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Produktbild: Die Gespenster von Demmin

Die Gespenster von Demmin

17

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2373 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268722

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2373 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268722

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Mehr als eine coming-of-age-Geschichte!

https://lieslos.blog/ am 30.10.2020

Bewertungsnummer: 1396174

Bewertet: eBook (ePUB)

Kindheit und Jugend zwischen den Gespenstern der Vergangenheit. Im Großen und im Kleinen. Die Hansestadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Ort mit einer erschütternden und grauenhaften Geschichte: Aus Angst vor Gräueltaten und Racheaktionen der einmarschierenden Roten Armee nahmen sich im Mai 1945 Hunderte von Einwohnern und Flüchtlingen das Leben. Sie erhängten oder ertränkten sich, nahmen Gift oder erschossen sich. Es waren überwiegend Frauen, die, unfassbarerweise, ihre Kinder mit in den Tod nahmen. Dieser Massensuizid von Demmin erlangte traurige Bekanntheit als einer der größten überhaupt in der deutschen Geschichte. Wir begleiten in dem Debutroman von Verena Kessler zwei Frauen, die in eben dieser geschichtsträchtigen Stadt leben und die entgegengesetzte Bewegungsrichtungen einschlagen: Rein ins Leben, raus aus dem Leben. Beide Prozesse haben es in sich und sind nicht ganz leicht zu meistern. Die 15-jährige Larissa Schramm, auf eigenen dringenden Wunsch hin Larry genannt, will nach dem Schulabschluss raus in die Welt und Kriegsreporterin werden. Sie jobbt auf dem örtlichen Friedhof, um ihr Taschengeld aufzubessern. Vordergründig wirkt sie lässig, rotzig, unbekümmert und sorglos, manchmal auch altklug, aber nach einem Blick hinter die Kulissen erkennt man eine Last, die auf ihren Schultern ruht und ihre Ursache in einem traurigen und schweren familiären Verlust hat. Larry hat nicht nur diesen außergewöhnlichen Nebenjob, bei dem sie Gräber pflegt, sondern auch ein eigenartiges Hobby: Sie trainiert bis zur Erschöpfung, um sich auf ihren bereits oben genannten Traumberuf, Kriegsreporterin, vorzubereiten und dafür abzuhärten. Sie hat sich ein ganz persönliches Survivaltraining zusammengestellt. In dessen Kontext kommt es schon mal zu waghalsigen Selbstversuchen und skurrilen Übungen wie Kopfüber-im-Baum hängen, stundenlangem Auf-dem-Stuhl stehen oder Probeliegen auf dem Friedhof. Die zweite Protagonistin ist ihre Nachbarin Frau Dohlberg, eine alte Frau, die damals, im Mai 1945, als kleines Mädchen im Fluß Peene fast den Tod durch Ertrinken erlitten hätte, und der jetzt ein Umzug ins Seniorenheim bevorsteht. Beim Entrümpeln und Aussortieren ihrer Habseligkeiten wird sie mit tragischen und aufwühlenden Erinnerungen an das Kriegsende in Demmin konfrontiert. Bestimmt hätten Larry und Frau Dohlberg, für die der Tod eine Art Lebensbegleiter ist, sich viel zu erzählen, aber leider gehen die Begegnungen nie über ein freundliches Grüßen oder Winken hinaus. Zu einem tiefgründigen Austausch kommt es nie. Beide Frauen machen ihre Angelegenheiten und Sorgen stets mit sich selbst aus. „Die Gespenster von Demmin“ ist ein beeindruckender, berührender und unterhaltsamer Debütroman, der sich mit wichtigen Themen beschäftigt. Indem sie die düsteren Geschehnisse, die 1945 in Demmin stattfanden bravourös, fesselnd und geschickt mit der Gegenwart verwebt, beleuchtet Verena Kessler transgenerationale Prozesse und den Einfluss, den die Geschichte auf die Gegenwart hat. Gleichzeitig ist der Roman eine klassische coming-of-age-Geschichte mit den typischen Themen einer Heranwachsenden, seien es Liebesgefühle, Gefühle von Haltlosigkeit, innere und äußere Konflikte mit den geschiedenen Eltern, z. B. mit der alleinerziehenden Mutter, die die Männer wie ihre Socken wechselt, bzw. Hals über Kopf den neuen Freund einziehen lässt. Die emotionale Achterbahn der Pubertät! Es geht aber auch um existentielle Themen wie den Verlust geliebter Menschen, Tod, Trauer und Einsamkeit. Und auch um Lebensmut, Tapferkeit, Freundschaften und um die erste Liebe. Es geht um die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und um die Möglichkeit, sie zu überwinden. Und eine große Rolle spielt der Themenkomplex Schein oder Sein, so tun als ob, Verleugnen und Verdrängen... und zwar auf familiärer, als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Verena Kessler erzählt ruhig und unaufgeregt und schreibt eindrücklich, feinfühlig und eindringlich. Trotz der ernsthaften Thematik und tiefgründigen Dimension ist der Roman leicht und flüssig zu lesen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Amüsante Szenarien und ein zeitweise heiterer Unterton lockern auf und schaffen ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Düsterkeit, Traurigkeit, Tiefgründigkeit, Hoffnung, Warmherzigkeit, Leichtfüßigkeit und Humor. Die Protagonisten werden von Verena Kessler eindrücklich und authentisch gezeichnet und der interessante Plot wird kurzweilig erzählt. So entsteht eine Geschichte, die in Erinnerung bleibt und nachhallt. Es gefällt mir, wie die Autorin unaufdringlich auf Parallelen hinweist und zeigt, dass sich das Kleine im Großen spiegelt oder wie das Große im Kleinen abgebildet werden kann. Da sind die Toten vom Mai 1945 und dort ist der verstorbene Bruder. Da ist eine Stadt, die mit ihrer schrecklichen Vergangenheit zurechtkommen muss und dort ist eine Familie, die einen tragischen Tod überwinden und verarbeiten muss. Da wird tabuisiert und dort wird geschwiegen. Die 1988 geborene Autorin schlägt eine Brücke, schafft eine Verbindung und stellt Zusammenhänge her. Hut ab! Ihr Debutroman war für mich schon deshalb lesenswert, weil ich von einer geschichtlichen Begebenheit erfuhr, die mir bis dato unbekannt war. Ich schätze es sehr, durch Lektüre meinen Horizont zu erweitern und das ist hier eindeutig geschehen. Zwar, aufgrund von scheinbar mangelndem Interesses der künftigen Kriegsreporterin Larry, nicht in erster Linie, in Gänze und auf direktem Weg durch den Roman selbst, aber auf jeden Fall indirekt, indem die damaligen Geschehnisse am Ende des zweiten Weltkrieges erwähnt, gestreift und thematisiert wurden, und ich dann mit großem Interesse weiter recherchiert habe. Der atmosphärische und kluge Roman überzeugte mich. Er ist weniger eine literarische Aufarbeitung der damaligen furchtbaren Ereignisse, als ein fesselnder Adoleszenzroman, der klug komponiert ist, der Vergangenheit und Gegenwart geschickt verknüpft, der bedeutsame Themen anspricht und der einen Anstoß für tiefergründige Beschäftigung gibt, weil er neugierig macht. Es war für mich nicht einfach, das Buch zwischendurch beiseite zu legen, nachdem ich mit der Lektüre begonnen habe. Ein echter Pageturner, den ich sehr gerne weiterempfehle!

Mehr als eine coming-of-age-Geschichte!

https://lieslos.blog/ am 30.10.2020
Bewertungsnummer: 1396174
Bewertet: eBook (ePUB)

Kindheit und Jugend zwischen den Gespenstern der Vergangenheit. Im Großen und im Kleinen. Die Hansestadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Ort mit einer erschütternden und grauenhaften Geschichte: Aus Angst vor Gräueltaten und Racheaktionen der einmarschierenden Roten Armee nahmen sich im Mai 1945 Hunderte von Einwohnern und Flüchtlingen das Leben. Sie erhängten oder ertränkten sich, nahmen Gift oder erschossen sich. Es waren überwiegend Frauen, die, unfassbarerweise, ihre Kinder mit in den Tod nahmen. Dieser Massensuizid von Demmin erlangte traurige Bekanntheit als einer der größten überhaupt in der deutschen Geschichte. Wir begleiten in dem Debutroman von Verena Kessler zwei Frauen, die in eben dieser geschichtsträchtigen Stadt leben und die entgegengesetzte Bewegungsrichtungen einschlagen: Rein ins Leben, raus aus dem Leben. Beide Prozesse haben es in sich und sind nicht ganz leicht zu meistern. Die 15-jährige Larissa Schramm, auf eigenen dringenden Wunsch hin Larry genannt, will nach dem Schulabschluss raus in die Welt und Kriegsreporterin werden. Sie jobbt auf dem örtlichen Friedhof, um ihr Taschengeld aufzubessern. Vordergründig wirkt sie lässig, rotzig, unbekümmert und sorglos, manchmal auch altklug, aber nach einem Blick hinter die Kulissen erkennt man eine Last, die auf ihren Schultern ruht und ihre Ursache in einem traurigen und schweren familiären Verlust hat. Larry hat nicht nur diesen außergewöhnlichen Nebenjob, bei dem sie Gräber pflegt, sondern auch ein eigenartiges Hobby: Sie trainiert bis zur Erschöpfung, um sich auf ihren bereits oben genannten Traumberuf, Kriegsreporterin, vorzubereiten und dafür abzuhärten. Sie hat sich ein ganz persönliches Survivaltraining zusammengestellt. In dessen Kontext kommt es schon mal zu waghalsigen Selbstversuchen und skurrilen Übungen wie Kopfüber-im-Baum hängen, stundenlangem Auf-dem-Stuhl stehen oder Probeliegen auf dem Friedhof. Die zweite Protagonistin ist ihre Nachbarin Frau Dohlberg, eine alte Frau, die damals, im Mai 1945, als kleines Mädchen im Fluß Peene fast den Tod durch Ertrinken erlitten hätte, und der jetzt ein Umzug ins Seniorenheim bevorsteht. Beim Entrümpeln und Aussortieren ihrer Habseligkeiten wird sie mit tragischen und aufwühlenden Erinnerungen an das Kriegsende in Demmin konfrontiert. Bestimmt hätten Larry und Frau Dohlberg, für die der Tod eine Art Lebensbegleiter ist, sich viel zu erzählen, aber leider gehen die Begegnungen nie über ein freundliches Grüßen oder Winken hinaus. Zu einem tiefgründigen Austausch kommt es nie. Beide Frauen machen ihre Angelegenheiten und Sorgen stets mit sich selbst aus. „Die Gespenster von Demmin“ ist ein beeindruckender, berührender und unterhaltsamer Debütroman, der sich mit wichtigen Themen beschäftigt. Indem sie die düsteren Geschehnisse, die 1945 in Demmin stattfanden bravourös, fesselnd und geschickt mit der Gegenwart verwebt, beleuchtet Verena Kessler transgenerationale Prozesse und den Einfluss, den die Geschichte auf die Gegenwart hat. Gleichzeitig ist der Roman eine klassische coming-of-age-Geschichte mit den typischen Themen einer Heranwachsenden, seien es Liebesgefühle, Gefühle von Haltlosigkeit, innere und äußere Konflikte mit den geschiedenen Eltern, z. B. mit der alleinerziehenden Mutter, die die Männer wie ihre Socken wechselt, bzw. Hals über Kopf den neuen Freund einziehen lässt. Die emotionale Achterbahn der Pubertät! Es geht aber auch um existentielle Themen wie den Verlust geliebter Menschen, Tod, Trauer und Einsamkeit. Und auch um Lebensmut, Tapferkeit, Freundschaften und um die erste Liebe. Es geht um die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und um die Möglichkeit, sie zu überwinden. Und eine große Rolle spielt der Themenkomplex Schein oder Sein, so tun als ob, Verleugnen und Verdrängen... und zwar auf familiärer, als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Verena Kessler erzählt ruhig und unaufgeregt und schreibt eindrücklich, feinfühlig und eindringlich. Trotz der ernsthaften Thematik und tiefgründigen Dimension ist der Roman leicht und flüssig zu lesen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Amüsante Szenarien und ein zeitweise heiterer Unterton lockern auf und schaffen ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Düsterkeit, Traurigkeit, Tiefgründigkeit, Hoffnung, Warmherzigkeit, Leichtfüßigkeit und Humor. Die Protagonisten werden von Verena Kessler eindrücklich und authentisch gezeichnet und der interessante Plot wird kurzweilig erzählt. So entsteht eine Geschichte, die in Erinnerung bleibt und nachhallt. Es gefällt mir, wie die Autorin unaufdringlich auf Parallelen hinweist und zeigt, dass sich das Kleine im Großen spiegelt oder wie das Große im Kleinen abgebildet werden kann. Da sind die Toten vom Mai 1945 und dort ist der verstorbene Bruder. Da ist eine Stadt, die mit ihrer schrecklichen Vergangenheit zurechtkommen muss und dort ist eine Familie, die einen tragischen Tod überwinden und verarbeiten muss. Da wird tabuisiert und dort wird geschwiegen. Die 1988 geborene Autorin schlägt eine Brücke, schafft eine Verbindung und stellt Zusammenhänge her. Hut ab! Ihr Debutroman war für mich schon deshalb lesenswert, weil ich von einer geschichtlichen Begebenheit erfuhr, die mir bis dato unbekannt war. Ich schätze es sehr, durch Lektüre meinen Horizont zu erweitern und das ist hier eindeutig geschehen. Zwar, aufgrund von scheinbar mangelndem Interesses der künftigen Kriegsreporterin Larry, nicht in erster Linie, in Gänze und auf direktem Weg durch den Roman selbst, aber auf jeden Fall indirekt, indem die damaligen Geschehnisse am Ende des zweiten Weltkrieges erwähnt, gestreift und thematisiert wurden, und ich dann mit großem Interesse weiter recherchiert habe. Der atmosphärische und kluge Roman überzeugte mich. Er ist weniger eine literarische Aufarbeitung der damaligen furchtbaren Ereignisse, als ein fesselnder Adoleszenzroman, der klug komponiert ist, der Vergangenheit und Gegenwart geschickt verknüpft, der bedeutsame Themen anspricht und der einen Anstoß für tiefergründige Beschäftigung gibt, weil er neugierig macht. Es war für mich nicht einfach, das Buch zwischendurch beiseite zu legen, nachdem ich mit der Lektüre begonnen habe. Ein echter Pageturner, den ich sehr gerne weiterempfehle!

Ein tolles Buch! Wenn Ihnen Benedict...

Bewertung am 28.07.2022

Bewertungsnummer: 1756570

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein tolles Buch! Wenn Ihnen Benedict Wells gefällt, werden Sie dieses Buch ebenfalls mögen. Ein toller und berührender Comming-off-Age-Roman. Am Ende habe ich ein paar Tränen vergossen. Ganz klare Leseempfehlung.

Ein tolles Buch! Wenn Ihnen Benedict...

Bewertung am 28.07.2022
Bewertungsnummer: 1756570
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein tolles Buch! Wenn Ihnen Benedict Wells gefällt, werden Sie dieses Buch ebenfalls mögen. Ein toller und berührender Comming-off-Age-Roman. Am Ende habe ich ein paar Tränen vergossen. Ganz klare Leseempfehlung.

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Die Gespenster von Demmin

von Verena Kessler

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

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4/5

Die Last der Vergangenheit.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die junge Larissa langweilt sich in ihrer Heimatstadt und möchte als Kriegsreporterin in die Welt ziehen. Sie hat genug von ihren Familienverhältnissen: die Eltern sind geschieden, der kleine Bruder verunglückte, kurz bevor sie auf die Welt kam und dann zieht auch der neue Freund der Mutter ein, den sie gar nicht leiden kann. Noch dazu verfolgt die Stadt eine dunkle Vergangenheit: der Massenselbstmord von 1945, als die Flüsse voller Leichen waren, über die niemand sprechen möchte, die aber in den Köpfen der Bewohner allgegenwärtig sind.
  • Danijela Turkijevic-Zauner
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Die Last der Vergangenheit.

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Die junge Larissa langweilt sich in ihrer Heimatstadt und möchte als Kriegsreporterin in die Welt ziehen. Sie hat genug von ihren Familienverhältnissen: die Eltern sind geschieden, der kleine Bruder verunglückte, kurz bevor sie auf die Welt kam und dann zieht auch der neue Freund der Mutter ein, den sie gar nicht leiden kann. Noch dazu verfolgt die Stadt eine dunkle Vergangenheit: der Massenselbstmord von 1945, als die Flüsse voller Leichen waren, über die niemand sprechen möchte, die aber in den Köpfen der Bewohner allgegenwärtig sind.

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