Produktbild: Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang
Band 1

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang Roman

Aus der Reihe Heiligendamm-Saga
83

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.10.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

21,5/13,7/4,2 cm

Gewicht

696 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

6. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2707-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.10.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

21,5/13,7/4,2 cm

Gewicht

696 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

6. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2707-2

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein toller Auftakt der Familiensaga rund um das Palais Heiligendamm im Jahre 1912

    Palais Heiligendamm „Ein neuer Anfang“ ist der Auftakt der Autorin Michaela Grünig zu der Trilogie rund um die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann. Im Jahr 1912 will die Familie dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Sohn Paul soll dabei in die Fußstapfen des Vaters treten. Doch Paul ist sehr sensibel und interessiert sich eigentlich mehr für Musik. Dafür hat die Tochter Elisabeth großes Interesse am Palais und besitzt auch kaufmännisches Geschick. Die anderen Kinder (Sohn Friedrich und die beiden Töchter Johanna und Luise) haben weniger mit dem Hotel zu tun. Friedrich arbeitet in Berlin an der Charité und die beiden Töchter sollen einfach nur eine gute Partie heiraten. Michaela Grünig erzählt die Geschichte aus 3 unterschiedlichen Perspektiven. Da wäre zunächst einmal Elisabeth zu nennen, eine starke, junge Frau. Elisabeth entwickelt kaufmännisches Geschick und hat großes Interesse an dem Hotel. Sie hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Ich liebe solche starken Frauenpersönlichkeiten, die sich in der damaligen Zeit behauptet haben. Ihr Schicksal hat mich nicht ganz kalt gelassen. Ich habe im Verlauf der Geschichte ganz schön mit ihr mitgelitten. Ihr Bruder Paul hingegen ist sehr sensibel. Er hat es nicht einfach, da er sich zum Kellner Robert hingezogen fühlt, was zur damaligen Zeit strafrechtlich verfolgt wurde. Sein Erzählstrang ist geprägt von schwierigen Umständen, mit denen er zu kämpfen hat. Da kommen äußere Umstände wie der Krieg gerade wie gerufen, um von gewissen Dingen abzulenken. Der 3. Erzählstrang handelt von der Angestellten Minna, die im Verlauf der Geschichte zunehmend eine größere Rolle einnimmt. In einem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil gelingt es der Autorin den Leser mit seinem Kopfkino in das Jahr 1912 in das Hotel zu entführen. Bildhaft und authentisch wird das Leben der Familie Kuhlmann rund um den Familienbetrieb des Hotels erzählt. Auch die spätere Zeit rund um den 1. Weltkrieg mit all den Sorgen und Nöten wird authentisch beschrieben. Da leidet man mit der gesamten Bevölkerung mit. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten, mich mit ihnen gefreut und einfach ihre Geschichte verfolgt. Fazit: Der Autorin ist ein toller 1. Band der Familiensaga rund um das Palais Heiligendamm gelungen. Das Buch hat mir viele schöne und unterhaltsame Lesestunden bereitet. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet und ich sehr neugierig bin, wie die Geschichte weitergeht, werde ich den 2. Band zeitnah lesen.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    14.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Historisch-Opulent-Spannend

    Michael Grünig ist mit der Geschichte rund um die Hoteliersfamilie Kuhlmann in Heiligendamm ein toller Auftakt gelungen. Heiligendamm 1912: Familie Kuhlmann möchte mit viel Talent, Geschick und Fleiß in der oberen Liga der Hotelswelt mitwirken. Der Wunsch der Eltern ist es einen ausgezeichneten Namen in der Hotellerie zu erhalten und dadurch mit ihrem Namen zu glänzen. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht, und das in der Nähe liegende Grand Hotel ist bei der High Society äußerst beliebt. Die Autorin schreibt aus zwei Perspektiven. Einerseits aus der gehobenen Gesellschaft, der Familie Kuhlmann, andererseits aus der Sicht der Angestellten des Hauses. Hierbei hat mir das Stubenmädchen Minna und ihre Entwicklung besonders gut gefallen. Elisabeth die 19 jährige Tochter des Hauses ist sehr emanzipiert und hat einen besonderen Sinn für's Geschäft. Die zur damaligen Zeit üblichen Beschäftigungen und Hobbys der jungen Frauen sind ihr zuwider. Viel lieber möchte sie sich weiterbilden. Wird sie es schaffen ihren Weg zu gehen? Mutter Ottilie ist sehr auf ihren Ruf bedacht, und trifft dadurch schwerwiegende und unsensible Entscheidungen. Elisabeth's Bruder Paul ist sensibel, introvertiert und liebt die Musik. Auch er fühlt sich in seiner Rolle des "Vorzeigesohnes" nicht wohl. Ob es ihm gelingt ein authentisches Leben zu führen? Die anderen Schwestern Johanna und Luise sind zwar nicht geschäftstüchtig wie Elisabeth, jedoch kämpfen auch sie gegen die Erwartungen der Mutter und der Gesellschaft. Der zweite Bruder Friedrich ist Arzt und arbeitet in Berlin. Als es dem Hotel finanziell nicht gut geht, kommt der Geschäftspartner Julius Falkenhayn zu Hilfe. Dieser hat auch eine interessante Vorgeschichte und zwischen ihm und Elisabeth knistert es gewaltig. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Ich war sofort in der Geschichte der Familie Kuhlmann und wurde gut unterhalten. Der Erzählstil ist bildlich, authentisch und gefühlvoll. Ich möchte gerne auch die weiteren Teile dieser Trilogie lesen.

  • Bookworm_23

    5/5

    14.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Suchtpotential und spannendes Lesevergnügen

    „Palais Heiligendamm – Ein neuer Anfang“ ist der erste Band der Familiensaga um das Hotel Palais Heiligendamm. Michaela Grünig ist es gelungen, die Zeit von 1912 bis 1919 lebendig werden zu lassen und den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise zu nehmen. Der flüssige Schreibstil, die wunderbaren Beschreibungen und der packende Erzählstil von Michaela Grünig lassen die Geschichte lebendig werden. Die Berliner Familie Kuhlmann hat das Palais Heiligendamm eröffnet. Sie wollen ein Luxushotel wie das konkurrierende Grand Hotel führen. Im Hintergrund agiert die Mutter Ottilie Kuhlmann mit nicht immer edlen Motiven. Die scharfsinnige 19-jährige Tochter Elisabeth Kuhlmann ist nicht an den üblichen Beschäftigungen höherer Töchter interessiert. Sie würde zu gern im Hotel mitarbeiten, aber als Tochter aus gutem Hause scheint ihr dies versagt. Trotzdem erkämpft sie sich nach und nach auch gegen die vorherrschenden Konventionen ihren Platz im Hotelleben. Ihr Bruder Friedrich ist Arzt und arbeitet an der Charité. Somit ist Paul, begeisterter Klavierspieler, gezwungen, an der Seite des Vaters die Geschäfte zu führen und für die Zufriedenheit der Gäste zu sorgen. Er nimmt sein Leben mehr oder weniger hin, bis er sich verliebt und eine schwere Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen treffen muss. Die Schwestern Johanna und Luise sind scheinbar das Gegenteil von Elisabeth, müssen sich aber dennoch eigenen Herausforderungen stellen. Auch sie kämpfen gegen die Vorstellungen von der Rolle der Frau in der damaligen Zeit. Die finanzielle Lage des Hotels zwingt Familie Kuhlmann einen Geschäftspartner aufzunehmen, ausgerechnet den undurchsichtigen Julius Falkenhayn. Dieser stellt sowohl den Hotelbetrieb als auch das Familienleben auf den Kopf und sorgt für so einigen Wirbel. Zwischen den sozialen Schichten liegt ein großer Graben, den zu der Zeit nicht jeder überschreiten möchte oder kann. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Das Hotelleben, die einzelnen Protagonisten, deren Entwicklung und die Kämpfe der Beteiligten untereinander und mit sich selbst sind detailliert, emotional und liebevoll beschrieben. Auch die Zwänge der Zeit und die geschichtlichen Ereignisse wurden in dem Roman nicht vernachlässigt. Man fühlt sich als aktiver Teilnehmer am Leben im Hotel und der Familie. Ein Buch, das ich nicht gern aus der Hand gelegt habe. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung der Reise und spreche eine absolute Leseempfehlung aus!

  • Maggiem

    5/5

    14.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Starker Auftakt der Heiligendamm-Saga

    Die Autorin Michaela Grünig hat mich bereits mit der Zeitenwende-Reihe ('Blankenese-zwei Familien') begeistert, daher war ich froh, dass ich an der Leserunde der Heiligendamm-Saga teilnehmen durfte. Das Buchcover gefällt mir sehr gut und das Personenverzeichnis mit den wichtigsten Protagonisten am Anfang des Buches runden diesen ersten Eindruck positiv ab. Des Weiteren ist das Buch mit den angenehm kurzen Kapitel, die optisch noch weiter unterteilt sind, sehr gut strukturiert. Inhalt: Ich bin sofort sehr gut in die Geschichte reingekommen und war bis zur letzten Zeile davon total gefesselt. Es gibt zwei Erzählebenen: eine des gehobenen Bürgertums, die durch die Familie Kuhlmann verkörpert wird und eine der einfachen Bevölkerungsschicht, die vor allem durch das Stubenmädchen Minna verkörpert wird. Ich fand alle Erzählstränge sehr interessant und die historischen Ereignisse wurden sehr geschickt in diese Handlungen eingeflochten. Michaela Grünig hat die Kaiserzeit kurz vor dem ersten Weltkrieg und deren Untergang sehr empathisch beschrieben. Ich konnte mir alle Hauptprotagonisten bildlich sehr gut vorstellen. Zum Leidwesen der traditionsbehaftete Mutter Ottilie Kuhlmann, verhalten sich ihre Kinder nicht so, wie diese es gerne hätte. Ihr musischer Sohn Paul, der Juniorchef, ist mit seiner Hotel-Arbeit überfordert. Ihre älteste Tochter Johanna soll standesgemäß verheiratet werden, was nicht so einfach ist. Und ihre mittlere Tochter Elisabeth will lieber im Hotelgewerbe arbeiten, statt sich für ein Leben als Hausfrau vorzubereiten. Ihr Ehemann Heinrich kann mit Geld nicht umgehen und eine feindliche Übernahme des Familienhotels durch einen Hamburger Hotelier scheint unabwendbar. Dank Elisabeth findet sich dann doch ein Investor, der durch den Sekretär Friedrich vertreten wird, mit dem sich die Familie Kuhlmann die Hotelleitung teilt. Fazit: Der Autorin gelingt es wunderbar, mit ihrem flüssigen Schreibstil und ihrer Erzähltechnik den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, so sehr hat mich die Geschichte gefesselt. Absolute Kauf- und Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Familiensaga

    Der Roman PALAIS HEILIGENDAMM – EIN NEUER ANFANG von Michaela Grünig ist der erste Band aus der Trilogie rund um das vornehme Hotel in Bad Doberan in der Zeit 1912-1919. In dieser tollen Familiensaga kommt wirklich alles zusammen – ein beeindruckendes Hotelgebäude mit einer spannenden Geschichte, eine vielschichtige Familienkonstellation und eine erschütternde Zeitperiode. Das Palais Heiligendamm hat schon viele Persönlichkeiten zu Gast gehabt, aber trotzdem kommt es zu Höhen und Tiefen, die zunächst Hoteldirektor Heinrich Kuhlmann meistern muss und später der Geschäftspartner Julius Falkenhayn und Heinrichs Tochter Elisabeth. Die wechselvolle Geschichte des Hotels wird beeindruckend beschrieben. Aber auch die Lebenswege der Familie Kuhlmann und deren Angestellten verfolgt man gespannt. Ob das Ottilie Kuhlmann mit ihren strengen Maßstäben ist, ihre ehrgeizige Tochter Elisabeth, die sich emanzipieren möchte oder Julius Falkenhayn, der sich immer mehr der Familie annähert. Aber auch die Bediensteten wie Minna oder der Koch Hr. Brandmüller werden wichtige Figuren, deren Wege man neugierig verfolgt. Die Kriegszeiten sind sehr intensiv beschrieben und man kann sich dem Grauen kaum entziehen, bei dem es keine Gewinner gibt. Michaela Grünig ist es wieder einmal gelungen, den Leser auf eine spannende Zeitreise mitzunehmen und die Historie eines Hotels mit den Schicksalen einzelner Familienmitglieder zu verknüpfen, aber auch immer wieder die historischen Fakten einzubauen. Dringende Leseempfehlung!

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