Ausgerechnet an Weihnachten finden sich die Schwestern Scarlett und Mélanie eingeschneit am Londoner Flughafen wieder. Nachhause in die Bretagne werden sie es wohl nicht mehr schaffen. Doch dann lernen die beiden Willam kennen, einen perfekten englischen Gentleman, der sie in sein Haus in Kensington einlädt. Aber hier steht plötzlich Williams ganze englische Familie vor der Tür - der Auftakt zu einem völlig verrückten Weihnachtsfest, voll von gefühlsmäßigen Verwicklungen und tragikomischen Überraschungen, an dessen Ende sich wundersamerweise zwei Hände unter dem Mistelzweig finden ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
5/5
26.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Nach "Ein ganz besonderes Weihnachtsfest"...
Nach "Ein ganz besonderes Weihnachtsfest" musste ich unbedingt erfahren, wie verrückt das erste Treffen von Scarlett und William abgelaufen ist. Und ich wurde nicht enttäuscht! Der humorvolle, etwas verrückte und schöne Schreibstil der Autorin, macht diese Bücher so besonders.
Marion
aus Wien
5/5
04.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine romantische Weihnachtsgeschichte mit einer speziellen Atmosphäre, die aber einlädt sich in das verschneite London zu denken.
Den Weihnachtsroman „Weihnachten wir wunderbar“ habe ich entdeckt, als der Piper Verlag das Buch vorgestellt hat. Das Cover war für mich sofort ein Blickfang und der Klappentext klang so als würde Einiges passieren in dem Buch. Deshalb musste „Weihnachten wird wunderbar“ unbedingt bei mir einziehen.
Der Schreibstil war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig für mich, auch aufgrund der Erzählperspektive, die hier eingenommen wurde. Nach einigen Seiten wurde es aber besser.
Die Geschichte fängt sehr humorvoll an, zieht sich dann aber meiner Meinung nach etwas in die Länge, denn Mélanie und Scarlett sitzen am Flughafen fest. Und auch wenn ich die Gespräche zwischen ihnen und William, der ebenfalls festsitzt, genossen habe, war mir der Abschnitt doch etwas zu langweilig. Interessant wird es dann als sich zwischen Scarlett und William etwas anbahnt und William die Schwestern zu sich nachhause mitnimmt. Auf einmal steht die ganze Familie vor der Türe und Thomas tätigt eine Aussage, die zu einigen Problemen führt. Irgendwie hat mir dann das ganze Chaos sehr gefallen. Die Familienprobleme sind zwar etwas speziell, aber sehr unterhaltsam. Positiv hervorheben muss ich auch das Ende, denn ich hatte schon Angst, dass dieses künstlich abgewürgt wird und alles sehr unglaubwürdig schnell passiert. Dem war jedoch nicht so.
Die Protagonistin Scarlett war mir nicht unsympathisch, aber mit ihren Gedanken und Einstellungen hat sie mich stellenweise irritiert. Sie wirkte total kühl und distanziert und man merkt erst mit der Zeit, dass da schon auch noch was anderes schlummert. Ich finde jedoch, dass dieses Etwas in ihr nicht wirklich zum Vorschein kommt und so war sie für mich eher eine unnahbare Figur. William hingegen hat mir gut gefallen. Seinen Charme und seine Art fand ich bezaubernd.
Mélie ist ein besonderer Mensch, denn sie denkt etwas anders wie alle anderen. Gleichzeitig ist sie Sexualtherapeutin / Sexologin, was zu einigen witzigen Szenen führt.
Mélies und Scarletts Mutter konnte ich nicht wirklich leiden. Klar, hat sie eine schwere Zeit, weil sie ihren Mann verloren hat, aber sie terrorisiert die Schwestern ja eigentlich schon mit Anrufen.
Thomas, Williams Bruder, fand ich toll, genauso wie ihre Grandma Lizzie, doch der Rest der Familie war einfach schrecklich. Aber das gehörte irgendwie auch zu ihren Rollen.
Fazit: Eine romantische Weihnachtsgeschichte mit einer speziellen Atmosphäre, die aber einlädt sich in das verschneite London zu denken.
Eva Fl.
aus Franken
5/5
11.12.2018
Buch (Taschenbuch)
Ein sympathischer Engländer…
Ein sympathischer Engländer trifft auf eine wortgewandte Französin. Scarlett und Mélie hängen am Flughafen Heathrow fest, denn sie sind dort eingeschneit. Das blöde daran ist nur: Es ist Heiligabend, den die beiden Schwestern eigentlich mit ihrer Mutter in der Bretagne verbringen möchten, vor allem da der Vater vor ein paar Monaten gestorben ist. Zufällig lernen sie am Flughafen William kennen, einen Engländer mit Stil und Charme, der sie dann in sein Haus nach Kensington einlädt, da sämtliche Flüge abgesagt wurden. Ab diesem Moment beginnen die Probleme und kuriosen Vorfälle dann allerdings… Eine Weihnachtsgeschichte lesen, was für eine wunderbare Angelegenheit. Durch die Beschreibung auf dem Buchrücken („Mit französischem Esprit und britischem Humor – die schönste Weihnachtskomödie seit Tatsächlich Liebe.“ – FRANCE DIAMANCHE) war ich wirklich gespannt auf das Buch, denn „Tatsächlich Liebe“ ist für mich ein wirklich genialer Film gewesen. Ich habe also eine großartige Geschichte erwartet – und wurde auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, angenehm geschrieben, gut verständlich, in gewisser Weise zwar locker-leicht, inhaltlich aber sehr überlegt und ausgewählt formuliert. Hat mir unheimlich gut gefallen, vor allem der immer wieder auftauchende Schlagabtausch zwischen Scarlett und William. Sprachlich nicht schwer verständlich ist man schnell im Lesefluss, Fremdwörter, die man nachschlagen müsste, kommen so gut wie nicht vor. Die Geschichte ist wirklich schön und nicht absolut phantasiert, sondern so, als hätte sie sich durchaus abspielen können. Es ist interessant zu sehen, wie William und Scarlett sich näher kommen, wie sich hier etwas entwickelt. Spannend auch die Figur der Schwester, Mélie, die nämlich als Sexologin arbeitet und generell ein Gespür für Menschen hat. So schätzt sie ihre Schwester immer wieder gut und richtig ein – wovon Scarlett zwar genervt ist, was ihr aber durchaus auch hilft. All das was sich hier abspielt ist wirklich nachvollziehbar, nicht zu sehr phantasiert und eine wirklich unterhaltsame und lustige Geschichte, die auch voller Emotionen ist. Das was sich hier zwischen Scarlett und William entwickelt ist so wunderbar mitzulesen, dass man selbst immer wieder Schmetterlinge im Bauch dabei hat. Einfach eine schöne, berührende und durchaus auch komische Geschichte, die zwar in gewisser Weise auch ein wenig skurril ist, diese Prise tut dem Buch aber gut. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung für dieses wunderbare Weihnachtsbuch. Außerdem 5 von 5 Sternen – unbedingt lesen!
Sharon Baker
aus Mönchengladbach
5/5
10.12.2018
Buch (Taschenbuch)
Humorvoll, herzig und so toll einstimmend ...
Es ist das erste Weihnachten ohne ihren Vater und Scarlett hängt mit ihrer Schwester Mélanie am Londoner Flughafen fest. Ein Schneesturm legt den Flugverkehr lahm und ihre Mutter, die zu Hause in der Bretagne wartet, wird am Telefon immer ungeduldiger. Scarlett‘s Nerven liegen blank und so bekommt sie nicht mit, dass sie in die Herrentoilette geht und aus lauter Frust und Ärger, schreit sie diesen heraus, allerdings wird sie dann von einem Herrn verwundert angeschaut. Dieser Gentleman lässt sich auch zu gleich auf einen ironischen Schlagabtausch mit der jungen Frau ein und es soll eine Begegnung mit Folgen werden. Nicht nur, dass Scarlett aus London nicht wegkommt, nein, William ist auch noch zur Stelle, wenn es darum geht, die lange Wartezeit zu überbrücken und nachdem auch am nächsten Tag, der Schneesturm für Eis gesorgt hat, lädt er die beiden Frauen in sein Haus in Kensington ein. Was für eine schöne Aussicht auf Annäherung wäre da nicht William‘s Familie, die überrascht aufschlägt und für eine Weihnacht mit Chaos, Verwicklungen und Überraschungen sorgt. Möge das Drama beginnen, oder ist es ein besonderer Anfang? Werden Scarlett und William sich viellicht doch näher kommen? Oder wird Weihnachten ein Desaster?
Weihnachten und Liebesgeschichten sind ja nicht jedermanns Geschmack. Zu oft zu kitschig, zu oft zu schnulzig und naja, Gefühle und Tränen im Übermaß. Warum ich hier trotzdem zum Buch gegriffen habe, hat drei Gründe. Der Erste, ist einfach, die Autorin ist eine Französin und die können bekanntlich über die Liebe schreiben. Der zweit Grund, diese Geschichte ist der Liebling der französischen Buchhändler und der Dritte, der Klappentext klingt verdammt gut. Und ob es auch für mich wunderbare Lesezeit gab, erzähle ich euch nun.
Viele Geschichten fangen ja am Flughafen an und das verschneite Ambiente hat da schon für einige Liebesgeschichten gesorgt. Aber wenn es gut gemacht ist, kann es ja egal sein. Wir werden also direkt in die Toilettenszene hinein geschupst und lernen Scarlett kennen. Sie ist Architektin, überarbeitet, endgenervt und in innerlicher Panik, das sie der Aufgabe, auf ihre Mutter und Schwester aufzupassen nicht gewachsen ist. Dementsprechend frustet sie das Telefonat mit ihrer Mutter, sie kann es nicht ändern und dann kommt auch noch so ein britischer Schnösel und Scarlett fährt die Krallen aus. William dagegen ist Kunsthändler und die Ruhe in Person. Diese Frau amüsiert ihn und je mehr er sie trist, umso interessanter findet er sie. Ihre Gespräche sind ein wahrer Schlagabtausch an Originalität und Spitzfindigkeit, aber auch der Funke des Interesses ist spürbar. Nach und nach fängt die Schnupperphase an und auch die Anziehungskraft setzt ein.
Ich will hier gar nicht mehr verraten, denn die Autorin lässt unsere Hauptfiguren nicht am Flughafen verweilen, sondern lässt den zweiten Teil im Hause von William spielen und da haben wir Familie ohne Ende mit dabei. Tja, und Familie ist nicht immer unbedingt das Schönste und erst recht nicht, wenn man eine exzentrische Mutter hat. So beginnt eine Verkettung aus Missverständnissen und Verwicklungen, die der ganzen Geschichte, einen richtig schönen pepp, gibt. So hatte ich viel zum Lachen, zum Ärgern, zum Dahinschmelzen und mitfiebern. Was mir richtig gut gefallen hat, waren die Dialoge, einfach raffiniert, kein bisschen platt, oder schmalzig. Die Autorin hat auch noch einen tollen Humor und das Feingefühl, diesen gut portioniert einzusetzen. Ihre Dosis Weihnachtszauber war herrlich und absolut vergnüglich.
Hinten auf dem Klappentext gibt die Zeitschrift France Dimanche seine Meinung zum Buch und ich kann diese voll bestätigen. Diese Geschichte hat französisches Flair und genial eingesetzten britischen Humor, der absolut wunderbar harmoniert. Und ja, es etwas von „Tatsächlich Liebe“ nur halt eine Geschichte davon, aber eben absolut zauberhaft.
Was soll ich noch sagen, ich bin verliebt und kann es euch nur vom Herzen empfehlen. Also lesen!
Bewertung
aus Ahrensburg
5/5
04.12.2018
Buch (Taschenbuch)
Wundervolle Weihnachtsgeschichte mit viel Wärme und Humor
Das Buch "Weihnachten wird wunderbar" von Lucie Castel ist für die Adventszeit genau das richtige. Die warme und gleichzeitig amüsante Geschichte ist in der Vorweihnachtszeit einfach perfekt. Dabei möchten die beiden Schwestern Scarlett und Melanie einfach nur in Frankreich Weihnachten feiern. Das Blöde ist nur: Sie sitzen in London fest. Eigentlich würde das bedeuten, dass den beiden ein katastrophales Weihnachtsfest bevorsteht. Eigentlich- wenn William nicht wäre. Und mit ihm beginnt eine bezaubernde und höchst unterhaltsame Weihnachts-/Liebesgeschichte. Man kann gar nicht anders als die Hauptprotagonisten in diesem Roman sofort in sein Herz zu schließen. Der lockere Schreibstil der Autorin ist zudem wie gemacht für angenehme und entspannte Lesestunden. Wer kuschelige Lesestunden bei einer heißen Tasse Tee genießen möchte, ist hier genau richtig. Mir hat das Buch mit seiner herzerwärmenden und doch recht kurzweiligen Handlung eine besinnliche Auszeit beschert. Da konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und mich hervorragend unterhalten. Ich kann dieses lesenswerte Buch nur wärmstens weiterempfehlen, denn nicht nur Weihnachten ist wunderbar.
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