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Was geht, Österreich? Eine Landjugend mit Wodkabull und dem Herrgott

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.01.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,2 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05463-7

Beschreibung

Rezension

»Der Parforce-Ritt im Taschenbuchformat durch ein widersprüchliches Land tröstet in Zeiten des Zuhausebleibens. Als Reiseführer für zukünftige Österreichbesuche eignet er sich ebenso gut.« ("Der Tagesspiegel")
»Ihr erstes Buch ist eine vergnügte Gebrauchsanleitung für die österreichische Seele.« ("Die Welt")
»Reisingers Aufzählung ist ein Spagat zwischen österreichischer Gemütlichkeit mit Schnitzel-Rezepten und ihrem politischem Engagement. Mosaiksteine, aus denen sich ein frisches, aktuelles Österreich-Bild zusammensetzt.« ("Berliner Morgenpost")
»Die thematische Bandbreite vom Buch ist enorm und so gibt es unterhaltsame Geschichten [...].Dabei zeichnet die Autorin das Bild einer Jugend, die geprägt ist von ländlichen Strukturen und verbindet das mit popkulturellen Referenzen.« ("FM4")
»Eva Reisinger entwickelt darin [›Was geht, Österreich?‹] eine humorvolle Phänomenologie des ländlichen Österreich.« ("Ö1")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.01.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,2 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05463-7

Herstelleradresse

Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE
produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Reise durch die (Land-)Jugend

    Das Buch beschreibt mit einem Wechsel zwischen Schmäh, Sarkasmus und Ernsthaftigkeit, was bei uns im Land und vor allem im Leben auf dem Land abgeht und erstaunt dabei mit einer überraschenden Genauigkeit. Eine tolle kurzweilige Reise in meine geteilte Jugend auf dem Land und in der Stadt.

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    28.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Erfrischende, unglaublich unterhaltsame Reise nach Österreich

    Wer war nicht schon mal in Österreich, diesem schönen Land mit herrlicher Alpenkulisse, Seen, grünen Wiesen und kleinen Dörfern. In solch ländlicher Idylle ist Eva Reisinger aufgewachsen. Dort wo jedes Auto in der Einfahrt begutachtet wird, ein Moped Freiheit bedeutet und die Besuche in einer Großraumdisko das Wochenhighlight darstellen. Sie erzählt von einem Österreich, das nicht nur aus Skifahren, guter Küche und Wiener Schmäh besteht, sie erzählt vom Leben auf dem Land und was überhaupt sonst noch wichtig ist zu wissen... Eva Reisinger tut dies auf herrlich erfrischend unterhaltsame Art und Weise. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt alphabetisch geordnet drauflos, was Sache ist. Nichts ist vor ihren Überlegungen sicher, Politik, Gesellschaft, Traditionen, die Piefkes und noch vieles mehr. Ihrem messerscharfen Blick entkommt nichts, gerade wenn es um Politik und deren Machenschaften oder um andere Schieflagen geht, läuft sie zu Höchstform auf. Sie bietet dem Leser dabei ein wunderbares Kaleidoskop von witzigen, hintergründig bitterbösen und durchgängig spannenden Kapiteln, mit dem man in die österreichische Welt sehr gut eintauchen kann. Zu Österreich gehört natürlich auch die ausgezeichnete Küche und so finde ich die Idee einfach genial, im Buch immer wieder typische Schmankerlrezepte einzustreuen, das gibt allem noch einmal zusätzlichen Pfiff. Eva Reisinger ist es gelungen mit ihrem frischen, unkomplizierten Schreibstil und ihrem Feuerwerk an grandiosen Geschichten "von Amen bis Zuckerl", ein unvergleichliches Leseerlebnis zu schaffen - von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hätte noch endlos weiterlesen können.

  • seschat

    5/5

    14.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was zeichnet Österreich…

    Was zeichnet Österreich abgesehen von Kaiserschmarrn, Schnitzel und Kaffeehausromantik aus? Die Autorin Eva Reisinger hat sich dazu eine Menge Gedanken gemacht und in eigenen sowie Erinnerungen von Freunden und Bekannten gekramt. Dabei ist ein recht kurzweiliges Buch herausgekommen, das wörterbuchartig die wichtigsten österreichischen Begrifflichkeiten, Austriazismen wie z.B. Suderantin, abklopft und mit Geschichten aus der oberösterreichischen "Provinz" verquickt. Die Journalistin Reisinger stammt selbst vom Lande und blickt gern auf diese Zeit und die Menschen zurück, die sie intensiver geprägt zu haben scheinen, als sie selbst zugeben will. Auch wenn Reisinger gegenüber der derzeitigen Politik in Österreich ihre Zweifel hegt und die FPÖ verteufelt, so zeichnet sie doch ein aktuelles, wenngleich subjektives Bild von Österreich. Als Österreich-Sympathisantin war dieses Buch für mich eine Wohltat. Reisingers selbstironische wie uneitle Schreibe entsprach genau meinem Geschmack. Die einzelnen Kapitel/Stichwörter lasen sich schnell und unterhaltsam leicht. Mir gefiel mit welch Witz und Stolz sie von den österreichischen Traditionen plauderte. FAZIT Insgesamt ein kleine, aber feine Österreichreise für die Hosentasche - die gerade in Coronazeiten Laune macht. Mein persönliches Highlight war Reisingers Entdeckung, dass Österreich von oben gesehen (Umrisse, Geographie) wie ein Wiener Schnitzel aussehe. Ur Leiwand, Eva Reisinger!

  • Bewertung

    4/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Lesebuch über uns

    Sehr gelungene Bestandsaufnahme der österreichischen Seele von der nicht so ernsten Seite. Man muß sich nicht immer ärgern - man kann sich auch schmunzelnd wundern.

  • Liane M.

    aus Wolsfeld

    3/5

    28.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Austria Light für Piefkes oder Austria schwächelt

    Eva Reisinger (*1992), Journalistin aus Oberösterreich, lebt in Berlin und möchte Piefkes Österreich erklären. Wer ein Piefke ist, wird schnell klar. (Ich jedenfalls nicht!) Leider erklärt Reisinger nicht, dass der Name vom preußischen Militärmusiker Johann Gottlieb Piefke (1915-1884) abgeleitet ist. So bleibt sie leider auch weitere Erklärungen schuldig, warum Sebastian Kurz 2017 mit 31 Jahren österreichischer Bundeskanzler wurde. Ihr Hinweis auf den Einfluss der Jungen Volkspartei (JVP eigentlich Junge ÖVP) auf dem Land und dass Kurz Obmann der ÖVPwar, erscheint mir zu kurz gegriffen. Ist die Landjugend so gar nicht aufmüpfig, sodass die politischen Ansichten der Eltern so unhinterfragt übernommen werden? Geschickt finde ich Reisingers Gliederung, die dem Alphabet folgt. Unter K gibt es u.a. Keller, dem wichtigsten Raum im Haus. Sie macht Andeutungen, erwähnt aber in diesem Kontext weder Natascha Kampusch noch Fritzl, der jahrelang seine Tochter dort inzestuös festgehalten hat. Die Autoren erzählt von ihrer eher langweiligen Jugend auf dem Land und welche Werte dort zählen. Gefallen haben mir das Kapitel übers Duzen, das Granteln oder die U6. Eine wirkliche Bereicherung ist das Kapitel zum Eh, mit dem „ein hohes Maß an gleichgültiger Selbstverständlichkeit ausgedrückt“ wird und sein „richtiger Gebrauch die höchste Kunst der Österreichischen Rhethorik“(S.55ff.) darstellt. Nützlich sind auch die Kapitel zu Speisen oder Institutionen wie Einfahrt, Skifahren oder Wandern. Das Buch liest sich am Ende besser, denn die Erläuterungen werden ausführlicher und damit plausibler. Im Kapitel Follow listet Reisinger die Namen österreichischer Autoren und Autorinnen auf, nennt Foren, die zur weitere Recherche einladen. Die Informationen dieses Abschnitts hätte ich mir an anderer Stelle etwas exponierter gewünscht, denn diese machen neugierig auf mehr Österreich. Abschließend tut es mir leid, aber an Thomas Bernhards Österreich Kritik kommt man einfach nicht vorbei!

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Bewertungen (6)

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  • Zum Bewerterprofil von Daniela Perhalt

    Daniela Perhalt

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe ÖsterreicherInnen...

    Klischeehaftes Österreich - witzig erzählt, mit vielen persönlichen Erfahrungen der Autorin. Viel politisiert und ich verstehe ihre Abneigung gegen 'die Blauen'- allerdings war es mir zu viel erwähnt und Österreich ist viel mehr. Und das alles vor C* - mich würde interessieren was sie jetzt zu sagen hat, nachdem alle anderen Parteien Minderheiten diskriminieren, Mobbing etablieren, einen Diskurs verbieten und Zensur deluxe betreiben?

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