Produktbild: Die Wahrheit der Bibel

Die Wahrheit der Bibel Widersprüche, Wunder und andere Geheimnisse

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2020

Verlag

Theologischer Verlag Zürich

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20/12,5/1,5 cm

Gewicht

212 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-290-20195-1

Beschreibung

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2020

Verlag

Theologischer Verlag Zürich

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20/12,5/1,5 cm

Gewicht

212 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-290-20195-1

EU-Ansprechpartner

Brockhaus Commission
Kreidler Str. 9
70806 Kornwestheim
DE
t.duchardt@brocom.de

Herstelleradresse

TVZ Theologischer Verlag
Badenerstraße 73
8004 Zürich
CH
info@tvz-verlag.ch

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zum Kern 'der Sache'

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052129

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein ausgesprochen gutes Buch, das hier Josef Imbach vorlegt! Er spürt dem nach, was ‘Wahrheit’ ist, bzw. die Wahrheit der Bibel ist - und die liegt nicht unbedingt und per se im Wortlaut. - Warum und wie die einzelnen Texte geschrieben wurden, beinhaltet einen theologischen oder katechetischen Anspruch - man könnte vielleicht auch sagen, dass das, was zwischen den Zeilen steht, die eigentliche Botschaft ist - und nicht das, was auf den Zeilen steht! Mit profunder Kenntnis der biblischen Sprache, der Gepflogenheit der damaligen Zeit, der Geschichtsschreibung der Antike und auch ausserbiblischer Quellen, schält Imbach Schicht umd Schicht die ‘Textzwiebel’ ab, bis er am eigentlichen Kern dran ist. Dabei scheut er sich nicht, vor allem in Synopsen Unterschiede, ja gar Widersprüchlichkeiten aufzuzeigen, um genau dadurch DAS EIGENTLICH heraus zu schälen. So stellt er z.B. die Auferstehungsberichte der vier Evangelien neben einander, zeigt auf, welche wo übereinstimmen, bzw. sich widersprechen - um daraus zu folgern, dass es somit gar nicht um Historie in unserm Sinn gehen kann - vielmehr geht es statt um die Ostergeschichte um das Ostergeheimnis: Die Auferstehung ist das, was alle bezeugen - alles andere ist quasi ‘katechetisch bedeutsames Beiwerk’ - der/die Verfasser wollen damit IHRER Gemeinde etwas ins Stammbuch schreiben. (Auch das ist im Auge zu behalten: nicht uns hatten sie vor Augen, sondern ihre je eigene, konkrete Gemeinde!) Ganz am Anfang des Buches setzt sich Imbach auch mit dem biblischen Kanon auseinander und was es damit auf sich hat, dass (z.B.) verschiedene, sog. apokryphe Evangelien und Schriften nicht Eingang in unsere Bibel fanden. - Was oft ‘Verschwörungstheoretiker’ auf den Plan ruft, die der Kirche Zensur unterstellen, ist nicht stichhaltig, wenn man sowohl den Inhalt als auch deren Prägung kennt. Spannend ist nämlich, dass es einen Unterschied macht, ob es sich um ‘gnostische Schriften’ handelt oder einfach um ‘fromme Erbauungsliteratur’, die die Neugier der Gläubigen befriedigte (und die Künstler inspirierte) - Doch möchte ich hier mehr ‘gwundrig’ machen, als verraten! - denn das Buch ist sehr interessant und lehrreich geschrieben, gut verständlich - und mit vielen Bildern, Skizzen, Synopsen, etc. illustriert. Sehr empfehlenswert!

zum Kern 'der Sache'

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052129
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein ausgesprochen gutes Buch, das hier Josef Imbach vorlegt! Er spürt dem nach, was ‘Wahrheit’ ist, bzw. die Wahrheit der Bibel ist - und die liegt nicht unbedingt und per se im Wortlaut. - Warum und wie die einzelnen Texte geschrieben wurden, beinhaltet einen theologischen oder katechetischen Anspruch - man könnte vielleicht auch sagen, dass das, was zwischen den Zeilen steht, die eigentliche Botschaft ist - und nicht das, was auf den Zeilen steht! Mit profunder Kenntnis der biblischen Sprache, der Gepflogenheit der damaligen Zeit, der Geschichtsschreibung der Antike und auch ausserbiblischer Quellen, schält Imbach Schicht umd Schicht die ‘Textzwiebel’ ab, bis er am eigentlichen Kern dran ist. Dabei scheut er sich nicht, vor allem in Synopsen Unterschiede, ja gar Widersprüchlichkeiten aufzuzeigen, um genau dadurch DAS EIGENTLICH heraus zu schälen. So stellt er z.B. die Auferstehungsberichte der vier Evangelien neben einander, zeigt auf, welche wo übereinstimmen, bzw. sich widersprechen - um daraus zu folgern, dass es somit gar nicht um Historie in unserm Sinn gehen kann - vielmehr geht es statt um die Ostergeschichte um das Ostergeheimnis: Die Auferstehung ist das, was alle bezeugen - alles andere ist quasi ‘katechetisch bedeutsames Beiwerk’ - der/die Verfasser wollen damit IHRER Gemeinde etwas ins Stammbuch schreiben. (Auch das ist im Auge zu behalten: nicht uns hatten sie vor Augen, sondern ihre je eigene, konkrete Gemeinde!) Ganz am Anfang des Buches setzt sich Imbach auch mit dem biblischen Kanon auseinander und was es damit auf sich hat, dass (z.B.) verschiedene, sog. apokryphe Evangelien und Schriften nicht Eingang in unsere Bibel fanden. - Was oft ‘Verschwörungstheoretiker’ auf den Plan ruft, die der Kirche Zensur unterstellen, ist nicht stichhaltig, wenn man sowohl den Inhalt als auch deren Prägung kennt. Spannend ist nämlich, dass es einen Unterschied macht, ob es sich um ‘gnostische Schriften’ handelt oder einfach um ‘fromme Erbauungsliteratur’, die die Neugier der Gläubigen befriedigte (und die Künstler inspirierte) - Doch möchte ich hier mehr ‘gwundrig’ machen, als verraten! - denn das Buch ist sehr interessant und lehrreich geschrieben, gut verständlich - und mit vielen Bildern, Skizzen, Synopsen, etc. illustriert. Sehr empfehlenswert!

Bildstark

Bewertung aus Obergösgen am 04.03.2021

Bewertungsnummer: 1456028

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Imbach findet starke Sprachbilder, um die Sache auf den Punkt zu bringen. Für den Theologen inhaltlich kaum Neues, aber gut zugespitzt. Mit einer positiven und negativen Ausnahme: Wie lange wird die Zweiquellentheorie noch rumgeistern? Ich bin überzeugt, sie wird abgelöst durch die Idee, dass Lukas sozusagen am Anfang und am Ende steht... (Vincent / Klingenhardt) Die positive Ausnahme: Viele interessante, gar überraschende Bildhinweise. Leider fehlt teils eine Abbildung schmerzlich (S. 120), und fast durchwegs sind die Bilder zu klein abgedruckt. Irgend einE LayouterIn beim Verlag fands wohl hübsch, dass neben dem Bild immer auch die Legende Platz haben müsste. Und so beliebn die erwähnten Details manchmal fast unsichtbar. Äusserst bedauerlich!

Bildstark

Bewertung aus Obergösgen am 04.03.2021
Bewertungsnummer: 1456028
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Imbach findet starke Sprachbilder, um die Sache auf den Punkt zu bringen. Für den Theologen inhaltlich kaum Neues, aber gut zugespitzt. Mit einer positiven und negativen Ausnahme: Wie lange wird die Zweiquellentheorie noch rumgeistern? Ich bin überzeugt, sie wird abgelöst durch die Idee, dass Lukas sozusagen am Anfang und am Ende steht... (Vincent / Klingenhardt) Die positive Ausnahme: Viele interessante, gar überraschende Bildhinweise. Leider fehlt teils eine Abbildung schmerzlich (S. 120), und fast durchwegs sind die Bilder zu klein abgedruckt. Irgend einE LayouterIn beim Verlag fands wohl hübsch, dass neben dem Bild immer auch die Legende Platz haben müsste. Und so beliebn die erwähnten Details manchmal fast unsichtbar. Äusserst bedauerlich!

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