Der durchgeknallte Frankfurter Detektiv Jürgen McBride wird beauftragt, ein geheimes Kochrezept zu finden. Dieses keltische Gericht verspricht fünfzig Jahre lang Jugend und Schönheit. Die Suche führt McBride in die Abgründe eines esoterisch gestimmten Frankfurts. Dabei bekommt er es mit einem sprechenden Blumenkohl, einem exekutierten Ernährungscoach und zwei eiskalten Mafiakillern zu tun. Aber das sind alles nur Peanuts für einen harten Kerl wie McBride.
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Bewertung
aus Düsseldorf
5/5
12.07.2020
Buch (Taschenbuch)
eine unterhaltsame Krimikomödie
Meine Meinung:
Der Frankfurter Detektiv Jürgen McBride wird als durchgeknallt bezeichnet und so kam er tatsächlich auch vor. Er ist der Protagonist in einer etwas verrückten Geschichte. Ich meine, wer hat nicht schon mal mit seinem Gemüse gesprochen? Aber eine Antwort hat keiner von uns erhalten. Bei Jürgen ist das ganz anders. Bei der Suche nach einem besonderen Rezept, erlebt er einiges und ich als Leserin darf ihn begleiten. Obwohl "durchgeknallt" ist er mir doch sympathisch. Denn so einfach ist das Rezept nicht zu finden, dabei gibt es Tote und sein geliebter Opel muss ebenfalls leiden. Mehr will ich jetzt allerdings nicht verraten.
Der Autor hat mich mit seiner Krimikomödie gut unterhalten. Was einem der Begriff verspricht wird auch gehalten, Krimi - Spannung, Komödie - Humor. Für Jürgen McBride war es das zweite Abenteuer, für mich war es das erste Buch und ich denke, es wird nicht das letzte sein und ihn öfter noch begleiten.
Fazit:
Spannung und Humor, eine etwas verrückte Geschichte, die allerdings viel Lesevergnügen bereitet und ich empfehle das Buch gerne weiter. Außerdem... Pferdeflüsterer kennen wir alle, aber einen Gemüseflüsterer bisher noch nicht.
Bewertung
aus Schalksmühle
4/5
11.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Sehr humorvoll
Jürgen McBride ist Privatdetektiv und bekommt einen neuen Fall. Sein zweiter Fall ist tatsächlich noch skurriler als der erste, denn er soll ein Rezept finden, welches bei Anwendung alle fünfzig Jahre dem Besitzer weitere fünfzig Jahre Jugend und Gesundheit schenken soll. Dieses Mal bekommt er es sogar mit sprechendem Gemüse zu tun und Menschen, welches noch fragwürdigere Verhaltensweisen aufzeigen…
Dieser zweite Teil der Reihe hat mir ebenso gut gefallen, wie der erste, jedoch konnte er mich nicht komplett überzeugen. Schlecht ist die Geschichte allerdings auf keinen Fall!
Allgemein kann man erst einmal sagen, dass das Buch mit fast 250 Seiten kürzer gehalten und damit gut für Zwischendurch geeignet ist. Außerdem passt die Reihe auch optisch zueinander und sieht im Regal super aus. Das Buch besitzt ebenfalls auch ein Inhaltsverzeichnis zu Beginn, was einen guten Überblick gibt, genauso, wie das Datum und den Ort zu jedem Kapitelanfang. Die Kapitel sind optimalerweise zwischen zehn und zwanzig Seiten lang und besitzen alle eine humorvolle, und teilweise auch recht lange, Überschrift. Inhaltlich lässt sich außerdem feststellen, dass die beiden Reihenteile sich auch unabhängig voneinander lesen lassen können, da so gut wie gar kein Bezug zum ersten Band genommen wird. Vor dem ersten Kapitel findet auch eine Art Einführung statt, die neugierig auf die kommende Geschichte macht. Humorvoll und witzig wurden auch die Charaktere und die Story und gestaltet. Dies wurde mit einem komödiantischen Schreibstil erreicht, in welchem auch englische Ausdrücke und jugendliche Ausdrücke verwendet wurden. Genauso wurden auch die Personen- und Ortsnamen witzig gewählt oder spielten auf bestimmte Dinge an. Besonders war auch die Tatsache, dass viele Dinge personifiziert wurden, besonders das Auto von der Hauptperson, was immer wieder lustig vorzustellen war. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass man viel über die Charaktere mit ihren persönlichen Hintergründen erfahren hat, genauso wie von historischen Ereignissen. Zum Ende hin wurde die Story sehr dramatisch, hat jedoch die ganze Zeit über nicht den Witz, und manchmal auch den Spott, verloren.
Was mich auch direkt zu den Dingen bringt, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Dadurch, dass durchgehend das Witzige vorhanden war, hat mir an manchen Stellen oft die Ernsthaftigkeit gefehlt oder es war ganz einfach alles zu dick aufgetragen. Zwischendurch hätte man auf ernstere Themen eingehen können, auch wenn es nur nebenbei gewesen wäre. So ging leider außerdem oft die Spannung verloren. Auch, wenn mich die historischen Gegebenheiten sehr interessiert haben, waren sie mir doch an manchen wenigen Stellen doch viel zu ausführlich erklärt. Hier hätte man sich definitiv etwas zurück halten können. Für meine Vorstellungsvermögen hätte ich mir außerdem gewünscht, dass mehr Äußerlichkeiten beschrieben werden, insbesondere der Personen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Krimikomödie trifft es tatsächlich super, jedoch geht es mehr in die Komödie. Manchmal etwas zu dick aufgetragen, deswegen sollte man das dauerhaft Witzige mögen und sich im Vorfeld darauf einstellen. Jugendfrei ist es dank spezieller Ausdrucksweise und lustigem Schreibstil allemal, weshalb ich es jedem Alter empfehlen kann.
Daniela Heinen
aus Sankt Augustin
2/5
25.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Nichts für mich
Ich hatte vorher noch kein Buch von Leo Heller gelesen, darum wusste ich auch nicht, dass der Gemüseflüsterer der zweite Band über den durchgeknallten Detektiv ist. Das hat aber beim Lesen nicht gestört. Es ist nicht so, dass einem wichtige Hintergrundinformationen fehlen würden.
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Krimikomödie. Die Charaktere, vor allem der Protagonist, sind tatsächlich etwas durchgeknallt. In der ganzen Geschichte ist vieles sehr übertrieben dargestellt, was aber zu dem Humor der Geschichte passt. Ebenso wie der Kriminalfall selber.
Man muss so einen Schreibstil mögen und den passenden Sinn für Humor haben. Dann ist das Buch sicherlich unterhaltsam. Mir hat es leider nicht besonders gut gefallen. Ich denke, Krimikomödien sind nicht das richtige Genre für mich.
Außerdem hat die Geschichte einige Schwächen für mich und einige langweilige Passagen. Ein richtiger Spannungsbogen lässt sich dadurch nicht erkennen.
Für mich keine Reihe, die ich weiterlesen möchte.
Bewertung
aus Mönchengladbach
4/5
14.07.2020
eBook (PDF)
Muss man mögen
Dies ist mein erstes Buch von Leo Heller. Das Cover und sein Titel haben mich direkt begeistert und der Klappentext hat sein übriges getan.
Ich treffe hier auf einen skurrilen Frankfurter Detektiv namens Jürgen McBride, durchgeknallt und etwas eigen in seinen Ansichten, den ich auf seiner Suche nach einem besonderen Gemüse begleite. Großen Spaß hat mir sein Opel GT bereitet, den ich aus meiner jüngeren Phase auch noch sehr gut kenne:-).
Es ist eine Krimikommödie im warsten Sinne des Wortes. Man muss es mögen und für zwischendurch finde ich es echt witzig gemacht. Ich wurde gut unterhalten und obwohl ich manches sehr überzogen finde, entspricht einiges doch schon sehr der heutigen Zeit.
Die Charaktere sind passend dargestellt, etwas überspitzt, aber eben durch die ganze Geschichte glaubhaft und vorstellbar.
Der Spannungsbogen ist leider nicht immer so gegeben, für mich waren einige Gegebenheiten zu ausschweifend und dadurch etwas langweilig. Ansonsten hat mir der Schreibstil gefallen, passend zu den heutigen Redenswendungen mit seinen vielfältigen englischen Ausdrücken und witzig geschrieben.
Ich habe mich für ein paar Stunden gut unterhalten gefühlt. Kann man lesen, ist aber bestimmt nicht für jeden empfehlenswert.
S. L.
aus Berlin
3/5
08.07.2020
eBook (ePUB)
Blödelei ohne Ende
Wie in einem schlechten schwarz-weiß Krimi oder Groschenroman kommt McBride daher. Filterlose Camel, Billig-Bier, Junkfood. Er soll ein geheimnisvolles, Rezept, das Keltische, finden. Wer es hat, dem garantiert es Jugend und Schönheit für fünfzig Jahre. Leider wird ein potenzieller Tippgeber, zufällig sein alter Lateinlehrer, vor seinen Augen erschossen. Nun ja. Weitere Spuren vermutet er in den Nation Of The Beautiful. Dort ehrt man Bruder Tier und Schwester Pflanze. Als Seelengemüse wird McBride Sellerie zugeordnet. Die bewunderte Michelle bekommt blaue Blümchen und das Angebot, mit dem Sektenguru intim zu werden. Zwischendurch versucht ein anderer Interessent, Konsul Hofgeier, ihn für sich zu gewinnen. Sogar umwerfender Sex mit der göttlichen Sophie wird ihm gewährt. Aber McBride, der alle Besiegende, der Sexgott, ist unbestechlich. Auch Kommissar Erik Odecker kann ihm nichts anhängen.
Ob aber die Gespräche mit Blumenkohl Claudia, Grashalmen oder roten Zwiebeln weiterhelfen? Oder deftige Prügeleien?
Leo Heller hat durchaus unterhaltsame Ideen, mir aber war die Handlung zu klischeehaft, zu hanebüchen, zu vorhersehbar und konnte mich nicht wirklich begeistern.
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