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Produktbild: Leben ist ein unregelmäßiges Verb

Leben ist ein unregelmäßiges Verb Roman

9

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

992 (Printausgabe)

Dateigröße

1867 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268531

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

992 (Printausgabe)

Dateigröße

1867 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268531

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Leben ist ein unregelmässiges Verb

Bewertung aus Suhr am 06.09.2020

Bewertungsnummer: 1373606

Bewertet: eBook (ePUB)

Obwohl sprachlich brilliant, ist es viel zu lang, zu exzessiv in den Beschreibungen, die Wendungen zu konstruiert. Personen wie die Grossmutter sind mir noch nie begegnet, empfinde ich als unrealistisch und überzeichnet. Nach 360 Seiten habe ich aufgegeben. Mir gefiel "Nach Hause schwimmen" sehr gut, es hatte etwas Positives, was man vom "Leben..." nicht sagen kann. Zudem ist der plötzliche Unfalltod der sympathischen Tante ist eine Repetition und war ziemlich absehbar.

Leben ist ein unregelmässiges Verb

Bewertung aus Suhr am 06.09.2020
Bewertungsnummer: 1373606
Bewertet: eBook (ePUB)

Obwohl sprachlich brilliant, ist es viel zu lang, zu exzessiv in den Beschreibungen, die Wendungen zu konstruiert. Personen wie die Grossmutter sind mir noch nie begegnet, empfinde ich als unrealistisch und überzeichnet. Nach 360 Seiten habe ich aufgegeben. Mir gefiel "Nach Hause schwimmen" sehr gut, es hatte etwas Positives, was man vom "Leben..." nicht sagen kann. Zudem ist der plötzliche Unfalltod der sympathischen Tante ist eine Repetition und war ziemlich absehbar.

Gelungenes Epos

Webervogel am 11.11.2020

Bewertungsnummer: 1401148

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An diesem Buch hat der Autor vier Jahre lang gearbeitet, was keineswegs erstaunt. Er entwirft zwar keine ganze Welt, aber vier Lebensgeschichten mit sehr unterschiedlichen Verläufen. Mit großer erzählerischer Leichtigkeit erzählt er mal von dieser Entwicklung, mal von jener – legt hier seinen Fokus auf eine Kleinigkeit und überspringt in einem anderen Abschnitt mehrere Jahre. Wie man wohl einen so vielschichtigen 976-Seiten-Roman schreiben und dann aber auch irgendwann wieder beenden kann? Ralf Lapperts „Leben ist ein unregelmäßiges Werk“ ist ein von einer überschaubaren Situation ausgehendes Epos: Vier Kinder, alle um die 12 oder 13 Jahre alt, werden aus einer Kommune im Kampstedter Bruch befreit, in der sie sich nie gefangen gefühlt haben. Die drei Jungen und das Mädchen sind dort bei neun Erwachsenen aufgewachsen. Sie sind weder irgendwo gemeldet noch haben sie eine Schule besucht oder den Hof und seine Umgebung je verlassen. Nun werden sie auseinandergerissen und zu nie gesehenen Verwandten und Pflegefamilien gebracht. Es ist Ende der 1970er Jahre und nach ein paar Wochen oder Monaten endet sowohl das mediale Interesse an den Kindern als auch ihre psychologische Betreuung. Sie werden in Schulen gesteckt und sollen ab jetzt funktionieren – das klappt mal mittelmäßig und mal schlechter. Da Frida, Leander, Linus und Ringo keine Verbindung mehr haben, werden ihre Geschichten getrennt voneinander erzählt. Fridas und Leanders Leben wird relativ chronologisch vor den Lesenden ausgebreitet, während Ringos 50-jähriges Ich seinen Werdegang vor allem durch Selbstauskünfte, die er einer Journalistin gibt, enthüllt. Dem Autor gibt das die Möglichkeit für viele, kleine Cliffhänger, wenn mal wieder ein Kapitel mit einem Paukenschlag endet und das nächste mit einer der anderen Figuren weitergeht. Zudem bleibt der Roman nicht immer bei den ehemaligen Kommunenkindern: Einige ihrer Bekanntschaften bekommen ebenfalls ein Eigenleben – manchmal, bevor sie überhaupt als Bekannte eingeführt werden. Und so passiert es, dass einige Passagen plötzlich von jemand gänzlich Unbekanntem handeln und sich der Bezug zum restlichen Roman erst nach und nach ergibt. Das könnte stören, tut es aber nicht – zu meiner großen Verblüffung war Kapitel für Kapitel so fesselnd geschrieben, dass ich dem Autor einfach vertrauensvoll lesend gefolgt bin. Grund dafür war sicher, dass die Charaktere so stimmig und die Variationen im Erzähltempo äußerst gelungen sind. Lappert beherrscht es meisterhaft, kleine Begebenheiten detailliert zu schildern, doch ebenso kann er Wochen und Monate, sogar Jahre in ein paar Sätzen zusammenfassen, die trotzdem noch dicht erzählt sind. Und so fängt dieser Roman halbwegs überschaubar an und wird dann immer größer, weitverzweigter, umfassender. Nebenschauplätze kommen dazu, werden zu Hauptschauplätzen und verschwinden wieder, Figuren werden ausführlich eingeführt und spielen entweder eine größere Rolle oder versinken schnell in der Bedeutungslosigkeit – hier lässt sich nie erahnen, was als nächstes geschieht. Die 976 Seiten vergehen zwar nicht wie im Flug, aber doch erstaunlich schnell. Ein großes Lesevergnügen.

Gelungenes Epos

Webervogel am 11.11.2020
Bewertungsnummer: 1401148
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An diesem Buch hat der Autor vier Jahre lang gearbeitet, was keineswegs erstaunt. Er entwirft zwar keine ganze Welt, aber vier Lebensgeschichten mit sehr unterschiedlichen Verläufen. Mit großer erzählerischer Leichtigkeit erzählt er mal von dieser Entwicklung, mal von jener – legt hier seinen Fokus auf eine Kleinigkeit und überspringt in einem anderen Abschnitt mehrere Jahre. Wie man wohl einen so vielschichtigen 976-Seiten-Roman schreiben und dann aber auch irgendwann wieder beenden kann? Ralf Lapperts „Leben ist ein unregelmäßiges Werk“ ist ein von einer überschaubaren Situation ausgehendes Epos: Vier Kinder, alle um die 12 oder 13 Jahre alt, werden aus einer Kommune im Kampstedter Bruch befreit, in der sie sich nie gefangen gefühlt haben. Die drei Jungen und das Mädchen sind dort bei neun Erwachsenen aufgewachsen. Sie sind weder irgendwo gemeldet noch haben sie eine Schule besucht oder den Hof und seine Umgebung je verlassen. Nun werden sie auseinandergerissen und zu nie gesehenen Verwandten und Pflegefamilien gebracht. Es ist Ende der 1970er Jahre und nach ein paar Wochen oder Monaten endet sowohl das mediale Interesse an den Kindern als auch ihre psychologische Betreuung. Sie werden in Schulen gesteckt und sollen ab jetzt funktionieren – das klappt mal mittelmäßig und mal schlechter. Da Frida, Leander, Linus und Ringo keine Verbindung mehr haben, werden ihre Geschichten getrennt voneinander erzählt. Fridas und Leanders Leben wird relativ chronologisch vor den Lesenden ausgebreitet, während Ringos 50-jähriges Ich seinen Werdegang vor allem durch Selbstauskünfte, die er einer Journalistin gibt, enthüllt. Dem Autor gibt das die Möglichkeit für viele, kleine Cliffhänger, wenn mal wieder ein Kapitel mit einem Paukenschlag endet und das nächste mit einer der anderen Figuren weitergeht. Zudem bleibt der Roman nicht immer bei den ehemaligen Kommunenkindern: Einige ihrer Bekanntschaften bekommen ebenfalls ein Eigenleben – manchmal, bevor sie überhaupt als Bekannte eingeführt werden. Und so passiert es, dass einige Passagen plötzlich von jemand gänzlich Unbekanntem handeln und sich der Bezug zum restlichen Roman erst nach und nach ergibt. Das könnte stören, tut es aber nicht – zu meiner großen Verblüffung war Kapitel für Kapitel so fesselnd geschrieben, dass ich dem Autor einfach vertrauensvoll lesend gefolgt bin. Grund dafür war sicher, dass die Charaktere so stimmig und die Variationen im Erzähltempo äußerst gelungen sind. Lappert beherrscht es meisterhaft, kleine Begebenheiten detailliert zu schildern, doch ebenso kann er Wochen und Monate, sogar Jahre in ein paar Sätzen zusammenfassen, die trotzdem noch dicht erzählt sind. Und so fängt dieser Roman halbwegs überschaubar an und wird dann immer größer, weitverzweigter, umfassender. Nebenschauplätze kommen dazu, werden zu Hauptschauplätzen und verschwinden wieder, Figuren werden ausführlich eingeführt und spielen entweder eine größere Rolle oder versinken schnell in der Bedeutungslosigkeit – hier lässt sich nie erahnen, was als nächstes geschieht. Die 976 Seiten vergehen zwar nicht wie im Flug, aber doch erstaunlich schnell. Ein großes Lesevergnügen.

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Leben ist ein unregelmäßiges Verb

von Rolf Lappert

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