A NEW YORK TIMES BESTSELLER LONGLISTED FOR THE BOOKER PRIZESHORTLISTED FOR THE DUBLIN LITERARY AWARD SHORTLISTED FOR THE PRIX FEMINA AND THE PRIX MEDICISSHORTLISTED FOR THE GOLDSBORO BOOKS GLASS BELL AWARD WINNER OF THE PRIX DU MEILLEUR LIVRES ETRANGERWINNER OF THE 2020 NATIONAL JEWISH BOOK AWARDS CHOSEN AS A BOOK OF 2020 BY THE SUNDAY TIMES, OBSERVER, GUARDIAN, i PAPER, FINANCIAL TIMES, NEW STATESMAN, SCOTSMAN, IRISH TIMES, BBC.COM, WATERSTONES.COM'A wondrous book. It left me hopeful; this is its gift' Elizabeth Strout
'An empathy engine ... It is, itself, an agent of change' New York Times Book Review
'A quite extraordinary novel' Kamila Shamsie
______________________ How do we continue living once we have lost our reason to live? Rami and Bassam live in the city of Jerusalem - but exist worlds apart, divided by an age-old conflict. And yet they have one thing in common. Both are fathers; both are fathers of daughters - and both daughters are now lost. When Rami and Bassam meet, and tell one another the story of their grief, the most unexpected thing of all happens: they become best of friends. And their stories become one story, a story with the power to heal - and the power to change the world.
______________________'The book goes anywhere and everywhere. It is a delirious and thrilling improvisation, a jazz solo spun out of that meeting . A spectacular structure of stories about everything' Bryan Appleyard, Sunday Times
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Meisterwerk
Bewertung aus Bern am 23.04.2024
Bewertungsnummer: 2185168
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Für alle, die versuchen den Palästinakonflikt etwas besser zu verstehen, ist dieses Buch ein Augenöffner. Die Grundlage des Friedens sind die Menschen - Peace is when we talk together.
Von beiden Seiten
wal.li am 24.01.2025
Bewertungsnummer: 2394479
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Es kann keinen Frieden geben. In Israel wird Ramis 14jährige Tochter Smadar bei einem Selbstmordanschlag getötet. Beinahe zehn Jahre später stirbt die 10jährige Abir, Tochter des Palästinensers Bassam. Männer, die sich nie kennenlernen würden. Doch Rami lebt in einer Familie, die sich kritisch mit der Okkupation auseinandersetzt. Und er beginnt sich mit einer Gruppe von Eltern zu treffen, die ihre Kinder verloren haben. Bassam, der mit siebzehn als Terrorist verurteilt wurde, beginnt während der Haft, den Holocaust zu studieren. Auch er fängt an, die Treffen der Gruppe zu besuchen. Die beiden Männer wollen ihre Geschichte erzählen und darüber werden sie Freunde.
Der zum Teil auf wahren Begebenheiten beruhende Roman erschien noch vor Beginn der Pandemie, eine Zeit, in der das Massaker vom siebten Oktober noch nicht stattgefunden hatte. Eltern, die ein Kind verloren hatten, wollten nicht verstummen. Ihre Kinder waren für immer tot, einem Krieg geschuldet, aus dem es keinen Weg zum Frieden zu geben scheint. Und doch erzählen sie ihre Geschichten, um die Erinnerung an ihre Kinder am Leben zu halten, und um der Welt zu zeigen, dass vielleicht doch noch ein Funke Hoffnung existiert. Bassam und Rami zeigen, dass eigentlich geborene Feinde, einen Weg zueinander finden. Können.
Leider sind der Elterngruppe sind dem siebten Oktober weitere Mitglieder beigetreten. Und doch setzen sie ein Zeichen der Hoffnung, weil sie sich gegen Krieg und Besatzung wenden. Insofern ist das Werk von Colum McCann möglicherweise noch wichtiger geworden. Und es ist noch viel mehr. Aus einer neutralen Position heraus, kann sich der Autor beiden Positionen nähern. Die Eltern fühlen man kann sagen das gleiche, das selbe Leid. Es ist nur eine kleine Hoffnung der Vernunft, die im Großen eher untergeht, je schlimmer die Lage wird. Aber immerhin, die Hoffnung ist da, dass es doch ein Miteinander geben kann. Um die Geschichte ihrer Töchter, die Rami und Bassam erzählen, gibt McCann eine Vielzahl von Informationen, Geschichten, Anekdoten. Auch die besondere Komposition der Erzählung fällt auf und wird im Nachwort auch erläutert. Wenn man zunächst möglicherweise dachte, das Thema sei nichts für einen, sollte man diese Meinung doch noch einmal genauestens überdenken. Dieser berührende fast Tatsachenroman ist ausgesprochen lesenswert.
4,5 Sterne
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