Produktbild: All die ungelebten Leben

All die ungelebten Leben Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,9/12,9/3,5 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86282-733-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,9/12,9/3,5 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86282-733-6

Herstelleradresse

Acabus Verlag
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@diplomica.de

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Emotional aber keineswegs kitschig

claudias_buecherwelt am 20.01.2026

Bewertungsnummer: 3005156

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zitat "Zuhause wurde ja mehr geschwiegen, als miteinander gesprochen" Und dieses Schweigen führte zu so viel Leid. Angefangen beim Vater der Schwestern, der als Kriegs-Halbwaise emotionale Defizite hatte. "Wir sind Schwestern, aber wir kennen uns nicht." Wechselnde Perspektiven in Gegenwart und Vergangenheit ließen mich die Schwestern und ihre Tante Gitte kennen lernen. Ihre Erlebnisse, ihre Ängste. Der Grund, warum die Schwestern 20 Jahre lang keinen Kontakt zueinander, und nur Jane Kontakt zu Tante Gitte hatte. Besonders Janes Notizbuch, in das sie Rückblicke auf ihre Zeit im Sudan, ihre große Liebe Chris, ihr Fühlen und der Umgang mit dem Krebs aufschrieb, ebenso die Gespräche mit Tante Gitte gingen mir sehr nah. Emotional und geistig war ich mit auf Rømø. Erlebte mit, wie die Schwestern sich einander näherten, begleitete Jane auf ihrem Weg. Da waren so viele Gefühle, ohne kitschig oder schwülstig zu sein. Das war mitten im Leben. Häufig musste ich schlucken. Und es kam der Punkt, an dem ich vor Tränen keine Buchstaben mehr sah. Schon lange hat mich kein Buch mehr emotional so berührt. Eigene kleine Wunden aufgerissen und Denkanstöße gegeben. Für mich definitiv ein Jahres - Highlight und eine klare Leseempfehlung.

Emotional aber keineswegs kitschig

claudias_buecherwelt am 20.01.2026
Bewertungsnummer: 3005156
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zitat "Zuhause wurde ja mehr geschwiegen, als miteinander gesprochen" Und dieses Schweigen führte zu so viel Leid. Angefangen beim Vater der Schwestern, der als Kriegs-Halbwaise emotionale Defizite hatte. "Wir sind Schwestern, aber wir kennen uns nicht." Wechselnde Perspektiven in Gegenwart und Vergangenheit ließen mich die Schwestern und ihre Tante Gitte kennen lernen. Ihre Erlebnisse, ihre Ängste. Der Grund, warum die Schwestern 20 Jahre lang keinen Kontakt zueinander, und nur Jane Kontakt zu Tante Gitte hatte. Besonders Janes Notizbuch, in das sie Rückblicke auf ihre Zeit im Sudan, ihre große Liebe Chris, ihr Fühlen und der Umgang mit dem Krebs aufschrieb, ebenso die Gespräche mit Tante Gitte gingen mir sehr nah. Emotional und geistig war ich mit auf Rømø. Erlebte mit, wie die Schwestern sich einander näherten, begleitete Jane auf ihrem Weg. Da waren so viele Gefühle, ohne kitschig oder schwülstig zu sein. Das war mitten im Leben. Häufig musste ich schlucken. Und es kam der Punkt, an dem ich vor Tränen keine Buchstaben mehr sah. Schon lange hat mich kein Buch mehr emotional so berührt. Eigene kleine Wunden aufgerissen und Denkanstöße gegeben. Für mich definitiv ein Jahres - Highlight und eine klare Leseempfehlung.

Eine bewegende Geschichte über das Leben, das Sterben… und das Leben…

Bewertung am 08.01.2021

Bewertungsnummer: 1424742

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als bei Jane der Krebs zurückkehrt und ihr nur noch eine kurze Lebenszeit bleibt, entschließt sie sich, ihre beiden Schwestern, zu denen sie seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hat, zu einem Treffen einzuladen. Im Ferienhaus ihrer Tante, die für Jane mehr Mutter ist, als ihre leibliche Mutter es je war, kommt es zu einer Aufarbeitung von Vergangenheit und schmerzlichen Wahrheiten. Masken fallen und alte Wunden brechen auf – und doch kommen sich die Schwestern in der Geborgenheit des Ferienhauses auf Rømø in einer Weise nahe, wie es nie zuvor möglich war. Michaela Abresch spannt den erzählerischen Bogen ihres Romans von der emotionalen Vernachlässigung der im 2. Weltkrieg geborenen Generation (und den daraus resultierenden Folgen für deren Familien) über die Anstrengungen (und Nichtwürdigung) häuslicher Pflege, humanitärer Hilfe in den Krisengebieten dieser Welt bis hin zu so heiklen Themen wie Palliativmedizin und -begleitung oder selbstbestimmtem Sterben. Dass dies alles in gleichem Maße sachlich fundiert wie anrührend geschieht, ohne dabei auch nur im Geringsten sentimental oder gar kitschig zu werden und trotzdem eine geradezu sprichwörtliche Leichtigkeit behält, ist einer der großen Verdienste dieses Romans. Hinzu kommt, dass die poetische und dabei klare und schlichte Sprache Michaela Abreschs Bilder malt, die lange im Kopf verweilen und „All die ungelebten Leben“ zu einem ganz besonderen Leseerlebnis werden lassen, das unweigerlich zur Selbstreflektion führt. Eine von Herzen kommende Leseempfehlung für Michaela Abreschs wundervollen Roman ist ein unbedingtes Muss!

Eine bewegende Geschichte über das Leben, das Sterben… und das Leben…

Bewertung am 08.01.2021
Bewertungsnummer: 1424742
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als bei Jane der Krebs zurückkehrt und ihr nur noch eine kurze Lebenszeit bleibt, entschließt sie sich, ihre beiden Schwestern, zu denen sie seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hat, zu einem Treffen einzuladen. Im Ferienhaus ihrer Tante, die für Jane mehr Mutter ist, als ihre leibliche Mutter es je war, kommt es zu einer Aufarbeitung von Vergangenheit und schmerzlichen Wahrheiten. Masken fallen und alte Wunden brechen auf – und doch kommen sich die Schwestern in der Geborgenheit des Ferienhauses auf Rømø in einer Weise nahe, wie es nie zuvor möglich war. Michaela Abresch spannt den erzählerischen Bogen ihres Romans von der emotionalen Vernachlässigung der im 2. Weltkrieg geborenen Generation (und den daraus resultierenden Folgen für deren Familien) über die Anstrengungen (und Nichtwürdigung) häuslicher Pflege, humanitärer Hilfe in den Krisengebieten dieser Welt bis hin zu so heiklen Themen wie Palliativmedizin und -begleitung oder selbstbestimmtem Sterben. Dass dies alles in gleichem Maße sachlich fundiert wie anrührend geschieht, ohne dabei auch nur im Geringsten sentimental oder gar kitschig zu werden und trotzdem eine geradezu sprichwörtliche Leichtigkeit behält, ist einer der großen Verdienste dieses Romans. Hinzu kommt, dass die poetische und dabei klare und schlichte Sprache Michaela Abreschs Bilder malt, die lange im Kopf verweilen und „All die ungelebten Leben“ zu einem ganz besonderen Leseerlebnis werden lassen, das unweigerlich zur Selbstreflektion führt. Eine von Herzen kommende Leseempfehlung für Michaela Abreschs wundervollen Roman ist ein unbedingtes Muss!

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All die ungelebten Leben

von Michaela Abresch

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Yvonne Simone Vogl

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

Sehr sehr berührendes und intensives...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr sehr berührendes und intensives Buch, das aus unterschiedlichen Sichten erzählt wird. Emotional, traurig, schön, bewegend wird hier berichtet und geschrieben. Ein Buch, das einen nahegeht und beschäftigt nachdem die letzte Seite gelesen wurde.
  • Yvonne Simone Vogl
  • Buchhändler/-in

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Sehr sehr berührendes und intensives...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr sehr berührendes und intensives Buch, das aus unterschiedlichen Sichten erzählt wird. Emotional, traurig, schön, bewegend wird hier berichtet und geschrieben. Ein Buch, das einen nahegeht und beschäftigt nachdem die letzte Seite gelesen wurde.

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