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Band 3

Die Sehnsucht nach Assam

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.01.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/4,1 cm

Gewicht

430 g

Originaltitel

The Girl from the Tea Garden

Übersetzt von

Maike Claussnitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70557-7

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.01.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/4,1 cm

Gewicht

430 g

Originaltitel

The Girl from the Tea Garden

Übersetzt von

Maike Claussnitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70557-7

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  • Brigitte

    5/5

    04.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Gefühle - Turbulente Zeiten

    Das ist der dritte Band über außergewöhnliche Frauen in Indien zu bewegten Zeiten. Habe die beiden ersten Bände ebenfalls gelesen und fand sie einfach fantastisch. Deshalb musste ich wissen wie es weitergeht. Ich bin immer noch sehr angetan von dieser Reihe. Absolut top! Indien 1933 – Die Anglo-Inderin Adela hat den Traum eine Schauspielerin zu werden. Sie ist bildhübsch und wirklich talentiert. Gerade als es scheint, sich beruflich hier zu festigen schlägt das Schicksal zu und sie muss Indien verlassen. Sie flüchtet nach England, das ihr eigentlich fremd ist. Alles was sie liebt muss sie zurücklassen. Aber sie ist kämpferisch und gibt nicht auf. Sie fasst in England Fuß und baut sich ein Leben auf. Die Sehnsucht nach Indien bleibt….. Die historischen Details sind in dieser Reihe herausragend und für mich perfekt ausgearbeitet. Hier kommt der zweite Weltkrieg ins Zeitgeschehen und man fühlt mit Adela mit. Frauen und uneheliche Kinder, Waisen, Kriegs geschehen, das alles macht dieses Buch zu keiner leichten Kost. Die Charaktere wurden hier wieder sympathisch und überzeugend beschrieben. Man ist hier mittendrin in der Gefühlswelt Dieser Band hat mich wieder überzeugt und sehr gut gefallen. Ob es wohl weitergeht? Ich hoffe doch sehr. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Alles war flüssig und rund zu lesen. Die Seiten sind nur so geflogen. Allerdings war es auch sehr emotional - musste manchmal ein paar Tränen unterdrücken. Fazit: Nichts für zwischendurch – aber absolut lesenswert ! Klare Kauf- und Leseempfehlung von mir. Danke an NetGalley und dem Tinte & Feder Verlag für das Rezessionsexemplar. Dies hat meine Meinung hier in keiner Weise beeinflusst.

  • Julia Matos

    4/5

    16.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    1933 bis 1944: Faszinierende und vielfältige Eindrücke, hoher Informationsgehalt

    Dies ist der eigenständig lesbare Band 3 einer historischen Familiensaga über und vorrangig für Frauen, verortet in Indien und Großbritannien, von 1933 bis Ende 1944. Als Fan der Reihe freue ich mich, dass hier die Tochter Adela der Hauptfigur Clarrie aus Band 1 beim Erwachsenwerden und auf dem Weg zu Liebe und beruflicher Bestimmung in den Fokus gerückt wird. Die meisten Szenen bilden ihre Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle ab, gelegentlich auch diejenigen anderer Figuren. Briefverkehr bildet ein gelungenes Stilmittel. Zu nahezu allen Haupt- und Nebenfiguren aus dem Auftaktband erfährt man etwas zum weiteren Lebensweg. Auch diverse Charaktere aus Band 2 (Sophie, Tilly, James, Rafi, …) sind dabei, ein zentrales Rätsel wird auf überraschende Weise gelöst. Highlights sind das Erlebbarmachen der Unterschiede in Atmosphäre, Flora und Fauna, Wetter, Architektur, gesellschaftlichen Strukturen (Geschlechterrollen, Kasten, Kolonialherrschaft), Bildung und Kultur (Schulen/Internate, Theater, Kinos, Unterhaltung für Soldaten, …): Teeplantage, Dschungel, Berge, Slums, Jagd, Adelshaus, Nomaden, verschiedene indische und britische Städte, … - überwiegend auch betrachtet im Wandel der Zeit, hier vor und während des Zweiten Weltkriegs. Im ersten Drittel des Romans habe ich Längen wahrgenommen. Gefühle sind eigentlich seit Jahren offensichtlich, der Verlauf inklusive Missverständnisse absehbar, aber die Beziehungen stagnieren. Adela ist auch nicht auf Anhieb Sympathieträgerin, weil sie manchmal stur, launisch, vergnügungssüchtig oder naiv wirkt. Dann zieht das Tempo deutlich an, die Handlung wird gehaltvoll und sehr interessant. Die Persönlichkeitsentwicklung mehrerer Figuren ist realistisch und spannend mitzuverfolgen. Wer Band 1 und 2 kennt, profitiert vom Vorwissen und bestehenden emotionalen Bindungen. Nach und nach wuchs mir Adela doch noch ans Herz. Es gibt bei Figuren und im Umfeld viele neue und gleichzeitig stimmige Facetten kennenzulernen. Meine Neugierde war enorm und wurde bestens befriedigt. Ich fühlte mich in die Situationen hineingesogen, konnte mir alles lebhaft vorstellen. Es gelingt der Autorin super, Sinneseindrücke und Wissen nebenbei zu vermitteln. Was eine abwechslungsreiche Verortung und den Informationsgehalt angeht, ist dies der bisher beste Teil der Reihe. Beispielsweise wusste ich bisher nichts über den Zweiten Weltkrieg in und um Indien. Ich war traurig, als das Buch endete. Der rote Faden ist erkennbar, die Erzählstränge sind gut abgerundet, wobei ein zentrales Problem offen bleibt und dann wahrscheinlich im vierten Band, den ich lesen möchte, geklärt wird. Gute vier Sterne.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    2/5

    21.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Kraftloser 3. Teil

    1933 Indien. Seit jeher ist die assamesische Teeplantage Adelas Zuhause, doch sie träumt davon, ein berühmter Bühnenstar zu werden. Clarissas Tochter setzt alle Hebel in Bewegung, dieses Ziel auch zu erreichen, obwohl sie so manchen Disput mit ihren Eltern durchstehen muss. Ihr Debüt in der Sommerresidenz der Kronkolonie war ein voller Erfolg, doch auf jeden Sieg folgt oft eine Niederlage. Das muss auch Adela erfahren und bricht ihre Zelte in Indien ab, um nach England zu gehen. Dort beißt sie sich mit eisernem Willen durch eine harte Eingewöhnungszeit und kann so nach und nach den Erfolg dafür ernten. Aber in ihrem Herzen sehnt sie sich zurück nach Indien, doch der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nimmt ihr jegliche Möglichkeit, nach Hause zurückzukehren. Wird sie den Krieg gut überstehen und am Ende ihre Familie wieder in die Arme schließen können? Mit „Die Sehnsucht nach Assam“ legt Janet MacLeod Trotter den dritten Band ihrer Teeplantagen-Reihe vor, in dem sie einmal mehr ihre gute Hintergrundrecherche beweist und mit einer gefühlvollen Geschichte aufwartet. Der flüssig-leichte und farbenfrohe Erzählstil lässt den Leser während der Lektüre nicht nur eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert, sondern auch nach Indien und England antreten, zwei völlig gegensätzliche Ländern mit unterschiedlicher Kultur und gesellschaftlichen Strukturen. Der Leser lernt mit Adela Clarissas Tochter kennen, die ihre Heimat Indien noch nie verlassen hat und ihre hochfliegende Träume ohne Rücksicht auf Verluste verwirklichen will. Die Annäherung an sie fällt schwer, zumal sie nicht nur naiv und oftmals eher pessimistisch eingestellt ist, sondern auch stur, manchmal sogar rücksichtslos ist in ihren Methoden, ihre Ziele zu erreichen. Der historische Hintergrund über die schwierige politische Lage sowohl in Indien als auch weltweit werden sehr detailliert geschildert, jedoch fehlt es daran, die Protagonisten tiefer in das Geschehen einzubinden und damit mehr Spannung zu erzeugen. Die fehlt dieser Handlung völlig, so dass sich die Geschichte doch sehr in die Länge zieht. Darüber können auch die bildreichen Beschreibungen leider nicht hinwegtrösten. Im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden kann dieses Buch nicht mithalten, da es neben der Spannung auch am Quäntchen Liebe mangelt und die Geschichte nicht in sich geschlossen ist. Die Charaktere wirken diesmal weniger gut ausgestaltet, vielleicht liegt es auch daran, dass der Leser keine engere Beziehung zur Hauptprotagonistin aufbauen konnte und so die Szenerie der Handlung eher vom Rand aus beobachtet hat, als sich gefühlsmäßig zu engagieren. Adele ist in ihrem Handeln oftmals naiv, stur, überschwänglich, dann rudert sie wieder zurück, um im nächsten Moment mit der Brechstange durch die Wand zu wollen. Sie wirkt völlig unausgeglichen und teilweise auch weltfremd, was sie nicht gerade zu einer Sympathieträgerin macht. Einem Vergleich zu ihrer Mutter Clarissa hält sie auf jeden Fall nicht stand. Die weiteren Protagonisten blieben blass und farblos, so dass man sich kaum an sie und ihre Bedeutung erinnern kann. „Die Sehnsucht nach Assam“ kann leider nicht überzeugen und zeigt, dass so manche Buchreihen besser nicht weitergeführt werden sollten. Dieses Buch bleibt sehr unter dem Niveau der Vorgänger und nicht im Gedächtnis, schade. Keine Empfehlung!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    2/5

    21.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Kraftloser 3. Teil 1933…

    Kraftloser 3. Teil 1933 Indien. Seit jeher ist die assamesische Teeplantage Adelas Zuhause, doch sie träumt davon, ein berühmter Bühnenstar zu werden. Clarissas Tochter setzt alle Hebel in Bewegung, dieses Ziel auch zu erreichen, obwohl sie so manchen Disput mit ihren Eltern durchstehen muss. Ihr Debüt in der Sommerresidenz der Kronkolonie war ein voller Erfolg, doch auf jeden Sieg folgt oft eine Niederlage. Das muss auch Adela erfahren und bricht ihre Zelte in Indien ab, um nach England zu gehen. Dort beißt sie sich mit eisernem Willen durch eine harte Eingewöhnungszeit und kann so nach und nach den Erfolg dafür ernten. Aber in ihrem Herzen sehnt sie sich zurück nach Indien, doch der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nimmt ihr jegliche Möglichkeit, nach Hause zurückzukehren. Wird sie den Krieg gut überstehen und am Ende ihre Familie wieder in die Arme schließen können? Mit „Die Sehnsucht nach Assam“ legt Janet MacLeod Trotter den dritten Band ihrer Teeplantagen-Reihe vor, in dem sie einmal mehr ihre gute Hintergrundrecherche beweist und mit einer gefühlvollen Geschichte aufwartet. Der flüssig-leichte und farbenfrohe Erzählstil lässt den Leser während der Lektüre nicht nur eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert, sondern auch nach Indien und England antreten, zwei völlig gegensätzliche Ländern mit unterschiedlicher Kultur und gesellschaftlichen Strukturen. Der Leser lernt mit Adela Clarissas Tochter kennen, die ihre Heimat Indien noch nie verlassen hat und ihre hochfliegende Träume ohne Rücksicht auf Verluste verwirklichen will. Die Annäherung an sie fällt schwer, zumal sie nicht nur naiv und oftmals eher pessimistisch eingestellt ist, sondern auch stur, manchmal sogar rücksichtslos ist in ihren Methoden, ihre Ziele zu erreichen. Der historische Hintergrund über die schwierige politische Lage sowohl in Indien als auch weltweit werden sehr detailliert geschildert, jedoch fehlt es daran, die Protagonisten tiefer in das Geschehen einzubinden und damit mehr Spannung zu erzeugen. Die fehlt dieser Handlung völlig, so dass sich die Geschichte doch sehr in die Länge zieht. Darüber können auch die bildreichen Beschreibungen leider nicht hinwegtrösten. Im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden kann dieses Buch nicht mithalten, da es neben der Spannung auch am Quäntchen Liebe mangelt und die Geschichte nicht in sich geschlossen ist. Die Charaktere wirken diesmal weniger gut ausgestaltet, vielleicht liegt es auch daran, dass der Leser keine engere Beziehung zur Hauptprotagonistin aufbauen konnte und so die Szenerie der Handlung eher vom Rand aus beobachtet hat, als sich gefühlsmäßig zu engagieren. Adele ist in ihrem Handeln oftmals naiv, stur, überschwänglich, dann rudert sie wieder zurück, um im nächsten Moment mit der Brechstange durch die Wand zu wollen. Sie wirkt völlig unausgeglichen und teilweise auch weltfremd, was sie nicht gerade zu einer Sympathieträgerin macht. Einem Vergleich zu ihrer Mutter Clarissa hält sie auf jeden Fall nicht stand. Die weiteren Protagonisten blieben blass und farblos, so dass man sich kaum an sie und ihre Bedeutung erinnern kann. „Die Sehnsucht nach Assam“ kann leider nicht überzeugen und zeigt, dass so manche Buchreihen besser nicht weitergeführt werden sollten. Dieses Buch bleibt sehr unter dem Niveau der Vorgänger und nicht im Gedächtnis, schade. Keine Empfehlung!

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