Produktbild: Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens

Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.06.2020

Abbildungen

mit Schutzumschlag, zweifarbig

Illustriert von

Gaby Trombello-Wirkus

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2,5 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86334-272-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.06.2020

Abbildungen

mit Schutzumschlag, zweifarbig

Illustriert von

Gaby Trombello-Wirkus

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2,5 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86334-272-2

Herstelleradresse

Adeo Verlag
Dillerberg 1
35614 Aßlar
DE

Email: info@scm-verlagsgruppe.de

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  • Bewertung

    aus Attenhofen

    4/5

    26.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Briefe schreiben und anderen eine Freude machen

    Für die beiden Autoren dieses Buchs haben Briefe eine besondere Bedeutung. Sie finden es schade, dass das Schreiben von Briefen in unserer Zeit der schnellen Kommunikation in Vergessenheit gerät. Dieses Buch enthält inspirierende Gedanken über das Schreiben, Auszüge aus zeitlosen Briefen, Anekdoten rund um die Post und ganz praktische Tipps, von Schreibwerkzeugen bis hin zum Schönschreiben. Der bekannte Autor historischer Romane, Titus Müller, lässt den Leser in diesem Buch an den Briefwechsel einiger bekannter Persönlichkeiten teilhaben. Dabei überwiegen Liebesbriefe, zum Beispiel von Robert Schumann an seine Clara, oder von Ludwig van Beethoven an die unerreichbare Josephine. Andere Briefe beschäftigen sich mit lebenswichtigen Themen. So schreibt Bonhoeffer berührende Briefe aus dem Gefängnis, Carl Ossietzky sendet einen versteckten Hilferuf aus der Haft und C.S. Lewis tauscht sich mit Freunden über Glaubensfragen aus. Es gibt viele verschiedene Briefe, wie Titus Müller dem Leser zeigt; heikle und peinliche Briefe, zärtliche, aber auch erboste Briefe, Sonntagsbriefe und lebenswichtige Briefe. Besonders bedeutende Briefe wurden von dem Apostel Paulus geschrieben. Es ist erstaunlich wie aktuell diese Briefe sind, die vor zweitausend Jahren geschrieben wurden. Neben inspirierenden geschichtlichen Gedanken enthält dieses Buch ganz konkrete Anregungen für das Schreiben. Der Leser erfährt, worauf er beim Einkauf von Papier und Schreibgeräten achten muss, und natürlich geht es auch um die Schrift. So bekommt der Leser ganz praktische Hilfen zur Verbesserung des Schriftbildes. Fazit: Dieses Buch, das mehrere Liebesbrief enthält, ist wie ein Liebeslied an die langsame Kommunikation durch das Schreiben von Briefen. Empfehlenswert für alle, die diese Kunst nicht in Vergessenheit geraten lassen wollen.

  • Bewertung

    4/5

    24.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neue Briefwechsel

    Das Buch ist ein Wegweiser in die Welt des Briefe schreibens. Was bewegt uns heute dazu einen Brief mit der Hand zu schreiben?! In Zeiten von Handy und Kurznachrichten ist eine Nachricht sehr kurzlebig. Anders ist es mit einem Brief. Beim Schreiben muß sich der Absender Gedanken machen und der Empfänger kann in den Worten so viel mehr entdecken. Schon der Empfang zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht. Im Buch begleiten wir berühmte Persönlichkeiten mit ihrer Lebensgeschichte und ihren Briefwechseln. In Briefen wird vom Herzschmerz geschrieben, Hoffnung gegeben oder erbeten und wir erfahren die Lebensumstände der Briefeschreiber. Dazu gibt es viele Ausschnitte von Briefen. Dazwischen gibt es Hinweise zum eigenen Brief. Was sollte mein Handwerkszeug sein, wie verbessere ich mein Schriftbild und wie gestaltete ich einen perfekten Brief. Abgerundet wird das Buch durch die Literatur Hinweise, welche zum weiteren Lesen verleiten.

  • Bewertung

    aus Lugau

    4/5

    22.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schreib mal wieder....

    „Ein Briefwechsel wirkt wie eine Medizin für die heutige Zeit“ – so beginnt der Klappentext des neuen Buches, dass Titus Müller gemeinsam mit Gaby Trombello-Wirkus veröffentlicht hat. Darin geht es natürlich ums Briefeschreiben. Der Autor bricht eine Lanze für diese in heutiger Zeit altmodisch scheinende Art der Kommunikation. Einen Brief zu schreiben, möglichst noch per Hand, das kostet Zeit und Ruhe. Und dann ist der Brief eine Weile unterwegs zum Empfänger und auf eine Antwort muss man warten… Aber es ist wundervoll einen handgeschriebenen Brief zu erhalten, ihn mit Spannung zu öffnen, ihn immer wieder lesen zu können… Titus Müller stellt in seinem Buch ganz verschiedene Briefwechsel vor… zwischen Robert Schumann und Clara Wieck, zwischen Franz Kafka und Felice Bauer, zwischen Antoine de Saint-Exupéry und Consuelo Carrillo, zwischen Rosa Luxemburg und Leo Jogiches… Es ist sehr interessant diese Briefausschnitte zu lesen und die Menschen dahinter neu kennen zu lernen. Geschmunzelt habe ich über die Postkarten, die Jurek Becker schrieb. Eine im Buch zitierte Urlaubskarte klang zb. so: „Wir haben die Kleider voller Sand, die Gesichter voller Sommersprossen und die Herzen voller Zuversicht.“ (s.S. 74) Gaby Trombello-Wirkus ist Grafikerin und gibt in „ihren“ Kapiteln wertvolle Tipps zum Briefeschreiben. Egal ob es um die Auswahl der Schreibgeräte geht oder um geeignetes Papiers, um den eigenen Schreibplatz oder Übungen zur Verbesserung der Handschrift, wer selbst schreibt, wird sicher etwas Neues für sich entdecken können. Die „praktischen Kapitel“ unterscheiden sich farblich vom Rest des Buches, sind blaugrau mit weißer Schrift. So findet man diese Anleitungen schnell. Insgesamt halte ich ein sehr hochwertiges Buch in den Händen. Es hat einen festen Einband mit Schutzumschlag. Das Cover zeigt den Titel geschrieben auf einer hellen Seite in Briefgröße, Hände halten den Brief, eine Tasse Kakao steht dabei… so lässt sich gemütlich ein Brief lesen. „Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens“ ist ein interessantes Buch, eine gelungene Mischung aus Gedanken zum Briefeschreiben, aus Literaturbeispielen und Praxistipps. Mir hat das Buch gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    4/5

    21.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was einen Brief besonders macht

    „...Allein schon dadurch, dass wir beschließen, eine Sache im Brief zu berichten, geben wir ihr Würde und Bedeutung...“ Das Buch ist eine gekonnte Kombination aus Sachbuch und literarischen Einspielungen. In der Einführung beschreibt der Autor Titus Müller, wie das Briefeschreiben sein Leben beeinflusst hat. Er arbeitet die Unterschiede zwischen dem Schreiben eines Briefes und den Möglichkeiten der modernen Kommunikation heraus. Daraufhin folgt die Liebesgeschichte zwischen Clara Wieck und Robert Schumann mit Ausschnitten aus ihren Briefen. Diese Briefe geben einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der Liebenden. Später wird der Briefverkehr zwischen Franz Kafka und Felice Bauer zum Thema. „...Ein Brief zeigt Abgründe und Schönheiten. Er zeigt das Leben...“ Das Buch wurde von zwei Autoren geschrieben. Gaby Trombello – Wirkus ist für die praktische Seite verantwortlich. Sie informiert über das Handwerkszeug, lehrt Methoden zur Verbesserung des Schriftbildes und befähigt zum Komponieren eines Briefes. Enthalten im Buch ist ihr Brief an Titus Müller, den sie nach dem ersten Kennenlernen und der Absprache für das Buch geschrieben hat. Er erzählt auf unnachahmliche Weise ihren Werdegang. Die Teile, die von ihr sind, stehen zumeist in weißer Schrift auf blauen Grund. „...Gerade im Zeitalter der schier unerschöpflichen Geschwätzigkeit im Netz ist die stilvolle Kommunikation wohltuend...“ Und nun zählt der Autor unterschiedliche Arten von Briefen auf und belegt sie mit Beispielen, seien es Briefe aus dem Krieg, offene Briefe oder Briefe mit versteckter Botschaft. Letzterer hat vermutlich Carl von Ossietzky während der Naziherrschaft das Leben gerettet. Die Geschichte des Schreibens und der Papierherstellung ist im Buch integriert. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Kerngedanken werden farbig hervorgehoben. Auch die Ausschnitte aus den Briefen werden blau gedruckt und setzen sich damit vom übrigen Text ab. Die historischen Briefe lassen den Schreiber in einem völlig neuen Licht erscheinen. Das betrifft sowohl die wenigen Zeilen von Beethoven, als auch die gefühlvollen Briefe einer Rosa Luxemburg. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die praktischen Tipps werde ich sicher ausprobieren.

  • gaby2707

    aus München

    4/5

    16.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Briefeschreiben per Hand ist nicht out

    Auch wenn es heutzutage nicht mehr in ist - ich selbst schreibe immer noch gerne Briefe mit der Hand entweder mit Kugelschreiber oder mit Finelinern. Da wollte ich natürlich das Buch lesen, das sich mit der Kunst des Briefeschreibens auseinander setzt. Für mich war es schon interessant, Briefausschnitte von Robert Schumann und Clara Wieck, Franz Kafka und Felice Bauer, Antoine de Saint-Exupéry und Consuelo Carrillo, Josephine von Brunsvik und Ludwig van Beethoven oder Rosa Luxemburg und Leo Jogiches zu lesen, die Titus Müller ausgesucht hat. Dazu Anregungen zum Handwerkszeug des Briefeschreibens, also Papier und Umschlag, Schreibwerkzeuge und Stifte, Tinte und die richtige Unterlagen aus dem Schreibschatz von Gaby Trombello-Wirkus. Ich erfahre, wie ich mein Schriftbild verbessern kann und wie ich einen Brief gestalte. Diese Tipps sind, wie ich denke, eher für Menschen gedacht, die erst mit dem Handschreiben beginnen wollen. Für mich habe ich hier nichts Neues entdecken können. Ein interessantes Buch mit vielen kleinen Briefausschnitten, die ich gerne gelesen habe und Wegweiser zu Literatur, die sich zum Weiterlesen eignet. Außerdem hat es mich bestärkt auch weiterhin immer mal wieder einen Brief mit der Hand zu schreiben.

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