Rezension
»Im Roman stellt sie drängende Fragen unserer Zeit und ermuntert dazu, nicht alles, was ist, einfach hinzunehmen.« – Katja Gasser, ORF ZiB
»Ein geistreich geschriebener, intellektueller und trotzdem flott lesbarer Krimi.« – Sophie Reyer, Die Presse
»Ein Roman, der mit einigem schwarzen Humor ganz nebenbei Einblick in Charaktere und Strukturen des Theatermilieus gewährt und dabei eine klug aufgebaute, raffiniert verschachtelte Polit-Kriminalgeschichte erzählt.« – Hanna Ronzheimer, ORF Ö1 Ex libris
»Elena Messner zeigt in Nebelmaschine, wie die Kunst diese Nebel lichten kann und man wünscht sich, die Krisen der Wirklichkeit würden so enden wie dieser tolle Roman.« – Florian Dietmaier, Buchmagazin Literaturhaus Wien
»Eine Ich-Erzählerin in der Rolle einer angestellten Bühnentechnikerin ermöglicht zudem die Auseinandersetzung zwischen sogenannter freier und subventionierter Kultur jenseits gängige Klischees. ein Meister*innenstück.« – Katharina Herzmansky, Die Brücke
»Kunst geht über Gefälligkeit hinaus! Kann Kunst aber auch investigativ, also nachforschend und enthüllend sein? Elena Messner verwebt in ihrem jüngsten Roman Nebelmaschine den Hypo-Skandal, der auch die Kultur nachhaltig in die Krise gestürzt hat, mit politischem Theater.« – Tina Perisutti, Krone
»Letztendlich legt Nebelmaschine nicht nur Zeugnis darüber ab, was der Kunst entgegengestellt wird, sondern auch, was die Kunst selbst entgegenstellen kann. … Mit ihrer Hommage an das investigative Theater führt uns die Autorin einmal mehr die politische Kraft der Kunst vor Augen und die Verantwortung, die mit dieser einhergeht.« – Barbara E. Seidl, Litrobona
»Aus der Ich-Perspektive werden die emotionalen Stimmungen des engagierten künstlerischen Personals wunderbar eingefangen und es wird all das erzählt, was in der medialisierten Öffentlichkeit nicht laut genug gesagt werden kann, wenn ein Finanzskandal wieder vom nächsten getoppt wird. Wunderbar, ein bitterböser Inhalt, humorvoll eingepackt!« – Margret Lammert, Weiberdiwan
»elena messners nebelmaschine ist spannend, sprachgewandt und fast schon prophetisch. der roman entstand vor corona. im roman liest man das hochaktuelle und politisierte thema der relevanz des kulturbetriebs heraus, das von seiten der politik keine wichtigkeit hat – wir erinnern uns an die kürzlich geführte debatte. nebelmaschine liest sich wie ein wirtschaftskriminalfall, der einen nicht loslässt und ist eine unwiderstehliche hommage an die durchsetzungskraft von politischer kunst und investigativem theater. bravo!« – tiempo nuevo novedades
»Die Nebelmaschinen und das Licht sind die zentralen Metaphern des Buchs, in dem sich Vieles ums Verschleiern, Verdunkeln dreht. Und um den künstlerischen Impetus der Truppe, Licht in einen Wirtschaftskriminalfall zu bringen, sich als Kollektiv gegen die Krise zu stemmen. Elegant verwebt Elena Messner dabei die textlichen Ebenen des Bühnenstücks über perfide Risikomanager, mit dem leidenschaftlichen Kampf mittelloser Theaterleute um eine gefährdete Premiere sowie den Emotionen der Ich-Erzählerin. Dass sich die Autorin in beiden Metiers gut auskennt, trägt zur überzeugenden Sprache ihres Romans bei.« – Heinz Gorr, Bayerischer Rundfunk / Bayern 2 ﹣ Buchfavorit