Der Roman ist bereits unter dem Titel "Nur noch ein bisschen Glück" erschienen Es ist der falsche Mann, die falsche Zeit, der falsche Ort. Warum nur fühlt es sich dann so richtig an? Das Großstadtmädchen Stella ist auf dem Land gestrandet - im idyllischen südschwedischen Städtchen Laholm. Innerhalb eines Tages hat sie ihren Job und ihre Wohnung verloren und herausgefunden, dass ihr Verlobter sie betrügt. Nachdem sie sich betrunken, die Augen ausgeheult und ihren Ex gestalkt hat, begreift sie, dass sie einen neuen Plan braucht. Im kleinen, roten Holzhaus, das einst ihren Großeltern gehörte, will sie sich neu sortieren. Umgeben von verrückten Ziegen, schmollenden Teenies und einem attraktiven Biobauern, der überraschend gut küssen kann, gewöhnt sie sich schneller an das Leben auf dem Land, als ihr lieb ist. Denn eigentlich will sie nur eins: nach New York. Doch was, wenn das Leben andere Pläne hat?
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Bewertung
5/5
19.08.2025
eBook (ePUB 3)
The one that I want
Stella, ursprünglich ein typisches Großstadt-Mädchen mit Karriereplänen für New York, landet unverhofft auf dem Land – und was für einem! In Laholm, dem kleinen schwedischen Städtchen ihrer Großeltern, verliert sie an einem einzigen Tag Job, Wohnung und Verlobten, findet jedoch ein kleines, rotes Holzhaus, das zum Aufbruch ins Unbekannte einlädt – und wird prompt überrannt von verrückten Ziegen, pubertierenden Teenagern – und Thor, dem gutaussehenden Biobauern, der erstaunlich gut küssen kann.
Ich habe Stella von Beginn an mit einer Mischung aus Mitgefühl und leichtem Kopfschütteln begleitet: Ihre Naivität ist charmant, wirkt gelegentlich aber auch etwas – nun ja – überspitzt. Ich schätze jedoch, dass sie sich trotz ihres Chaos-Moments im Leben nicht aufgibt, sondern sich mutig neu orientiert. Ihr Weg von emotionalem Tiefpunkt zu neuer Perspektive ist authentisch und mitreißend.
Die Chemie zwischen Stella und Thor hat mich wirklich überrascht – sie brennt sofort, entwickelt sich aber auf eine Weise, die sich zugleich wild und zart anfühlt. Ihre Begegnungen haben mich nicht nur berührt, sondern regelrecht verzaubert – besonders die kleinen, emotionalen Momente zwischen ihnen.
Ein echtes Highlight sind die vielen kleinen Details: Die idyllische Landschaft, die lebendige Dorfgemeinschaft und die herzlichen, leicht überdrehten Nebencharaktere haben mich oft schmunzeln lassen. Besonders die Tiere und unerwartete Community vor Ort verleihen der Geschichte eine skurrile, lebensbejahende Note.
Trotz einiger absehbarer Wendungen hat mich das Buch emotional gepackt. Die Themen – sei es Feminismus, Rassismus oder Mobbing – werden nicht nur beiläufig gestreift, sondern fügen sich organisch in das Leben der Figuren ein. Das macht die Geschichte für mich zeitgemäß und wertvoll.
Fazit: Für mich ist „The One That I Want“ (a.k.a. „Nur noch ein bisschen Glück“) eine wunderbare, leichte Liebesgeschichte mit Tiefgang, bei der Herz, Humor und Hoffnung zusammentreffen. Ideal für alle, die eine warmherzige Geschichte über Neuanfänge, Gemeinschaft und unerwartete Anziehung suchen
Bewertung
aus Krumpendorf am Wörther See
5/5
28.09.2020
eBook (ePUB 3)
Nur noch ein bisschen Glück
Die Bücher von Sinoma Ahrnstedt sind in Highlight zum lesen. Habe bereits sämtliche EBooks heruntergeladen!
Susi Aly
5/5
19.08.2020
eBook (ePUB 3)
Magie, Sinnlichkeit und Leben pur
Als ich das Cover von “Nur noch ein bisschen Glück ” gesehen hab ,war klar das ich es lesen muss. Ich hab mich sofort in die Farben verliebt. Aber noch glücklicher war ich darüber, dass es aus der Feder von Simona Ahrnstedt stammt. Deren Werke ich einfach unglaublich liebe.
Doch vorweg möchte ich sagen, dass dieses Werk, sich von ihren anderen abhebt.
Es ist romantisch, verschlungen und voller Authentizität. Ein Roman, der mitten aus dem Leben gegriffen scheint und vielleicht auch deswegen so ungemein ans Herz geht.
Man sollte allerdings dem Landleben nicht abgeneigt sein, denn darum geht es hier.
Um Land, Tiere, Selbstfindung und den Mut zu haben, zu springen und einfach glücklich zu sein.
Ich liebe die sanfte, verletzliche und leicht melancholische Atmosphäre, die mich hier erwartete.
Es hat etwas reines, sinnliches und grundehrliches an sich. Etwas, was einfach diesen ganzen Roman ausmacht.
Man spürt förmlich den sanften Lufthauch in den Haaren und kann voll darin aufgehen.
Ihr Schreibstil ist dabei sehr leicht, einnehmend, mitreißend und bildhaft.
Wenn man einmal diesen Schritt ins Ungewisse wagt, möchte man nie mehr gehen.
Es ist kein Roman, der sich vor Tempo überschlägt. Alles entwickelt sich langsam und detailreich. Dadurch hatte ich es anfangs etwas schwer in die Story hineinzufinden.
Aber immer mehr hab ich mich in das kleine schwedische Städtchen Lahölm und seine Bewohner verliebt.
Hier herrscht eine Magie, die unbeschreiblich ist. Es ist ein kleiner Ort. Und wie viele kleine Orte ,hat dieser seine kleinen Eigenheiten. Wenn man als Großstadtpflanze dazukommt, hat man es nicht immer leicht, was hier perfekt zum Ausdruck kommt.
Stella passt auf den ersten Blick überhaupt nicht hinein. Aber Stella ist eine Überlebenskünstlerin. Sie hat schon vieles einstecken müssen. Schmerz, Verlust und einiges an Tragik.
Ich mochte Stella sofort. Sie ist ein Wirbelwind. Im Bruchteil einer Sekunde schafft sie es, alles und jeden für sich einzunehmen. Stella ist eine Frau mit vielen Facetten.
Sie ist Magie, Leben und Glück zugleich.
Wo sie hingeht, strahlt die Sonne. Auch wenn ihr Herz von Dunkelheit durchflutet ist.
Stellas Schicksal hat mich nicht losgelassen, es hat mich nachdenklich gestimmt und vielleicht auch dadurch gezeigt, was für eine großartige Frau sie ist.
Sie kämpft, steckt ein und macht immer weiter.
Und plötzlich ist da Thor.
Landwirt und so gar nicht nach Stellas Geschmack.
Doch Richtungen können sich ändern.
Menschen können sich ändern.
Diese beiden Menschen so unglaublich herzerwärmend und einfach richtig.
Da herrscht eine Anspannung, eine Magie. Es ist unbeschreiblich. Es geht in Haut und Haar über und man will mehr davon.
Mehr Leben, mehr Intensität, mehr Sinnlichkeit.
Von beiden erfährt man auch die Perspektiven, was Ihnen sehr viel Tiefe verschafft. Man fühlt sie so viel mehr. Vergöttert und liebt sie zugleich.
Daneben haben mich vor allem die Nebencharaktere beeindruckt. Jeder ist wichtig. Jeder macht Entwicklungen durch, die sie formen, besser oder schlechter machen. Man erfährt mehr über die Hintergründe und diese sind voller Schmerz, Angst und Tragik.
Simona Ahrnstedt hat sich hier nicht auf eine Liebesgeschichte fokussiert. Tatsächlich geht es um das Leben selbst.
Wie verschlungen, wie ausweglos und dennoch voller Hoffnung die Pfade sind.
Das es manchmal an uns ist, über die richtigen Gabelungen zu entscheiden.
Das es an uns ist, zu entscheiden, was wirklich elementar im Leben ist.
Stella vollzieht hier eine ordentliche Wandlung. Ich hab es einfach so sehr geliebt. Ich hätte sie so furchtbar gern umarmt und gehalten. Sie hat mich so unglaublich oft zum lachen gebracht.
Aber es gab auch traurige und wütende Momente, in denen einem alles entgleitet.
In denen man spürbar kopflos ist. Hilflos dem Leben ausgeliefert. Verloren. Einsam.
Die Autorin webt hier sehr gekonnt ernste Themen ein, die alltäglich sind und zugleich doch so wichtig und zerstörend.
Sie zeigt auf, wie leicht sich alles zerstören lässt. Was es in den Seelen und dem Umfeld selbst anrichtet. Und manchmal geht es um mehr, als einem bewusst ist.
Manchmal braucht man Worte, weil Emotionen es nicht richtig ausdrücken können. Manchmal ist reden wichtiger als schweigen.
Und manchmal braucht es eine Stella, damit alles wieder an den richtigen Platz findet.
Damit endlich wieder die Sonne scheinen kann.
Simona Ahrnstedt hat hier einfach einen wunderschönen, romantischen und auch ernsthaften Roman geschaffen, der nicht voller rosa Wolken ist, sondern sich mit dem Leben und seinen Problemen auseinandersetzt. Manchmal wäre mehr Tempo schön gewesen und gerade am Ende, gab es die ein oder andere Sache, die mir persönlich zu perfekt war.
Insgesamt jedoch ein Werk, das mich völlig erobern, berühren und für sich einnehmen konnte.
Fazit:
Stella und Thor.
Magie, Sinnlichkeit und Leben pur.
Simona Ahrnstedt hat hier einen Roman geschaffen, der pure Magie ist.
Romantisch, verwegen, herzzerreißend.
Ein Roman, der mit ernsten Themen punktet, der dir am Ende zeigt, was wirklich elementar im Leben ist.
Ein Roman, in den ich mich verliebt und unglaublich wohlgefühlt habe.
Der mich berührt und nicht eine Sekunde losgelassen hat.
Voller Sonne, Wolken und schier dem puren Leben, das so manche Überraschungen parat hat.
Unbedingt mehr davon.
Bewertung
aus Köln
5/5
12.08.2020
eBook (ePUB 3)
Ein tolle Roman
Das Großstadt Mädchen Stella ist auf dem Land gestrandet im idyllischen Süd schwedischen Städtchen Laholm. Innerhalb eines Tages hat sie ihren Job und ihre Wohnung verloren und herausgefunden dass ihr Verlobter sie betrügt. Die Geschichte kligt ganz alltäglich aber die Beschreibung, die Hauptpersonen dieses Buches sind so bekannt, in Stella kann jede Frau sich selbst sehen.Ich habe 200 Seiten gelesen und bin so gespannt wie es weiter geht!
Daisys Buch Reise
5/5
09.08.2020
eBook (ePUB 3)
Die perfekte Sommerromanze
Ich persönlich bin ein großer Fan von Simona Ahrnstedt und das hat sich auch mit diesem Buch Wiede bestätigt. Sie schafft es auf einzigartige Weise wichtige und gesellschaftskritische Themen mit einer romantischen Geschichte und viel Humor zu verbinden.
Hatte ich bisher nie das Bedürfnis Urlaub in Schweden machen, so habe ich es spätestens jetzt nach "Nur noch ein bisschen Glück". Die Landschaft wir einfach so unglaublich fantastisch beschrieben, dass man nicht anders kann als sich in Laholm zu verlieben. Der typische voreingenommene aber herzliche Charmeeinerländlichen Kleinstadt verleiht dem Buch noch zusätzliches Charisma und wenn ich voreingenommen meine, ist das keine Bekleidung. Wir alle kennen doch die typischen Kleinstadtklischees, die einen Ort eben zu dem machen was er ist und sich so sehr von der Anonymität der Stadt abhebt: "Jeder weiß alles über jeden" "Fremden gegenüber ist man freundlich aber misstrauisch" "Menschen aus der Großstadt sind alle gleich" und so weiter und so weiter.
So wie "Großstädter" voreingenommen gegenüber Menschen vom Dorf bzw. vom Land sind ist es andersherum genauso.
Dennoch schafft Ahrnstedt es, mit Klischees aufzuräumen und auf deutliche aber aufgeklärte Weise ihre Meinung zu vertreten. Ich finde es immer schwierig, wenn ein Autor oder eine Autorin seine oder ihre persönlichen politischen Einstellungen in ein Werkt mit einfließen lässt, denn hier die Gratwanderung zwischen seine Meinung verdeutlichen und anderen die Meinung aufdrängen zu wollen zu bewältigen ist meiner Meinung nach ein Kunststück.
Simona Ahrnstedt steht für Feminismus, Gleichheit, Toleranz und Akzeptanz und gegen Rassismus, Diskriminierrung, Homophobie und Chauvinismus. Dies alles lässt sie in ihre Figuren mit einfließen. Man sollte jetzt meinen, der ganze Roman ist eine Art belehrendes Werk aber weit gefehlt. Die Autorin nutzt ihr Talent für romantische und witzige Geschichte und verbindet das mit ihren überzeugenden Charakteren.
Mit "Nur noch ein bisschen Glück" hat sie somit eine anspruchsvolle aber dennoch witzige und heiße Sommerromanze geschaffen, die einfach Spaß macht und dennoch zum nachdenken anregt. Stellenweise war es mir tatsächlich etwas zu "körperbetont" aka die Charaktere hatten ziemlich viel Sex, was an sich natürlich nicht schlimm ist, es war aber Kapitelweise doch etwas sehr geballt.
Alles in Allem fand ich den Roman aber wirklich toll und kann ihn nur jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach einen anspruchsvollen Liebesroman mit viel Tiefe aber wenig Schwere ist.
"Nur noch ein bisschen Glück" bekommt von mir daher volle 5 Sterne!
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