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Berlin - Anfänge einer Großstadt »Die Sinfonie der Großstadt« in Textform — Szenen und Reportagen 1904-1908

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Herausgeber

Thomas Böhm

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22/15,1/3,4 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Mokka / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-193-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Für den heutigen Leser ist dieser Blick zurück in eine Vergangenheit vor über 100 Jahren sowohl faszinierend als auch inspirierend. Wer heute diese Reportagen aus dem prallen Leben eines quirligen Berlins der Gegensätze liest, kann eigentlich nicht anders, als gleich vor die Tür zu gehen und sich in eben jene Bezirke zu begeben, von denen die Reportagen berichten. ("kulturbuchtipps.de")
Die Großstadt-Dokumente sind echte Milieustudien. Sie verraten, wie arm, aber sexy und wie verrückt und verrucht Berlin schon vor über 100 Jahren war. ("B.Z.")
Ein Buch, das von seiner Vielfalt lebt und einen verstehen lässt, warum Berlin wurde, was es ist. ("FAS")
Die Szenen und Reportagen (...) zeigen das Werden einer Metropole, Glanz und Abgründe, Alltag und Zeitkolorit. Fesselnd. ("P.M. History")
Heute, im Abstand von über 110 Jahren, wird dieser Blick zum Staunen. Weil er sich dennoch ganz, ganz nah dran anfühlt. An einer Stadt, die man kennt, die man kannte und immer wieder in sich selbst und ihren Kontrasten erkennen kann. ("General-Anzeiger Bonn")
Ostwalds Großstadtserie unterscheidet sich nicht nur durch den enormen Umfang von anderen Versuchen, das Leben in der Stadt zu erfassen, sondern auch in der Art und Weise, wie sie geschrieben und konzipiert ist: dokumentarisch, abwechslungsreich und vielstimmig. Die Texte sind wissenschaftlich, journalistisch und auch literarisch (...) Die vorliegende Auswahl der Undercover-Recherchen macht Spaß zu lesen, vor allem für den, der sich für die Geschichte Berlins interessiert, sein damaliges Frühmorgengesicht, das Herumgewusel am Mittag, den Puls am Abend. ("taz")
Das wird in ein paar Jahren ein Standardwerk über Berlin; wenn man wissen will: wie war es Anfang des 20. Jahrhunderts in dieser Stadt?, dann sollte man zu diesem Buch von Hans Ostwald greifen! ("radio eins")
Gäbe es (...) eine Spezialbrille, die uns per Virtual Reality ins Leben von damals eintauchen ließe, fänden wir uns in einer völlig anderen (...) Szenerie wieder. (...) Virtual Reality? Brauchen wir nicht für solch eine Zeitreise. Nicht solange es Bücher gibt wie „Berlin. Anfänge einer Großstadt“. (...) So können die „Großstadt-Dokumente“ wie auch die von Thomas Böhm überzeugend getroffene Auswahl geradezu als historischer Stadtführer dienen. ("Der Tagesspiegel")
(Die) Autoren (sind) als Augenzeugen ganz nah dran an ihren Themen, zitieren ausführlich Betroffene, meist im Dialekt, beschreiben detailliert deren Lebensumstände, berichten von Wutanfällen, Prügeleien, Razzien, Triumphen und Niederlagen – kurz und gut: Das sind frühe Reportagen aus erster Hand, ganz ohne Moral und Feuilleton-Dünkel. Und weil sich Berlins Charakter in den vergangenen 100 Jahren nicht wirklich verändert hat, lesen sich fast alle Texte so frisch und freudig wie bei der Erstauflage. ("BR")
Ostwald meint nicht. Er beschreibt, er zeigt. Er klagt nicht, er prangert nicht an. Das Urteil wird suspendiert. (...) Ostwalds "Großstadt-Dokumente" sind ein animierendes Zeugnis dafür, dass das Neue nicht als Bedrohung erfahren werden muss. Man kann auch darauf zugehen, es sich genauer ansehen und weitergehen zum nächsten Neuen und es mit derselben Lust betrachten. ("Berliner Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Herausgeber

Thomas Böhm

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22/15,1/3,4 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Mokka / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-193-5

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    30.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informativer Roman

    Informativer Roman Da es keine Zeitreisen gibt, sind solche Werke Gold wert. Wir können uns die Stadt Berlin zu einer Zeit ansehen, zu der von uns noch keiner gelebt hat. Auch wenn das Buch eher als Roman verfasst ist, ist es ein bisschen ein Reiseführer durch das damalige Berlin. Doch nicht nur Fotos aus der Zeit zwischen 1904 bis 1908 werden uns gezeigt, auch viele Informationen und Fakten zur Stadt und der Geschichte kann man lesen. Bilder, alte Karten und Geschriebenes ergänzen sich sehr gut und man bekommt das Gefühl selbst durch die Straßen und Gassen der damaligen Zeit zu wandeln. Wer sich für Berlin, die damalige Zeit oder allgemein für Geschichte interessiert, sollte sich diesen wirklich tollen Bildband nicht entgehen lassen.

  • yellowdog

    3/5

    20.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berlin - Anfänge einer…

    Berlin - Anfänge einer Großstadt - Szenen und Reportagen 1904-1908 von Hans Ostwald Hier wird ein intensiver Blick auf das Berlin Anfang des letzten Jahrhunderts geworfen. Der Macher ist Hans Ostwald, der 1940 starb, Man spürt natürlich das Alter der Texte, aber das störte mich nicht. Umso authentischer! Ein Vergleich dieses Buches mit Walter Benjamins Berliner Chronik sei gestattet. Ich kenne Berlin leider nicht so gut, dass ich alles beschriebene von früher mit heute vergleichen kann, aber so einiges kann man sich vorstellen. Mit den Texten durchstreift der Leser Berlin örtlich wie thematisch. Hoppegarten mit den Renntagen, Varieté, KaDeWe, Tiergarten und die Stricherszene, Moabit, Berliner Nachtleben mit den Bars und Lokalen, etc. Manche Texte werden wirklich zu Milieustudien. Am Anfang und Ende des Buches gibt es ein paar Fotos von Berlin um 1900. Das trägt zur Atmosphäre bei.

  • sleepwalker

    5/5

    29.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Hans Ostwalds Berlin-Chronik…

    Hans Ostwalds Berlin-Chronik aus den Jahren 1904 bis 1908 bestand ursprünglich aus 50 Bänden, die nicht nur von ihm selbst, sondern von namhaften Journalisten verfasst wurden. Thomas Böhm hat mit seinem Buch „Berlin-Anfänge einer Großstadt“ eine Art Zusammenfassung dieser Chroniken herausgegeben, eine eingedampfte Version, sozusagen eine Essenz des Ganzen. Da Buch beinhaltet detailreiche Beschreibungen des Berlins zwischen Jahrhundertwende und den „Wilden Zwanzigerjahren“ und diese Beschreibungen lassen nichts aus. Randgruppen der Gesellschaft, Homosexuelle, Bordelle, Verbrechen und die Wohnungsnot sind nur wenige Beispiele der Themen, die, teils sogar bebildert, ihren Platz in dem Buch finden. Und manche der Themen sind heute genauso aktuell wie damals, wie etwa die Kriminalität, bezahlbarer Wohnraum und Wohnungsnot. Zwar sind die Zustände heute nicht ganz so drastisch, damals wohnten in manchen Wohnungen bis zu zehn Personen, aber Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen. Ostwalds Ziel war es, „Das Wesen der Großstadt Berlin im Kontrast zu anderen Großstädten herauszuarbeiten“, viele seiner Beschreibungen waren aber alles andere als werbewirksam, manche wirken sicher sogar eher abschreckend. Ich kenne Berlin nur aus den Erzählungen meiner Großeltern (Jahrgang 1902 und 1913), diese stammten aber aus den Nachkriegsjahren. Zeitzeugen der Jahre, aus denen Ostwalds Chroniken stammen, gibt es nicht mehr, daher sind authentische Berichte nur noch nachzulesen. Das macht dieses Buch nicht nur interessant, sondern auch wichtig. Noch dazu fand ich es trotz des Alters der Texte sehr gut und flüssig zu lesen, teils erschreckend, manchmal aber launig – immer aber informativ. Für alle, die sich für Berlin im Allgemeinen und für die Stadtgeschichte kurz nach der Jahrhundertwende im Besonderen interessieren, ist dieses Buch ein echtes Muss. Das „Sahnehäubchen“ für mich waren neben den tollen Texten aber die zahlreichen Bilder, die das Buch gekonnt abrunden. Für den Ausflug nach Berlin – geografisch und historisch, von mir 5 Sterne.

  • S. L.

    aus Berlin

    5/5

    20.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Alles über Berlin um 1900

    Vorangestellt ist eine Biografie Hans Ostwalds. Er gilt als Berlinautor, Kultur- und Sittengeschichtsschreiber. Ausführlich und akribisch werden Szenen und Reportagen aus dem Berlin der Jahre 1904 bis 1908 dargelegt. Der aufmerksame Leser erfährt Details aus dem Leben der Boheme, über Gemeinschaften, Sektierer, die dunklen Winkel dieser Stadt, kurz, er erhält einen „Wegweiser durch das Labyrinth der Großstadt“. Kontrastierende Fotos, Fakten und Hintergrundwissen werden präsentiert. Hans Ostwald ist mal als Reporter, mal als Vagabund unterwegs. Der Einsatz wörtlicher Rede lässt die Texte authentisch wirken. Der Stil dieser Reportagen ist teilweise poetisch, zum Teil nüchtern- sachlich. Skurrile Dinge werden geschildert, faszinierend die Trinkerrettungsbrigade. Auch andere Autoren kommen zu Wort. 20 Bände der Großstadtdokumente sind geplant. Es geht um Radfahrer, Klubs, Pferderennsport, auch um die Justiz, Theater, Varietés, Berlins Drittes Geschlecht. Fakten werden genannt: Wohnungsnot um 1900 heißt u.a., dass es 3317 Kleinwohnungen, die aus EINEM unheizbaren Raum bestanden, in dem bis zu 14 Bewohner hausten. Politische Strömungen werden aufgelistet, über Hungerkrawalle berichtet. Eine riesige Fülle an Material, ein umfassender Einblick in das Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts liegt vor. Abgerundet durch ein Verzeichnis der Straßen, Orte, Stadtteile und Lokalitäten. Herausgegeben von Thomas Böhm, Verlag Galiani Berlin © 2020, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln

  • S.

    aus Berlin

    5/5

    20.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Vorangestellt ist eine…

    Vorangestellt ist eine Biografie Hans Ostwalds. Er gilt als Berlinautor, Kultur- und Sittengeschichtsschreiber. Ausführlich und akribisch werden Szenen und Reportagen aus dem Berlin der Jahre 1904 bis 1908 dargelegt. Der aufmerksame Leser erfährt Details aus dem Leben der Boheme, über Gemeinschaften, Sektierer, die dunklen Winkel dieser Stadt, kurz, er erhält einen „Wegweiser durch das Labyrinth der Großstadt“. Kontrastierende Fotos, Fakten und Hintergrundwissen werden präsentiert. Hans Ostwald ist mal als Reporter, mal als Vagabund unterwegs. Der Einsatz wörtlicher Rede lässt die Texte authentisch wirken. Der Stil dieser Reportagen ist teilweise poetisch, zum Teil nüchtern- sachlich. Skurrile Dinge werden geschildert, faszinierend die Trinkerrettungsbrigade. Auch andere Autoren kommen zu Wort. 20 Bände der Großstadtdokumente sind geplant. Es geht um Radfahrer, Klubs, Pferderennsport, auch um die Justiz, Theater, Varietés, Berlins Drittes Geschlecht. Fakten werden genannt: Wohnungsnot um 1900 heißt u.a., dass es 3317 Kleinwohnungen, die aus EINEM unheizbaren Raum bestanden, in dem bis zu 14 Bewohner hausten. Politische Strömungen werden aufgelistet, über Hungerkrawalle berichtet. Eine riesige Fülle an Material, ein umfassender Einblick in das Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts liegt vor. Abgerundet durch ein Verzeichnis der Straßen, Orte, Stadtteile und Lokalitäten. Herausgegeben von Thomas Böhm, Verlag Galiani Berlin © 2020, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln

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