Wie funktioniert eine fiktive Figur als theoretisches Konstrukt und als rezipierter Inhalt? Figurenanalyse am Beispiel von Stewie Griffin in "Family G
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.05.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
716 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346170293
Denn die Figur ist ein erzählerisch vielseitiges Konstrukt, das auf verschiedenen Ebenen operiert. Je nach Inhalt oder Genre können Figuren simpel oder komplex, typisiert oder individuell, sympathisch oder unsympathisch erscheinen. Damit eine Figur entsprechend rezipiert werden kann, ist es wichtig, dass eine solche Figur für den Zuschauer funktioniert. Wenn eine Figur aber auf den ersten Blick vollkommen unvereinbare Eigenschaften besitzt und mehrere Extreme zur gleichen Zeit auslebt, ist fraglich, ob sie für den Zuschauer überhaupt funktionieren kann. Stewie Griffin aus der US-amerikanischen Zeichentrickserie Family Guy ist eine solche Figur. Stewie zu beschreiben fällt schwer, denn nach außen ist er ein unschuldiges einjähriges Baby, das sich aber wie ein egozentrischer Erwachsener verhält, der wiederum häufig in kindliche Verhaltensmuster zurückfällt. Er scheint also, mehrere sich ausschließende Verhaltensweisen miteinander zu vereinen. Die Analyse soll Informationen darüber preisgeben, wie Konzeption und Rezeption der Figur miteinander zusammenhängen.
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