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Produktbild: Ein Mann seiner Klasse
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Christian Baron

1. Ein Mann seiner Klasse

Ein Mann seiner Klasse

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Kube

Spieldauer

6 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.04.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

94

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844925388

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Oliver Kube

Spieldauer

6 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.04.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

94

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844925388

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eindringliches Buch!

    Das autobiografische Buch erzählt die Kindheit und Jugend von Christian Baron, der in ärmlichen Verhältnisse in Kaiserslautern aufwächst. Der Vater Alkoholiker, der im Suff seine Frau und auch Kinder verprügelt. Die Mutter, die versucht, die Kinder zu schützen, unter Depressionen leidet und schwer erkrankt. Es ist ein Buch voller Gewalt, Wut, Trauer, aber auch voller Liebe, Zusammenhalt und ja, auch voller Hoffnung. Mich hat besonders der familiäre Zusammenhalt und das Verhalten von Tante Juli beeindruckt. Durch die Lesung mit Christian Baron, die ich besucht habe, weiß ich, dass Christian Baron seinem Vater verziehen hat. Dieses Wissen hat es mir erleichtert, das Buch zu lesen und mit einem guten Gefühl wegzulegen.

  • Lesebille

    5/5

    13.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Berührend und traurig

    Was für eine traurige Kindheit! Man will es nicht glauben und muss sich oft die Tränen verdrücken. Wie beeindruckend, dass der Autor es trotz allem geschafft hat, etwas aus sich zu machen. Ein absolut lesenswertes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    12.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Harter Tobak

    Die Lektüre kann einem stellenweise richtig ans Herz gehen, aufwühlen, ja traumatisieren. Gleichzeitig ist sie einfühlsam und empathisch geschrieben. Eine autobiographische Sozialstudie, die jeder gelesen haben sollte.

  • Bewertung

    aus Ritterhude

    5/5

    10.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Erschütternd

    Das Buch hat mich sehr berührt, mich wütend und nachdenklich gemacht. Herr Baron beschreibt seine Kindheit in einem von Alkohol und Schlägen geprägten Elternhaus. Wie zerrissen und wie stark muss dieser Mann als Kind gewesen sein, dass er dieses Greuel "durchleben" konnte und trotzdem immer wieder zu seinem Vater zurückging. Er beschreibt mit klaren und emotionalen Worten seine Kindheit, teilweise auch rückblickend als Erwachsener mit Verständnis für seinen Vater, der auch so groß wurde. Herr Baron hat sich aus dieser Lage befreien können. Er hat mit diesem Buch zum Nachdenken angeregt, denn wieviele Kinder auf der ganzen Welt leiden heute noch unter Armut und Gewalt. Wir sollten nicht wegschauen! Danke für dieses Buch und auch für den Film mit großartigen Darstellern.

  • Gabrielle

    5/5

    10.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Psychogramm unserer Gesellscha…

    Psychogramm unserer Gesellschaft Was dieses Buch ausmacht, ist die unverblümte Selbstehrlichkeit des Autors, die ungeschönte Wahrheit über das Aufwachsen ohne Perspektive und in Mangel sowie die erschreckende Realität der Stigmatisierung einer deutschen Unterschicht. Gleich zu Beginn des Buches hat mich die vergebende Haltung des Autors Christian Baron tief berührt. Durch seinen ehrlichen Umgang mit seiner eigenen Wut ist er ebenso während der gesamten Schilderung seiner Kindheitsgeschichte relativ objektiv mit dem Charakter seines Vaters und seiner gesamten Familie umgegangen. Baron zeigt seinen Vater, der seine Hauptfigur in seiner Erinnerung ist, nicht nur von seiner lauten brutalen Seite, sondern auch die leisen Zeichen seiner unter der Krankheit des Alkoholismus schlummernden Liebe, wenn der Vater z. B. die kleine Schwester auf seinem Arm hält oder dem schwerkranken Christian im Krankenhaus beisteht. Der Autor schildert die Täter auch als Opfer, indem er die Ursachen für deren Sucht benennt, gegen die sie ihr ganzes Leben mit ihrer von Scham belasteten schwachen Psyche kämpfen müssen. Beim Lesen habe ich schließlich über das Wort „asozial“ nachgedacht, das als Titel für in unserer Gesellschaft gemiedene Menschen benutzt wird, welcher keinen gehobenen Status verleiht, sondern tatsächlich als Schimpfwort gemeint ist. Das Wörterbuch definiert „asozial“ als unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend. Doch das ist falsch, denn es setzt eine fehlende Eigenschaft und eigenes Verschulden eines Menschen ohne Geld, Bildung und Selbstbewusstsein voraus, die ihn alleine an den Rand der Gesellschaft gebracht haben. Aber es ist genauso wenig eigenes Verschulden in unserem Land in Armut geboren zu sein und aufwachsen zu müssen, wie mit einem goldenen Löffel im Mund zur Welt zu kommen. Der Autor hält dem Leser seines biografischen Romans jedoch frei von Anklage den Spiegel vor. Denn er will aufklären und sensibel für die Respekt und Lieblosigkeit gegenüber der Arbeiterklasse und den Sozialhilfeempfängern machen. Baron kämpft für Chancengleichheit und die Aufklärung, um der Armut die Scham zu nehmen. Immer wird Alkoholismus als die größte Ursache für diesen sozialen Abstieg gesehen. Aber familiäre Gewalt und Drogensucht findet in gleichem Ausmaß hinter teuren Häuserfassaden, in schicken Autos und Klamotten und mit dickem Geldbeutel in der Tasche statt. Mangelnde Intelligenz der Mittellosen wird außerdem als Grund vorgeschoben. Doch für eine gute Bildung und Ausbildung werden von denen, die die Chancen vergeben könnten, stattdessen oft Steine in den Weg gerollt. Wer Geld hat, kann sich Bildung in unserem Land erkaufen. Aber Reiche sind nicht unbedingt belesener als Arme. Und Intelligenz beweist sich nicht alleine durch Geld. Dies macht einen Menschen nicht wertvoll, sondern seine Fähigkeit zu lieben und zu vergeben. Und diese Fähigkeit, welche die einzige ist, die soziales Miteinander fördert, haben im gleichen Maße auch sogenannte Asoziale. Und darum gibt es sie, diejenigen, die den Aufstieg aus der untersten Etage unserer Gesellschaftspyramide dennoch entgegen allen Widerständen schaffen. Tatsächlich kommen diese Widerstände auch aus den eigenen Reihen, weil der Mensch egoistisch und von Neid erfüllt ist und keinem gönnt, weiter als er selbst den Kopf aus der Gruppe recken zu können. Heimlich, still und leise kämpfen sich die Klassenflüchtlinge darum Stück für Stück heraus aus dem Morast in ein angenehmeres Leben und sind am Ende die sozialsten und stärksten von allen – weil sie das untere Ende der ökonomischen Nahrungskette kennen und wissen, dass sie nicht von minderem Wert als andere sind. Christian Baron rüttelt die Gesellschaft wach, gibt mit seiner Lebensgeschichte Hoffnung aus der Aussichtslosigkeit und befreit von der Scham.

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