildungschancen sind Themen, die Patrisse Khan-Cullors in ihrem Buch aufgreift. Vieles aus zweiter Hand, vieles hat sie aber selbst erlebt, nicht zuletzt durch die Erfahrungen ihres Bruders Monte und ihres (leiblichen) Vaters Gabriel. Und Diskriminierung gibt es nicht nur Menschen anderer Hautfarbe gegenüber – auch LGBTQ+-Menschen werden diskriminiert. Das greift die Autorin, die selbst queer ist, ebenfalls auf. Ein schreckliches Buch, aber ein sehr gutes und wichtiges Buch. Pflichtlektüre für jeden, den die Bewegung #blm interessiert und der wissen möchte, was dahintersteckt. Eindrücklich und bedrückend geschrieben und nicht nur einmal musste ich es beiseitelegen und durchatmen, manchmal musste ich mir auch übers Gesicht wischen. Es rüttelt auf, macht wütend und traurig. Selbst im Jahr 2020 müssen Menschen um Leib und Leben fürchten, weil andere sich für überlegen und „besser“ halten? Für mich unfassbar! Das Buch hinterließ bei mir einen tiefen und bleibenden Eindruck – und leider auch eine gewissen Angst vor der Zukunft und um meine Freunde und Bekannte. Denn nicht nur in den USA läuft etwas grundlegend schief. Black lives matter! All lives matter! Die Opfer brauchen eine Stimme, denn, wie die Autorin schreibt: „Sie werden auf eine Weise schweigen, wie man das von Vergewaltigungsopfern kennt.“ Von mir klare 5 Sterne und keine Lese-Empfehlung, sondern sogar eine Aufforderung.

  • booklover2011

    aus ...

    5/5

    20.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Der Teufelskreis des strukturellen Rassismus

    Inhalt (dem Klappentext entnommen): Ein erschütternder Blick in die Lebenswirklichkeit Tausender Schwarzer Menschen in den USA. Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai 2020 hat auf der ganzen Welt Bestürzung und Wut ausgelöst. Diese Wut ist nicht neu, da auch die Tat selbst alles andere als neu ist: Rassismus und rassistische Gewalt bestimmen das Leben Schwarzer Menschen in den USA seit Jahrhunderten. Patrisse Khan-Cullors erzählt davon. #BlackLivesMatter, der Slogan, hinter dem sich die Protestierenden im Jahr 2020 versammeln, ist das Zeichen einer neuen Bürgerrechtsbewegung, deren Anfänge im Jahr 2013 liegen. Nach einer Reihe rassistisch motivierter Morde vernetzen sich überall im Land Menschen, die die Verhältnisse nicht mehr hinnehmen wollen. Patrisse Khan-Cullors ist eine von ihnen. In diesem Buch erzählt sie von einer Kindheit und einer Familiengeschichte, die von Angst, Armut, Demütigungen und Ausweglosigkeit geprägt ist. Und sie schildert auf bewegende Weise, wie sie sich dank Literatur und Kunst aus der Hoffnungslosigkeit befreien konnte und welche Verpflichtungen zu einem Engagement für Freiheit und Gerechtigkeit daraus erwachsen sind. Meinung: Eindrücklich und schonungslos erzählt die Autorin von ihrer Vergangenheit, wie sie und ihre Familie wiederholt (strukturellen) Rassismus, Polizeigewalt und Polizeiwillkür erlebt haben. Sie berichtet neben ihrem Leben und den alltäglichen Rassismuserfahrungen auch über Fakten (es befinden sich z.B. mehr psychisch kranke Menschen in den USA in Gefängnissen als in therapeutischer Behandlung in Kliniken; die Gefängnisindustrie ist ein Milliardengeschäft mit den Insassen als kostenlose/billige Arbeitssklaven) sowie die fassungslos machenden Tötungen von Schwarzen durch Weiße (Polizisten), wie die Täter häufig freigesprochen werden und was diese wiederholte Missachtung des Lebens von Schwarzen mit einem persönlich und mit der Gemeinschaft macht. Sie zeigt auf, wie sich der Rassismus und dessen Folgen nicht nur auf die „direkt“ Betroffenen, sondern auch auf ihre Familien auswirkt, wenn Väter/Mütter oder andere Verwandte im Gefängnis sitzen, Folter erleben und das Gefängnis mit Traumata verlassen, keine Unterstützung erhalten (Kriminalisierung statt Resozialisierung) und in einen Teufelskreis geraten, denn mit Vorstrafen ist es sehr schwer bis unmöglich einen Job (zum Überleben) zu finden. Zudem berichtet die Autorin, wie die #BlackLivesMatter-Bewegung, deren Mitbegründerin sie ist, im Zuge all dieser Erfahrungen und Taten entstanden ist. Struktureller Rassismus ist weit verzweigt und mit all seinen Facetten nur schwer in einem Buch darstellbar. Dieses Buch bietet mit den persönlichen Erfahrungen der Autorin einen Einstieg in dieses Geflecht, führt einige Ursachen (wie z.B. die Gefängnisindustrie in den USA, welche ein Milliardengeschäft ist; geringe(re) Bildungschancen von Schwarzen durch strukturellen Rassismus, dadurch höhere Armut, Jobs mit niedrigerem Lohn, etc.) an und rüttelt mit den fassungslosen Einblicken in das alltägliche Leben mit Rassismus, Polizeiwillkür und –gewalt auf. Zudem thematisiert die Autorin auch Sexismus und Intersektionalität. Bewundernswert sind die Stärke und die Hoffnung der Autorin, die trotz der schwer zu ertragenden Thematik zu spüren ist. Ein eindrückliches, bewegendes und aufrüttelndes Buch, das ich nur empfehlen kann, wenn man einen persönlichen Einblick in strukturellen Rassismus und seinen Teufelskreis bekommen möchte. Ganz klar 5 von 5 Sternen. Fazit: Ein eindrückliches, bewegendes und aufrüttelndes Buch, das ich nur empfehlen kann, wenn man einen persönlichen Einblick in strukturellen Rassismus und seinen Teufelskreis bekommen möchte.

  • SternchenBlau

    5/5

    13.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Must-Read, um strukturellen Rassismus zu begreifen. Oury Jalloh ist nur einer von vielen Namen, warum uns das auch in Deutschland betrifft.

    Es ist auch ein weißes Privileg, dass wir uns mit dem Thema Rassismus nicht unbedingt beschäftigen MÜSSEN. Ich nehme mich da nicht aus: Von diesem Buch weiß ich schon länger, gelesen habe ich es aber erst jetzt, wo die #BlackLivesMatter-Bewegung aufgrund der Ermordung von George Floyd wieder sichtbarer geworden ist. „Wir sind keine Terroristen. Ich bin keine Terroristin. Ich bin Patrisse Marie Khan-Cullors Brignac. Ich bin eine Überlebende. Ich bin Sternenstaub.“ Dieses Buch von Patrisse Khan-Cullors, einer Mitbegründerin von #BlackLivesMatters und Erfinderin des Hashtags, ist nicht nur wichtig, sondern auch toll geschrieben: Eindringlich, emotional, wie ein Roman, stellenweise auch wie Lyrik. Sachbücher und gerade Autobiografien (was das Buch stellenweise ist) lese ich meist recht langsam, durch #BlackLivesMatter bin ich innerhalb eines Tages regelrecht geflogen, weil Khan-Cullors mit so viel Leidenschaft für Gerechtigkeit schreibt. Sie nimmt den Ausgangspunkt bei sich und ihrer Familie und ich habe mich oft gefragt, wie sie es geschafft hat, sich nicht unterkriegen zu lassen, von diesem strukturellen Rassismus, dem sie tagtäglich ab Geburt ausgesetzt war: „Niemand hat erwartet, dass ich überlebe, und man hat mich auch nicht dazu ermutigt. Von meinen Brüdern und meiner kleinen Schwester, meiner Familie – der, in die ich geboren wurde, und der, die ich gegründet habe – erwartete niemand, dass sie überlebte.“ Polizei und Behörden holen gegen Schwarze Menschen die ganz großen Geschütze heraus. Verbal – der Originaltitel lautet : „When They Call You a Terrorist“ –, aber auch ganz konkret mit Abermillionen an Waffenetat, der im Kampf gegen „War on Drugs“ vor allem gegen die Schwarze und Latino Bevölkerung in armen Stadtteilen aufgefahren wurde. Khan-Cullors schildert ihre Erlebnisse, die ihrer Freund:innen und Familie, und weitet mehr und mehr den Blick, wo die strukturellen, himmelschreienden Ungerechtigkeiten liegen. Sie kämpft mehr und mehr, auch, wenn sie viele Kämpfe, wie um einen gerechten Prozess für ihren psychisch kranken Bruder, oder eine illegale Durchsuchung ihres Hauses nicht gewinnen kann. Das Empowerment ihrer Community liegt Khan-Cullors dabei immer am Herzen, aber auch als Weiße reißt sie mich mit für diesen wichtigen Kampf für Gerechtigkeit. Sie prangert die neoliberale Tendenz an, dass die Schuld fürs Scheitern nur beim Individuum gesucht wird. Der Rassismus verschärft das Problem: „Doch frage ich mich auch, nachdem ich im Laufe der Jahre viele solcher Treffen (Anm.: des 12-Stufen-Programms) besucht und später auch selbst als Therapeutin gearbeitet habe: Warum macht man nur den Einzelnen verantwortlich? Wo war die Unterstützung, die diese Männer gebraucht hätten? Sie sprachen von geplatzten Träumen, Arbeitslosigkeit, dem Gefühl, von aller Welt gehasst zu werden, und davon, dass die Polizei sie misshandelt hat.“ Grandios ist auch, wie Khan-Cullors als Queerer Mensch die Intersektionalität immer wieder mitdenkt und auch die Mehrfachdiskriminierung deutlich macht. Ab und an war ich ihrer persönlichen Zeitleiste ein wenig verloren. Und zum Schluss wurden mir es mir zu viel Weggefährt:innen, die Khan-Cullors mit jener US-amerikanischen Überschwänglichkeit ins Rampenlicht noch erwähnt wissen wollte. Das macht sie mir als Mensch sehr sympathisch, und auch, wenn es mich etwas ermüdet hat, hat es jetzt nicht weiter gestört. Zum Glück ist in Bezug auf Gefängnisse oder auch das Gesundheitssystem in Deutschland einiges besser, das nimmt uns hierzulande aber nicht aus der Pflicht für #BlackLivesMatter einzustehen. Seit 1990 starben 160 Schwarze Menschen und PoC in öffentlichem Gewahrsam (Quelle: Death in Custody). Oury Jalloh ist nur der bekannteste Name von ihnen. Wir sind hier alle in der Pflicht. Fazit Ein Must-Read, um die aktuelle Situation in den USA und strukturellen Rassismus generell zu begreifen.

  • SeitenwendeZauber

    5/5

    10.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch das noch mehr Aufmerksamkeit bekommen muss!

    #BlackLivesMatters ist ein Buch, welches keine leichte Kost für mich ist. Ich habe mich teilweise durch dieses Buch durchringen müssen um es zu beenden. Das hatte allerdings einen triftigen Grund. Vieles was die Autorin in ihrem buch beschreibt kenne ich persönlich aus Erzählungen meiner Familie. Nur die wenigen von euch wissen, dass ich auch afroamerikanische Wurzeln habe und die Familie meines Vaters in den USA lebt. Umso mehr hat mich dieses Buch mitgenommen. Meine Emotionen sind immer wieder hochgekocht. 
Lassen wir einmal meinen Bezug zu #BlackLivesMatter außer Betracht lässt sich das folgende zum Buch sagen:

Die Autorin beschreibt wie ihr Leben und das ihrer Familie und Freunde als „Schwarze“ Bürger in den USA verläuft. Sie wuchs in einem Wohngebiet auf welches von größtenteils von Afro-Amerikanern besiedelt ist, was in den USA vollkommen normal zu sein scheint. Schon in jungen Jahren kam Sie und ihre Familie mit Polizeigewalt und Vorurteilen in Kontakt. Sie beschreibt in Ihrem Buch wie ungerecht man auf Grund der Hautfarbe behandelt wird in den Vereinigten Staaten. Man trägt einen für sich unsichtbaren Stempel, aber für Bürger, die andere Hautfarben nicht tolerieren ist dieser Sichtbar. Entweder ist man kriminell oder ein Terrorist. Wusstet ihr das es in den USA einen Aufklärungsfilm gibt wie man als Afro-Amerikaner in dem man 10 Regeln beachtet sicher nach Hause kommt, falls die Polizei einen fest hält? Ich denke das sagt alles aus über ein und das Diversion nach außen Predigt, doch nicht wirklich diese im inneren lebt. Ich danke Patrisse Khan-Cullor für dieses Buch und vor allem auch den Mut ihre Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Das Buch ist einfach grandios und spiegelt den Alltagsrassismus in den USA wieder! Es verdient mehr Aufmerksamkeit als bisher. Das ganze Thema verdient Aufmerksamkeit und wir alle müssen handeln.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    25.06.2020

    eBook (ePUB 3)

    Gegen die Herrschaft von "Weißen"

    #BlackLivesMatter ist ein Buch, welches meine ganze Aufmerksamkeit forderte. Die Autorin schreibt in erschreckender Weise, wie sich ihr Leben als „Schwarze“ gestaltete. Und nicht nur ihr Leben sondern das ihrer Freunde und Familie. Dabei berichtet sie nicht stets chronologisch sondern springt immer mal wieder in die Vergangenheit. Und trotzdem, #BlackLivesMatter berührte mich nicht nur. Aber dazu später. Patrisse Khan-Cullors wuchs in einem Wohngebiet auf, welches vornehmlich der dunklen Bevölkerung vorbehalten war. Sie lernte früh die Polizeigewalt kennen. Da war es zunächst ihr großer Bruder, der im Gefängnis misshandelt wurde. Und das völlig grundlos. Später stellte sich dann heraus, dass er schwer krank ist und auch das kümmerte niemanden. Sie schreibt von der Ungerechtigkeit, die glasklar und täglich neu zu sehen ist. Wer als „Schwarzer“ oder „Brauner“ in Amerika leben muss, der hat es schwer. Wird schnell als Terrorist abgestempelt und Polizisten, die mal eben einen Menschen anderer Hautfarbe töten, nicht zur Rechenschaft gezogen. Und dass der blonde Präsident daran nichts ändert, dass ist wohl jedem Beobachter bewusst. Es kommt nicht oft vor, dass mir beim Lesen eines Buches die Tränen kommen. Hier war es der Fall. Besonders das Schicksal des Bruders von Patrisse nahm mich mit. Aber auch die vielen hier aufgeführten Morde, die unter der Herrschaft von etlichen Präsidenten straffrei blieben. Die Angst der Menschen und ihr Sorge um die Kinder konnte ich auch förmlich fühlen. Warum stehen so viele Polizisten über dem Gesetz und bekommen für Mord lediglich, und wenn überhaupt, eine Abmahnung? Warum gibt es immer noch die „Weißen“, die denken, sie seinen besser als ihre Brüder und Schwestern mit anderer Hautfarbe. Reicht es nicht, dass sie die Indianer vertrieben und selbst heute noch unmenschlich behandeln? Wann lernen die endlich, was es heißt, Mensch zu sein? #BlackLivesMatter sollte auch von vielen Jugendlichen gelesen werden und von Leuten, die die Organisation tatkräftig unterstützen können. Meine Bewertung: fünf Sterne mit etlichen +Zeichen. Lesen!

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