Produktbild: Soja nun auch nicht
Band 2

Soja nun auch nicht Kriminalroman

9

14,40 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20/12,1/3 cm

Gewicht

290 g

Auflage

2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2754-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20/12,1/3 cm

Gewicht

290 g

Auflage

2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2754-1

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Messkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • sommerlese

    5/5

    01.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Kurzweiliger Ostfriesland-Krimi um Bio-Anbau und Internet-Einfluß

    Im Gmeiner Verlag erscheint der Krimi "Soja nun auch nicht" von Heike Gerdes. Jungbauer Noah Poppinga führt den Hof seiner Großmutter weiter und hat sich der Zucht von alten und häufig widerstandsfähigen Pflanzensorten verschrieben. Er hat mit seiner Idee Erfolg und gehört zur regionalen Ökoszene, gemeinsam mit dem veganen Koch Dennis hält er Slow-Food-Events ab. Unterstützung erhält Poppinga durch die Influencerin Clara und die Aktivistengruppe "No Soy". Leider sieht nicht jeder seine Ambitionen in der Bio-Landwirtschaft so positiv, ein Saatguthändler und seine neidische Verwandtschaft halten nichts davon. Als es Tote auf dem ostfriesischen Hof gibt, ermitteln die Kommissare Lükka Tammling und Roman Sturm aus Leer. Dieser aktuell gehaltene Krimi greift die Themen Ernährung und Anbau von Bioprodukten auf und richtet den Blick auch auf die Probleme der Social Media Welt, wo der Einfluß von Influencern auch einiges anrichten kann. Der Biobauernhof von Noah Poppinga findet sich im idyllischen Ostfriesland, als ein Leichenfund im Watt bei auflaufender Flut geborgen werden muss, hilft Poppinga mit seinem Wattschlitten aus. Sein Bio-Bauernhof läuft gut, Noah kultiviert und erhält alte Gemüsesorten, damit hat er allerdings die konventionellen Landwirte, einen Saatguthändler und auch Zulieferer von konventionellen Pflanzen gegen sich. Als Clara, die Schwester von Kommissar Sturm eine Bleibe sucht, lässt Poppinga sie gegen Mitarbeit im Hofladen mit ihrem Sohn auf dem Hof wohnen. Clara ist Influencerin und macht den Hof im ländlichen Ostfriesland durch ihren Einfluss im Netz ordentlich publik. Allerdings ist davon nicht jeder erbaut. Dieser Krimi startet sehr abwechslungsreich und gerät dann zu einer spannenden Jagd nach einem Mörder. Heike Gerdes Schreibstil liest sich sehr flüssig, die Vorgänge werden kurzweilig erzählt und die vielseitigen Figuren absolut lebensnah beschrieben. Die Spannungskurve verläuft auf einem mittleren Level, doch zum Ende kommt nach einmal reichlich Tempo auf. Für stimmigen und kultigen Lokalkolorit sorgen einige plattdeutsche Phrasen, die man größtenteils verstehen kann, es gibt dazu im Anhang aber auch die passende Übersetzung. Was hier auf dem Ökohof passiert, ist ein buntes und sehr reales Meinungsbild, eine Mischung aus Familienstreitigkeiten, Nachbarschaftsinteressen, es geht bio gegen konventionell und sogar Veganer gegen Sojagegner. Die Interessen sind vielschichtig und konträr, so wie im echten Leben und das Thema ist aktueller denn je. Welche Probleme weltweit durch Pestizide und Massenanbau entstehen, wird uns einmal mehr in diesem Buch vor Augen geführt. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, mit den Personen erlebt man so einiges, besonders Clara und ihre Hashtags sorgen für reichlich Trubel in der Onlinewelt und bringen den Stein ins Rollen. Ein aktuell gehaltener kurzweiliger Krimi, der mit Plattdeutsch mal eine andere Schiene bedient als üblich. Gut zu lesen, hier ist richtig was los und man wird gut und spannend unterhalten.

  • sommerlese

    5/5

    01.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Kurzweiliger Ostfriesland-Krim…

    Kurzweiliger Ostfriesland-Krimi um Bio-Anbau und Internet-Einfluß Jungbauer Noah Poppinga führt den Hof seiner Großmutter weiter und hat sich der Zucht von alten und häufig widerstandsfähigen Pflanzensorten verschrieben. Er hat mit seiner Idee Erfolg und gehört zur regionalen Ökoszene, gemeinsam mit dem veganen Koch Dennis hält er Slow-Food-Events ab. Unterstützung erhält Poppinga durch die Influencerin Clara und die Aktivistengruppe "No Soy". Leider sieht nicht jeder seine Ambitionen in der Bio-Landwirtschaft so positiv, ein Saatguthändler und seine neidische Verwandtschaft halten nichts davon. Als es Tote auf dem ostfriesischen Hof gibt, ermitteln die Kommissare Lükka Tammling und Roman Sturm aus Leer. Dieser aktuell gehaltene Krimi greift die Themen Ernährung und Anbau von Bioprodukten auf und richtet den Blick auch auf die Probleme der Social Media Welt, wo der Einfluß von Influencern auch einiges anrichten kann. Der Biobauernhof von Noah Poppinga findet sich im idyllischen Ostfriesland, als ein Leichenfund im Watt bei auflaufender Flut geborgen werden muss, hilft Poppinga mit seinem Wattschlitten aus. Sein Bio-Bauernhof läuft gut, Noah kultiviert und erhält alte Gemüsesorten, damit hat er allerdings die konventionellen Landwirte, einen Saatguthändler und auch Zulieferer von konventionellen Pflanzen gegen sich. Als Clara, die Schwester von Kommissar Sturm eine Bleibe sucht, lässt Poppinga sie gegen Mitarbeit im Hofladen mit ihrem Sohn auf dem Hof wohnen. Clara ist Influencerin und macht den Hof im ländlichen Ostfriesland durch ihren Einfluss im Netz ordentlich publik. Allerdings ist davon nicht jeder erbaut. Dieser Krimi startet sehr abwechslungsreich und gerät dann zu einer spannenden Jagd nach einem Mörder. Heike Gerdes Schreibstil liest sich sehr flüssig, die Vorgänge werden kurzweilig erzählt und die vielseitigen Figuren absolut lebensnah beschrieben. Die Spannungskurve verläuft auf einem mittleren Level, doch zum Ende kommt nach einmal reichlich Tempo auf. Für stimmigen und kultigen Lokalkolorit sorgen einige plattdeutsche Phrasen, die man größtenteils verstehen kann, es gibt dazu im Anhang aber auch die passende Übersetzung. Was hier auf dem Ökohof passiert, ist ein buntes und sehr reales Meinungsbild, eine Mischung aus Familienstreitigkeiten, Nachbarschaftsinteressen, es geht bio gegen konventionell und sogar Veganer gegen Sojagegner. Die Interessen sind vielschichtig und konträr, so wie im echten Leben und das Thema ist aktueller denn je. Welche Probleme weltweit durch Pestizide und Massenanbau entstehen, wird uns einmal mehr in diesem Buch vor Augen geführt. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, mit den Personen erlebt man so einiges, besonders Clara und ihre Hashtags sorgen für reichlich Trubel in der Onlinewelt und bringen den Stein ins Rollen. Ein aktuell gehaltener kurzweiliger Krimi, der mit Plattdeutsch mal eine andere Schiene bedient als üblich. Gut zu lesen, hier ist richtig was los und man wird gut und spannend unterhalten.

  • Gerhard S.

    aus Erlangen

    4/5

    16.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Stroh macht froh

    Leiche im Schlick. Kurz vor der Flut. Ein armes Würstchen. War einmal Capitán. Und ein guter Agrarindustrie-Vertreter für Saatgut und Gift. Undurchsichtig das Ganze. Irgendwann können sich die tapferen Ermittler der Moko Seehund nicht mehr leisten, irgendeine Sackgasse links liegen zu lassen.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    4/5

    03.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    netter unterhaltsamer Krimi

    Meine Meinung: Hier habe ich mal wieder verführen lassen, denn ich fand das Cover und den Buchtitel sehr interessant und wurde neugierig auf das Buch. Die Kurzbeschreibung lässt schon ahnen, dass es zu Konflikten kommen kann. Ein Ökobauer hat es nicht leicht. Zumal neben dem Saatguthändler noch einige andere ihm das Leben erschweren. Der eine will unbedingt sein Zeug bei ihm loswerden, der andere ist neidisch und die Verwandten sind raffgierig. Heike Gerdes macht es ihrem Bauern und den Vermittlern nicht leicht, denn sie hat sich einiges einfallen lassen. Gleichzeitig ist da der, zu recht, erhobene Finger, denn Gift und Internetabhängig spielen eine wichtige Rolle. Ich fand es ganz interessant zu lesen, allerdings konnte mich das Buch jetzt nicht so ganz überzeugen. Es waren so viele Beteiligte und es gab zu viele Fäden, die am Ende zwar zusammen kamen, aber so richtig begeistern konnte mich das Buch nicht. Gefallen fand ich allerdings an den beiden Ermittlern, Lükka und Roman waren mir sympathisch und deshalb habe ich das Buch natürlich nicht zur Seite gelegt, denn ich wollte ja wissen, was die beiden heraus finden. Fazit: Ein Krimi, der zwar gut unterhält, aber nicht übermäßig begeistert. Zumindest ist dies mein ganz persönlicher Eindruck und zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Deshalb rate ich keinem davon ab, dieses Buch zu lesen.

  • J. Kaiser

    4/5

    13.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvoll

    Heute in jeder Munde. Gesunde Ernährung ist wichtig. So etwa hat sich der Ökobauer Noah Poppinga auch gedacht. Er baut auf dem Hof seiner Grossmutter alte Sorten von Gemüse etc. an. Er hat verschiedene Leute hinter sich, welche sich mit dieser Sorte von Ernährung beschäftigen. Mit seiner Einstellung bringt er die Verwandtschaft und Saathändler gegen sich auf. Bald schon gibt es deshalb Tote auf dem Bauernhof. Die Kommissare Lükka Tammling und Roman Sturm nehmen die Ermittlungen auf. Meine Meinung ist, dass der Roman sehr turbulent beginnt. Er ist vergnüglich am Anfang, Doch schon schnell wird es spannend bei der Mördersuche. Ungewollt tritt Clara eine unaufhaltsame Welle an. Beim Weiterlesen gewinnt man den Eindruck hier kämpfen Veganer gegen Soja Befürworter. Mein Fazit ist,dass das Buch sehr humorvoll zu lesen ist und deshalb von mir eine Leseempfehlung erhält .

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