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Frau Beethoven Die unsterbliche Geliebte | Historische Romanbiografie um Beethovens große Liebe

27

17,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.07.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/3,5 cm

Gewicht

358 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50383-9

Beschreibung

Rezension

»Mit einfacher und doch zeitgemäßer Sprache lässt die Autorin ein endnapoleonisches Europa mit dem Mittelpunkt Wien entstehen, das den Roman vor allem für Leser, die gerne über ungewohnte Frauenschicksale lesen durchaus interessant macht.« Histo Couch 20201007

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.07.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/3,5 cm

Gewicht

358 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50383-9

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    aus Haan

    5/5

    27.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender Roman zwischen Historie und Fiktion

    Josephine ist adelig und wird mit ihrer Schwester zusammen von Ludwig van Beethoven unterrichtet. Josephine und Beethoven verlieben sich ineinander, aber aufgrund des Standesunterschiedes können sie nicht heiraten. Ihre Mutter verheiratet sie an einen wesentlich älteren Mann. Sie bekommt mehrere Kinder. Als ihr Ehemann verstirbt, ist sie finanziell von ihrem Bruder und ihrer Mutter abhängig. Und so kann sie sich schon wieder nicht für ihre Liebe entscheiden. Doch sie läuft Beethoven immer mal wieder über den Weg. Und Beethoven wird von ihr zu seinen berühmtesten Stücken inspiriert. Ein unheimlich gefühlvoller Roman, in dem man mit Josephine mitfiebert. Die Figuren sind mir direkt ans Herz gewachsen. Die Musik wird lebendig dargestellt. Man hat das Gefühl, sie wirklich hören und spüren zu können. Außerdem merkt man dem Text an, dass die Autorin sich mit der Materie auskennt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Außerdem lernt man wie beiläufig etwas über die Zeit des 19. Jahrhunderts. Das Buch ist vorwiegend nur aus der Perspektive von Josephine geschildert, was dem Roman jedoch keinen Abbruch tut. Meist kann man schlussfolgern, wie Beethoven sich fühlt, der ein paar mal von Josefine abgewiesen wird. Das Buch hat kein typisches Happy End, da es der Biografie der Frau nachempfunden ist. Aber das Ende hat noch lange bei mir nachgehallt. Im Nachwort erklärt die Autorin, was an dem Roman historisch und was fiktiv ist, wobei sich die Autorin in vielen Details an die Historie gehalten hat. Insgesamt eine echte Leseempfehlung für LeserInnen von Liebesromanen, Beethoven-Interessierte sowie die Menschen, die sich für Geschichte und insbesondere das 18. Jahrhundert interessieren.

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    27.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte voller Musik und Leidenschaft!

    Josephine von Brunsvik reist mit Mutter und Schwester nach Wien. Dort werden die Schwestern Klavierunterricht beim jungen Ludwig van Beethoven erhalten. Eine Tatsache, die sie interessanter machen wird auf dem Heiratsmarkt. Josephine und Ludwig verlieben sich, doch die Mutter hat andere Pläne mit der jungen Frau. Zudem sind Ehe zwischen Adeligen und Bürgerlichen nicht gewünscht. Ein gesellschaftlicher Abstieg der ganzen Familie wäre die Folge. Josephine wird früh Witwe und steht mit ihren vier kleinen Kindern alleine da. Sie begegnet Ludwig erneut. Alte Gefühle flammen auf, doch aus diesmal ist den beiden keine gemeinsame Zukunft gegönnt. Josephine ist eine moderne Frau, mit ihren Ansichten ihrer Zeit wahrscheinlich weit voraus, doch muss sie sich immer wieder den gesellschaftlichen Zwängen beugen. "Frau Beethoven - die unsterbliche Geliebte" - eine Romanbiografie, die fesselt und bewegt. Eine Geschichte voller Musik und Temperament, voller Lebendigkeit. Verena Maatman gelingt es hervorragend, die damalige Zeit wiederaufleben zu lassen. Ihr Schreibstil ist angenehm und bildhaft. Mit ihrer Geschichte setzt die Autorin den historischen Personen ein bleibendes Denkmal. "Frau Beethoven - die unsterbliche Geliebte" - absolut guter Lesestoff!

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    10.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebe, die nicht sein darf

    1799 fährt die Adlige Anna Brunsvik vom ungarischen Familiensitz nach Wien, um ihre Töchter Therese und die 20jährige Josephine erfolgreich zu verheiraten. Die Mädchen sind musikalisch begabt und die Mutter verspricht sich Vorteile auf dem Heiratsmarkt, wenn die beiden Klavierunterricht vom berühmten Beethoven erhalten. Josephine und Beethoven verlieben sich in einander. Doch eine Heirat steht nicht zur Diskussion, weil Beethoven nicht von Adel und nicht reich ist. Die Mutter drängt Josephine zur Ehe mit dem wesentlich älteren Joseph Deym. 4 Jahre später ist Josephine Witwe mit 4 Kindern und großen Geldsorgen. Da sie die Vormundschaft für die Kinder nicht verlieren will , bleibt ihr eine Heirat mit Beethoven weiter verwehrt. Es folgt die Ehe mit von Stackelberg, die in einer Katastrophe endet. Josephine stirbt mit nur 42 Jahren. Als ich das Buch zu lesen begann, habe ich mit einer eher leichten Liebesgeschichte gerechnet. Kennengelernt habe ich eine Frau, die eingeengt durch die damaligen gesellschaftlichen Konventionen, ein in meinen Augen zutiefst unglückliches Leben hatte. Josephine war Beethovens große Liebe und hat ihn zu vielen seiner großen Erfolge inspiriert. Um so mehr Beethoven im Licht stand, um so einsamer und dunkler wurde es um Josephine. Ihre Familie erwartete von ihr, eine gute Partie zu machen. Ihre Gefühle spielten keine Rolle. Die Ehre der Familie war das wichtigste. So kam eine Ehe mit Beethoven nicht in Frage. Jeder Anschein, es könnten Gefühle zwischen den beiden bestehen, musste vermieden werden. Leider führten Josephines Ehen nicht zum erhofften Geldsegen. Josephine kämpfte ihr ganzes Leben mit Geldsorgen und ohne die mit Widerwillen gewährten Geldmittel der Familie und die aus Liebe gemachten Zuwendungen Beethovens hätte sie ihre Kinder nicht durchgebracht. Beethoven hat Josephine immer geliebt und sie unterstützt, obwohl ein gemeinsames Leben nicht möglich war. Sie war seine Muse und viele Werke wären ohne sie nicht geschrieben worden. Beethoven wurde gefeiert, Josephine vergessen. Am Ende des Romans hat mich Josephines Schicksal sehr berührt. Ein Leben, das im Grunde nicht gelebt wurde. Um so erfreulicher ist es, dass die Autorin Josephine durch ihr Buch den Platz an Beethovens Seite gibt, der ihr im Leben verwehrt war.

  • Bewertung

    aus Gronau

    5/5

    08.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend und mitreißend geschrieben

    Fee erzählt von der Geschichte: Verena Maatmann hat die Lebensgeschichte von Frau Beethoven recherchiert und mit einiger dichterischer Freiheit zu einem Buch verarbeitet. Fee meint dazu: Also ich fand das ganze klingt authentisch. Es könnte sich – für mich – so abgespielt haben. Natürlich kann man nur vieles vermuten und viel über Josephine lesen, aber was nun tatsächlich passierte und in ihr vorging, weiß keiner so genau. Nichtsdestotrotz fand ich den ganzen Roman sehr spannend und ich habe sehr mit Frau Beethoven mitgelitten. Sehr mitreißend und spannend geschrieben, so dass ich das Ebook nicht mehr zur Seite legen wollte. Aber auf der anderen Seite musste ich die Leseabschnitte sacken lassen. Das Leben von Frau Beethoven war weder angenehm und bestimmt nicht schön. Immer hat sie versucht es allen Recht zu machen, was einfach nicht wirklich gelang. Dazu hatte sie viel Pech und die falschen Leute um sich. Und wäre ihre Schwester Therese von Anfang an auf ihrer Seite gewesen und hätte mit Rat und Tat zu ihr gestanden, wäre ganz sicher vieles anders verlaufen. Ich mag die Geschichten dieser Epoche nicht wirklich, weil ich da auch nicht gelebt haben wollte. Oder so. ;-) Aber ab und zu schaffen es manche Autorinnen mich in den Sog der Geschichte zu ziehen, dann tauch ich ab und freue mich darüber, dass ich in einer anderen Zeit lebe. Die Charaktere waren sehr gut dargestellt, mein Kopfkino sprang an und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Zeitlich waren wohl einige Freiheiten und da man ja nicht alles aus Josephines Leben weiß, war wohl auch einiges Fiktives dabei. Nichtsdestotrotz mir hat es sehr gut gefallen. Ich hatte zwar wirklich sehr viel Mitleid mit Josephine, kann aber eh nix daran ändern. Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Eine sehr mitreißende und spannende Geschichte, von einer Frau, die es jedem Recht machen will und das ohne Beistand einfach nicht schafft. Eigentlich ein sehr trauriges Leben mir sehr wenig Beistand. Trotz Fiktion und dichterischen Freiheiten finde ich 5 Sterne für das Buch angemessen.

  • Lesezeichenfee

    aus Münsterland

    5/5

    08.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend und mitreißend…

    Sehr spannend und mitreißend geschrieben Fee erzählt von der Geschichte: Verena Maatmann hat die Lebensgeschichte von Frau Beethoven recherchiert und mit einiger dichterischer Freiheit zu einem Buch verarbeitet. Fee meint dazu: Also ich fand das ganze klingt authentisch. Es könnte sich – für mich – so abgespielt haben. Natürlich kann man nur vieles vermuten und viel über Josephine lesen, aber was nun tatsächlich passierte und in ihr vorging, weiß keiner so genau. Nichtsdestotrotz fand ich den ganzen Roman sehr spannend und ich habe sehr mit Frau Beethoven mitgelitten. Sehr mitreißend und spannend geschrieben, so dass ich das Ebook nicht mehr zur Seite legen wollte. Aber auf der anderen Seite musste ich die Leseabschnitte sacken lassen. Das Leben von Frau Beethoven war weder angenehm und bestimmt nicht schön. Immer hat sie versucht es allen Recht zu machen, was einfach nicht wirklich gelang. Dazu hatte sie viel Pech und die falschen Leute um sich. Und wäre ihre Schwester Therese von Anfang an auf ihrer Seite gewesen und hätte mit Rat und Tat zu ihr gestanden, wäre ganz sicher vieles anders verlaufen. Ich mag die Geschichten dieser Epoche nicht wirklich, weil ich da auch nicht gelebt haben wollte. Oder so. ;-) Aber ab und zu schaffen es manche Autorinnen mich in den Sog der Geschichte zu ziehen, dann tauch ich ab und freue mich darüber, dass ich in einer anderen Zeit lebe. Die Charaktere waren sehr gut dargestellt, mein Kopfkino sprang an und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Zeitlich waren wohl einige Freiheiten und da man ja nicht alles aus Josephines Leben weiß, war wohl auch einiges Fiktives dabei. Nichtsdestotrotz mir hat es sehr gut gefallen. Ich hatte zwar wirklich sehr viel Mitleid mit Josephine, kann aber eh nix daran ändern. Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Eine sehr mitreißende und spannende Geschichte, von einer Frau, die es jedem Recht machen will und das ohne Beistand einfach nicht schafft. Eigentlich ein sehr trauriges Leben mir sehr wenig Beistand. Trotz Fiktion und dichterischen Freiheiten finde ich 5 Sterne für das Buch angemessen.

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