Produktbild: In einer komplizierten Beziehung mit Österreich

In einer komplizierten Beziehung mit Österreich Bierdeckelgeschichten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/18,7/2,7 cm

Gewicht

615 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01230-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/18,7/2,7 cm

Gewicht

615 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01230-0

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau GmbH & Co. KG, Verlag
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
Österreich
Email: office@kremayr-scheriau.at
Url: www.kremayr-scheriau.at
Telephone: +43 1 7138770
Fax: +43 1 713877020

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  • jam

    5/5

    29.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine komplizierte Beziehung zum Leben, wie es ist…

    „Und ich glaube, langsam verstehe ich ihre Theorie, dass man sich zu ähnlich beschädigten Menschen hingezogen fühlt, dass man in der Bar, im Club nicht nach attraktiven Menschen, sondern in erster Linie nach Menschen mit Kratzern, Sprüngen und Rissen sucht, nach Menschen, deren Beschädigungsgrad ungefähr dem eigenen entspricht.“ Seite 31 „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“, so verspricht uns der Titel… Oder ist es doch eine komplizierte Beziehung IN Österreich, die uns Martin Peichl hier serviert? Auf jeden Fall war es für mich ein komplizierter Einstieg, ein auf und ab zwischen „Was will er mir sagen“ und melancholischem Wiedererkennen… In Kurzkapiteln, mit wiederkehrenden Protagonisten erzählt er uns Fragmente, manchmal nur Satzfetzen, Erinnerungsstücke… Vom Trip eines Freundes nach Tschernobyl, von einem der ruhigsten und lautesten Orte der Welt, von gesperrten Sandkästen, von Liebe und Hass und Herkunft. Was sie bedeutet, was sie mit uns macht. Wieviel von unserer Erinnerung ist echt, wie viel erträumt? Besonders beeindruckt hat mich unter anderem, dass er auch schon die Zeit des Lockdowns, der leeren Straßen miteinbezieht. Denn ich frage mich schon seit einer Weile, wie lange Literatur noch funktioniert, ohne Masken und Abstand zu erwähnen… Wenn man zwischen den Zeilen liest, das Buch wieder weglegt und etwas sacken lässt, so entdeckt man Einiges, auch sehr Privates aus dem Leben des Autors. „Ich will die Wörter sehen, die dir im Hals stecken bleiben.“ Mit Sprüchen auf Bierdeckeln wie diesen läutet Martin Peichl seine Kapitel ein, fasst Kernaussagen zusammen und er lässt keine Wörter im Hals stecken, schmeißt uns all seine Gefühle vor die Füße… Es war eine herausfordernde Aufgabe, sie aufzusammeln, zu sortieren und letzten Endes so zusammenzufügen, dass das Bild für mich passt – und für einen anderen wohl keinen Sinn ergibt. So grausig manche Abschnitte waren, so unverblümt die Erzählungen vom Leben früher, wie es halt war und der Liebe, wie sie halt ist, so sehr hat er mich letzten Endes berührt… Ein Buch wie Turrinis „Rotznjagd“, wo man am Ende nicht weiß, ob man es bescheuert oder grenzgenial findet – oder beides! Fazit: Eine komplizierte Beziehung zum Leben, wie es ist…

  • mellidiezahnfee

    aus Upgant - Schott

    5/5

    28.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fazit der dritten Geschichte:…

    Fazit der dritten Geschichte: Das Leben ist ein Spiel. Oder lernen wir spielend fürs Leben ? Alle Geschichten handeln irgendwie von Liebe. Zum Partner, zur Familie, zum falschen Mann zur richtigen Frau. Das Schöne an diesem Buch: Es ist so abgefahren und voll mit Vergleichen , dass man nichts verstehen kann und muss. Fühlen ist hier wichtiger. Der Autor hat jede Menge literarische Inspirationen zusammengetragen und miteinander in Verbindung gesetzt. "Ob das jetzt Liebe ist "? Es geht um Tschernobyl, alles verschlingend, toxisch,radioaktiv, über leise Stalkertendenzen bis hin zu wirklich abgefahrenen Oden an die Liebe. Der Vorteil: Liebe ist so allumfassend, dass man sie mit allem in Verbindung setzen kann. Egal ob mit einem Kernkraftwerk, einem Friedhof, einem Bier oder eben mit Österreich. Maria hat die Tendenz die falschen Männer zu lieben, Jelena liebt gar nicht, oder doch? Und ganz klar herausgearbeitet ist, dass Liebe für jeden Menschen etwas anderes bedeutet. Und wer sich nicht selber liebt, hat es schwer. Mich hat dieses Buch überzeugen können mit einer völlig losgelösten Sichtweise auf das Leben. (und auf Österreich) *grins Bezaubert hat mich der Sprachgebrauch. In einer Welt des ungeliebten Genitivs wieder solch wunderschön geordnete deutsche Sprache zu lesen hat mich begeistert. Auch wenn der Inhalt manchmal ein wenig verwirrend scheint, es steckt ein Sinn dahinter. Österreich ist schön. Es polarisiert. Es gibt kein richtig oder falsch, kein schwarz oder weiß. Genau wie in der Liebe. Achtung, das Buch ist keine einfache Kost. Aber für Liebhaber schöner poetisch durchdachter sinnvoller Kapitel über die Liebe bestens geeignet.

  • mellidiezahnfee

    aus Upgant - Schott

    5/5

    28.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist das Liebe ?

    Fazit der dritten Geschichte: Das Leben ist ein Spiel. Oder lernen wir spielend fürs Leben ? Alle Geschichten handeln irgendwie von Liebe. Zum Partner, zur Familie, zum falschen Mann zur richtigen Frau. Das Schöne an diesem Buch: Es ist so abgefahren und voll mit Vergleichen , dass man nichts verstehen kann und muss. Fühlen ist hier wichtiger. Der Autor hat jede Menge literarische Inspirationen zusammengetragen und miteinander in Verbindung gesetzt. "Ob das jetzt Liebe ist "? Es geht um Tschernobyl, alles verschlingend, toxisch,radioaktiv, über leise Stalkertendenzen bis hin zu wirklich abgefahrenen Oden an die Liebe. Der Vorteil: Liebe ist so allumfassend, dass man sie mit allem in Verbindung setzen kann. Egal ob mit einem Kernkraftwerk, einem Friedhof, einem Bier oder eben mit Österreich. Maria hat die Tendenz die falschen Männer zu lieben, Jelena liebt gar nicht, oder doch? Und ganz klar herausgearbeitet ist, dass Liebe für jeden Menschen etwas anderes bedeutet. Und wer sich nicht selber liebt, hat es schwer. Mich hat dieses Buch überzeugen können mit einer völlig losgelösten Sichtweise auf das Leben. (und auf Österreich) *grins Bezaubert hat mich der Sprachgebrauch. In einer Welt des ungeliebten Genitivs wieder solch wunderschön geordnete deutsche Sprache zu lesen hat mich begeistert. Auch wenn der Inhalt manchmal ein wenig verwirrend scheint, es steckt ein Sinn dahinter. Österreich ist schön. Es polarisiert. Es gibt kein richtig oder falsch, kein schwarz oder weiß. Genau wie in der Liebe. Achtung, das Buch ist keine einfache Kost. Aber für Liebhaber schöner poetisch durchdachter sinnvoller Kapitel über die Liebe bestens geeignet.

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