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Spargel in Afrika

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2020

Verlag

Fuchs, Monika

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

19,9/13,2/1,2 cm

Gewicht

167 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947066-32-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2020

Verlag

Fuchs, Monika

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

19,9/13,2/1,2 cm

Gewicht

167 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947066-32-2

Herstelleradresse

Fuchs, Monika
Langer Hagen 25
31134 Hildesheim
Deutschland
Email: mail@verlag-monikafuchs.de
Url: www.verlag-monikafuchs.de
Telephone: +49 5121 962117
Fax: +49 5121 998329

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Was für ein kleines, feines, herzergreifendes Buch

Bewertung aus Köln am 17.05.2023

Bewertungsnummer: 1943452

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abschied, Vater-Sohn und Eltern-Kind. Ein unerschöpfliches, existentielles Thema. In diesem schmalen Buch hervorragend dargestellt. Sprachlich sehr interessant gelöst. Vor allem wird das Thema anhand von Erzählungen übers Essen behandelt. Pfifferlinge, Weihnachtsessen und eben der titelgebende "Spargel in Afrika". Den hatte der Diplomaten Vater extra nach Afrika liefern lassen. Und dann hatte der Koch die Petersilien Kartoffeln vergessen... Ein Sohn erinnert sich vor allem an diese Geschichte. An gemeinsame Mahlzeiten. Die oft das Verständnis und die Nähe ersetzen. Oder war genau das die Nähe? Und liegt im Gedanken an Essen nicht aus immer der Wunsch, genug zu bekommen? Genug Liebe, Zuwendung, Nahrung, Leben? Es gilt im Roman für den Sohn Abschied zu nehmen vom Vater, der doch nur die Versäumnisse seiner eigenen Kindheit kompensieren wollte. Genauso, wie es der Sohn wiederum mit seinen Kindern macht. Wird der Sohn seinen Frieden finden und gestärkt seine Rolle als neue älteste Generation wahrnehmen können? Mich hat diese Geschichte sehr berührt, sehe ich mich doch selbst als Mutter, für die "sorgen" auch "versorgen" ist. Gemeinsame Mahlzeiten, Schulbrote, Lieblingsessen kochen. So habe ich es selbst erfahren. Und unbewusst selbst so gemacht. Gibt dieses Umsorgen Sicherheit und Nähe? Vielleicht? Hoffentlich! Ich muss derzeit selbst schrittweise Abschied nehmen von meiner Mutter. Und letztens im Pflegeheim wollte meine Mutter unbedingt, dass ich mit ihr zusammen esse, sie hat mir ihr halbes Abendessen überlassen. Das Thema scheint uns also zu verbinden und hört auch im hohen Alter nicht auf. Danke Mutti für Deine Fürsorge! Nicht alle Leser:innen werden ähnliche Erfahrungen haben. Die Erfahrung vom Abschied von den Eltern müssen wir aber irgendwie alle meistern. Daher eine ganz große Empfehlung für dieses Buch.

Was für ein kleines, feines, herzergreifendes Buch

Bewertung aus Köln am 17.05.2023
Bewertungsnummer: 1943452
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abschied, Vater-Sohn und Eltern-Kind. Ein unerschöpfliches, existentielles Thema. In diesem schmalen Buch hervorragend dargestellt. Sprachlich sehr interessant gelöst. Vor allem wird das Thema anhand von Erzählungen übers Essen behandelt. Pfifferlinge, Weihnachtsessen und eben der titelgebende "Spargel in Afrika". Den hatte der Diplomaten Vater extra nach Afrika liefern lassen. Und dann hatte der Koch die Petersilien Kartoffeln vergessen... Ein Sohn erinnert sich vor allem an diese Geschichte. An gemeinsame Mahlzeiten. Die oft das Verständnis und die Nähe ersetzen. Oder war genau das die Nähe? Und liegt im Gedanken an Essen nicht aus immer der Wunsch, genug zu bekommen? Genug Liebe, Zuwendung, Nahrung, Leben? Es gilt im Roman für den Sohn Abschied zu nehmen vom Vater, der doch nur die Versäumnisse seiner eigenen Kindheit kompensieren wollte. Genauso, wie es der Sohn wiederum mit seinen Kindern macht. Wird der Sohn seinen Frieden finden und gestärkt seine Rolle als neue älteste Generation wahrnehmen können? Mich hat diese Geschichte sehr berührt, sehe ich mich doch selbst als Mutter, für die "sorgen" auch "versorgen" ist. Gemeinsame Mahlzeiten, Schulbrote, Lieblingsessen kochen. So habe ich es selbst erfahren. Und unbewusst selbst so gemacht. Gibt dieses Umsorgen Sicherheit und Nähe? Vielleicht? Hoffentlich! Ich muss derzeit selbst schrittweise Abschied nehmen von meiner Mutter. Und letztens im Pflegeheim wollte meine Mutter unbedingt, dass ich mit ihr zusammen esse, sie hat mir ihr halbes Abendessen überlassen. Das Thema scheint uns also zu verbinden und hört auch im hohen Alter nicht auf. Danke Mutti für Deine Fürsorge! Nicht alle Leser:innen werden ähnliche Erfahrungen haben. Die Erfahrung vom Abschied von den Eltern müssen wir aber irgendwie alle meistern. Daher eine ganz große Empfehlung für dieses Buch.

So viel mehr als kulinarische Erinnerungen

Birgit Peitz (Birgit51) aus Neuss am 28.04.2023

Bewertungsnummer: 1931353

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Spargel in Afrika ist eine leise, persönliche Erzählung zwischen Melancholie und Ironie, ein Monolog, der sich als Dialog verkleidet, als wortreiche und zugleich sprachlose Auseinandersetzung eines fürsorglichen Sohnes mit seinem lebensmüden, 90-jährigem Vater, der im Krankenhaus liegt und sterben wird." Dies ist der Klappentext zu einer wirklich gelungenen Erzählung von Corinna Antelmann. Ich habe sie sehr gerne gelesen und so einige Sätze, die nachdenklich machen gefunden. Es finden sich viele Mehrdeutigkeiten in diesem Buch, welches in drei Abschnitte unterteilt ist. Ein Sohn fährt zu seinem alten Vater um ihn zu besuchen und als Leser erfährt man durch seinen inneren Dialog viel über die Vergangenheit, sein Verhältnis zu seinem Vater, dessen Familiengeschichte und dies alles in Bezug auf Essen und die Lieblingsspeisen des Vaters. Der Sohn denkt an seine Zukunft, wenn sein Vater nicht mehr sein wird und wie sich dann auch sein Leben dadurch verändern wird. Dies ist eine Situation, die auf jeden Menschen mal zukommen wird, früher oder später. Das Büchlein ist hübsch gestaltet und mit einem Lesebändchen versehen, eignet sich also auch gut als Geschenk. Ein Kleinod von 64 Seiten, welches ich gerne weiterempfehle. Danke an Corinna Antelmann für diese einfühlsame Erzählung.

So viel mehr als kulinarische Erinnerungen

Birgit Peitz (Birgit51) aus Neuss am 28.04.2023
Bewertungsnummer: 1931353
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Spargel in Afrika ist eine leise, persönliche Erzählung zwischen Melancholie und Ironie, ein Monolog, der sich als Dialog verkleidet, als wortreiche und zugleich sprachlose Auseinandersetzung eines fürsorglichen Sohnes mit seinem lebensmüden, 90-jährigem Vater, der im Krankenhaus liegt und sterben wird." Dies ist der Klappentext zu einer wirklich gelungenen Erzählung von Corinna Antelmann. Ich habe sie sehr gerne gelesen und so einige Sätze, die nachdenklich machen gefunden. Es finden sich viele Mehrdeutigkeiten in diesem Buch, welches in drei Abschnitte unterteilt ist. Ein Sohn fährt zu seinem alten Vater um ihn zu besuchen und als Leser erfährt man durch seinen inneren Dialog viel über die Vergangenheit, sein Verhältnis zu seinem Vater, dessen Familiengeschichte und dies alles in Bezug auf Essen und die Lieblingsspeisen des Vaters. Der Sohn denkt an seine Zukunft, wenn sein Vater nicht mehr sein wird und wie sich dann auch sein Leben dadurch verändern wird. Dies ist eine Situation, die auf jeden Menschen mal zukommen wird, früher oder später. Das Büchlein ist hübsch gestaltet und mit einem Lesebändchen versehen, eignet sich also auch gut als Geschenk. Ein Kleinod von 64 Seiten, welches ich gerne weiterempfehle. Danke an Corinna Antelmann für diese einfühlsame Erzählung.

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Spargel in Afrika

von Corinna Antelmann

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