Produktbild: Friss oder stirb

Friss oder stirb Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2,2 cm

Gewicht

356 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01228-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2,2 cm

Gewicht

356 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01228-7

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
AT
office@kremayr-scheriau.at

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  • Bewertung

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unerbitterlich ehrlicher Roman über Esstörung

    Erst isst sie, dann kotzt sie, dann hungert sie und wieder von vorne. In diesem Kreis ist Anna gefangen. Im Alter von Ü30 hat sie ihre Esstörung überwunden, aber lässt ihrem bisherigen Leben revue passieren und nimmt uns Leser mit ihn ihre Kindheit und Jugend. Ein wirklich tiefgehender Roman, der mich persönlich mitten ins Herz getroffen hat, weil er einen als Leser die Gedanken und Gefühle einer jungen Frau mit Bulimie erleben lässt.

  • Bewertung

    aus Kirchlengern

    5/5

    15.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super

    Super Cover. Als ich darauf aufmerksam wurde, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Wobei dieses Thema ja eher totgeschwiegen wird. Die Geschichte von Anna ist extrem. Anders. Gerade das machte mich so neugierig. Wer liest denn sowas? FRESSEN, KOTZEN... Barbara hat mit diesem Buch ein Thema auf den Punkt gebracht. Annas Essverhalten wird zwanghaft. Nach den Essanfällen kommt das Kotzen. Alles wieder loswerden wollen. Als Leser*in bekommt man einen Einblick in ihre Welt voller Selbstzweifel und Selbsthass. In ihre chaotische Gefühlswelt. Die innere Leere wird gestopft...und dann folgen lange Hungerphasen. Sie vergleicht sich mit ihren Freundinnen und ihr Selbstwertgefühl sinkt immer weiter. Am Ende gelingt es Anna einen guten Weg zu finden. DA RAUS! Sehr zu empfehlen. Es ist ein Buch, das Außenstehenden einen Einblick in die Welt der Bulimie gibt um diese Krankheit besser zu verstehen.

  • Sikal

    4/5

    04.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen den Fronten

    „Wenn man keine Sprache, keine Wörter findet, dann spricht der Körper.“ Anna blättert als 37-jährige Frau in ihren Tagebüchern, die sie während ihrer Pubertät verfasst hat. Darin liest sie über ihre Essstörung, ihre Depressionen und den harten Kampf zurück ins Leben. Man liest über einen schwierigen Weg und doch hat Anna plötzlich wieder aus dem tiefen Loch herausgefunden. Somit kann man wohl letztendlich von einem Happy End berichten, was leider bei dieser Krankheit nicht immer der Fall ist. Jede Kapitelüberschrift symbolisiert das jeweilige Alter und man erhält ab dem vierzehnten Lebensjahr einen tiefen Einblick in Annas Gefühlsleben. Ihre Probleme mit der ich-bezogenen Mutter, die nur fordert und über die Probleme hinwegsieht – diese gar nicht wahrhaben will und Anna sich selbst überlässt in ihrem Strudel, der sie immer mehr in die Tiefe zu ziehen scheint. Dazu kommt noch der Stiefvater Heinz, der nur ein oberflächliches Verhältnis zu Anna hat und ebenso kein Verständnis aufbringt. Der Versuch, den leiblichen Vater in ihr Leben einzubeziehen, scheitert ebenso. Und auch ihr erster Freund Kurt, der selbst im Leben strauchelt und Anna keine Stütze sein kann. So wechseln sich Hungerattacken mit Fressanfällen, Fasten mit Erbrechen – ein ständiges Auf und Ab an Gefühlen. Als sie endlich mit Max eine Beziehung eingeht, scheint sich alles zum Positiven zu wenden. Doch auch dieses Mal kommt es zu einem Vertrauensbruch, es scheint ein vorprogrammiertes Muster zu sein. Die Autorin Barbara Rieger schreibt mit viel Empathie über dieses schwierige Thema. Der Schreibstil ist ziemlich gewöhnungsbedürftig und hier musste ich erst mal in die Geschichte reinkommen. Das hat ein wenig gedauert. Die Autorin schafft es aber, die Gefühlswirrungen sehr gut einzufangen und gibt uns einen guten Einblick in die Gedanken der jungen Frau. Für diese tiefgehende Geschichte vergebe ich gerne 4 Sterne.

  • Bewertung

    3/5

    02.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos, kurz und knackig

    Anna hat es nicht leicht im Leben: Eltern getrennt, den Vater nie kennengelernt und vom neuen Vater nicht akzeptiert. Sie sucht die fehlende Nähe und Unterstützung bei ihren Freunden und orientiert sich stark an ebenso zerbrechlichen Charakteren, die sich in Alkohol und Drogen flüchten. Durch Selbstzweifel getrieben und entwickelt sie eine Essstörung - denn Essen befriedigt Bedürfnisse und kann gleichzeitig (mehr oder weniger) kontrolliert werden. Das Buch hat mich ziemlich getroffen und packt einen auf einer ganz ekligen emotionalen Ebene und löst wirklich Gedankengänge aus, die mich auch selber dann erschreckt haben. Der Schreibstil ist typisch Österreich: nüchtern, direkt und treffend. Alles in allem ein gutes Buch, aber ab und an waren mir die kurzen Kapitel etwas zu kurz. Die Botschaften stecken zwischen den Zeilen und es wirkt definitiv nach.

  • Lisa

    3/5

    26.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrliche und deprimierende Geschichte vom Leben mit einer Essstörung

    „Friss oder Stirb“ von Barbara Rieger ist die ehrliche und unverblümte Geschichte von Anna. Seit frühster Jugend an kämpft diese mit einem gestörten Essverhalten, sowie einem verzerrten Körperbild. Die Erzählung deckt viele Jahre ihres Lebens ab und wirkte durch die ständigen Rückfälle in alte Verhaltensweisen vor allem traurig und deprimierend auf mich. Der Schreibstil liest sich gut und ist typisch österreichisch eher kurz angebunden und nüchtern gehalten. Stellenweise hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Es ist kein Buch, das Mut macht und ich würde es einem Betroffenen auf keinem Fall empfehlen zu lesen, da es destruktive Gedanken noch verstärkt. In diesem Themenbereich habe ich schon einige bessere Bücher gelesen und kann darum nur 3 von 5 Sternen geben.

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