Harper Reynolds ist nicht ohne Grund von der Tatort- auf die Naturfotografie umgestiegen. Doch der Tod scheint sie zu verfolgen: Als sie in Wyoming durch die Wälder streift, um einen Schwarzbären in freier Wildbahn abzulichten, fotografiert sie zufällig einen Mord! Leider verliert sie auf der Flucht vor dem Mörder ihre Kamera und somit gibt es keinen einzigen Beweis für die Tat.
Als die örtliche Polizei den Fall zu den Akten legt, beginnt Harper auf eigene Faust zu ermitteln – an ihrer Seite ihr Kindheitsfreund Heath McKade. Keiner der beiden ahnt, welch finstere Geheimnisse sie aufwühlen werden – und wie weit jeder für den anderen wird gehen müssen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
annislesewelt
aus Wülfrath
5/5
23.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Harper und ihr gefährliches Foto
Harper Reynolds ist Tatortfotografin, doch aufgrund ihres Burnouts auf Naturfotografie umgestiegen, und so reist sie mit ihrer Schwester durch Amerikas wundervolle Wildnis
Harper sucht auf dieser Reise Abstand zu ihrem Beruf und freut sich tolle Naturfotos machen zu können.
Ihre Schwester begleitet sie, denn sie möchte gerne an den Ort ihrer Kindheit und ihr altes Zuhause wieder sehen.
Das ist nämlich ganz in der Nähe.
Harper möchte das eigentlich gar nicht, denn sie verbindet traumatische Erinnerungen mit dem Ort.
Unabhängig davon bleibt es aber nicht bei einem entspannten Urlaub. Harper wird Zeugin eines Mordes als sie einen Grizzly fotografieren möchte. Sie flieht nach dem sie die grausam Tat fotografiert hatte und verliert in ihrer Angst ihre wertvolle Ausrüstung.
Doch es wird keine Leiche gefunden und auch Harpers Bilder bleiben verschwunden. Die meisten glauben ihr nicht und der Fall wird zu den Akten gelegt.
Aber Harper weiß das der Mörder sie gesehen haben muss und es bestätigt sich als sie selbst in Gefahr gerät.
Doch Heath, den Harper noch aus ihrer Kindheit kennt, steht ihr zur Seite. Er ist einer der wenigen der ihr glaubt und er möchte nicht nur den Fall aufklären, er ist bei der örtlichen Polizei, sondern auch Harper schützen.
Die beiden kommen sich dabei immer näher und dieses knistern zwischen den beiden mochte ich sehr.
Bei aller Gefahr gibt es die süßen Momente.
Auch in diesem Buch hat Elizabeth Goddard die christlichen Werte gut einfließen lassen und die ganze Geschichte hat mich stark gefesselt.
denn es geht nicht nur um den Mord sondern auch um Harpers ganz persönliche Vergangenheit.
Es passiert viel in diesem Buch und es bleibt bis zum Schluss spannend. ich konnte nicht aufhören zu lesen und bin froh und dankbar das es im christlichen Bereich immer mehr Krimis gibt.
Bewertung
aus Bargteheide
5/5
26.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Superspannend bis zum Schluss, mit großartig beschriebenen Charakteren.
Der neue Krimi von Elizabeth Godard „Mach nie die Augen zu“ ist 2020 im Francke Verlag erschienen.
Harper ist eine Tatortfotografin, die ein Jahr Urlaub mit ihrer Schwester macht, um ihr Burnout zu überwinden. Sie kann die Bilder der Tatorte aus ihrem Gedächtnis nicht mehr verbannen. Die beiden reisen durch Amerikas schöne Wildnis und sind zuletzt im Bereich der Teton Bergkette unterwegs. Die Autorin benutzt gerne diese Gegend als Hintergrund. Es muss dort meines Erachtens wunderschön sein. Harper versucht Abstand von ihrem Beruf zu bekommen, in dem sie Wildtiere fotografiert und die Wildnis genießt. Ihr letzter Stopp im Urlaub ist auch in der Nähe des Ortes ihrer Kindheit und ihre Schwester möchte ihr altes Haus wiedersehen. Als Harper gerade einen Grizzly fotografiert, wird sie Zeugin eines brutalen Mordes und hält diesen auch mit ihrer Kamera fest. Auf der Flucht verliert sie jedoch ihre Ausrüstung.
Der Roman ist eine Mischung aus hartem Krimi, die Hauptakteure werden ständig von dem Schützen bedroht, und einer langsam entstehenden Zuneigung der beiden Hauptpersonen. Das Einzige, was mich am Anfang gestört hat, war, dass Harper und Heath, der Scout, der sie findet, Schulfreunde sind, aber es ist ja die alte Heimat der beiden Schwestern und da stößt man zwangsläufig auf alte Bekannte. Der Mörder weiß, dass Harper ihn gesehen und fotografiert hat und die Vermutung liegt nicht fern, dass er die Zeugin ausschalten will. Aber sie will auch nicht davonlaufen und stellt sich ihrem Trauma, das sie bedrückt. Es gibt aber keine Leiche und keine Spuren, so dass der Sheriff ihr nicht glaubt. Damit hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Zum einen die Protagonisten Harper und Heath, die nicht wissen, wie sie aufeinander reagieren sollen oder wollen. Beide mit einer Lebensgeschichte, mit der sie meinen, keinen Partner lieben zu können. Und die ständige Bedrohung durch den Mörder, der die Zeugen ausschalten will. Ich fand es genial und gruselig zugleich, wenn in der Geschichte die Gedankengänge des Mörders auftauchen und die Handlung sich zuspitzt. Da war es mir nicht möglich, das Buch wegzulegen, die Gänsehaut musste ich „genießen“. Genau so war es einfach romantisch zu lesen, wie sich beide zueinander hingezogen fühlen, aber es nicht wagen wollen, das sich auch einzugestehen.
Also für mich eine gelungene Geschichte, die knallharte Spannung mit einer aufkeimenden Liebesbeziehung perfekt kombiniert. Ich habe jede Seite genossen und das Buch nur ungerne beiseitegelegt. Zumal die Handlung erst zum Schluss ein großes Geheimnis offenbart. Ein absolut empfehlenswerter Krimi und bestimmt nicht mein letzter der Autorin.
Bewertung
aus Straubenhardt
5/5
04.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Spannend von der ersten Seite an
Harper Reynolds fotografiert bei Naturaufnahmen in einem Nationalpark in Wyoming den Mord an einer Frau. Für sie, die sich als Tatortfotografin eine Auszeit genommen hat, um schreckliche Erlebnisse zu verarbeiten, beginnt nun erneut ein Alptraum. Es wird keine Leiche gefunden. Ihren Fotoapparat verliert sie auf der Flucht vor dem Täter. Ihre Aussagen werden in Zweifel gezogen. Ist sie vielleicht geistig verwirrt als Folge der Traumata, die sie erlebt hat? Heath, ihr früherer Jugendfreund, der inzwischen Hilfssheriff ist glaubt ihr. Die Ereignisse spitzen sich immer mehr zu – Harpers Leben ist in Gefahr.
Die Autorin versteht es ausgezeichnet, die Spannung von Anfang an aufzubauen. Actiongeladene Handlung und sehr emotionale Momente, die dem Buch eine gewisse Tiefe geben verknüpft sie genial. Dezent ist die christliche Botschaft des Vertrauens auf Gott in die Geschichte eingeflochten. Bis zum Schluss ist der Roman hochspannend und man ist überrascht, wie sich die ganze Geschichte zu einem Puzzle zusammenfügt. Ein sehr empfehlenswertes Buch, das unterhaltsame Lesestunden bereitet!
Klaudia K.
aus Emden
5/5
01.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Hervorragend geschrieben
Der christliche Roman "Mach nie die Augen zu", war das erste Buch, das ich von Elizabeth Goddard las. Ich war von Anfang an von diesem faszinierenden Werk gefesselt.
Harper Reynolds ist eigentlich eine Tatortfotografin, die zur Zeit wegen einer posttraumatischen Belastungstörung eine Pause einlegen muss. Schon allein um zu sich zurückzufinden fotografiert sie die Schönheiten der Natur. In einem Wald von Wyoming lichtet sie gerade einen Grizzlibären ab, als sie auf der gegenüberliegenden Flussseite eine schockierende Beobachtung machen muss. Sie wird Zeugin, wie eine junge Frau brutal ermordet wird. Geistesgegenwärtig fotografiert Harper diese Tat und den Mörder. Als der Täter erkennt, dass er nicht nur beobachtet, sondern auch noch fotografiert wird, zielt dieser auf sie. Harper flüchtet in heller Panik, wobei sie ihre Kamera und die darauf befindlichen wichtigen Beweisaufnahmen verliert.
Als sie den Fall der Polizei meldet, glaubt man ihr zunächst nicht. Dies ändert sich jedoch, als die ermordete Person vermisst gemeldet wird.
Der dynamische Schreibstil der Autorin befeuert die atemberaubende Story, die mit ihrem klaren und bis ins letzte Detail logischen Aufbau überzeugend und unfassbar spannend ist. Perfekt ausgefeilt präsentierte, zu tiefst emotionale Situationen, viele packende Rätsel, die nur ganz langsam und allmählich während der Lektüre des Romans gelöst werden, bezeugen die ungeheure Erzählkunst dieser ganz offensichtlich hervorragenden Autorin. Es ist kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen, zumal dem Leser auch
durch kluge Perspektivwechsel die Gedanken des Täter offen gelegt werden.
Die Nebenhandlungen des Romans sind ebenfalls faszinierend. Harper befindet sich mit ihrer Schwester Emily, die als eine junge Krimiautorin gefeiert wird, auf einem Campingplatz. Bei der Gelegenheit äußert Emily den Wunsch nochmals das Haus ihrer gemeinsamen Kindheit zu besuchen, wohingegen Harper keine große Lust dazu hat. Der eigentliche Grund sitzt
tief im Unterbewußtsein Harpers und wird den Leser in Erstaunen versetzen.
Harper begegnet in der Story auch ihrem Jugendfreund Heath. Beide verbindet, dass sie sich in Zeiten der Not stets aufeinander verlassen konnten und zueinander hielten. Als sie ihm nach langer Zeit wieder begegnet ist es so, als wären sie nie lange getrennt gewesen. Langsam beginnt es zwischen ihnen zu knistern - gibt es für die beiden verletzten Seelen eine womöglich gemeinsame Zukunft?
Ganz besonders gut gefielen mir an diesem außergewöhnlich gut gelungenen Roman auch die christlichen Botschaften und Passagen. Gerade sie machen die Story über den sehr spannenden und emotional mitreißenden Kontext in meinen Augen besonders wertvoll und tiefgründig.
Ich kann das Buch uneingeschränkt jedem empfehlen und bedanke mich sehr herzlich bei Francke Verlag für die Publikation dieses hervorragenden und wertvollen Romans.
Bewertung
aus Cottbus
5/5
28.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Sieh nicht weg
Über LOVELYBOOKS durfte ich das Buch " Mach nie die Augen zu " testlesen.
Autor : Elizabeth Goddart
Handlung des Buches:
Harper Reynolds ist nicht ohne Grund von der Tatort- auf die Naturfotografie umgestiegen. Doch der Tod scheint sie zu verfolgen: Als sie in Wyoming durch die Wälder streift, um einen Schwarzbären in freier Wildbahn abzulichten, fotografiert sie zufällig einen Mord! Leider verliert sie auf der Flucht vor dem Mörder ihre Kamera und somit gibt es keinen einzigen Beweis für die Tat. Als die örtliche Polizei den Fall zu den Akten legt, beginnt Harper auf eigene Faust zu ermitteln - an ihrer Seite ihr Kindheitsfreund Heath McKade. Keiner der beiden ahnt, welch finstere Geheimnisse sie aufwühlen werden - und wie weit jeder für den anderen wird gehen müssen ...
Mein Fazit :
Ein tolles Cover was mir sehr gut gefällt und der Klappentext liest sich spannend. Man möchte einfach wissen , ob Harper den Mord doch noch beweisen kann . Welche Rolle spielt ihr Kindheitsfreund Heath in dieser Geschichte? Gibt es ein Happy End für Harper und Heath?
Am Anfang des Buches geht es gleich explosiv los, mit dem ersten Mord. Harper , die Hauptprotagonistin gerät ins Fadenkreuz des Killers und muss um ihr Leben rennen.
Zitat : " Da entdeckte sie eine Frau, die sich mit den Armen einen Weg durchs Gebüsch bahnte und sich durch das dichte Unterholz kämpfte. Ihr Mund stand offen. Schrie sie? Der Fluss übertönte auf diese Entfernung jedes Geräusch. Harpers Herz hämmerte. Sie zoomte die Frau näher heran. Instinktiv drückte sie auf den Auslöser. Das Gesicht der Frau war vor Entsetzen und nackter Angst ganz verzerrt. Sie warf einen kurzen Blick hinter sich. Sie flüchtete vor etwas! Wovor? ........
Harper als Charakter gefällt mir sehr gut. Sie ist bodenständig , ihr Glaube an Gott hilft ihr in schwierigen Situationen, sie glaubt trotz allem negativem an das Gute im Menschen und sie ist sehr beliebt auf Grund ihrer liebevollen Art. Im Laufe der Handlung entwickelt sich ihr Charakter , aber sie war mir von Anfang an sympatisch und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen.
Ihr Jugendfreund Heath ist etwas zurückhaltend, sehr emphatisch und soooo verliebt in Harper. Leider kann er sich nicht sofort zu seinen Gefühlen bekennen und das beschwört Missverständnisse herauf. Wird Heath über seinen Schatten springen können ? Es bleibt spannend..........
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung verschiedener Genres in der Geschichte. Viel Action , eine seichte Liebesgeschichte , mit ein wenig christlichem Glauben angehaucht . Für mich eine rundum gelungene Geschichte mit tollem Happy End.
Die Autorin versteht es super , die Spannung von der ersten Seite an aufzubauen und die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Harper und Heath in die Story einzubauen. Sie geleitet uns durch eine Achterbahn der Gefühle und läßt unsere Emotionen hochkochen.
" Mach nie die Augen zu " und sieh nicht weg wenn es gefährlich wird. Harper hat es auch nicht getan. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin gespannt auf weitere Abenteuer mit Harper. Wird es die denn auch geben ? Ich hoffe es.
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