Kindheitserinnerungen an das jüdische Schtetl in Galizien: Bruno Schulz beschwört in diesen Erzählungen mit seiner eindringlichen Sprache eine Welt herauf, die es heute so nicht mehr gibt und die deshalb umso mehr eine Momentaufnahme der Zeit um die Jahrhundertwende im damaligen Galizien ist. Es geht um den Vater, verwunschene Gärten, Erinnerungen an heiße Sommertage, kindliche Phantasien, in denen Dinge zum Leben erwachen, und vieles mehr.
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Marie-Therese Reisenauer
aus Wien
5/5
02.02.2012
Buch (Gebundene Ausgabe)
Herr Piplits hat recht
Die Wiederauferstehung einer versunkenen Welt. Das Leben in einem galizischen Städtchen, das der Bewohner. Weißglühender Sommer, wuchernde Gärten, labyrinthartige Dachböden, stockfinstere Sturmnächte, Zimmerfluchten ohne Ende. Was ist Schein? Was ist Wirklichkeit? Dieser, vom Autor selbst apostrophierte, autobiographische Roman, gehört zum Schönsten, was jemals geschrieben wurde, sagt Herr Piplits. Und Herr Piplits hat recht!
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