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Band 3

Die Hafenschwester (3) Als wir an die Zukunft glaubten - Roman

Aus der Reihe Hafenschwester
40

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Verlag

Diana

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/5,7 cm

Gewicht

796 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-29246-8

Beschreibung

Rezension

»Jede Menge Lesestoff. Es sind die Geschichten der kleinen Leute, die Melanie Metzenthin faszinieren. Die Hafenschwester Band 3 ist absolut lesenswert!« SAT1

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Verlag

Diana

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/5,7 cm

Gewicht

796 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-29246-8

Herstelleradresse

Diana Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Eva_G

    5/5

    22.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schwere Zeit, die den Glauben an eine bessere Zukunft beinahe unmöglich macht

    Hamburg 1923: Krankenschwester Martha und Schiffsbau-Ingenieur Paul leben mit ihren drei Kindern Rudi, Fredi und Ella in der Nähe des Hafens. Rudi macht nun bald sein Abitur, seine Noten geben keinen Anlass zur Sorge, allerdings sein Lebenswandel schon, denn er bleibt abends oft lange weg und trinkt oft zu viel Alkohol. Fredi und Ella sind dagegen brav und fügen sich den Regeln der Eltern. Auch nach dem Abitur ist Rudi eher ein unsteter Mensch und genießt sein Leben in vollen Zügen, was ihm dann während seines Jurastudiums große Probleme bereitet. Martha und Paul haben aber noch mehr Probleme als nur die Sorge um ihren ältesten Sohn, denn die Hyperinflation hat sie in kürzester Zeit um ihre Ersparnisse gebracht, die doch dazu gedacht waren, das Medizinstudium von Ella zu finanzieren und auch das Studium Fredis, der sich aber noch nicht auf einen Berufswunsch festgelegt hat. So hat Familie Studt es nicht leicht und Martha arbeitet weiterhin sehr hart im Krankenhaus als Oberschwester im OP, aber auch in der Beratungsstelle für Frauen und bei ihren Krankenbesuchen außerhalb des Krankenhauses. Melanie Metzenthin hat mit diesem dritten und letzten Teil die Familiensaga rund um die Familie Studt perfekt abgerundet. Es ist ihr gelungen, sämtliche Figuren aus den vorherigen Romanen in diesem wieder eine Rolle spielen zu lassen und deren Lebensweg zu einem runden Ende zu führen. Auch der historische Hintergrund wurde sehr gut recherchiert und viele Grausamkeiten, die leider der Realität entsprechen, wurden realistisch geschildert und nicht beschönigt. Vieles hat sie so bildlich geschildert, dass der Leser das Gefühl hat, selbst Teil der Handlung zu sein und die Geschichte nun live miterleben zu können. Die Reihe rund um die Hafenschwester Martha hat mich sehr gefesselt und ich habe die 700 Seiten des letzten Teils in kürzester Zeit gelesen. Alles ist so ergreifend und emotional, dass ich oft richtig mitgenommen war und auch gar nicht mehr zu lesen aufhören konnte. Da die Zeitspanne der Handlung sehr lang ist, konnte ich gar nicht alles in der kurzen Inhaltsangabe unterbringen und habe mich wirklich schwergetan, dem ganzen gerecht zu werden. Ich muss der Autorin ein großes Lob aussprechen, denn diese Saga war einfach unfassbar gut und ich finde es wirklich schade, dass es nun keinen weiteren Teil mehr geben wird.

  • Eva_G

    5/5

    22.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schwere Zeit, die den…

    Eine schwere Zeit, die den Glauben an eine bessere Zukunft beinahe unmöglich macht Hamburg 1923: Krankenschwester Martha und Schiffsbau-Ingenieur Paul leben mit ihren drei Kindern Rudi, Fredi und Ella in der Nähe des Hafens. Rudi macht nun bald sein Abitur, seine Noten geben keinen Anlass zur Sorge, allerdings sein Lebenswandel schon, denn er bleibt abends oft lange weg und trinkt oft zu viel Alkohol. Fredi und Ella sind dagegen brav und fügen sich den Regeln der Eltern. Auch nach dem Abitur ist Rudi eher ein unsteter Mensch und genießt sein Leben in vollen Zügen, was ihm dann während seines Jurastudiums große Probleme bereitet. Martha und Paul haben aber noch mehr Probleme als nur die Sorge um ihren ältesten Sohn, denn die Hyperinflation hat sie in kürzester Zeit um ihre Ersparnisse gebracht, die doch dazu gedacht waren, das Medizinstudium von Ella zu finanzieren und auch das Studium Fredis, der sich aber noch nicht auf einen Berufswunsch festgelegt hat. So hat Familie Studt es nicht leicht und Martha arbeitet weiterhin sehr hart im Krankenhaus als Oberschwester im OP, aber auch in der Beratungsstelle für Frauen und bei ihren Krankenbesuchen außerhalb des Krankenhauses. Melanie Metzenthin hat mit diesem dritten und letzten Teil die Familiensaga rund um die Familie Studt perfekt abgerundet. Es ist ihr gelungen, sämtliche Figuren aus den vorherigen Romanen in diesem wieder eine Rolle spielen zu lassen und deren Lebensweg zu einem runden Ende zu führen. Auch der historische Hintergrund wurde sehr gut recherchiert und viele Grausamkeiten, die leider der Realität entsprechen, wurden realistisch geschildert und nicht beschönigt. Vieles hat sie so bildlich geschildert, dass der Leser das Gefühl hat, selbst Teil der Handlung zu sein und die Geschichte nun live miterleben zu können. Die Reihe rund um die Hafenschwester Martha hat mich sehr gefesselt und ich habe die 700 Seiten des letzten Teils in kürzester Zeit gelesen. Alles ist so ergreifend und emotional, dass ich oft richtig mitgenommen war und auch gar nicht mehr zu lesen aufhören konnte. Da die Zeitspanne der Handlung sehr lang ist, konnte ich gar nicht alles in der kurzen Inhaltsangabe unterbringen und habe mich wirklich schwergetan, dem ganzen gerecht zu werden. Ich muss der Autorin ein großes Lob aussprechen, denn diese Saga war einfach unfassbar gut und ich finde es wirklich schade, dass es nun keinen weiteren Teil mehr geben wird.

  • Bewertung

    aus Haselünne

    5/5

    12.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut toller Abschluss der Trilogie

    ORIGINALAUSGABE Paperback , Klappenbroschur, 704 Seiten, 13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-453-29246-8 Erschienen am 30. August 2021 Der Erste Weltkrieg ist zu Ende. Martha und Paul haben während der Infl ation 1923 alle Ersparnisse verloren und die finanzielle Lage ist prekär. Ihre Tochter Ella will unbedingt Ärztin werden, muss ihren Traum jedoch zunächst auf Eis legen und die Familie unterstützen. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter und beginnt eine Schwesternausbildung. Dann kommen die Nazis an die Macht. Ella fiebert dem Studium entgegen, doch die Einschreibung an der Universität wird ihr untersagt. Als die Familie in eine schreckliche Lage gerät, ruhen alle Hoffnungen auf dem jüngsten Sohn Fredi. Er macht bei der Mordkommission Hamburg Karriere. Und lässt sich auf einen gefährlichen Pakt mit der Gestapo ein … Zur Autorin Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt und als Fachärztin für Psychiatrie arbeitet. Mit der Vergangenheit ihrer Heimatstadt fühlt sie sich ebenso verbunden wie mit der Geschichte der Medizin, was in vielen ihrer Romane zum Ausdruck kommt. »Die Hafenschwester. Als wir zu träumen wagten« ist ihr erster Roman im Diana Verlag und der Auftakt zu einer Serie. Meine Meinung Ich habe ja die anderen beiden Bände schon mit absoluter Begeisterung gelesen und gehört. Als das Buch dann bei mir ankam, war ich doch erst erschrocken, wie umfangreich es wieder ist, aber es umfasst auch eine Menge von Ereignissen… Mir ist der Einstieg wieder total leicht gefallen. Obwohl die ersten beiden Bände schon eine Zeit her waren, konnte ich mich schnell wieder an die Hamburger Familie erinnern und war von der ersten Seite an gefesselt von ihrer Geschichte. Es geht hier weiter mit Martha, Paul und ihren drei Kindern Rudi, Fredi und Ella. Fredi hat in diesem Teil der Geschichte eine große Rolle, da es viel um seinen Beruf bei der Polizei geht und um die Chance, die gleichzeitig große Gefahren bietet, seine Familie zu beschützen. Rudi hingegen gerät immer wieder in Schwierigkeiten, so dass Fredi ihm auch zur Seite steht und ihm sogar sozusagen das Leben rettet. Daraufhin flüchtet Rudi mit seiner Verlobten und deren Familie nach Amerika, wo Marthas beste Freundin aus Jugendtagen ja mittlerweile auch lebt. Ellas Zukunftsträume sind durch Rudis Eskapaden allerdings erst einmal zerstört, so dass sie erst einmal in die Fußstapfen ihrer Mutter tritt und eine Ausbildung als Krankenschwester macht. Dies kommt ihr später aber für ihr Studium zugute. Hier trifft man auch auf Charaktere aus den anderen historischen Romanen der Autorin, was mich sehr gefreut hat. Langsam kommt der Krieg aber immer näher und es kommen schwere Zeiten auf die Familie zu… Alles in allem kann ich hier eine absolute Lese- und Hörempfehlung aussprechen. Dieser Abschluss der Trilogie war einfach nur toll, ich war von Anfang bis Ende gefangen in der Geschichte der Hamburger Familie und bin traurig, dass es nun vorbei ist. 5 von 5 Sternen Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Diana Verlag Infos zur Autorin: ©Diana Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

  • Eliza

    5/5

    29.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Widerstand gegen den Nationalsozialismus

    Der krönende Abschluss einer beeindruckenden Saga über die Menschen im Gängeviertel in Hamburg in einer bewegenden und wandelungsvollen Zeit. Das Cover passt sehr gut in die Reihe und auch der Klappentext ist gut gestaltet und macht Lust darauf das Buch zu lesen. Der dritte und letzte Teil der Hafenschwester-Saga beginnt im Jahr 1923, die Weimarer Republik kämpft mit den Hinterlassenschaften des Ersten Weltkrieges. Die Inflation nimmt Ausmaße an, wie man sie sich bis dato noch nicht vorstellen konnte. Das Schicksal von Martha und ihren Lieben steht auch diesmal wieder im Mittelpunkt. Der Fokus liegt aber nun auf der neuen Generation, die immer mehr eine Stimme in der Gesellschaft bekommen. Rudi, Ella und Fredi gehen ihren Weg, studieren, machen eine Ausbildung und begegnen der Liebe in diesen unruhigen Zeiten. Es gibt aber auch ein Wiedersehen mit Marthas Bruder, Heinrich sowie dem Papagei Lora, der mal wieder für die eine oder andere Erheiterung sorgt. Ich mag den Zusammenhalt in der Familie Studt, auch wenn es gerade für Ella nicht sehr einfach ist. Das Schicksal der Familie in der Zeit der Weimarer Republik und dann in der Zeit des Nationalsozialismus ist von Umbrüchen und Herausforderungen geprägt. Der Roman ist in zwei Teile gegliedert, die jeweils den Namen der politischen Epoche tragen. Durch die verschiedenen Sichtweisen der Erzählung aus der Sicht von Martha und ihrer Familie hat der Roman ein sehr hohes Tempo, der Fokus liegt gerade zum Ende hin auf der Generation der Kinder und Enkel. Meine Lieblingsfiguren sind Ella und Henny, so unterschiedlich die beiden Frauen sind, so sehr mag ich sie, denn sie sind überzeugend in ihrem Handeln und machen in Laufe der Geschichte eine großartige Entwicklung die sehr einnehmend ist. Herausragend ist der Autorin das „doppelte Spiel“ von Fredi gelungen, die Beschreibungen und die taktische Vorgehensweise sind phänomenal. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen, beschreibende Passagen und Dialoge halten sich gut die Waage. Der politische Hintergrund wird gut geschildert und auch Details, die vielleicht weniger bekannt sind, werden gut in die Geschichte eingebaut, ohne dass es belehrend wirkt. Insgesamt ist das Tempo in dem Roman sehr hoch, die verschiedenen Spannungsbögen ergänzen sich gut und greifen ineinander. Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner, innerhalb weniger Tage habe ich dies über etwas 700 Seiten regelrecht inhaliert, es wird nie langweilig. Man bangt und hofft mit Martha und ihren Lieben. Das Nachwort ist sehr informativ und hebt noch einmal wichtige historische Fakten hervor. Für mich ist der dritte Teil der Saga der Beste und damit ist Melanie Metzenthin ein fulminantes Finale geglückt. Ein Sittengemälde einer Zeit, die vom Umbruch geprägt ist, von Schicksalsschlägen und Abschieden sowie eine Hommage an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    29.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckend, bewegend, brillant!

    Auch im dritten - und leider letzten - Teil der Hafenschwester-Saga lässt Melanie Metzenthin die Leser*innen tief in die deutsche Geschichte eintauchen. Diesmal begleiten wir die Familie Studt von der Weimarer Republik bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. Es waren schwere Zeiten, und so ist die Lektüre thematisch nicht immer leicht zu verdauen. Hunger und Bombenangriffe sind für die meisten von uns abstrakte Begriffe, aber Metzenthin beschreibt dies so eindringlich, dass ich sehr bewegt war. Auch detaillierte Schilderungen der Foltermethoden durch die Gestapo oder Brutalität im Konzentrationslager spart die Autorin nicht aus. Und das ist gut so, hier wird nichts verklärt oder geschönt. Aber auch das Gute kommt nicht zu kurz. "Die Hafenschwester" ist ebenso eine Erzählung über Freundschaft und starke Familienbande, über willensstarke Frauen und die Kraft der Hoffnung. Dabei gelingt es der Autorin, emotional und empfindsam zu schreiben, ohne ins Kitschige abzugleiten. Sie legt viel Wert auf stimmige, vielschichtige Figurenzeichnungen. Besonders hervorheben möchte ich außerdem zahlreiche (akribisch recherchierte) historische Details, die die Geschichte lebendig werden lassen, etwa wenn eine Hausfrau die Stapel an Geldscheinen während der Hyperinflation bügelt. Im Mikrokosmos der Familie präsentiert Metzenthin ihren Leser*innen wichtige Ereignisse und Entwicklungen der Zeitgeschichte so aufs Anschaulichste. Fazit: Bitte nicht von den über 700 Seiten abschrecken lassen, der Roman ist nicht nur außerordentlich gute Unterhaltungsliteratur auf höchstem Niveau, sondern bietet tiefe, wichtige Einblicke in die unrühmliche deutsche Vergangenheit. Dieser gut konstruierte Roman ist ein literarisches Zeichen wider das Vergessen. Unbedingt lesen und weiterempfehlen!

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