Produktbild: Freimaurer in Deutschland zwischen den Weltkriegen

Freimaurer in Deutschland zwischen den Weltkriegen Verfolgt, verboten, wiederauferstanden

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.12.2020

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3 cm

Gewicht

490 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-363-3

Beschreibung

Rezension

"Die Autoren bringen ans Licht, was manch Freimaurer auch heute noch gern geheim hält. Warum wird man Freimaurer? Welchen Nutzen hat man davon? Wie arbeitet dieser verschwiegene Bund? Die Antworten im Buch: nicht theoretisch, sondern exemplarisch. Drei Kurzbiografien berühmter Männer, die in einer für Deutschland gesellschaftlich explosiven Zeit Freimaurer waren. Absolut lesenswert!"
Dr. Uwe Matthes, Landesgroßmeister der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland
„Es werden historische Zusammenhänge aufgedeckt, die bisher in dieser Form nicht öffentlich bekannt waren. Der Blick der Autoren, allesamt Freimaurer, auf ihre drei Bundesbrüder ist erhellend, innovativ und inspirierend: Nur wenigen ist es bisher gelungen diese Zusammenhänge mit ihren Biografien zu verknüpfen. Und somit stellen die Autoren die richtigen Fragen: Warum brauchen wir auch heute echte Persönlichkeiten? Und: Wie werden wir selbst eben solche?
Für mich ist dieses Buch auch persönlich etwas ganz Besonderes – mit der Darstellung des Lebens Leo Müffelmanns finden die Verdienste eines Familienmitgliedes von mir jene Beachtung und Aufwertung, die ihm lange verwehrt geblieben sind. Leo Müffelmann bezog als Freimaurer seinen Idealen folgend frühzeitig öffentlich Stellung gegen den Nationalsozialismus und zahlte dafür mit seinem Leben.“
Dr. Jens Müffelmann, New York
„Eben erst hatten die Autoren Werner H. Heussinger, Heike Görner, Ralph-Dieter Wilk mit Prof. Dr. Jan Snoek ihr Buch „Freimaurer“ herausgebracht, in dem sie ihre Erfahrungen als Freimaurer von heute präsentieren und uns eine faszinierend moderne Sicht auf die uralte freimaurerische Bewegung und ihre lebenspraktischen Prinzipien bieten, da legen sie nun zusammen mit Hans-Peter Quandt hier noch ein weiteres Buch vor: Es exemplifiziert am Beispiel von drei international sehr bekannten deutschen Zeitzeugen aus der Zwischenkriegszeit allgemeine Grundzüge von freimaurerischer Persönlichkeitsentwicklung, wie sie in der Grundhaltung und in den persönlichen Aussagen und Taten dieser drei Persönlichkeiten Gestalt angenommen haben.
Dabei leitet die Autoren immer die heutige gesellschaftliche Situation mit ihren krisenhaften Entwicklungen, die sie im Blick ihrer Reflexion haben. Sie lassen uns damit teilnehmen an aktuellen Fragestellungen und konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen von heute, deren Brisanz der Gesellschaft anscheinend erst ganz allmählich bewusst zu werden beginnt, die uns aber hier packend nahegebracht werden.“
Klaus Bettag, Vorstandsvorsitzender der Freimaurerischen Forschungsvereinigung Frederik e.V., im Verband der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland
"Dieses Buch konzentriert sich auf die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen und verfolgt einen differenzierten Ansatz: weder Verurteilung noch Verherrlichung. Stresemann, Schacht und Müffelmann waren alle drei Freimaurer. Die Freimaurerei steht schon immer für Freiheit und Toleranz und es ist daher vielleicht kein Zufall, dass solche Persönlichkeiten unter ihnen zu finden sind. Den Autoren ist es gelungen, Geschichte lebendig zu machen und dabei wichtige Impulse auch für heute zu setzen.“
Prof. Dr. Jan Snoek, einer der weltweit renommiertesten und profiliertesten Freimaurer-Forscher
„Lichtblicke in eine dunkle Zeit: Es werden historische Zusammenhänge aufgedeckt, die so der Allgemeinheit bisher nicht bekannt waren. (…) Das Autorenteam lüftet am Beispiel der drei Hauptakteure gleich mehrere Schleier.“
Horst Reimann, Zirkelkorrespondenz - Freimaurerzeitschrift seit 1872
„Es ist ein unbequemes, ein notwendiges, nein - ein längst überfälliges Buch.“
Stefan Szych, Zirkelkorrespondenz - Freimaurerzeitschrift seit 1872
„... sehr lesenswert! (...) Die Autoren zeigen, was es bedeutet, sich in einem Land, das langsam, aber sicher in den Totalitarismus gleitet, sich der Freiheit zu verschreiben. (...) Damit wir aber aus der Vergangenheit auch vieles für unsere Gegenwart und vor allem die Zukunft mitnehmen können, diskutieren die Autoren entscheidende Fragen: Wo stehen wir heute? Wie werden sich Globalisierung, Digitalisierung und Klimawandel entwickeln? Wie reagieren wir darauf?“
Celine Nadolny, Book of Finance, eine der einflussreichsten Bloggerinnen Deutschlands im Bereich Buch-Rezensionen

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.12.2020

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3 cm

Gewicht

490 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-363-3

Herstelleradresse

FinanzBuch Verlag
Türkenstr. 89
80799 München
Deutschland
Email: mdickenherr@m-vg.de
Url: www.finanzbuchverlag.de
Telephone: +49 89 650285276

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  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    22.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessantes Sachbuch

    Dieses Buch ist etwas anders, als ich erwartet habe. Ich dachte ein wenig an die Geschichte der Freimaurer und deren Mitglieder, Symbolik, Anekdoten etc.. Erhalten habe ich ein, nicht uninteressantes Buch, das in drei große Abschnitte gegliedert ist: Der Wunsch nach Freiheit Mutige und freie Denker: Müffelmann - Schacht - Stresemann Persönlichkeitsentwicklung heute Die ersten beiden Abschnitte habe ich sehr interessant gefunden. Von den drei genannten Männern sind mir Hjalmar Schacht und Gustav Stresemann bekannt. Von Leo Müffelmann habe ich zuvor noch nichts gehört. Der dritte Abschnitt „Persönlichkeitsentwicklung heute“ hat mir nicht so ganz zugesagt. Er hebt sich von den anderen ab. Schade ist, dass nicht angeführt ist, welcher der vier Autoren für welchen Text verantwortlich ist. Gut gefällt mir das umfassende Verzeichnis zu weiterführender Literatur sowie das ausführliche Glossar. Aus dem Literaturverzeichnis werde ich bestimmt das eine oder andere Buch lesen. Fazit: Das Buch hat nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen, war dennoch interessant zu lesen. Gerne gebe ich hier knappe 4 Sterne.

  • inlibrisfutura.de

    4/5

    22.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inhalt überzeugend, fachlich ausbaufähig

    "Die Freimaurerei ist nicht etwa ein Klub oder eine geheime Gesellschaft, sondern eine Bewegung und ein Bekenntnis - und nicht weniger als das wohl älteste weltumspannende Social Network der Geschichte." Du weiß nichts über die Freimaurer - oder bestenfalls Bruchstücke aus Dan Browns "Das verlorene Symbol"? Dann hilft dir dieses Buch, den Sinn und Zweck dieser Bewegung zu verstehen. Mit dem historiographischen Blick auf die Freimaurerei vor dem Ersten Weltkrieg und der Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bietet einen Einblick in die Intentionen der Mitglieder und der Bewegung selbst. Die drei Protagonisten Stresemann, Schacht und Müffelmann geben hier exemplarische Beispiele hochgestellter Personen und dem Spagat zwischen ihrem freiheitlichen Gedankengut und dem Regime des Dritten Reiches. Diese Darstellungen bieten die Grundlage für den folgenden Ausblick auf die Persönlichkeitsentwicklung, die in der Freimaurerei die Hauptrolle spielt: "Geschichte dient dem Erwerb von Wissen über uns selbst. Wenn wir erkennen, woher wir kommen, beginnen wir auch zu verstehen, wer wir sind, und bekommen eine Ahnung, wohin wir gehen." So lässt sich auch die Brücke schlagen zu den aktuellen Themenbereichen der Digitalisierung und Automatisierung, wobei - nach Meinung der Autoren, die übrigens alle Freimaurer sind und einen dementsprechend fundierten Einblick gewähren können - die Würde des Menschen verloren ginge. Die Brücke zwischen den Protagonisten und dem Zeitgeist vor knapp 100 Jahren und der heutigen bzw. zukünftigen gesellschaftlichen wie technischen Veränderung gelingt sehr gut. Auch das Literaturverzeichnis ist ausreichend umfassend, um den Eindruck einer gut recherchierten Arbeit zu erwecken. Allerdings fällt bei einem Blick in die Fußnoten auf, dass insbesondere bei der Darstellung der drei Protagonisten auf lediglich wenig verschiedene Literatur zurückgegriffen wird. Hier wird sich meiner Meinung nach zu sehr auf Einzelwerke verlassen, was einen möglichst objektiven Blickwinkel verhindert. Wenig professionell wirken auch Zitate von und Verweise auf Wikipedia-Einträge (S. 138), subjektive Aussagen wie "Hitler zum Glück gescheiterte[r] Putsch in München" (S. 94) - was wir natürlich alle unterschreiben würden, aber so nicht in eine Facharbeit gehört - und unreflektierte Verweise auf Christopher Clarks "Die Schlafwandler" (S. 78), ohne die unzähligen Kritiken an seinen Thesen zu erwähnen. Als Historiker stellen sich mir hier die Nackenhaare auf. Die Fragestellung, warum wir auch heute noch echte Persönlichkeiten benötigen und wie wir solche werden, beantwortet das Buch aber und stellt eine sehr gute Verbindung zwischen damals und heute her. Trotz Makel in der historischen Arbeit und dem Anspruch einer möglichst objektiven und die Fachliteratur vergleichenden Arbeit bietet das Buch das, was es verspricht: "[Eine] Fülle von Beispielen freiheitlichen Denkens und Handels zum Erhalt der Freiheit und zum Wohle der Gesellschaft [...] und vielleicht die ein oder andere Anregung für sich selbst."

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