Produktbild: Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie

Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2020

Abbildungen

14 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,8/15,2/4,8 cm

Gewicht

720 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Dark Mirror: Edward Snowden and the Surveillance State

Übersetzt von

Martina Wiese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397046-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Gellman zeigt den ganzen Wahnsinn. Sachbuch und Thriller: Dafür gab`s den Pulitzer-Preis. ("Frankfurter Neuen Presse")
Gellmans Insiderbericht ist schonungslos. ("Handelsblatt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2020

Abbildungen

14 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,8/15,2/4,8 cm

Gewicht

720 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Dark Mirror: Edward Snowden and the Surveillance State

Übersetzt von

Martina Wiese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397046-3

Herstelleradresse

S.Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114|60596|Frankfurt am Main|DE
produktsicherheit@fischerverlage.de

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Nur teilweise spannend...

S.A.W am 15.10.2020

Bewertungsnummer: 1390094

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur teilweise spannend… Dieses Buch hat das Zeug zum Bestseller, was das Thema betrifft, wird aber keiner werden, weil der Journalist sich selbst zu wichtig nimmt und es damit unnötig auf 400 Seiten aufbläht, wodurch es eben nicht spannend zu lesen ist. Zum spannenden Teil: Wenn Gellman über Snowden und die NSA erzählt kommt einem das Gruseln, man will manches gar nicht glauben: Als Insider konnte Snowden alle Vorgänge in der NSA hacken und speichern und veröffentlichte Unglaubliches: Die NSA spionierte alle Amerikaner im Inland aus, obwohl sein Auftrag nur für das Ausland galt. Es speicherte alle Telefon-Metadaten aller US-Bürger und erstellte über jeden einzelnen Persönlichkeits- und Gefahrenprofile. Es lagerte die gesamten Internet-Vorgänge der ganzen Welt und konnte bei Bedarf im Nachhinein alle Daten für einen bestimmten Bürger zu einem bestimmten Zeitpunkt ausforschen. Es setzte sich dabei über geltende Gesetze und dezidiert ausgesprochene Verbote hinweg. Snowdens Aufzeichnungen belegen, dass die NSA einen Überwachungsstaat aufgebaut hat, der alle demokratischen Rechte der US-Bürger mit Füßen tritt. Gleichzeitig wurde eben dies geleugnet, sodass sich niemand rechtlich dagegen wehren kann. In diesen Infos und auch in den Gesprächsaufzeichnungen mit Snowden ist das Buch revolutionär. Zur gähnenden Langeweile: Mindestens die Hälfte des Buches sind als Gellmans Heldenstory angelegt und strotzen nur so vor Selbstbeweihräucherung und langatmigen Überlegungen, mit wem er was besprechen sollte und warum. Dabei kommen so viele Personen vor, die für die Story irrelevant sind und bei denen sich nur Aufdeckungs-Journalisten auskennen, genau gesagt nur amerikanische Aufdecker, die die Insider-Details kennen. Diese Geschichtchen habe ich überflogen, sonst wäre ich nie mit dem Buch fertig geworden oder dabei selig entschlummert. Hätte sich der Autor auf den ersten Teil beschränkt und den stringenter erklärt, wäre es ein tolles Buch geworden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Diktatur des Geldes. Die Lügen des Finanzkapitalismus"

Nur teilweise spannend...

S.A.W am 15.10.2020
Bewertungsnummer: 1390094
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur teilweise spannend… Dieses Buch hat das Zeug zum Bestseller, was das Thema betrifft, wird aber keiner werden, weil der Journalist sich selbst zu wichtig nimmt und es damit unnötig auf 400 Seiten aufbläht, wodurch es eben nicht spannend zu lesen ist. Zum spannenden Teil: Wenn Gellman über Snowden und die NSA erzählt kommt einem das Gruseln, man will manches gar nicht glauben: Als Insider konnte Snowden alle Vorgänge in der NSA hacken und speichern und veröffentlichte Unglaubliches: Die NSA spionierte alle Amerikaner im Inland aus, obwohl sein Auftrag nur für das Ausland galt. Es speicherte alle Telefon-Metadaten aller US-Bürger und erstellte über jeden einzelnen Persönlichkeits- und Gefahrenprofile. Es lagerte die gesamten Internet-Vorgänge der ganzen Welt und konnte bei Bedarf im Nachhinein alle Daten für einen bestimmten Bürger zu einem bestimmten Zeitpunkt ausforschen. Es setzte sich dabei über geltende Gesetze und dezidiert ausgesprochene Verbote hinweg. Snowdens Aufzeichnungen belegen, dass die NSA einen Überwachungsstaat aufgebaut hat, der alle demokratischen Rechte der US-Bürger mit Füßen tritt. Gleichzeitig wurde eben dies geleugnet, sodass sich niemand rechtlich dagegen wehren kann. In diesen Infos und auch in den Gesprächsaufzeichnungen mit Snowden ist das Buch revolutionär. Zur gähnenden Langeweile: Mindestens die Hälfte des Buches sind als Gellmans Heldenstory angelegt und strotzen nur so vor Selbstbeweihräucherung und langatmigen Überlegungen, mit wem er was besprechen sollte und warum. Dabei kommen so viele Personen vor, die für die Story irrelevant sind und bei denen sich nur Aufdeckungs-Journalisten auskennen, genau gesagt nur amerikanische Aufdecker, die die Insider-Details kennen. Diese Geschichtchen habe ich überflogen, sonst wäre ich nie mit dem Buch fertig geworden oder dabei selig entschlummert. Hätte sich der Autor auf den ersten Teil beschränkt und den stringenter erklärt, wäre es ein tolles Buch geworden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Diktatur des Geldes. Die Lügen des Finanzkapitalismus"

Erst dachte ich, dass ein…

Jon aus Buchholz am 26.03.2021

Bewertungsnummer: 2809360

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erst dachte ich, dass ein Buch, dass die Vorbereitung der Enthüllungen Snowdens aus der Sicht des Journalisten schildert, der die Artikel damals schrieb, wenig Neues sagen könnte im Vergleich zu Snowdens eigenem Buch. Beim Lesen dachte ich, dass Gellmans Buch andere Ebenen betrachtet. Es geht auch um Methoden, Wege, Ziele der Behandlung dessen, was nach Ansicht von Regierungen der Geheimhaltung unterliegen soll. Wie kann eine Zeitung über etwas berichten, das nach Ansicht der Regierung den Augen der Presse und Öffentlichkeit entzogen werden muss, um Gefahren abzuwenden? Im amerikanischen Recht handelt der Angestellte der Regierung, der mit der Presse redet, dann ungesetztlich, wenn er geschützte Dokumente übergibt, der Journalist, der die Dokument entgegennimmt, nicht. Von diesem eigenartigen Verwandeln einer Information für wenige zu einer Information für alle über den Schritt einer Übertretung des Gesetzes, kann Gellman fantastisch.

Erst dachte ich, dass ein…

Jon aus Buchholz am 26.03.2021
Bewertungsnummer: 2809360
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erst dachte ich, dass ein Buch, dass die Vorbereitung der Enthüllungen Snowdens aus der Sicht des Journalisten schildert, der die Artikel damals schrieb, wenig Neues sagen könnte im Vergleich zu Snowdens eigenem Buch. Beim Lesen dachte ich, dass Gellmans Buch andere Ebenen betrachtet. Es geht auch um Methoden, Wege, Ziele der Behandlung dessen, was nach Ansicht von Regierungen der Geheimhaltung unterliegen soll. Wie kann eine Zeitung über etwas berichten, das nach Ansicht der Regierung den Augen der Presse und Öffentlichkeit entzogen werden muss, um Gefahren abzuwenden? Im amerikanischen Recht handelt der Angestellte der Regierung, der mit der Presse redet, dann ungesetztlich, wenn er geschützte Dokumente übergibt, der Journalist, der die Dokument entgegennimmt, nicht. Von diesem eigenartigen Verwandeln einer Information für wenige zu einer Information für alle über den Schritt einer Übertretung des Gesetzes, kann Gellman fantastisch.

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