Nichts kann sie töten
Bitte lass mein Blut rot sein, bitte lass mein Blut rot sein, bete ich.
Als goldenes Blut aus ihren Adern fließt, ist für Deka klar, dass sie nie dazugehören wird. Wegen ihrer dunklen Hautfarbe galt sie schon immer als Außenseiterin. Doch dann kennzeichnet ihr goldenes Blut sie als Alaki, als Dämon. Nur ein Dekret des Kaisers von Otera kann sie retten: Er stellt eine Armee aus den beinahe unsterblichen Alaki zusammen. Deka wird zur Kriegerin ausgebildet und lernt dabei nicht nur zu kämpfen, sondern auch die Gebote infrage zu stellen, durch die sie als Frau ihr Leben lang unterdrückt wurde.
Der spannende Auftakt zu einer epischen
Fantasy-Trilogie von New York Times Bestseller-Autorin
Namina Forna für
Jugendliche ab 14 Jahren.
Die Göttinnen von Otera überzeugt sowohl durch die
starken weiblichen Charaktere und das atmosphärische
westafrikanisch inspirierte Setting als auch durch die
gesellschaftspolitische Relevanz.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Uwes-Leselounge
4/5
25.11.2020
eBook (ePUB)
Interessantes Setting, aber mir fehlten Tempo & Nervenkitzel
STORYBOARD:
Deka war schon immer eine Außenseiterin, nun, da ihr Blut golden ist, wird ihr klar, dass sie eine Alaki, ein Dämon, ist. Ihre einzige Möglichkeit besteht darin, ein Dekret des Kaisers von Otera zu erhalten, um am Leben zu bleiben. Deshalb schließt sie sich seiner Armee aus unsterblichen Alaki an und beginnt eine Ausbildung als Kriegerin. Dabei lernt Deka nicht nur zu kämpfen, sondern stellt die Gebote und ihr bisheriges Leben als Frau in Frage.
MEINUNG:
Da ein afrikanisches Setting eher selten in Büchern gewählt wird und mir dieses, gemixt mit Fantasyanteilen und gesellschaftspolitischen Themen, gefällt, war ich gespannt, wie mir der Reihenauftakt von "Die Göttinnen von Otera. Golden wie Blut" von Namina Forna (Loewe) zusagen würde. Das Cover und die im Innenteil enthaltene Karte des Landes konnten hier schon einmal bei mir punkten.
Mit dem Einstieg in die Geschichte lernte ich die 16-jährige Deka kennen, die bisher kein einfaches Leben hat, da sie eine andere Hautfarbe besitzt. Ihr Alltag ist von Angst und Abneigung geprägt, was sie zu einer Außenseiterin macht, die kaum bis keine Freunde ihr eigen nennen darf. Die Mutter starb, als sie noch klein war und so blieb nur ihr Vater, der ihr ein liebevolles Zuhause geschaffen hat und sie in vielen Dingen unterstützt. Als der Tag des Rituals der Reinheit gekommen ist, hofft Deka, dass sie endlich von den Dorfbewohnern akzeptiert und anerkannt wird. Dafür muss ihr Blut allerdings rot sein, denn nur dann ist sie rein und im Kreis der Menschen willkommen.
Doch es kommt anders als gedacht, denn ihr Blut ist leider golden, was nach den Grundsätzen der Dorfgemeinschaft bedeutet, dass Deka eine Alaki, ein Dämon, ist, die kein Anrecht auf Leben besitzt. Nach Tagen der Folter und anderen Gräueltaten, steht ihr eine fremde Frau gegenüber und bietet Deka einen Ausweg aus dieser Hölle auf Erden an. Das Angebot, sich als Kriegerin dem Kaiser von Otera zu verpflichten, klingt allemal besser, als das, was ihr sonst blühen würde. Deshalb geht Deka auf den Deal von Weißhand, so der Name der Frau, ein und tritt der neu gegründeten Armee bei. Ziel dieser Ansammlung von Alakis ist es, im Krieg gegen die brutalen und blutrünstigen Todesrufer zu bestehen und diese ein für alle Mal zu vernichten. So reist Deka mit Weißhand in die Hauptstadt Hemaira, um hinter den Mauern der Kaserne von Warthu Bera mit ihrer Ausbildung zu beginnen. Dort lernt sie ihre Waffenschwestern Britta, Adwapa, Asha, Belcalis und Katya kennen.
Mit Deka wurde ich zunächst nicht warm, da ich nicht wirklich einen Zugang zu ihr fand und dass, obwohl ich ihr Verhalten und ihre Beweggründe durchaus nachvollziehen konnte. Dies änderte sich zum Glück im weiteren Verlauf der Story, denn sie beweist Stärke, Mut und Entschlossenheit und kämpft für das, was ihr wichtig ist. Sehr speziell und undurchsichtig fand ich Weißhand. Sie ist hinterlistig, eigen und fies zu den Rekrutinnen. Nichtsdestotrotz ist sie interessant und ich war sehr neugierig, was hinter ihren Taten und ihrem Verhalten stecken mochte.
Während ihrer Ausbildung zur Kriegerin lernt Deka nicht nur ihre außergewöhnlichen Kräfte besser kennen und zu beherrschen, sondern auch, was Freundschaft, Lebensfreude und Freiheit bedeuten. All diese Dinge, waren ihr bisher fremd und ich fand es schön, dies zu lesen. Dabei hatte es mir Britta, die zur besten Freundin von Deka wird, angetan. Mit ihrer liebenswerten und uneigennützigen Art, hatte sie mein Herz gleich erobert.
Die Zeit der Ausbildung empfand ich als etwas langatmig und ich hoffte, dass die Handlung etwas mehr Fahrt aufnehmen würde. Zwar gehen die Novizinnen in Gruppen immer wieder auf die Jagd nach Todesrufern und auch die Idee hinter dem Konflikt zwischen dem Kaiser von Otera und den Bestien gefiel mir, aber insgesamt fehlte es mir an Spannung und Nervenkitzel.
Die Gesellschaft dieser Welt wurde auf einer religiösen Basis errichtet, in der Frauen als gehorsame, unterwürfige Gehilfinnen den Männern dienen und alle Wünsche und Befehle befolgen müssen. Dabei haben sie keine Rechte und dürfen nur unbefleckt und rein den Bund der Ehe eingehen. Die Mädchen und Frauen sollen darüber hinaus sanftmütig und bescheiden sein. Diese Art der Diskriminierung und Erniedrigung des weiblichen Geschlechts machte mich wütend und leider gibt es diese Art des Denkens in unserer modernen Welt noch immer viel zu häufig. Diese Zweiklassengesellschaft hat die Autorin sehr detailreich und authentisch dargestellt.
Mit Beginn des Krieges nimmt die Story endlich Fahrt auf und als Deka immer mehr Details herausfindet, müssen sie und ihre Freunde entscheiden, auf welcher Seite sie kämpfen wollen. Das Ende hat mich zwar ein wenig überrascht, aber es ließ mich das Buch auch zufrieden schließen. Denn alles ist schlüssig und für mich gut aufgelöst worden, weshalb ich die anderen beiden Bände nicht weiterlesen werde.
FAZIT & BEWERTUNG:
"Die Göttinnen von Otera. Golden wie Blut" (Loewe Verlag) von Namina Forna konnte mich zwar unterhalten und die behandelten Themen, wie Diskriminierung, Frauenfeindlichkeit und religiöser Wahn konnten durchaus bei mir Punkten, aber mir fehlte es etwas an Tempo innerhalb der Geschichte. Trotzdem vergebe ich gute 4 von 5 Nosinggläser für dieses Buch.
Mimi
5/5
23.06.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Göttlich und dämonisch zugleich!
Deka wächst mit dem Glauben an die Gebote auf und an das Ziel jeder Frau in Otera ist “rein” zu sein.
Bis sich herausstellt das ihr Blut golden ist und somit unrein. Das ist eine Sünde und die Priester wissen genau, wie man mit Unreinen umzugehen hat…
Sie muss eine Alakai werden - eine Dämonenkriegerin.
Eine wundervoll beschriebene Welt, die auch ihre Schattenseiten hat… Frauen werden unterdrückt und misshandelt, eine Welt in der sich für Deka alles ändern wird.
Eine Bestimmung die zu erfüllen gilt.
Spannend geschrieben, sympathische Charakter welche man ins Herz schliessen muss.
Ich will auf jeden Fall wissen, wie es mit Deka und Otera weitergehen wird
Bewertung
5/5
03.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mitreißende, spannende und berührende Geschichte!
Ich habe das Buch soeben beendet und bin absolut begeistert! Grandioser erster Teil, ich weiß jetzt schon, dass diese Reihe fantastisch weitergehen wird und werde mir jetzt den zweiten Teil vorbestellen! Eine absolute Empfehlung. Spannend, packend und rührend. Ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen! 5/5 Sternen, besser geht es nicht!
Bewertung
5/5
11.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mein neuer Buchtipp für Sie!
Namina Forna hat mich mit ihrem Debüt "Die Göttinen von Otera" von der ersten Seite an gepackt und konnte mich mit ihrer Geschichte rund um Deka und den Alakis überzeugen. Begeistert hat mich dass Buch durch ein tolles westafrikanische Setting, starke weibliche Charakter und die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen.Für mich ist dieses Buch ein absolutes und besonderes Fantasy-Highlight.
Bewertung
5/5
23.07.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein grandioser Auftakt, der nicht nur viel Action bereithält, sondern sich auch mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. In einer Welt, die Frauen unterdrückt, treffen wir auf die junge Deka. Als klar wird, dass sie zu den "unreinen" Alaki gehört, ändert sich plötzlich alles in ihrem Leben. Sie wird in die Armee des Kaisers berufen, der die so gut wie unsterblichen Kämpferinnen ausbilden lässt. So begleiten wir Deka im Kampf gegen Ungeheuer, Unterdrückung und auf der Suche nach ihrer eigenen Bestimmung - denn bald zeigt sich, dass sie sich von den anderen Kämpferinnen unterscheidet. Eine absolute Empfehlung! Ab 14 Jahren
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.